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Diese Seite hier soll durch den Lauf der Artikelserie immer wieder verlinkt werden, um die Kategorien zu erklären.
Sie enthält die gängigen Kategorien und Zielgruppen-Namen der Manga-/Animeseiten und verlinkt seine Beispiele auf die aniDB (anidb.net), damit ihr für die Titel auch gleich ein Bild vor Augen habt.

Zielgruppe

Shounen:
Titel, der sich auf die Zielgruppe junger männlicher Leser (ca. bis 18 Jahre) konzentriert. Oft „Action“ oder „Comedy“-Werke.

typisches Beispiel: Naruto, Dragon Ball

Seinen:
Titel, der sich auf die Zielgruppe erwachsener männlicher Leser konzentriert. Meist etwas härter oder anspruchsvoller. Oft auch einfach nur gewaltätiger als „Shounen“ oder in Verbindung mit erotischen Inhalten.

Typisches Beispiel: Akira

Shoujo:
Titel, der sich auf die Zielgruppe junger weiblicher Leser (ca. bis 18 Jahre) konzentriert. Oft in Verbindung mit „School Life“ und „Romance“.

Typisches Beispiel: Mila Superstar

Josei:
Titel, der sich auf die Zielgruppe erwachsener weiblicher Leser konzentriert. Erwachsenere Themen werden angesprochen, es geht oft um Liebe, Erwachsensein, sich im Leben zurecht finden. Oft in Verbindung mit „Romance“ und „Slice of Life“.

Typisches Beispiel: Nana

Kodomo:
Titel für eine sehr junge Zielgruppe (bis 12 glaube ich) – geschlechterübergreifend.

Typisches Beispiel: Die Biene Maja

Mina:
Werke ohne eine Eingrenzung der Zielgruppe in Alter oder Geschlechter.

Typisches Beispiel: Die Abenteuer von Peter Pan, Hamtaro

Kategorien:

Drama:
In Dramen geschieht meist etwas Schlimmes bzw. das Werk wird durch etwas Trauriges ein- oder ausgeleitet. Findet sich interessanterweise oft in Kombination mit „Romance“.

Typisches Beispiel: Clannad

Ecchi:
Titel, die einen Fokus auf die Zurschaustellung von Softcore-Erotik legen.

Typisches Beispiel: Golden Boy

Fantasy:
Ein vielgenutztes Wort, das (finde ich) generell verwendet wird, wenn sich etwas nicht in unserem heutigen Zeitalter mit unseren heutigen Werten befindet. Das lässt sich auf unser Verständnis von Technologie als Komponente des Alltagslebens beziehen (entsprechende Titel nutzen Magie o.Ä.) oder auf unser Zeitalter an sich (Titel spielt im Mittelalter oder in einer mittelalterähnlichen/manchmal sogar einer RPG-ähnlichen Welt/in einer Welt die überhaupt nichts mit unserer zu tun hat, und und und…).

Typisches Beispiel: Fairy Tail, Inu Yasha, DoReMi, Prinzessin Mononoke

Harem:
Der Hauptcharakter sammelt eine „Gefolgschaft“ vieler Mädchen um sich, meist romantische Interessen. Ist das Zentrum ein einzelnes Mädchen, wird vom „Reverse-Harem“ gesprochen.

Typisches Beispiel: Love Hina, Ranma 1/2, To Love-Ru

Magical Girl:
Das klassische „Schulmädchen-wird-zur-Superheldin“-Schema.

Typisches Beispiel: Sailor Moon, Kamikaze Kaito Jeanne

Mature:
Hier werden erwachsenere Themen angesprochen. Unabhängig vom Geschlecht der Zielgruppe deutet diese Kategorie meist anspruchsvollere Themen an, oder mäßige Gewalt/Nacktheit, bzw. Sex ohne „Ecchi“/“Hentai“-Faktor. „Mature“ kann vieles bedeuten und ist schwer einzufangen.

Typisches Beispiel: Ghost in the Shell

Mecha:
Werke, die einen Fokus auf Cyborgs/Roboter – oft Riesenroboter, die als Kampfmaschinen fungieren, legen.

Typisches Beispiel: Neon Genesis Evangelion

Parody:
Hier werden oft andere Genres oder andere Werke auf die Schippe genommen. Die Titel in dieser Kategorie nehmen sich selbst oder ihre Botschaft nicht übermäßig ernst, so kann beispielsweise ein teifgründiges Thema mit Witz transportiert werden, ohne dass es dadurch in’s Lächerliche gezogen wird oder seine Botschaft/Tiefe verliert.

Typisches Beispiel: WataMote

Psychological:
Hier werden tiefsinnige, psychologisch verankerte Themen behandelt – Ängste, Wahnsinn, die Natur/die Perversion des Menschen, o.Ä.

Typisches Beispiel: WataMote, Elfen Lied, Akira

Romance:
Titel, die einen großen Wert auf die Entwicklung oder Darstellung von Liebe(sbeziehungen) legen.

Typisches Beispiel: Ah! My Goddess, School Rumble

Sci-Fi:
Ähnlich wie „Fantasy“, nur dass hier der Fokus auf Technologie liegt, die unserer meist voraus ist – Cyperpunk, KI, technologische Dystopie… das sind oft klassische Genres, die damit abgedeckt werden.

Typisches Beispiel: Neon Genesis Evangelion, Ghost in the Shell, Cowboy Bebop, Saber Rider and the Star Sheriffs

School Life:
Ein großer Teil des Anime spielt sich in der Schule ab. Das Schulleben an sich (der Unterricht) muss nicht der Hauptfokus sein, aber sie ist ein gängiger Treffpunkt, an dem die Hauptcharaktere zusammenkommen und werden oft schulbezogene Probleme (Lernen, Examen, Cram School – eine Einrichtung, in der Schüler nach der Schule zusätzlich noch für Prüfungen lernen) oder Schulfeste thematisiert. Oft eine Begleitkategorie bei „Romance“, „Slice of Life“, „Magical Girl“.

Typisches Beispiel: Clannad, Hatsukoi Limited, School Days

Shoujo-ai/Shounen-ai:
Stellt die Liebe zwischen Mädchen (Shoujo) oder die Liebe zwischen Jungen (Shounen) dar. Im Gegensatz zu Geschlechtsverkehr zwischen Mädchen (Yuri) oder zwischen Jungen (Yaoi) geht es hier um Liebe – also Romantik, das schließt Sex an sich nicht aus, der Fokus ist aber ein deutlich anderer und nicht gleichzusetzen mit „Hentai“.

Typisches Beispiel: Strawberry Panic

Slapstick-Comedy:
Slapstick ist ein sehr schwer zu fassendes Genre – meist wird es für Comedy benutzt, die einen komplett übertriebenen Stil von Situationskomik verwendet, der in sich allein lustig ist (also ohne Worte oder situationsbedinge Einführung in die Story). Das klassische Slapstick-Comedy-Duo ist der eine, der Quatsch anstellt (Rock Lee in Naruto SD) und der, der ihn dafür bestraft (Tenten in Naruto SD). Ich glaube, es wird mit diesem typischen Fächer, mit dem der Strafende dem zu bestrafenden nach seinem Spaß auf den Kopf haut, gleichgesetzt. Auch lustige Gesichter oder Geräusche zählen dazu.

Typisches Beispiel: Shin Chan, K-On!, Naruto SD

Slice of Life:
Stellt einen Einblick in das „ganz normale Leben“ der Protagonisten dar, hat also eher „realistische“ Züge – muss aber nicht. Kann auch oft das „Everyday“-Leben von außergewöhnlichen Personen, magischen, Personen zeigen oder jenes, dass „normal“ und nur mit einer kleinen (aber entscheidenden XD) Ausnahme bemerkenswert ist.

Typisches Beispiel: WataMote, das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Splatter:
Titel, der einen starken Fokus auf Blutvergießen legt und dies deutlich präsentiert.

Typisches Beispiel: Hellsing, Elfen Lied, Afro Samurai

Supernatural:
Hier geht es um übernatürliche Wesen oder Kräfte. Vampire, Götter, Geister, Ähnliches.

Typisches Beispiel: Shaman King, Yugi-Oh, Elfen Lied

Tragedy:
„Tragedy“ ist ähnlich wie „Drama“, nur (in meiner Erfahrung) deutlich depressiver und emotional belastender.

Typisches Beispiel: School Days, Elfen Lied

Kategorien, die (denke ich) nicht erklärt werden müssen:
Action, Comedy, Cooking (in Mangas sehr beliebt o.O), Horror, Martial Arts, Sports, Music…

Hier können gerne weitere genannt werden, ich wollte nur eine grobe Starthilfe bereitstellen. Werden in den Kommentaren weitere (mit Erklärung bitte) genannt, werde ich sie hier aufnehmen.

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