Bitte lest… „Fire Brigade of Flames“

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Hallo, Ramen-chan!
ganz kurz aus meinem Exil möchte ich euch von einem Titel erzählen, den ich gerade bei Mangastream entdeckt habe und der ganz vielversprechend aussieht:

„Fire Brigade of Flames

Fire

Uff, ist das ein geiles Panel!

Kategorien und Umsetzungen:

Shounen, Action, Supernatural

Fire Brigade of Flames ist ein Manga von Atsushi Ōkubo, der auch Soul Eater gezeichnet hat.
Er zeichnet endcoole Charaktere und zeichnet geniale Fratzen. Der Manga selbst hat gerade sein erstes Kapitel „000“ veröffentlicht und ist brandneu.

Worum geht’s?

Fire 2Worum es wirklich geht, ist noch unklar – erstes Kapitel und so.
Anscheinend gibt es ein Phänomen in der Welt, dass Menschen spontan in Feuerbälle aufgehen lässt, die dann zu Flammenmonstern werden. Diese verlieren die Kontrolle über sich und laufen Amok – zu ihrer Bekämpfung ist eine Fire Brigade ins Leben gerufen worden, der sich der Hauptcharakter Shinra Kusakabe anschließt.
Der Hautpcharakter selbst scheint aber auch etwas Besonderes zu sein (natürlich).

Was ist gut?

Fire 3Die Story wirkt ganz solide, der Hautptcharakter hat anscheinend ein Geheimnis und ein fieses, übles Grinsen – ich liebe diese Art von Fratze in Mangas!
Das Setting ist genial, die Kampfhandlungen sehen ziemlich nice aus und Feuer ist einfach ein megacooles Element. Mich hat’s gepackt.

Was ist schlecht?

Kann man noch nicht so richtig sagen…
Da sind ein paar kleinere Dinge: Es gibt eine Art Ordensschwester oder Priesterin, die für die gefallenen Seelen betet – das ist „natürlich“ eine junge Ische, naiv und süß… Und die typische Art Fanservice, die mich mit den Augen rollen lässt, ist auch am Start.
Duschende Mädchen brauche ich nicht, damit mir ein Manga gefällt, dass versalzt mir eher das Lesen. Und vom Anschein her wird das wohl in der Art weitergehen, dass hier und da ein paar Ecchis eingestreut werden.

Empfehlung

Ich würde sagen, da kann man auf jeden Fall am Ball bleiben – die Zeichnung ist top, der Hauptchara scheint interessant zu sein, die Welt reizt mich, herauszufinden, was abgeht… Ich habe einen neuen Titel.

Ninjason

Bitte spielt / lest / schaut… Fate/stay night & Fate/zero

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Fate/stay night & Fate/zero

FSN1

Herzlich willkommen mal wieder zu einer Titelvorstellung von mir, der Aeris! Für heute habe ich mir „Fate“ vorgenommen, ein Werk, das aus mehreren, erstmal kompliziert verknüpften Teilen besteht.

Der erste Teil des Reviews ist Spoiler-frei und soll als Klappentext fungieren! Wer Fate schon gesehen hat, nichts gegen Spoiler hat oder nach dem Gucken hierher zurückkehren möchte, der liest auch nach der deutlichen Spoilerwarnung weiter. Kommentare mit Spoilern sind als solche zu kennzeichnen, in dem man groß “SPOILER” am Anfang schreibt und dann 3-4x Enter betätigt.

Hier mein Lieblingsopening (nur Musik) zum Nebenbei laufen lassen: https://www.youtube.com/watch?v=mVvGPfb6mq0

Klappentext

Im Fate-Universum geht es um einen übernatürlichen Krieg um den Heiligen Gral: Er soll dem, der all seine Widersacher ausschaltet, einen beliebigen Wunsch erfüllen.

Fate spielt auf unserer Erde, zu einer undefinierten, aber Gegenwarts-ähnlichen Zeit. Unter den Menschen gibt es Magier: Sie können Feuerbälle schießen oder Gedanken lesen. Als Magier wird man geboren, und je länger eine Magier-Familie bestand hat, desto stärker ist die Magie in den Nachkommen ausgeprägt.

Der Heilige Grals-Krieg findet normalerweise alle 60 Jahre statt und beginnt damit, dass genau sieben Magier ausgewählt werden, sogenannte „Masters“ zu werden. Wird man ausgewählt, so tauchen drei Symbole auf dem Handrücken auf. Passend zu den sieben Magiern gibt es sieben „Servants„, von denen jeder Master einen beschwören muss. Die Symbole auf dem Handrücken sind „Command Spells“, mit denen man ihnen einen unausweichlichen Befehl geben kann. Es gibt sieben Servant-Klassen:

Classes

  1. Saber
  2. Lancer
  3. Archer
  4. Rider
  5. Caster
  6. Assassin
  7. Berserker

In diese Klassen wird in jedem Heiligen Gralskrieg ein Held oder eine Legende hineinbeschworen: Dies sind interessanterweise uns bekannte Heldengestalten, historisch oder fiktiv. Da die Identität der Servants das für mich allerspannendste an Fate ist, verrate ich hier keinen einzigen und lasse deswegen ein paar andere Namen fallen: Ein Caster könnte zum Beispiel Cleopatra sein, ein Saber Jeanne D’Arc, und ein Assassin vielleicht die böse Hexe von „Hänsel und Gretel“. Nur, damit ihr mal einen Eindruck bekommt…

Das Ziel des Gralskrieg ist es, alle anderen Masters und alle anderen Servants zu töten, und den Heiligen Gral zu berühren, der irgendwo erscheinen wird. Dabei befiehlt eine „Mage Association“, die Existenz der Magie vor normalen Menschen geheim zu halten, man darf also nicht dauernd kämpfend umherlaufen.

Der Servant ist der Beschützer seines Masters, und man sollte sich tunlichst nicht alleine auf die Straße begeben. Wird man nämlich von einem anderen Servant (viel stärker, als ein Master je sein könnte) angegriffen und stirbt man, so „stirbt“ der eigene Servant auch. Es ist also durchaus eine kluge Strategie, anstatt den starken Servant den schwächeren Master anzugreifen…

Emiya Shirou - unser Protagonist in Fate/stay night

Emiya Shirou – unser Protagonist in Fate/stay night

So wird nun also Emiya Shirou (Shirou der Vorname), ein japanischer Schüler, als Master auserwählt, obwohl er doch gar kein Interesse am Heiligen Gral hat. Er hat auch nur eine ganz schwache Fähigkeit zur Magie, Begabung kann man das eigentlich gar nicht nennen. Er könnte auch direkt zu Beginn des Kriegs aussteigen und sagen „ich mach nicht mit“, doch ein tiefer Wunsch der Nächstenliebe zur gesamten Menschheit bringt ihn dazu, den Gral gewinnen zu wollen, einfach damit niemand anders ihn gewinnt um damit Böses anzustellen…

Sagt ihr jetzt…

?

 

Unabhängig davon, ob euch das reicht oder nicht, solltet ihr die Fakten zu Fate kennen:

Fakten aka „Aufdröselung der Routen und des ganzen Zeuchs“

  1. Das Original, „the real thing“, von Fate als Gesamtwerk ist Fate/stay night als Visual Novel. Es stammt aus dem Jahre 2004 und wurde von dem Studio Type Moon entwickelt.
  2. Fate/stay night besteht aus 3 Routen, die man im Spiel in einer festen Reihenfolge spielen muss:
  3. Route #1: Fate
  4. Route #2: Unlimited Blade Works
  5. Route #3: Heaven’s Feel
  6. Es geht in jeder Route um dieselben Charaktere, dasselbe Setting und dasselbe Ziel, aber es laufen gewisse Vorkommnisse anders, sodass die Story anders ausgeht.
  7. Danach wurde Fate/zero als Light Novel geschrieben. Es ist ein Prequel, das mit dem Hintergedanken gemacht wurde, dass die Leser Fate/stay night schon kennen.

Jetzt kommen die Animes:

  1. Die Fate-Route (Route #1) wurde als erstes von Studio DEEN in 2006 als Anime adaptiert. Sie haben aber auch Teile von den anderen Route mit reingebracht, wodurch Spoiler entstehen, und viele Charakterdarstellungen sollen auch nicht richtig gewesen sein.
  2. Auch Studio DEENs Filmadaption der Heaven’s Feel Route (Route #3) soll nicht gut sein, weil zu viel Kontext fehlt.
  3. => Ich habe gelesen, dass Fans wirklich NICHT empfehlen, die Studio DEEN Adaptionen zu gucken.
  4. Dann hat das Studio Ufotable Fate/zero adaptiert, und zwar 2011. Diese Umsetzung wird allgemein als sehr gut bewertet, stellt aber nicht den Anfang des Fate-Gesamtwerks da, da es wie gesagt ein nachträglich geschriebenes Prequel ist. Ähnlich wie Star Wars Episode 4-6, die zuerst rauskamen, und dann Episode 1-3.
  5. 2014 hat dasselbe Studio (Ufotable) sich die Unlimited Blade Works Route geschnappt (Route #2) und die in einen 26-Episoden langen Anime umgesetzt. Dieser ist vor 1-2 Monaten erst fertig geworden (Stand: August 2015) (die letzten 2 Folgen konnte ich nicht mehr am Stück gucken, da musste ich drauf warten 😉 ).
  6. Ufotable hat ebenfalls angekündigt, die Heaven’s Feel Route (Route #3) als Anime-Film umzusetzen, es gibt aktuell (Stand: August 2015) aber noch kein Erscheinungsdatum 😦 .

Hier nochmal alles als Tabelle:

FateAdaptations

Ein (+) bedeutet, dass es als gut anerkannt wurde, ein (-) bedeutet das Gegenteil

So, wer ist noch verwirrt, wem ist alles klar? ^^

Um noch eins draufzusetzen, gibt es neben diesen Werken noch viele weitere Visual Novels, Light Novels und Spin-offs, die man zu Fate hinzuzählen kann und die teilweise noch eigene Anime-Adaptionen bekommen haben. Ich habe mich mit denen aber nicht beschäftigt, bzw. mir nur einmal zum Spaß die Identitäten der Servants in den anderen Installments durchgelesen.

Was soll ich jetzt also lesen, spielen oder gucken?

„The real thing“ ist wie gesagt die Visual Novel. Die ist allerdings lang, man muss viel lesen, das kann schon einige Stunden dauern. Ich habe es mir leichter gemacht und folgendes getan:

  1. Zusammenfassung der Fate-Route gelesen
  2. Anime Unlimited Blade Works von Ufotable geguckt
  3. Zusammenfassung der Unlimited Blade Works Route gelesen (nur um zu checken, ob was ausgelassen wurde)
  4. Zusammenfassung der Heaven’s Feel Route gelesen
  5. Anime Fate/zero geguckt

Damit bin ich klar gekommen, aber ich weiß natürlich auch nicht, was ich verpasst habe. Gerade von der Heaven’s Feel Route habe ich keine gescheite Zusammenfassung gefunden, denn die auf dem deutschen und englischen Wikipedia war mau. Da war jetzt kein großes „Oh wow, ach so ist das dann abgelaufen!! Jaaaaa, ich verstehe die Tiefe und Tragweite der Story, das ist voll der Mehrwert!“ 😦 Vielleicht kann mich ja einer aufklären…

Trotzdem haben mich die beiden Animes Unlimited Blade Works und Fate/zero genug begeistert, damit ich nun hier das Bitte spiel/lest/schaut schreibe!

Handlung en Detail

Wem der kurze Klappentext noch nicht so ganz gereicht hat, für den beschreibe ich hier mehr der Story von Unlimited Blade Works.

Shirou, unser Held, hat wie gesagt nicht viel mit Magie am Hut. Ganz im Gegensatz zu Tohsaka Rin (Rin der Vorname), eine Tomboy-ähnliche Mitschülerin der berühmten Tohsaka-Familie. Auch sie ist ein Mage, und natürlich auch ein Master. Sie wollte eigentlich gezielt einen Servant der Saber-Klasse beschwören, doch irgendwie schlägt ihr Versuch fehl und sie kriegt Archer. Shirou hingegen beschwört „zufällig“ Saber und hat damit einen extrem starken Servant.

Die sieben Servants von Fate/stay night

Die sieben Servants von Fate/stay night

Was ich, wie ich eingangs schon erwähnte, einen der spannendsten Parts an Fate fand, ist die Identität hinter einem jeden Servant. Diese sollte nämlich am besten so lang wie möglich geheim gehalten werden, damit Gegner nicht auf Fähigkeiten oder wunde Punkte schließen können. So muss zum Beispiel die weibliche Saber, blond, mit Plattenrüstung und blauem Kleid, ihre Identität selbst vor ihrem eigenen Master verbergen, da bei Shirou zu leicht die Gedanken gelesen werden könnten, wer sie wirklich ist. Weiterhin verschleiert sie ihr Schwert mit Windmagie, damit man nicht sehen kann, wie das Schwert aussieht. Anscheinend würde allein dies ihre wahre Identität preisgeben… 😉

Archer, Rins Servant, hingegen weiß selber nicht, wer er ist. Manch andere Servants sind arroganter und von sich eingenommener, sodass sie ihre Identität schnell preisgeben und damit angeben. Manchmal werden aber auch nur Andeutungen gemacht, Namen von Waffen oder Legenden genannt, sodass ich direkt immer auf Pause schaltete und nach diesem Begriff googlete. Dabei kamen echt ein paar spannende Sachen heraus und man liest sich durch Legenden oder historische Begebenheiten! 🙂

Berserker und Ilya

Berserker und Ilya

Rin ist fokussiert, zielstrebig und relativ „hardcore“ würde man jetzt sagen. Sie will eigentlich Shirou von Anfang an bekämpfen, tut sich aber mit Shirou zusammen, da ein sehr viel stärkerer Gegner aufgetaucht ist: Die kleine Ilya mit ihrem Berserker. So bleibt die Allianz zwischen Shirou und Rin recht lange bestehen, da auch die anderen Servants Caster, Assassin und Lancer harte Kontrahenten sind.

Bis auf einmal sogar ein zweiter Archer auftaucht…

Was ist gut

Fate/stay night: Unlimited Blade Works

  • Die Animation! Leute, DIE ANIMATION!!! Die Effekte dieser Serie sind so unglaublich genial, das zieht dir die Schuhe aus! Die Kamerafahrten, die wunderschönen Hintergründe, die Effekte bei Kämpfen (Explosionen, herumfliegendes Geröll, dieses Funken von Schwertern), und die Körperanimationen! Echt alles ganz wunderbar und wunderschön. Um nicht arg gespoilert zu werden, skippt durch dieses Video am besten nur so ein bisschen durch und lest die Untertitel nicht:

  • Die Kompaktheit der Story ist auch gut. Ich empfand eigentlich nie Längen oder Langeweile. Es geht schnell los und geht zügig weiter.
  • Das Setting, die Charaktere, die Grundidee mit den Masters und Servants ist einfach toll!
  • Die Musik! Das eine Opening habe ich ja oben schon erwähnt, aber hier nochmal ein Lied mit Gesang, das während eines Kampfes benutzt wurde. Gerne also auch einfach starten und nicht wirklich hingucken, nur zuhören. Es ist dem Opening recht ähnlich, finde ich, und es ist auch dieselbe Sängerin. Das Lied hat auch den Moment in der Szene zu etwas ganz Besonderem gemacht, Songs mit Gesang werden ja seltener mitten in einer Folge benutzt.

Fate/zero

  • Bei zero fand ich besonders interessant, dass man lange zu Beginn gar nicht sagen konnte, wer der Protagonist ist. Man switcht so oft von Master zu Master, dass nicht klar ist, wer der Gute, der Böse, der Hauptcharakter ist. Das war eine erfrischende Abwechslung. Alle waren ziemlich gleich gestellt und es blieb einem selbst überlassen, wen man auf welche Seite stellen will, fand ich.

Was ist schlecht

Fate/stay night: Unlimited Blade Works

  • Side Mouth… -.-
Ja, genau...

Ja, genau…

  • Das hat mich so genervt bei UBW! Das Animationsteam ist ja echt genial und hatte vermutlich auch genug Geld zur Verfügung, aber ich bin mir sicher, dass sie den Side Mouth aus stilistischen Gründen extra gemacht haben. Eigentlich kenne ich den Side Mouth nur als Notlösung, damit man eben nicht die Profillinie animieren muss (Nase, Lippen, Kinn), sondern die Silhouette einfach so lassen kann und nur diesen Kreis in der Wange animieren muss. Aber die machen das mit Absicht!! Teilweise sogar so abstrus, dass sie die „äußeren Lippen“ (Profillinie) UND den Side Mouth animiert haben! Also das war echt nervig…
  • Es gab so 3-4 Szenen zwischen dem männlichen und weiblichen Hauptcharakter, in denen es diese typische „Seid ihr etwa ineinander verliebt?“ -Er: „*stotter stotter* Nein, gar nicht!“ -Und sie total wütend und meckerig: „Du Vollidiot, natürlich nicht, *mecker mecker mecker*!“ *gähn*-Story kam… Wie alt seid ihr, 13? Das ist so ausgelutscht und kindisch… Weiter im Text!
  • In einigen Kämpfen unlogische Handlungen. Es wurde relativ klar gesagt, dass man auch immer den Master töten kann, dann verschwindet der Servant gleich mit. („Gleich mit“ ist übrigens auch so ne Definitionssache, denn ein Servant konnte ohne Master noch 2 Tage durchhalten, und ein anderer starb auch nicht sofort.) Doch viel zu oft wurde der Master außer Acht gelassen und sich mit dem übelst starken Servant beschäftigt. Da schreit man allzu häufig den Monitor an oder rollt mit den Augen.

Fate/zero

  • Hmm, mir fällt nix ein, was schlecht war…! ^^

Spoiler-Diskussion

So, aber hier gehen nun die Spoiler los, Achtung Achtung! Am unteren Ende kommt kein Abschluss-Satz, also am besten gar nicht weiter runterscrollen. Es sei denn, ihr wollt zu den Kommentaren 😉 .

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Ich liste hier nochmal die Servant-Identitäten auf, um bei allen das Gedächtnis aufzufrischen:

Servant Unlimited Blade Works Fate/zero
Saber König Artus König Artus
Lancer Cú Chulainn Diarmuid
Archer Emiya Shirou aus der Zukunft Gilgamesch
Rider Medusa Alexander der Große
Caster Medea Blaubart
Assassin Sasaki Kojirō Hassan-i-Sabbah
Berserker Herakles Sir Lancelot

Ich sag es jetzt glaube ich schon zum dritten Mal, aber die Identitäten der Servants fand ich am allergeilsten! Bei Blaubart z.B. schoss mir gleich eine Erinnerung an die Kindheit durch den Kopf, dass ich das irgendwie schon kannte. Gerade der Part mit dem Schlüssel, den sie nicht benutzen darf, juckte mich extrem im Hinterkopf. Doch woher kannte ich das?? Ich kam nicht drauf. Ich fragte meine kleine Schwester, meine große Schwester, meine Mutter, googlete danach, es half alles nichts. Bis ich irgendwann doch mal komplett aufmerksam die Wikipediaseite dazu durchlas, und dann dies fand: Nämlich den „Grimms Märchen“-Anime (20 Minuten)! Sofort machte es „klick“ bei mir, als ich die Szenen mit dem Schlüssel und den rot werdenden Rosenblättern wiedersah, und mein Wissensdrang war gestillt!!!

Auch bei Alexander dem Großen las ich mich gern erneut schlau (war ja doch alles schon ein bisschen eingerostet aus der Schule), König Artus ebenso, und von diesem Hassan-i-Sabbah, einem Perser, der der erste Assassine war, hatte ich noch nie was gehört.

Und gerade in Fate/zero war die Identitä von Berserker ein großes Mysterium, der ja (meine ich) erst in der vorletzten oder letzten Folge enthüllt wurde.

Auch die Noble Phantasms, die „Spezialattacken“ der Servants fand ich verdammt cool, weil sie so gut zur Mythologie/Historie gepasst haben und perfekt davon umgesetzt wurden. Arturias Excalibur (boah war das immer wieder ein Fest, wenn sie das los ließ!!!), Alexanders Reality Marble mit dem riesigen Heer, das ihm folgt, oder Herakles 12 Leben, angelehnt an seine 12 Heldentaten. Auf sowas stehe ich ja 😉 .

Gate of Babylon

Gate of Babylon ❤

Und Gilgamesch war cool wie sau. Zwar eigentlich einer der Bösen, aber doch verdammt sympathisch. Einerseits wegen seiner royalen Überheblichkeit, die größtenteils einfach gerechtfertigt war (er IST einfach mal saustark), und andererseits steh ich einfach auf sein „Gate of Babylon“! Gilgamesch ist sympathisch-arrogant-abgehoben… und das ist was Gutes!

Randnotiz: Weiß einer von euch, woher die Macher Gilgameschs Fähigkeit mit den unendlich vielen Schwertern haben? Es gibt nämlich auch bei Final Fantasy eine Gilgamesch-Figur, die zwar keine unendlich vielen Schwerter aus einer anderen Dimension holen kann, aber der mehrere Arme hat und sehr viele Schwerter trägt. Das kann doch kein Zufall sein…

Wer waren denn eure Lieblings-Servants?

 

 

Bei mir sind es Archer (also Gilgamesch), Saber und…. hmm, ich glaube, Berserker aus zero. Der hatte zwar kaum merklichen Charakter, aber ich fand sein Design sehr geil!

Zusammenhang Fate/stay night + Fate/zero

Ich muss sagen, mir hat sich der Zusammenhang nicht erschlossen. Ich habe wie gesagt das volle stay night nicht gespielt, sondern nur Zusammenfassungen gelesen, doch mir sind in Fate/zero kaum Lichter aufgegangen, die das Prequel angeblich so eben erleuchtend machen. Ich las, dass man voll viele Anspielungen aus zero nicht verstehen wird, wenn man das zuerst guckt, und dass man super viel verpasst, wenn man stay night nicht in der Originalform konsumiert. Und ehrlich habe ich auch nicht das Gefühl eines richtigen Abschlusses des Werks in mir – zumindest nicht bezogen auf diese 3 Routen!!! Wie ist das denn gedacht? Soll sich bei der 3. Route im Endeffekt ein Aha-Gefühl einstellen, dass jetzt in der 3. Route alles besser und perfekt gelaufen ist und die Welt gerettet ist (weil sie das in Route #1 und #2 nicht war)??

Was ich verstanden hab, war dass in Route #1 Shirou Saber nicht aufgehalten hat, als sie Archer angreifen wollte. Dadurch hat sie Archer schwer verletzt, und Archer konnte an den nächsten Kämpfen kaum teilnehmen und kaum helfen. Das hat Shirou in Route #2 korrigiert und Archer konnte voll mit einsteigen. Das ist so eine Erkenntnis, die ich in Heaven’s Feel suche.

Und dann eben die Sache mit Fate/zero. Was war denn da jetzt groß Besonderes, was auf den nächsten Gralskrieg „den Schatten vorauswirft“ und Kenner von stay night mit Erkenntnissen überhäuft? Dass Gilgamesch nicht gestorben ist und deswegen in UBW wieder als „doppelter“ Archer-Servant auftaucht, immer noch bei Kotomine Kirei? Also für mich ist da kaum ein Knoten geplatzt, es fühlte sich eigentlich nur wie ein weiterer (Prequel-)Gralskrieg an, ohne große Verbindung 😦 .


Also dann: Ich bin auf eure Meinungen oder Erfahrungen mit dem Fate-Universum gespannt! Vielleicht konnte ich den ein oder anderen zum Schauen oder Rewatchen bringen! 🙂

Aeris

Naruto Special Gaiden Kapitel erschienen – „The day Naruto became Hokage“

Hi Leute!

Heute erschien ein Special Gaiden Kapitel zu Narutos Hokage-Ernennung! Ich verlink es euch mal hier…

BorutoGaiden01

Link zu mangastream

Dann huscht erstmal rüber zum Lesen, jetzt kommt ein kleiner Kommentar von mir 😉 !

Am Anfang war ich überrascht, dass Naruto erst Hokage wurde, als seine Kinder schon ca. so alt waren, wie wir sie im Time Skip im offiziellen Ende gesehen haben. Ich weiß nicht, ich fand es ein bisschen schade, dass wir nicht mal Naruto + Hinata alleine, ohne Nachwuchs sehen 😦 . Hätte gerne einmal gesehen, wie die beiden eben zueinander sind/waren, ohne Ablenkung durch die Kinder. Schnuffig sind die beiden aber allemal 😉 .

Die alte Omma beim Sticken mit ihrem Mega-Tatterich war auch super! 🙂 Und Kakashis Flicken auf dem Mantel hat auch für einen Lacher bei mir gesorgt 😀 .

Dass Himawari ihrem Vater ernsthafte Verletzungen zufügt…… weiß ich nicht, finde ich nichts, worüber man Scherze machen sollte (genau so, wenn sie ihren Bruder getroffen hätte). Warum, wozu, was soll das? *schnüff* Dass sie danach Boruto sucht (was mit Byakugan leicht gehen sollte), war wiederum ganz nett-lustig dargestellt, aber ich verstehe allgemein nicht, warum sie jetzt so evil-hardcore-finster dargestellt werden muss.

Dass Naruto durch die ganze Chose seine „Krönungs“-Ernennungs-Zeremonie verpasst hat und Konohamaru mit Henge einspringen musste… fand ich auch nicht gut. Das tut mir „zu doll leid“ für Naruto, dem ich diesen Posten immer gewünscht und gegönnt hab, und jetzt hat er sich ihn erarbeitet, und da kann er nicht zur Feier da sein, weil *haha, wie lustig* seine Tochter ihn mit Juuken in die Bewusstlosigkeit geschlagen hat… *schenkelklopfer* (Was damals gegen Neji zwar nicht funktioniert hatte, weil Kurama in ihm ist (was er ja auch immer noch ist), ähem.)

Ob jetzt noch ein Folgekapitel kommt, das bei dem Verstecken der Kinder wieder einsetzt, weiß ich nicht, denn die Szene kam ja schon sehr offen rüber. Allerdings ist das, was der Titel sagt („Der Tag, an dem Naruto Hokage wird“) quasi vorbei. Also die Zeremonie wurde begonnen, Konohamaru sprang ein, da kann nichts mehr dran verändert werden.

Naja, wie fandet ihr das Kapitelchen? 🙂

Aeris

Review: Giovanni no Shima

Ja, der Film ist ab 6, kleiner hat es nicht auf das Cover gepasst

Ja, der Film ist ab 6, kleiner hat es nicht auf das Cover gepasst

Genre: Home sweet home, Familie, historisch

Smileys: 😀 😀 😀 😀 _

Es ist mal wieder Review-Zeit! Beziehungsweise läute ich sie hiermit ein… Ich wollte sowieso mal in nächster Zeit ein paar Reviews von Anime-Filmen nachholen, da ich mir davon so einige kaufe. Und dies hier soll der erste ausführlich bewertete sein, da ich mir „Giovanni no Shima“ oder auf deutsch „Giovannis Insel“ (nur das klingt so uncool, und auch überhaupt nicht anime-mäßig finde ich, weswegen ich mal eben den japanischen Namen in den Blogartikel reingemogelt habe) erst letzte Woche gekauft habe!

Der erste Teil des Reviews ist Spoiler-frei und soll als Klappentext fungieren! Wer den Film schon gesehen hat, nichts gegen Spoiler hat oder nach dem Gucken hierher zurückkehren möchte, der liest auch nach der deutlichen Spoilerwarnung weiter. Kommentare mit Spoilern sind als solche zu kennzeichnen, in dem man groß „SPOILER“ am Anfang schreibt und dann 3-4x Enter betätigt.

Klappentext

Junpei und Kanta

Junpei und Kanta

In Giovanni no Shima geht es um das Geschwisterpaar Junpei (älterer Bruder) und Kanta (jüngerer Bruder), die um 1945 auf der kleinen Insel Shikotan leben, die im Nordosten Japans liegt. Der Film spielt also in der Nachkriegszeit. Sie leben mit ihrem Vater und Großvater zusammen, und auch ihr Onkel Hideo guckt häufiger mal vorbei, ihre Mutter ist leider schon verstorben.

Es geht Junpei und Kanta ganz gut – sie leben zwar nicht im Überfluss von Essen oder Spielzeug, aber sie werden satt und erfreuen sich am Leben, miteinander und mit der Familie. Die beiden haben einen besonderen Narren an dem Buch „Die Nacht auf der transgalaktischen Eisenbahn“ gefressen, ein echter Roman von Miyazawa Kenji, der die Fantasie der beiden Jungs beflügelt. Geschenkte Eisenbahn-Teile von Onkel Hideo erfreuen sie über alle Maßen.

Giovannis transgalaktische Eisenbahn

Giovannis transgalaktische Eisenbahn

Bis eines Tages urplötzlich Kriegschiffe am Horizont auftauchen, die sowjetische Flaggen tragen und kurz drauf mit Soldaten an Land strömen, um die Insel zu besetzen.

Kleine Geschichts- und Geografie-Stunde: Shikotan, sowie fast alle dieser kleinen Inseln des sogenannten „Kurilen-Archipels“, die einen Bogen zwischen Nordjapan und dieser flossenförmigen Halbinsel Kamtschatka von Ostrussland bilden, gehörten zuerst zu Japan und aktuell zu Russland. Um sie wurde sich viel gestritten beziehungsweise gekämpft.

Junpei, Kanta und die anderen Inselbewohner können nichts gegen die sowjetischen Besatzer machen. Sie müssen Klassenzimmer räumen, gehorchen, und Junpeis Familie muss in den benachbarten Stall ziehen, da eine 3-köpfige sowjetische Familie in ihr Haupthaus einzieht. Es scheint, noch ein paar übrig gebliebene Rebellen (namens Akatsuki übrigens! 😉 ) zu geben, die Junpeis Vater einst angeführt hat, doch an eine Rebellion gegen die Sowjets ist nicht zu denken.

Die Wohnsitutation lockert sich, als sie mit dem Nachbarsmädchen Tanya Bekanntschaft machen, mit ihr Eisenbahn spielen und von ihren Eltern zum Essen eingeladen werden. Verständigungsschwierigkeiten werden schnell überwunden und die ersten japanischen/russischen Vokabeln gelernt.

"Ich heiße Giovanni!" -"Und ich Campanella!" ("Unsere japanischen Namen würde sie eh nicht verstehen!")

„Ich heiße Giovanni!“ -„Und ich Campanella!“ („Unsere japanischen Namen würde sie eh nicht verstehen!“), flüstert Junpei seinem kleinen Bruder zu.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Junpeis Vater von den Sowjets gefangen genommen wird, da er am ehemaligen Rebellenstützpunkt gefangen genommen wird, da er heimlich Essen an die Bevölkerung verteilt. Wo bringen sie ihn hin? Werden Junpei und Kanta ihn je wiedersehen? Hat Tanya ihn an ihren eigenen Vater verraten, als sie ihn zusammen mit Junpei an dem Stützpunkt gesehen hat?

 

Spoiler-Diskussion

So, aber hier gehen nun die Spoiler los, Achtung Achtung! Auch Spoiler-Bilder folgen, also lieber gar nicht weiterscrollen.

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Nachdem Junpeis Vater gefangen genommen wurde, dürfen auch er und sein Bruder nicht mehr lange auf ihrer Heimatinsel bleiben. Sie werden von den Sowjets auf ein Schiff gebracht, das sie wegbringt. Wohin sagt man ihnen nicht. Auch von Tanya muss, zumindest Junpei, sich schmerzlich verabschieden, da er sie in der Zwischenzeit lieb gewonnen hat.

Die beiden landen, zusammen mit Onkel Hideo und ihrer Lehrerin, auf russischem Festland. Als Gefangene, Flüchtlinge oder beides lernen sie zudem die kalten russischen Herbst- und Wintertage kennen. Gerade Kanta friert ständig und fängt an zu husten. Heimatlos und hilflos versuchen die beiden, sich an das neue Leben in Russland zu gewöhnen. Doch die Sehnsucht nach ihrem Papa lässt sie nicht ruhen.

Sie erfahren von ihrem Onkel, wo ihr Vater festgehalten und zur Arbeit gezwungen wird. In einer Nacht türmen sie und schleichen sich als blinde Passagiere an Bord eines Zuges, mit dem sie zu ihrem Vater zu kommen glauben. Kantas Husten wird aber nicht besser. Auf der letzten Strecke zu Fuß werden sie von ihrem Onkel und der Lehrerin eingeholt, die sie aufhalten und wieder mit zurück nehmen wollen, da herumstreifende japanische Kinder, in der Nähe von Sperrgebiet, leicht getötet werden können.

Die Kinder zetern und betteln und kämpfen so hart dafür, doch ihren Vater nur einmal kurz sehen zu können, sodass ihr Onkel nachgibt und sie alle zusammen zu dem Gefangenenlager gehen. Dort angekommen finden sie ihren Vater sogar, und sind sich so nah und doch so fern.

Die Grenze

Die Grenze

Zwischen den 2 Stacheldrahtzäunen ist ein Gang, der die Drei recht effektiv voneinander trennt. Und als der Vater seine Hand nach seinen beiden Söhnen ausgestreckt hat, kamen mir die Tränchen 😦 . Da die Jungs nur so kurze Arme haben, kamen sie am Anfang gar nicht aneinander ran, und der Vater musste sich immer weiter in den Stacheldraht lehnen, um die Finger seiner Jungs zu berühren. Bei dem kleinen Bruder, Kanta, sah es zuerst so aus, als ob er gar nicht rankommt, doch nach mehrfachem Strecken ging es und alle konnten für einen kurzen Augenblick ihre Hände halten. Das war sooo süß und traurig und herzzerreißend, echt! 😦 Die Kleinen haben mir so leid getan…

Danach ging der Suchscheinwerfer von den Sowjets wieder los, und der Vater musste weg. Und Kanta hustete Blut. Und dann passierte, was ich doch echt nicht gedacht hätte: Der Film zieht einem a la „Die letzten Glühwürmchen“ die Schuhe aus und der kleine Kanta stirbt, in einem Laster auf dem Weg zum Hafen, um zurück nach Japan zu fahren, in den Armen seines großen Bruders, der noch versucht, ihn mit der transgalaktischen Eisenbahn zum Durchhalten zu bringen. Er hatte zuvor von einer besonderen Fahrkarte geträumt glaube ich, die dem Besitzer jegliche Fahrt erlaubt, überall hin. Mit dieser Fahrkarte will Junpei nun also Kanta zum am Leben Bleiben anfeuern, damit er doch in alle erdenkbaren Galaxien mit dieser besonderen Fahrkarte fahren kann.

Doch ohne Erfolg.

Junpei will seinen Bruder trotzdem mit nach Japan nehmen, um ihn dort begraben zu können. Doch in der Schlange des Schiffs bemerken sie, dass sie nicht die einzigen sind, und dass Soldaten transportierte Leichen aus der Reihe ziehen und nicht auf dem Schiff zulassen. Die Lehrerin treibt Junpei dazu an, mit Kanta zu reden, als ob er noch leben würde, was auch wieder in herzerwärmenden Metaphern über die transgalaktische Eisenbahn mündet.

*schnüff* Echt traurig… Es war nicht so mega-herzzerreißend-tiefesDramaLoch wie bei den letzten Glühwürmchen, aber es kam schon nah ran. Ein echt echt richtig guter Film! Und auch die Grafik war wunderbar…

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Spoiler Ende

Grafik & Sound

Super Wolken! ^^

Super Wolken! ^^

Nach den vielen Ghibli-Filmen, mit denen man überhäuft wird/sich überhäufen lässt, war es doch echt angenehm, mal andere Landschaften zu sehen als die im Ghibli-Stil. Andere Wolken, anderes Wasser, andere Häuser und Gebirge. Dasselbe trifft auf die Charaktere zu.

Mal ein ganz anderer Character-Stil

Mal ein ganz anderer Character-Stil

Die Animation war ebenfalls von sehr guter Qualität, da kann man wahrhaftig nicht meckern. Ebenso die Musik. Mir ist zwar nichts Herausragendes im Ohr geblieben, aber sie war durchweg gut.

Fazit

Kaufen! Angucken! Teilen!

Echt ein sehr sehr guter Film…! Und nun interessieren mich eure Meinungen natürlich! Schreibts mir in die Kommentare, was ihr von dem Klappentext oder dem ganzen Film haltet 🙂 !

Aeris

Was ist unser Problem mit Fanservice?

ACHTUNG!

Das hier ist ein Post über ein sensibles Thema.
Fanservice ist mit einer Menge Vorurteil behaftet, was persönlichen Geschmack angeht, daher möchte ich euch an dieser Stelle zum einen vorwarnen, dass ihr hier meine typische ehrliche Meinung serviert bekommt, aber dass es dabei sein kann, dass ich etwas thematisiere, dass euch am Herzen liegt, aber hier nicht gut wegkommt.
Zudem setze ich mich in diesem Post mit dem Thema der fortschreitenden Sexualisierung von Anime und Manga durch den Einsatz von erotischem Fanservice (Ecchi) auseinander – einem Punkt, der in einem starken Kontext der Darstellungen von weiblichen Charakteren allgemein steht.

An dieser Stelle werde ich aber nicht über das Thema „Frauen im Medium“ sprechen – hierfür habe ich einen Extraartikel geschrieben: „Female Heroes„.

Dieser Artikel wird sich zudem hauptsächlich damit beschäftigen, das gängige Missverständnis aus dem Weg zu räumen, dass das Wort „Fanservice“ automatisch mit der sexualisierten Darstellung weiblicher Charaktere in Bezug stehe oder auch „bloß umgangssprachlich so bezeichnet werden könne, weil das *meistens* so sei“ oder sowas in der Art.
Das ist ein absoluter Irrtum. Sexuelle Darstellung ist eine Art von Fanservice, aber Fanservice an sich kann zahllose Formen annehmen.

Ich bin mir sicher, dass ich heute einigen Lesern auf die Füße treten werde. Um ehrlich zu sein, habe ich diesen Artikel mit dem klaren Ziel geschrieben, das zu tun, da ich es als ein notwendiges Übel empfinde, um starre Meinungen aufzulockern.

Ich hoffe hieraus ergeben sich interessante – Diskussionen in den Kommentaren, ihr könnt mich (wie immer) auf alles ansprechen, aber *bitte* lest den Artikel mit einer offenen Einstellung und lasst meine Argumente an euch heran.

Ninjason


Hallo liebe Leser von Naruto SenninMoodo und Ramen-chan!

Wer mich nicht kennt (das hier ist ein Doppelpost bei Ramen-chan und auf dem Blog von unserem Partner NSM), ich bin Ninjason, ein Blogger zu Themen im Bereich von Manga- und Anime und vielem drumherum.

Diesen Post schreibe ich als Antwort-Beitrag zum Artikel Fanservice – Das Schaf im Wolfspelz, der auf NSMs Blog veröffentlicht worden ist und dieser Artikel wird einen sehr starken Bezug auf Aussagen aus diesem Artikel haben, daher empfehle ich euch allen, ihn vorher zu lesen, damit ihr eventuelle Kreuzverweise verstehen könnt.
Mein Artikel ist aber generell verständlich, auch ohne Vorwissen.

NSM-Banner

nsenninmoodo.wordpress.com (Bild klicken, um zum Blog zu kommen)

Oder ihr könnt euch den Artikel über seinen YouTube-Post anhören, auf dem er ihn vorliest:


Was will ich also mit diesem Artikel, wenn NSM ihn doch schon geschrieben hat?

  • Ich möchte die ewige Ecchi-gleich-Fanservice-Diskussion etwas spezifizieren und Missverständnisse klären, indem ich guten und schlechten Fanservice näher beleuchte.
  • Ich möchte mich etwas näher mit der Problematik beschäftigen, die die zeitgenössische Invasion von schlechtem Fanservice meiner Meinung nach für die Anime-/Manga-Community bedeutet.
  • Ich möchte ein paar Anstöße geben, wie wir als Community uns in Bezug auf Fanservice verhalten sollten, um ein angenehmeres Klima zu schaffen und ein paar Beispiele diskutieren, wie wir gegen eindeutig *schlechten* Fanservice vorgehen können.

Der Artikel wird sehr lang, daher schreibe ich hier eine kurze Inhaltsliste zur Orientierung:

Fanservice - Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Fanservice?

Diese Frage wurde in NSMs Artikel schon geklärt: Ganz klar, es ist eine „Extra“leistung, die das Material (in diesem Fall Anime/Manga) für den Rezipienten bereitstellt.
„Extra“ heißt in diesem Sinne, dass es nicht notwendig ist, dass diese Leistung vorhanden ist, um die Handlung zu entwickeln.

Fanservice, das kann im Grunde genommen alles sein – vom Crossover-Auftritt eines Charakters bis zur Verwendung eines speziellen Angriffes oder dem ständigen Wiederkehren bekannter und beliebter Elemente (von z.B. Sätzen, über Figuren, bis zu Orten und so weiter) einfach weil die Fans es mögen.

Ein Beispiel: Narutos erster (Tajuu-)Kage Bunshin-Auftritt gegen Mizuki war mit Sicherheit kein Fanservice, weil man diese Kunst noch nicht ausgetestet hatte.
Es war einfach nur eine besonders gelungene Art, diese neue Sache namens „Jutsu“ vorzustellen und dem Leser schmackhaft zu machen – zu schauen, ob ihm das gefällt.
Mit jeder erneuten Nutzung der Kunst wurde dann aber im Manga mehr und mehr formuliert, dass es *doch* keine so gehobene, effektive, starke Kunst ist. Dadurch hat sie ihren Storywert eingebüßt, denn sie wurde weniger und weniger ein *echter* Problemlöser – oft wurde genau das sogar von den Charakteren „in“ der Geschichte kommentiert: „Was willst du noch mit dem läppischen Jutsu?“
Da jedoch dieses Jutsu einer der Basis-Bezüge für Fans zu Jutsus und zu Naruto als Shinobi darstellt, ist es gerne trotzdem eingesetzt worden, um knifflige Situationen zu lösen – man könnte auch ein anderes, passenderes Jutsu einsetzen, aber die Tatsache, dass es viele Fans gibt, die „es mit dem Kage Bunshin gelöst haben wollten“ – weil DAS Naruto repräsentiert und die darauffolgende Reaktion des Zeichners, dies geschehen zu lassen, ist also schon „Service für den Fan“.

Fanservice an sich ist weder gut noch schlecht.
Er ist einfach nur „da“. Wie man ihn aufnimmt liegt dann daran, mit welchen Elementen er vermittelt wird und wie der Rezipient das findet – ob es ihn anspricht, oder ob es etwas ist, das er nicht mag.

2. Was ist „mein“ Problem mit Fanservice?

Fanservice als Konzept finde ich toll.
Er ist eine Idee, eine Geschichte um eine Sache zu erweitern, die vom Rezipienten gewünscht wird. In der Theorie kann daraus sehr viel Gutes erwachsen.

Ein Beispiel:
Nur dank Fanservice haben wir bei Dragon Ball Z in der Buu-Saga den Kampf „Son Goku vs. Majin Vegeta“ bekommen.
(Der Autor wollte eigentlich einen Kampf Son Goku vs. Piccolo machen).

Ein weiteres Beispiel:
seven swordsmen
Dass die sieben Schwertninja im Krieg aufgetaucht sind, war super. Wir kannten sie nicht, jeder wollte sie sehen und dass sie im Manga quasi sofort wieder offscreen waren, war zwar quark, aber sie sollten ja auch nur kurz nochmal vorgeführt werden, bevor der Manga zuende ist.
Wie das dann in der Story weiterging war halt doof, aber nichtsdestotrotz ist das Fanservice-Element „gebt den Lesern ihre Schwertninja“ etwas Gutes für den Manga gewesen, das wir uns niemals heätten herleiten können. Sie wären einefach unbekannt geblieben.

Nun, das waren zwei (aus meiner Sicht) sehr positive Beispiele für Fanservice. Da Fanservice aber sehr subjektiv bewertet wird (macht ja Sinn, es zielt ja darauf ab, jemandem zu gefallen), muss nicht jeder diese beiden Beispiele positiv bewerten. Sie sind jedoch beides Beispiele für eine Entwicklung im Manga, die vorher nicht geplant war. Bei DBZ spürt man das kaum, weil der Autor bereits mit Beginn der entsprechenden Saga (Buch 36) alles für den Kampf (Buch 38) vorbereitet. Und zwischen Buch 35 und 36 ist ein 7-Jahre-Timeskip. Die gesamte Entwicklung fühlt sich „natürlich“ an.
Beim Schwertninja-Beispiel hingegen fühlt sich die Entwicklung im Manga etwas überhastet an. Der Anime gibt hier jedem der 7 Shinobi seine Momente, aber das ist Filler. Und hier genau liegt mein Problem mit Fanservice – es geht um das Einfügen von Elementen, die eigentlich nicht beabsichtigt waren, nicht weil der Autor es für seine Entwicklung möchte, sondern weil er weiß, dass die Fans es für SEINE Entwicklung möchten.

Mein „Problem“ mit Fanservice ist also, dass diese Diskrepanz oft wirkt, als habe sich ein „Marketing“-Department oder so mit den Planungen der Autoren auseinandergesetzt und sie mit dem Kommentar „zu wenig Produktplatzierung“ abgelehnt.
Eine merkwürdige Analogie, ich weiß, aber sehr oft fühlen sich Entwicklungen im Manga halt merkwürdig an. Ich kann es nicht besser beschreiben als mit den Schwertninja – super, dass sie da waren, aber daran, dass kaum etwas mit ihnen geschehen ist, spürt man irgendwie, dass das nicht in einem natürlichen Entwicklungsprozess erarbeitet, sondern nachträglich eingefügt wurde.
Aber ich will da jetzt nicht zu tief hinein philosophieren und möchte an dieser Stelle nur festhalten, dass Fanservice oft dadurch auf sich aufmerksam macht, dass er nicht in den Flow der Geschichte passt.
So können selbst die besten Ideen zu „schlechtem“ Fanservice werden, einfach weil sie nicht genügend ausgereift und ausgearbeitet worden sind.

Die Crux scheint also zu sein (ich verstehe NSMs Artikel so, dass er mit diesem Punkt übereinstimmt), dass „guter“ Fanservice nur dann gut ist, wenn er unterschwellig bleibt.
Er ist gut, wenn er gar nicht erst auffällt, weil er sich so natürlich anfühlt, dass man ihn nicht als „Extra“leistung wahrnimmt.

fanservice

Das erste Ergebnis einer Google-Bilder-Suche nach „Sasuke Fanservice“

Schlechter Fanservice hingegen fällt sofort auf, weil er sich im Verständnis des Lesers, der ihn schlecht findet, billiger Methoden, voraussehbarer oder anspruchsloser oder halt schlichtweg unausgereifter Elemente bedient, um schnell und einfach einen Effekt zu erzielen und macht genau „dadurch“ auf sich aufmerksam.
Den schlechtesten Ruf als Fanservice-Element scheint „Ecchi“ momentan zu haben.
Dieses Element lässt sich sehr leicht in beinahe jede Szene einfügen, was in vielen Serien bereits Anwendung findet. So sehr sogar, dass viele den Begriff „Fanservice“ bereits mit „Ecchi“ gleichsetzen.

Das ist natürlich nicht gerechtfertigt, denn es sind einfach nicht dieselben Sachen, aber sexueller Zusatzinhalt wird (meiner Meinung nach) gefühlt „so“ oft eingesetzt und das auch noch meist „so“ schlecht (weil einfach unpassend), dass ich mich über den schlechten Ruf nicht wundere.
Und da schlecht eingesetzter/unausgereifter Fanservice mehr Schaden anrichtet, mehr Ärger verursacht, mehr Leser abschreckt, als gut eingesetzter/ausgearbeiteter Fanservice „wiedergutmachen“ kann, ist Fanservice an sich einfach als ein sehr großes Risiko anzusehen.
Ein Risiko, das – wie ich finde – heutzutage so leicht eingegangen wird und das mit so dreister Rücksichtslosigkeit in Bezug darauf, dass es ein „Risiko“ ist, dass er schon fast instinktiv negativ bewertet wird.
Ich meine – ganz ehrlich, die Intensität, mit der wir heute in Titeln offensichtlich schlechten Fanservice ertragen müssen, lässt einen einfach annehmen, dass es den Machern schlichtweg egal ist, dass sie damit gute Werke in den Dreck ziehen, nur um ein paar billige Münzen zu machen.

Die „Ecchi“-Diskussion
Also gut, sprechen wir über Ecchi…

Ecchi“ auf Wikipedia

Ich möchte dir, liebem Leser/lieber Leserin, eine ernstgemeinte Frage stellen: hast du schon mal eine echte Ecchi-Serie gesehen/gelesen?
Die meisten, mit denen ich mich bisher über das Thema Fanservice habe unterhalten wollen, nämlich nicht – trotzdem haben sie das Ecchi-Gewehr sofort im Anschlag gehabt:

„Fanservice, das ist dieses Ecchi-Zeugs. Da werden Frauen als Objekte dargestellt, mit großen Brüsten und knappen Outfits. Alles unrealistisch, alles sexistisch und pervers. Alles scheiße. Serien, die darauf setzen, sind automatisch billig.

Sie haben sich einfach nur auf die Darstellung von Ecchi-Elementen eingefahren und kommen gar nicht richtig im Gespräch an, weil sie sich bereits selbst eine Meinung geschaffen haben, die nicht zulässt, dass man ihre Sicht in irgendeiner Weise verändert. Wenn man dagegen angehen will und diesen starren Blick aufklären möchte, wird man schnell mit gerümpfter Nase angeschaut. Ecchi ist *derart* verpönt, dass man sich quasi selbst die Kugel gibt, wenn man nur versucht, hier ein Gespräch zu beginnen.

Dabei ist dieses Gespräch *so* unglaublich wichtig, denn nicht jeder Titel, der Brüste zeigt, ist ein Ecchi-Titel. Und natürlich verdient er es nicht, „nur“ deswegen mit bösem Blick angeschaut zu werden und hier ist ein sehr gutes Beispiel dafür:

RomanticAfternoon

Akane und Ranma

Einer meiner Lieblingsmanga, Ranma 1/2, wurde in den frühen 2000ern auf RTL II als Anime gezeigt.
Damals haben sich gerade die Eltern gegen alles Mögliche im Fernsehen aufgelehnt, Dragon Ball Z wurde nur noch geschnitten im Fernsehen gezeigt und Ranma wurde schnell als „Tittenserie“ abgestempelt.
Hier mal der Trailer von damals:

Natürlich ist Ranma 1/2 kein Ecchi-Titel, auch wenn er wirklich oft nackte Brüste und nackte Männer/Frauen zeigt. Ich finde, es ist nicht mal ein Titel, dem ich vorwerfen würde, dass er seine Nacktheit als „Ecchi“ verpackt. Aber mir scheint, dass Ecchi-Hater (ich nenne das jetzt mal so) hier keinen Unterschied machen (wollen?).
Um hier Kontrast zu geben, stelle ich mal einen kurzen Vergleich zu einer *echten* Ecchi-Serie ein.

  • To love Ru: Ein echter Service-Titel. Der Manga/Anime ist ein perfektes Beispiel für Ecchi-/Harem-Elemente, die einfach nur existieren, um zu existieren. Es ist eine liebevoll gemachte und humorvolle Serie – klar, mit vielen interessanten Ideen, aber ich würde diese Serie nicht einen Moment gegen die Anklage „alles voller Fanservice!“ verteidigen, denn es stimmt. Es *ist* ein Fanservice-Titel, aber das ist auch völlig offengelegt, schau es nicht, wenn es dir nicht gefällt.
  • Ranma 1/2: Eine wunderschöne Serie – eine der schönsten und besten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe, tolle Kampfszenen, tolle Charaktere, tolle Story und darin nackte Haut und zerrissene Kleidung – dennoch könnte niemand auf dieser Basis Ranma 1/2 angreifen. Der Titel webt seine Nacktheit komplett in Humor oder tatsächlich in die Story ein. Den Titel würde ich aufs Blut verteidigen. Wer diesen Titel „ecchi“ nennt, hat sich nicht genug mit dem Thema beschäftigt.

Worauf will ich hier hinaus?
Nicht jeder Blitzer (oder sonstiger generell als flach assoziierter Fanservice) ist fehl am Platz oder gleich eines Aufschreis nötig. Viele gehören einfach in bestimmte Genres oder tragen zur Komik bei. Oft kommt der Hate für Fanservice einfach nur aus Reflex:

„Da, ein Busenblitzer! Ohmeingott,wasfüreinschlechterTitel!“

Und das kann einfach nicht sein, denn es schwächt den Kampf gegen das eigentliche Problem – und das ist nicht der Busenblitzer an sich, sondern der Idiot, der einen “schlechten, unpassenden, unnötigen” Busenblitzer in eine Serie gesteckt hat, in die er nicht reingehört, weil er denkt, dass wir „so“ flach sind, dass wir nicht erkennen, dass es unpassend war.

Bitte versucht, die Diskussion von dem Standpunkt zu starten, dass Fanservice das „neutrale“ Wort ist, das über „gutem Fanservice“ und „schlechtem“ Fanservice steht. Dass es nicht die Höschen-Blitzer oder Busen-Szenen an sich sind, die Fanservice als gut oder schlecht definieren, sondern die Art, wie sie implementiert werden.

Bei einigen Serien geht es aber auch einfach genau darum, dass es „ecchi“ (als Adjektiv) ist. Es „geht“ darum, dass jemand nackt ist, dass viele Partner vorgeführt werden, etc… hier muss ein anderer Standard zur Bewertung angelegt werden. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, einen Horror-Titel zu kritisieren, weil Blut darin ist, oder?
Solange der Fokus der Serie also deutlich erkennbar ist, kann jeder für sich entscheiden, ob das vielleicht kein Titel ist, der zum eigenen Geschmack passt.

Natürlich gibt es auch in Ecchi-Titeln guten und schlechten Fanservice, aber – wie gesagt – das wird dadurch definiert, WIE er eingebaut wird.

schlechter Fanservice

Kapitel 002, Seiten 18-19

Kapitel 002, Seiten 18-19

Kommen wir zu meinem Hauptproblem: schlechtem Fanservice.
Wie oben geschrieben, ist das sehr, sehr oft einfach „Ecchi“-Fanservice, weil der oft als billiger Zusatz verwendet wird.
Ich habe kein Verständnis dafür, dass man sich über *Ecchi an sich* aufregt, denn wie am Ranma-Beispiel gezeigt, kann er auch verdammt lustig oder sogar passend und auch ansehnlich sein, aber der überwältigende Hauptteil ist einfach echt zum Fremdschämen und das natürlich vor allem: in Titeln, in denen er nichts zu suchen hat!

Ich persönlich finde, dass wir als (Gesamt-)Manga-/Anime-Community hier aber auch versagen, weil wir Titel, die schlechten Fanservice verwenden, nicht sofort darauf festnageln. Es geht ja nicht darum, den Titel an sich gleich in den Boden zu stampfen, aber wer ein offensichtlich „schlecht“ ausgearbeitetes Element darstellt, sollte dafür auch die adäquate Rückmeldung bekommen.
Erinnert ihr euch an die ersten Naruto-Kapitel/-Folgen? Da wurde das Ecchi-Element echt extrem ausgespielt, aber aufgeregt hat sich niemand darüber. Und dann kam irgendwann so etwas:

Konohamaru trifft Tsunade im Anime

Ich gebe zu, dass ich das lustig fand, aber ich finde, dass das eigentlich nichts in der Serie zu suchen hatte
(Das ist übrigens nur im Anime-Filler gewesen!).

Ich würde diese Szene nicht vermissen, wenn sie weg wäre und es würde die generelle Qualität der Serie heben. Aber der Erfolg des Ecchi-Elements in Naruto ist ja schon felsenfest zementiert. Allein daran, dass jemand im Internet diese GIF zusammengestellt hat, kann der Animemacher erkennen, dass diese Szene beim Zuschauer „gut angekommen“ ist – zumindest bei denen, die ihre Meinung dazu kundtun. Denn durch das Kundtun ist diese GIF-Datei ja entstanden. Wer dieses Element nicht leiden kann, hätte hier sofort gegen angehen müssen und da haben wir einfach versagt.

„Aber Ninjason, übertreib doch nicht, das war doch nicht so schlimm…“

Mögt ihr vielleicht, sagen, aber ihr irrt euch.
Hier hat der Anime einen Fuß in’s kalte Wasser gehalten und alles was zurückkam, war: „Oh, wie lustig!“. Und jetzt gibt es solche Szenen:

Und einen Sasuke, der solch ein Video ermöglicht:

Jetzt ist der Aufschrei plötzlich groß, jetzt erkennt es jeder, wie albern und unnötig diese Szenen sind, aber es ist zu spät – Späße über Tsunades, Hinatas, Sakuras Brüste und Sasukes nackten Körper gehören jetzt zu Naruto dazu und das nur, weil wir uns am Anfang nicht dagegen gewehrt haben.

Aber – hey – ich will niemanden anprangern.
Es ist nicht mein Geschmack, aber wenn es jemand toll findet, Animesequenzen über Hinatas Brüste zu sehen -> viel Spaß dabei. Ernsthaft.
Genauso will ich niemanden dumm anmachen, der gerne Sasukes Oberkörper anstarrt.

Aber wenn es schlecht, minderwertig und einfach ohne Arbeit am Element eingebracht wird, quasi: „So und jetzt ein Schwenker auf Hinata, die sich beschwert, dass ihre Brüste nicht unter Wasser zu bekommen sind.“, dann ist das einfach nur: „Hey, schaut mal, wie groß die Brüste von Hinata sind!“
Und das ist einfach schlechte Arbeit.
Und das gefällt mir nicht, da dadurch die Qualität der Serie leidet.
Es passt nicht zur generellen Serie, es *war nicht* im Manga (die Folge war eh ein Teaser für den Kinofilm „Road to Ninja“), es hat in der Form nichts in der Serie zu suchen.

Ich lese sehr gerne Manga und schaue sehr gerne Anime – viele Serien liegen mir sehr am Herzen und es ärgert mich, wenn ihre Qualität durch kurzsichtige oder schlichtweg faule Aktionen leiden muss.

3. Was ist „unser“ Problem mit Fanservice?

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt.
WIR als Community haben Probleme mit Fanservice – mit schlechtem natürlich, weil von irgendeiner Perspektive auch der beste Fanservice für einen selbst schlecht für jemand anderen ist.

Fanservice und Geschmack

are you not entertained 01Ja, jeder hat seinen eigenen Geschmack.
Mit Sicherheit findet jemand all die Momente, die ich persönlich total feiere, (Itachi-Boss-Momente), total überzogen und billiges Pushing eines Nebencharakters der Serie. Auf dieser Ebene bin ich einfach leicht zu „bedienen“, das ist halt mein Geschmack. Ich finde es gut, wenn er auftaucht und da er konsistent als Überninja präsentiert wurde, finde ich es passend, wenn man das auch im weiteren Verlauf der Serie immer so präsentiert bekommt.

are you not entertained 02Das macht mich aber auch zu einem Fanboy.
Ich bin nicht so leicht wie jemand, der Itachi neutral oder negativ gegenübersteht, in der Lage, zu sehen, wann es einfach nur billiger Fanservice ist, dass „Itachi nochmal von den Toten aufersteht und alles ruled“. Wann es einfach schlecht eingeführt ist undsoweiter.

are you not entertained 03Als Fan muss man mich hier also kritisieren, wenn ich nicht sensibel genug bin, schlechten Fanservice, der „mich“ anspricht zu erkennen oder zuzugeben, weil ich gerade feiere.

 


Dieses Verständnis, dass jeder irgendwas mag und nicht gerne damit konfrontiert wird, dass das im Verständnis eines anderen „billiger Fanservice“ ist, ist sehr wichtig, wenn wir darüber reden, dass man schlechten Fanservice thematisieren und diskutieren sollte.
Man tritt in dieser Unterhaltung nämlich unweigerlich anderen auf die Füße und sollte vorsichtig sein, damit derjenige auch bereit ist, sich offen darüber zu unterhalten.
Unser Problem mit Fanservice ist, dass Hater zu oft einfach blind umherhassen, wenn sie mit einer Szene in Kontakt kommen, die ihren Ansprüchen nicht gerecht ist.
Egal wie gerechtfertigt das ist oder wie ungerechtfertigt – NIEMAND ist bereit eine Unterhaltung mit jemandem einzugehen, der im Hate-Moodo ist.

Ja, Geschmack ist subjektiv, aber es gibt dann doch einen Unterschied zwischen Geschmack und Qualität. Wenn man mich als Itachi-Fan sachlich damit konfrontiert, dass es eine unausgereifte Storyentwicklung ist, Itachi von den Toten auferstehen zu lassen, „nur“ um alles zu rulen, dann sehe ich ein, dass persönlicher Geschmack in bestimmten Situationen im Weg stehen *kann*, einen konstanten Level an Qualität zu erreichen – egal ob mir das jetzt gefällt oder nicht (hat es übrigens nicht – ich fand diese Szenen scheiße).

Damit will ich nicht sagen, dass Fanservice und Qualität sich ausschließen – das tun sie natürlich nicht – aber „schlechter“ Fanservice und Qualität tun das sehr wohl.
Geschmack ist etwas, das darauf aus ist, eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen – mich und Mitglieder meiner Geschmacksgruppe.
Als Beispiel: Ecchi-Fanservice ist (meist) darauf aus, Männer anzusprechen – alle außerhalb der Zielgruppe haben davon nichts, schlimmer sogar, sie werden von den Machern ignoriert, ausgeklammert, als unwichtig empfunden. NOCH schlimmer sogar, sie leiden vielleicht sogar darunter, weil es den Titel für sie ungenießbar macht.
Qualität hingegen, ist etwas, von dem alle Konsumenten etwas haben. Es ist meiner Meinung nach das höherwertige Ziel, das wir erreichen sollten.
Wo die Trennlinie zwischen „das ist mein Geschmack“ und „das ist Qualität“ ist, ist (natürlich – wie sollte es anders sein) leider nicht trennscharf, sonst gäbe es das Problem nicht. Aber hier sehe ich uns als Community ganz klar in der Verantwortung, uns in einer Gesprächsrunde (auf Blogs, in Foren, etc) zu treffen und Szene für Szene, Beispiel für Beispiel herauszuarbeiten, wo wir diese Linie jeweils setzen wollen.

Fanservice spaltet die Community

Chi is not amused by alucardserasfangirl (für Originalbild klicken)

Chi is not amused by alucardserasfangirl (für Originalbild klicken)

Was mich an schlechtem Fanservice am meisten aufregt, ist dass er die Community in verschiedene Lager spaltet.
Lager, die aus persönlicher Abneigung gegen „Element A“ dieses überall identifizieren, sogar manchmal konstruieren und sofort verurteilen, aber ihre eigenen Fanservice-Elemente stets stur verteidigen und sich nicht der Gegenseite öffnen wollen.

Ob das jetzt ein Fame-Fokus auf einen anderen Charakter (z.B. Sasuke) oder Momente, in denen Shika/Temari „ganz dicht beieinanderstehen“ oder (wie ich) ein Itachi-Badass-Moment ist, ist völlig irrelevant.
Immer ist es:

„Diese Szene (die ich nicht mag) ist doofundschlechtundpurerFanservice, aber diese Szene (die ich mag)… Hä? Das war doch nur ein Spaß im Anime. Ach komm, das war doch ein geiles Chapter… Ist halt so, kann man nichts machen…“

Wie oft habe ich das (auch bei Ramen-chan und auch von mir selbst) schon gesehen…

Die Karte habe ich extra für euch designed ^^

Extra für euch designed ^^

Durch diese Sturheit und diese Verbissenheit wird eine aggressive Atmosphäre erschaffen.
Man *darf* in dieser Atmosphäre schon fast gar nicht mehr sagen, dass man ein spezifisches Element einer Serie nicht gut findet, ohne dass jemand gleich in den Verteidigungsmodus geht und einen anschreit, warum man „die Serie angreife“, auch wenn das nicht stimmt, dass man „keine Ahnung“ habe, oder ein „[Schimpfwort hier einsetzen]“ sei.

  • Und dabei mag man die Serie vielleicht sogar noch viel lieber als der- oder diejenige?
  • Und dabei kennt man sich vielleicht sogar viel besser darin aus?
  • Und dabei will man eigentlich gerade darüber sprechen, wie man die Qualität dieser tollen Serie noch weiter anheben könnte?

Aber das ist nicht möglich, da die Online-Situation bereits so festgefahren ist, dass sich die Lager total ineinander verbissen haben.

Viel zu oft wollen die Verteidiger „schlechten“ Fanservice dann nicht zugeben, weil er einfach gerade „genau ihren Nerv bedient“.
Dabei stört es sie nicht, dass er schlecht ist, er soll einfach da sein.
Da sein macht ihn gut…
Und das ist genau der Fehler, den wir alle nicht machen dürfen.

SO kommen wir nicht weiter.
Wenn wir, die Community, uns so bekloppt spalten lassen, dann kriegen wir von den Anime-Machern einfach immer weiter genau diesen Mist gefüttert. Ob das jetzt die Brust-Szene von Hinata ist, die sich mehr an die männlichen Zuschauer richtet, ein Naruto-siegt-über-einen-viel-zu-starken-Gegner-Moment oder auch der Sasuke-Fanservice, den ihr in Bildern und Videos dieses Artikels gesehen habt.

Es ist ok, wenn euch eine bestimmte Szene/Sache/Entwicklung/ein Charakter/wasauchimmer gefällt, aber BITTE hört auf, die Augen zu verschließen und ihn von jeder Kritik aus bloßer Service-Geilheit abzuschirmen. DIE KRITIK MUSS PASSIEREN DÜRFEN!

Aber die Online-Community ist SO giftig und aggressiv, dass man, wenn man solche Dinge herausarbeitet, sofort in Konterattacken untergeht.
Natürlich wird man dabei jemanden treffen, der das anders sieht, das ist auch ok, sogar wünschenswert, weil sich dann ein Gespräch entwickeln kann und vielleicht irrt man sich ja auch und hat gar nicht bemerkt, dass in der entsprechenden Szene brilliant eingesetzter Fanservice gewesen ist? Vielleicht kennt man irgendwelche Hintergründe oder Metainformationen nicht – wer weiß?

Aber dazu müssen wir darauf achten, diese Dinge offen und ohne blinde Abscheu vor Ecchi oder sonstwelchen Fanservice-Elementen zu thematisieren, wenn wir sie diskutieren wollen, damit jemand, der etwas mag, das einem selbst nicht gefällt:

  1. nicht direkt für seinen Geschmack attackiert wird.
  2. auf ein offenes Gespräch mit einem offenen Gesprächspartner trifft.

Ansonsten bleibt es, wie es ist:
Einer ist sauer, weil seine Serie kaputt ist, schreit im Internet herum und ein anderer ist beleidigt, weil dabei sein Geschmack beleidigt worden ist und die ganze Situation bleibt ein Kriegsfeld innerhalb der Community.

4. Wie können wir die Situation verbessern?

Wenn ich etwas mit diesem Artikel erreichen möchte, dann dass wir alle ein bißchen offener mit unseren Gedanken sind. Lasst uns alle unsere Vorlieben und unsere Abneigungen haben, lasst uns aber darüber sprechen können, ohne in Hasstiraden zu verfallen. Jeder muss den Fehler bei sich finden können, oder zulassen, dass er von jemand anderem gefunden wird.
Nur so können wir „geschlossen“ gegen schlechten Fanservice vorgehen, indem wir:

  • in Reviews schreiben, wie schlecht wir Fanservice-Element „A“ fanden und herausstellen, dass es uns nicht gefallen hat, auch wenn das keinen Einfluss auf unser generelles Empfinden der Serie gegenüber hat. Es MUSS einfach einzeln thematisiert werden können, ohne dass Leser gleich *ihre Serie* angegriffen fühlen.
  • in Foren und Blogs und Gesprächen diese Dinge thematisieren und auf den Punkt bringen, um Missverständnisse zu vermeiden und Online-Trollen nicht unnötig Futter durch unklare Formulierungen zu geben: „Das Chapter letztens, in dem Sasuke Danzou geowned hat, war derbe geil – es ist zwar echt schlecht gemacht, dass er seit Stunden kämpft und MS/EMS spammt, obwohl wir doch am Anfang gelernt haben, dass das gar nicht gehen soll, aber: Sasuke-Boss: Yay – Regelbruch: Nay!
  • die Geschlechterdiskussion identifizieren und dezidiert thematisieren. „Frauen in Anime/Manga“ ist *nicht* dasselbe Thema wie „schlechter Fanservice“. Schlechter Fanservice *enthält* das Thema „Frauen in Anime/Manga“ – ganz klar. Seit ich im Internet aktiv bin, lese ich immer wieder, dass diese beiden Themen als Synonyme gehandelt werden. Ich lese immer wieder, dass Ecchi-Anime scheiße seien, da darin immer nur Titten und Ärsche seien. Und das ist einfach falsch, denn es ist nicht wahr, Ecchi-Anime sind nicht in sich selbst (in Bezug auf Darstellung von Frauen) scheiße – sie sind *dann* (in Bezug auf Darstellung von Frauen) scheiße, wenn sie qualitativ schlechten frauenbezogenen Fanservice haben.
  • offen über alles sprechen können. Nichts ist wichtiger als das. Ich weiß, jeder hat eine Meinung zu bestimmten Themen und die ist heilig – aber wisst ihr was? Sie ist nicht die einzige. Also lasst uns erwachsen werden und anderen zuhören. Dazu gehört natürlich auch, dass diese anderen ihre Meinung sachlich und freundlich darstellen.

Das mag nicht viel wirken, aber jeder einzelne Kommentar in einem (Online-)Gespräch hat die Kraft, wenn er eloquent verfasst worden ist, aufzuzeigen, dass „an dieser Stelle etwas nicht stimmt“. Schnell ist dann der Ton des gesamten restlichen Gespräches gesetzt und alle Leser/Zuhörer nehmen diesen Gedanken mit, verteilen diesen auf anderen Blogs/in anderen Foren/in YouTube-Reviews… Es gibt genug Meinungsplattformen, die darauf aus sind, solche Stimmungen aufzuspüren, sie zu zitieren und zu kommunzieren – so funktioniert die Online-Community – das müssen wir nutzen.

Klärt auf und lasst euch aufklären, lasst uns allen Punkten offen gegenüberstehen und eine *echte* Diskussion über absolut alle Themen haben, wäre das nicht wundervoll?

Ich schließe diesen Artikel mit den Worten „Wir haben es in der Hand“ und freue mich auf die Kommentare.

Ninjason

2014 in Review

Und wieder einmal ein frohes Neues, liebe Ramen-chan-Leser!!!

Hier ist, wie jedes Jahr, die von WordPress automatisch generierte Rückblick-Statistik-Übersicht über unseren tollen Blog und was so Feines passiert ist…!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 230.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 10 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Aeris

Naruto Recap: Top-10 Geilste Panels

Howdy Leute! Ich bin es mal wieder! Kennt ihr mich noch? 😉

Lange ist ja hier nichts passiert. Ist das die Lethargie, die Starre nach dem Ende von Naruto? Oder seid ihr eher schon weiter weg gedriftet von Naruto? Bei mir ist es eine Mischung von beidem: Es ist einerseits befreiend, nicht mehr so viel auf der „Liste“ zu haben. Andererseits habe ich mit dem Ende noch nicht ganz abgeschlossen (was man an den 2 „Rant“-Artikeln merkt) und frage euch hiermit, ob Interesse an einer Fan-Version von mir bestehen würde.

Jetzt aber zum Inhalt dieses Artikels!! Es geht um die 10 geilsten Panels im Naruto-Manga, bezogen auf die Zeichenkunst. Es gab häufig, sehr sehr häufig, so unendlich geil gezeichnete Panels von Kishimoto, dass ich mich gar nicht satt sehen konnte! Größtenteils sind Panels aus neueren Kapiteln dabei, zumal Kishimoto damals einfach noch einen Tick anders gezeichnet hat. Trotzdem sind ein paar ältere Bilder dabei, bei denen ich einfach ganz lang draufschaue und mit den Augen Linien nachziehe und alles in mir aufsauge 🙂 !

Also, los geht’s!

Platz 10

233-naruto-sasuke

Kapitel 233

Haaaaaaaaaaaa, *schmelz schmelz*, das ist SO ein wunderschönes Bild!!! Ich habe es hier auf dem Blog schon zig mal gesagt, glaube ich: Ich könnte stundenlang damit verbringen, mich zu fragen, was Sasuke in dem Moment wohl durch den Kopf gegangen ist! Doch wisst ihr, was am allergeilsten ist? Jetzt muss ich es mich nicht mehr fragen, denn in Kapitel 698 hat Sasuke sich alles von seiner Seele geredet und uns und Naruto alles gestanden!

Ich hab davon ja sogar mal ein „Umdreh-Bild“ gemacht (hier), das Bild wird mir immer im Kopf bleiben!

Es ist trotzdem nur auf Platz 10, da die Strichführung jetzt nicht die obergeilste ist. Hier ist es eher „nur“ der Aufbau.

Platz 9

Uchiha_Itachi_at_full_moon

Kapitel 145

Extra für Ninjason!! …wenn der das hier überhaupt sehen wird.

Dieses Bild ist einmalig, würde ich sagen. Kishimoto hat selten so richtige kleine, ninjamäßige Schatten von den Charakteren gezeichnet, die so episch und lauernd in einer Kulisse sitzen. Das hier ist einfach mal verdammt cool von der Stimmung – wieder auch kaum von der Strichführung her.

Platz 8

27-awaken

Kapitel 27

Das erste große „Schocker-Doppelseiten-Bild“, das ich in meine Liste aufgenommen hab! Das war schon ein krasser Moment damals, und dies ist ein krasses Bild, das diesen Moment würdigt. Das Blut, das aus Sasuke heraustropft und was es für eine Pfütze form, die Menge der Nadeln, die vielen Spritzer um ihn herum… das ist echt awesome!!

Platz 7

617-01-lee-naruto

Kapitel 617

Oooooohhhh yeah!!!

Nejis trauriger Tod trat erst vor kurzem ein, Lee ist bei ihm. Lee & Neji waren ja eh 2 meiner Liebilngscharaktere, mein absolutes Dream Team. Dass Lee ihn verloren hat, ist wirklich ein schwerer Verlust. Zu gerne hätte ich gesehen, dass Neji sich doch noch mal, nach dem Krieg, dazu „herablässt“ ;), gegen Neji einen Sparrings-Kampf zu machen. Lee war immer so deprimiert und angespornt davon, zumindest auf IRGEND einer Ebene mit Neji mithalten zu können, da hätte ich doch zu gern gesehen, dass Neji mal ein bisschen Respekt und Anerkennung Lee gegenüber zeigt *schwärm*. Das hätte ich mir echt für Lee gewünscht 😦 .

Platz 6

605-04-inhell

Kapitel 605

Urks, sooooo ein heftiges Bild… *schluck* Überall Blut, Menschen im Baum eingequetscht, ein Blut-Teich hat sich bereits gebildet… Immer noch schwer vorstellbar für mich, dass das Obito war, aber interessant. Ich ertappe mich IMMER noch wieder dabei, wenn ich eine alte Folge oder ein Bild von Tobi sehe (also wirklich mit Maske und so), und ich dann überhaupt nicht drauf klar komme, dass es Obito ist. Damit meine ich aber nicht, dass ich es nicht glaubwürdig finde, sondern dass ich diesen Wandel einfach so krass finde, dass mein Kopf da einfach nicht so hinterher kommt. Tobi, der Sasuke nach Itachis Tod von der Ninja-History erzählt, vom Angriff von Kyuubi (was eine „Naturkatastrophe“ war, jaja!), der Angriff auf Konoha, Minato und Kushina, alles……. üble Story!!!

Platz 5

540-bam

Kapitel 540

Das ist so ein definitives „BÄM“-Bild! Sakura mag ich ja sowieso (auch wenn es so häufig schade war, wie klein sie von der Story gehalten wurde), und diese Szene war insgesamt herrlich! Zetsu, der sich in das Lager der Shinobi-Allianz -getarnt als Neji- einschleicht und bei der Erwähnung von Tontons verletzten Beinen in die Falle tappt, weil Tonton gar kein Mensch ist. Sakura tut unbeeindruckt, und dann auf einmal: BÄM!!! Unangespitzt mit dem Kopf voran in den Boden gerammt! 😀 So cool gezeichnet! Dazu gibt es noch SO eine geniale Fan-Version davon (noch nicht mal abgepauscht, sondern selbst reinszeniert, die Szene): schaut es euch an!

Platz 4

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Kapitel 601

Auch so ein Schockbild…….. Dieser Anblick erinnerte mich sofort an „Alessa“ aus Silent Hill. Ich habe lange nicht mehr so etwas Verstörendes in Naruto gesehen… wenn überhaupt jemals…! *schluck* Uwaaaaaaah, so gruselig!!!

Schade war es, dass das Kapitel und direkt der Moment danach dann in den Slapstick verfiel, aber das beeinträchtigt diesen Moment kaum! Das war so krass und düster damals!

Platz 3

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Kapitel 386

Ich liebe einfach diesen LMAA-Blick von Sasuke!! Der kühlste, coolste und „leck mich doch einfach mal am …“-Blick, den es jemals gab! Dabei sind die Augen auch noch um so ein Vielfaches intensiver gezeichnet, der Mund, die Kinnlinie… einfach was ganz Besonderes vom Zeichnerischen her, in meinen Augen.

Platz 2

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Kapitel 698

DAS ist so genial gezeichnet!! Dieses Kapitel war sowieso irgendwie ganz anders, ein paar von euch beschrieben es auch so: Die Charaktere sahen irgendwie ein bisschen anders aus. Das mag an Narutos fehlendem Stirnband gelegen haben, ohne das wir ihn echt selten sehen; und es wird sicherlich an den immens vermehrten Schmarren liegen, die Kishimoto die gesamte Zeit gezeichnet hat. Das Bild ist einfach voll von Schmarren und Kratzern in Narutos Gesicht, dann noch die Speedlines dazu, die auf seine Augen fokussieren… Das fast zugeschwollene Auge, das andere, das bohrend in Sasuke hineinblickt, kurz bevor dieser den vermeintlichen „Killing Blow“ landet… uwaaah!! Das ist so einfach sowas von intensiv, dieses Bild! O_o o_O

Platz 1

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Kapitel 652

Und das ist mein Platz Nummer 1!!! Naruto mal GANZ anders! Der Mund so schief, der Blick ganz tief gesenkt, Augen nach oben gerichtet. Fokussiert, streng, determiniert. Die Hand ausgestreckt, der Finger auf Obito, auf seine „Maske“ zeigend, und dann auch noch dieser toughe Satz dazu!! 😀

Aber der Look, das Panel… einfach was ganz ganz Besonderes, dass es so nicht wieder gegeben hat, meiner Meinung nach!


So, ab hier seid ihr wieder mal dran!

Was für Panel sind euch vom Zeichnerischen her, von der Optik total in Erinnerung geblieben? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren 🙂 !

Aeris