Bitte spielt / lest / schaut… Fate/stay night & Fate/zero

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Fate/stay night & Fate/zero

FSN1

Herzlich willkommen mal wieder zu einer Titelvorstellung von mir, der Aeris! Für heute habe ich mir „Fate“ vorgenommen, ein Werk, das aus mehreren, erstmal kompliziert verknüpften Teilen besteht.

Der erste Teil des Reviews ist Spoiler-frei und soll als Klappentext fungieren! Wer Fate schon gesehen hat, nichts gegen Spoiler hat oder nach dem Gucken hierher zurückkehren möchte, der liest auch nach der deutlichen Spoilerwarnung weiter. Kommentare mit Spoilern sind als solche zu kennzeichnen, in dem man groß “SPOILER” am Anfang schreibt und dann 3-4x Enter betätigt.

Hier mein Lieblingsopening (nur Musik) zum Nebenbei laufen lassen: https://www.youtube.com/watch?v=mVvGPfb6mq0

Klappentext

Im Fate-Universum geht es um einen übernatürlichen Krieg um den Heiligen Gral: Er soll dem, der all seine Widersacher ausschaltet, einen beliebigen Wunsch erfüllen.

Fate spielt auf unserer Erde, zu einer undefinierten, aber Gegenwarts-ähnlichen Zeit. Unter den Menschen gibt es Magier: Sie können Feuerbälle schießen oder Gedanken lesen. Als Magier wird man geboren, und je länger eine Magier-Familie bestand hat, desto stärker ist die Magie in den Nachkommen ausgeprägt.

Der Heilige Grals-Krieg findet normalerweise alle 60 Jahre statt und beginnt damit, dass genau sieben Magier ausgewählt werden, sogenannte „Masters“ zu werden. Wird man ausgewählt, so tauchen drei Symbole auf dem Handrücken auf. Passend zu den sieben Magiern gibt es sieben „Servants„, von denen jeder Master einen beschwören muss. Die Symbole auf dem Handrücken sind „Command Spells“, mit denen man ihnen einen unausweichlichen Befehl geben kann. Es gibt sieben Servant-Klassen:

Classes

  1. Saber
  2. Lancer
  3. Archer
  4. Rider
  5. Caster
  6. Assassin
  7. Berserker

In diese Klassen wird in jedem Heiligen Gralskrieg ein Held oder eine Legende hineinbeschworen: Dies sind interessanterweise uns bekannte Heldengestalten, historisch oder fiktiv. Da die Identität der Servants das für mich allerspannendste an Fate ist, verrate ich hier keinen einzigen und lasse deswegen ein paar andere Namen fallen: Ein Caster könnte zum Beispiel Cleopatra sein, ein Saber Jeanne D’Arc, und ein Assassin vielleicht die böse Hexe von „Hänsel und Gretel“. Nur, damit ihr mal einen Eindruck bekommt…

Das Ziel des Gralskrieg ist es, alle anderen Masters und alle anderen Servants zu töten, und den Heiligen Gral zu berühren, der irgendwo erscheinen wird. Dabei befiehlt eine „Mage Association“, die Existenz der Magie vor normalen Menschen geheim zu halten, man darf also nicht dauernd kämpfend umherlaufen.

Der Servant ist der Beschützer seines Masters, und man sollte sich tunlichst nicht alleine auf die Straße begeben. Wird man nämlich von einem anderen Servant (viel stärker, als ein Master je sein könnte) angegriffen und stirbt man, so „stirbt“ der eigene Servant auch. Es ist also durchaus eine kluge Strategie, anstatt den starken Servant den schwächeren Master anzugreifen…

Emiya Shirou - unser Protagonist in Fate/stay night

Emiya Shirou – unser Protagonist in Fate/stay night

So wird nun also Emiya Shirou (Shirou der Vorname), ein japanischer Schüler, als Master auserwählt, obwohl er doch gar kein Interesse am Heiligen Gral hat. Er hat auch nur eine ganz schwache Fähigkeit zur Magie, Begabung kann man das eigentlich gar nicht nennen. Er könnte auch direkt zu Beginn des Kriegs aussteigen und sagen „ich mach nicht mit“, doch ein tiefer Wunsch der Nächstenliebe zur gesamten Menschheit bringt ihn dazu, den Gral gewinnen zu wollen, einfach damit niemand anders ihn gewinnt um damit Böses anzustellen…

Sagt ihr jetzt…

?

 

Unabhängig davon, ob euch das reicht oder nicht, solltet ihr die Fakten zu Fate kennen:

Fakten aka „Aufdröselung der Routen und des ganzen Zeuchs“

  1. Das Original, „the real thing“, von Fate als Gesamtwerk ist Fate/stay night als Visual Novel. Es stammt aus dem Jahre 2004 und wurde von dem Studio Type Moon entwickelt.
  2. Fate/stay night besteht aus 3 Routen, die man im Spiel in einer festen Reihenfolge spielen muss:
  3. Route #1: Fate
  4. Route #2: Unlimited Blade Works
  5. Route #3: Heaven’s Feel
  6. Es geht in jeder Route um dieselben Charaktere, dasselbe Setting und dasselbe Ziel, aber es laufen gewisse Vorkommnisse anders, sodass die Story anders ausgeht.
  7. Danach wurde Fate/zero als Light Novel geschrieben. Es ist ein Prequel, das mit dem Hintergedanken gemacht wurde, dass die Leser Fate/stay night schon kennen.

Jetzt kommen die Animes:

  1. Die Fate-Route (Route #1) wurde als erstes von Studio DEEN in 2006 als Anime adaptiert. Sie haben aber auch Teile von den anderen Route mit reingebracht, wodurch Spoiler entstehen, und viele Charakterdarstellungen sollen auch nicht richtig gewesen sein.
  2. Auch Studio DEENs Filmadaption der Heaven’s Feel Route (Route #3) soll nicht gut sein, weil zu viel Kontext fehlt.
  3. => Ich habe gelesen, dass Fans wirklich NICHT empfehlen, die Studio DEEN Adaptionen zu gucken.
  4. Dann hat das Studio Ufotable Fate/zero adaptiert, und zwar 2011. Diese Umsetzung wird allgemein als sehr gut bewertet, stellt aber nicht den Anfang des Fate-Gesamtwerks da, da es wie gesagt ein nachträglich geschriebenes Prequel ist. Ähnlich wie Star Wars Episode 4-6, die zuerst rauskamen, und dann Episode 1-3.
  5. 2014 hat dasselbe Studio (Ufotable) sich die Unlimited Blade Works Route geschnappt (Route #2) und die in einen 26-Episoden langen Anime umgesetzt. Dieser ist vor 1-2 Monaten erst fertig geworden (Stand: August 2015) (die letzten 2 Folgen konnte ich nicht mehr am Stück gucken, da musste ich drauf warten 😉 ).
  6. Ufotable hat ebenfalls angekündigt, die Heaven’s Feel Route (Route #3) als Anime-Film umzusetzen, es gibt aktuell (Stand: August 2015) aber noch kein Erscheinungsdatum 😦 .

Hier nochmal alles als Tabelle:

FateAdaptations

Ein (+) bedeutet, dass es als gut anerkannt wurde, ein (-) bedeutet das Gegenteil

So, wer ist noch verwirrt, wem ist alles klar? ^^

Um noch eins draufzusetzen, gibt es neben diesen Werken noch viele weitere Visual Novels, Light Novels und Spin-offs, die man zu Fate hinzuzählen kann und die teilweise noch eigene Anime-Adaptionen bekommen haben. Ich habe mich mit denen aber nicht beschäftigt, bzw. mir nur einmal zum Spaß die Identitäten der Servants in den anderen Installments durchgelesen.

Was soll ich jetzt also lesen, spielen oder gucken?

„The real thing“ ist wie gesagt die Visual Novel. Die ist allerdings lang, man muss viel lesen, das kann schon einige Stunden dauern. Ich habe es mir leichter gemacht und folgendes getan:

  1. Zusammenfassung der Fate-Route gelesen
  2. Anime Unlimited Blade Works von Ufotable geguckt
  3. Zusammenfassung der Unlimited Blade Works Route gelesen (nur um zu checken, ob was ausgelassen wurde)
  4. Zusammenfassung der Heaven’s Feel Route gelesen
  5. Anime Fate/zero geguckt

Damit bin ich klar gekommen, aber ich weiß natürlich auch nicht, was ich verpasst habe. Gerade von der Heaven’s Feel Route habe ich keine gescheite Zusammenfassung gefunden, denn die auf dem deutschen und englischen Wikipedia war mau. Da war jetzt kein großes „Oh wow, ach so ist das dann abgelaufen!! Jaaaaa, ich verstehe die Tiefe und Tragweite der Story, das ist voll der Mehrwert!“ 😦 Vielleicht kann mich ja einer aufklären…

Trotzdem haben mich die beiden Animes Unlimited Blade Works und Fate/zero genug begeistert, damit ich nun hier das Bitte spiel/lest/schaut schreibe!

Handlung en Detail

Wem der kurze Klappentext noch nicht so ganz gereicht hat, für den beschreibe ich hier mehr der Story von Unlimited Blade Works.

Shirou, unser Held, hat wie gesagt nicht viel mit Magie am Hut. Ganz im Gegensatz zu Tohsaka Rin (Rin der Vorname), eine Tomboy-ähnliche Mitschülerin der berühmten Tohsaka-Familie. Auch sie ist ein Mage, und natürlich auch ein Master. Sie wollte eigentlich gezielt einen Servant der Saber-Klasse beschwören, doch irgendwie schlägt ihr Versuch fehl und sie kriegt Archer. Shirou hingegen beschwört „zufällig“ Saber und hat damit einen extrem starken Servant.

Die sieben Servants von Fate/stay night

Die sieben Servants von Fate/stay night

Was ich, wie ich eingangs schon erwähnte, einen der spannendsten Parts an Fate fand, ist die Identität hinter einem jeden Servant. Diese sollte nämlich am besten so lang wie möglich geheim gehalten werden, damit Gegner nicht auf Fähigkeiten oder wunde Punkte schließen können. So muss zum Beispiel die weibliche Saber, blond, mit Plattenrüstung und blauem Kleid, ihre Identität selbst vor ihrem eigenen Master verbergen, da bei Shirou zu leicht die Gedanken gelesen werden könnten, wer sie wirklich ist. Weiterhin verschleiert sie ihr Schwert mit Windmagie, damit man nicht sehen kann, wie das Schwert aussieht. Anscheinend würde allein dies ihre wahre Identität preisgeben… 😉

Archer, Rins Servant, hingegen weiß selber nicht, wer er ist. Manch andere Servants sind arroganter und von sich eingenommener, sodass sie ihre Identität schnell preisgeben und damit angeben. Manchmal werden aber auch nur Andeutungen gemacht, Namen von Waffen oder Legenden genannt, sodass ich direkt immer auf Pause schaltete und nach diesem Begriff googlete. Dabei kamen echt ein paar spannende Sachen heraus und man liest sich durch Legenden oder historische Begebenheiten! 🙂

Berserker und Ilya

Berserker und Ilya

Rin ist fokussiert, zielstrebig und relativ „hardcore“ würde man jetzt sagen. Sie will eigentlich Shirou von Anfang an bekämpfen, tut sich aber mit Shirou zusammen, da ein sehr viel stärkerer Gegner aufgetaucht ist: Die kleine Ilya mit ihrem Berserker. So bleibt die Allianz zwischen Shirou und Rin recht lange bestehen, da auch die anderen Servants Caster, Assassin und Lancer harte Kontrahenten sind.

Bis auf einmal sogar ein zweiter Archer auftaucht…

Was ist gut

Fate/stay night: Unlimited Blade Works

  • Die Animation! Leute, DIE ANIMATION!!! Die Effekte dieser Serie sind so unglaublich genial, das zieht dir die Schuhe aus! Die Kamerafahrten, die wunderschönen Hintergründe, die Effekte bei Kämpfen (Explosionen, herumfliegendes Geröll, dieses Funken von Schwertern), und die Körperanimationen! Echt alles ganz wunderbar und wunderschön. Um nicht arg gespoilert zu werden, skippt durch dieses Video am besten nur so ein bisschen durch und lest die Untertitel nicht:

  • Die Kompaktheit der Story ist auch gut. Ich empfand eigentlich nie Längen oder Langeweile. Es geht schnell los und geht zügig weiter.
  • Das Setting, die Charaktere, die Grundidee mit den Masters und Servants ist einfach toll!
  • Die Musik! Das eine Opening habe ich ja oben schon erwähnt, aber hier nochmal ein Lied mit Gesang, das während eines Kampfes benutzt wurde. Gerne also auch einfach starten und nicht wirklich hingucken, nur zuhören. Es ist dem Opening recht ähnlich, finde ich, und es ist auch dieselbe Sängerin. Das Lied hat auch den Moment in der Szene zu etwas ganz Besonderem gemacht, Songs mit Gesang werden ja seltener mitten in einer Folge benutzt.

Fate/zero

  • Bei zero fand ich besonders interessant, dass man lange zu Beginn gar nicht sagen konnte, wer der Protagonist ist. Man switcht so oft von Master zu Master, dass nicht klar ist, wer der Gute, der Böse, der Hauptcharakter ist. Das war eine erfrischende Abwechslung. Alle waren ziemlich gleich gestellt und es blieb einem selbst überlassen, wen man auf welche Seite stellen will, fand ich.

Was ist schlecht

Fate/stay night: Unlimited Blade Works

  • Side Mouth… -.-
Ja, genau...

Ja, genau…

  • Das hat mich so genervt bei UBW! Das Animationsteam ist ja echt genial und hatte vermutlich auch genug Geld zur Verfügung, aber ich bin mir sicher, dass sie den Side Mouth aus stilistischen Gründen extra gemacht haben. Eigentlich kenne ich den Side Mouth nur als Notlösung, damit man eben nicht die Profillinie animieren muss (Nase, Lippen, Kinn), sondern die Silhouette einfach so lassen kann und nur diesen Kreis in der Wange animieren muss. Aber die machen das mit Absicht!! Teilweise sogar so abstrus, dass sie die „äußeren Lippen“ (Profillinie) UND den Side Mouth animiert haben! Also das war echt nervig…
  • Es gab so 3-4 Szenen zwischen dem männlichen und weiblichen Hauptcharakter, in denen es diese typische „Seid ihr etwa ineinander verliebt?“ -Er: „*stotter stotter* Nein, gar nicht!“ -Und sie total wütend und meckerig: „Du Vollidiot, natürlich nicht, *mecker mecker mecker*!“ *gähn*-Story kam… Wie alt seid ihr, 13? Das ist so ausgelutscht und kindisch… Weiter im Text!
  • In einigen Kämpfen unlogische Handlungen. Es wurde relativ klar gesagt, dass man auch immer den Master töten kann, dann verschwindet der Servant gleich mit. („Gleich mit“ ist übrigens auch so ne Definitionssache, denn ein Servant konnte ohne Master noch 2 Tage durchhalten, und ein anderer starb auch nicht sofort.) Doch viel zu oft wurde der Master außer Acht gelassen und sich mit dem übelst starken Servant beschäftigt. Da schreit man allzu häufig den Monitor an oder rollt mit den Augen.

Fate/zero

  • Hmm, mir fällt nix ein, was schlecht war…! ^^

Spoiler-Diskussion

So, aber hier gehen nun die Spoiler los, Achtung Achtung! Am unteren Ende kommt kein Abschluss-Satz, also am besten gar nicht weiter runterscrollen. Es sei denn, ihr wollt zu den Kommentaren 😉 .

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Ich liste hier nochmal die Servant-Identitäten auf, um bei allen das Gedächtnis aufzufrischen:

Servant Unlimited Blade Works Fate/zero
Saber König Artus König Artus
Lancer Cú Chulainn Diarmuid
Archer Emiya Shirou aus der Zukunft Gilgamesch
Rider Medusa Alexander der Große
Caster Medea Blaubart
Assassin Sasaki Kojirō Hassan-i-Sabbah
Berserker Herakles Sir Lancelot

Ich sag es jetzt glaube ich schon zum dritten Mal, aber die Identitäten der Servants fand ich am allergeilsten! Bei Blaubart z.B. schoss mir gleich eine Erinnerung an die Kindheit durch den Kopf, dass ich das irgendwie schon kannte. Gerade der Part mit dem Schlüssel, den sie nicht benutzen darf, juckte mich extrem im Hinterkopf. Doch woher kannte ich das?? Ich kam nicht drauf. Ich fragte meine kleine Schwester, meine große Schwester, meine Mutter, googlete danach, es half alles nichts. Bis ich irgendwann doch mal komplett aufmerksam die Wikipediaseite dazu durchlas, und dann dies fand: Nämlich den „Grimms Märchen“-Anime (20 Minuten)! Sofort machte es „klick“ bei mir, als ich die Szenen mit dem Schlüssel und den rot werdenden Rosenblättern wiedersah, und mein Wissensdrang war gestillt!!!

Auch bei Alexander dem Großen las ich mich gern erneut schlau (war ja doch alles schon ein bisschen eingerostet aus der Schule), König Artus ebenso, und von diesem Hassan-i-Sabbah, einem Perser, der der erste Assassine war, hatte ich noch nie was gehört.

Und gerade in Fate/zero war die Identitä von Berserker ein großes Mysterium, der ja (meine ich) erst in der vorletzten oder letzten Folge enthüllt wurde.

Auch die Noble Phantasms, die „Spezialattacken“ der Servants fand ich verdammt cool, weil sie so gut zur Mythologie/Historie gepasst haben und perfekt davon umgesetzt wurden. Arturias Excalibur (boah war das immer wieder ein Fest, wenn sie das los ließ!!!), Alexanders Reality Marble mit dem riesigen Heer, das ihm folgt, oder Herakles 12 Leben, angelehnt an seine 12 Heldentaten. Auf sowas stehe ich ja 😉 .

Gate of Babylon

Gate of Babylon ❤

Und Gilgamesch war cool wie sau. Zwar eigentlich einer der Bösen, aber doch verdammt sympathisch. Einerseits wegen seiner royalen Überheblichkeit, die größtenteils einfach gerechtfertigt war (er IST einfach mal saustark), und andererseits steh ich einfach auf sein „Gate of Babylon“! Gilgamesch ist sympathisch-arrogant-abgehoben… und das ist was Gutes!

Randnotiz: Weiß einer von euch, woher die Macher Gilgameschs Fähigkeit mit den unendlich vielen Schwertern haben? Es gibt nämlich auch bei Final Fantasy eine Gilgamesch-Figur, die zwar keine unendlich vielen Schwerter aus einer anderen Dimension holen kann, aber der mehrere Arme hat und sehr viele Schwerter trägt. Das kann doch kein Zufall sein…

Wer waren denn eure Lieblings-Servants?

 

 

Bei mir sind es Archer (also Gilgamesch), Saber und…. hmm, ich glaube, Berserker aus zero. Der hatte zwar kaum merklichen Charakter, aber ich fand sein Design sehr geil!

Zusammenhang Fate/stay night + Fate/zero

Ich muss sagen, mir hat sich der Zusammenhang nicht erschlossen. Ich habe wie gesagt das volle stay night nicht gespielt, sondern nur Zusammenfassungen gelesen, doch mir sind in Fate/zero kaum Lichter aufgegangen, die das Prequel angeblich so eben erleuchtend machen. Ich las, dass man voll viele Anspielungen aus zero nicht verstehen wird, wenn man das zuerst guckt, und dass man super viel verpasst, wenn man stay night nicht in der Originalform konsumiert. Und ehrlich habe ich auch nicht das Gefühl eines richtigen Abschlusses des Werks in mir – zumindest nicht bezogen auf diese 3 Routen!!! Wie ist das denn gedacht? Soll sich bei der 3. Route im Endeffekt ein Aha-Gefühl einstellen, dass jetzt in der 3. Route alles besser und perfekt gelaufen ist und die Welt gerettet ist (weil sie das in Route #1 und #2 nicht war)??

Was ich verstanden hab, war dass in Route #1 Shirou Saber nicht aufgehalten hat, als sie Archer angreifen wollte. Dadurch hat sie Archer schwer verletzt, und Archer konnte an den nächsten Kämpfen kaum teilnehmen und kaum helfen. Das hat Shirou in Route #2 korrigiert und Archer konnte voll mit einsteigen. Das ist so eine Erkenntnis, die ich in Heaven’s Feel suche.

Und dann eben die Sache mit Fate/zero. Was war denn da jetzt groß Besonderes, was auf den nächsten Gralskrieg „den Schatten vorauswirft“ und Kenner von stay night mit Erkenntnissen überhäuft? Dass Gilgamesch nicht gestorben ist und deswegen in UBW wieder als „doppelter“ Archer-Servant auftaucht, immer noch bei Kotomine Kirei? Also für mich ist da kaum ein Knoten geplatzt, es fühlte sich eigentlich nur wie ein weiterer (Prequel-)Gralskrieg an, ohne große Verbindung 😦 .


Also dann: Ich bin auf eure Meinungen oder Erfahrungen mit dem Fate-Universum gespannt! Vielleicht konnte ich den ein oder anderen zum Schauen oder Rewatchen bringen! 🙂

Aeris

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

2 Kommentare zu “Bitte spielt / lest / schaut… Fate/stay night & Fate/zero

  1. Yullive sagt:

    Wow, kein Kommentar unter diesem echt guten Artikel?
    Das versteh ich mal nicht.

    Ich habe mir auf Geheiß eines Freundes hin die Serie angeschaut.
    Mit Zero habe ich begonnen und dann in den alten Anime reingezappt. Die alte Version war mit zu doof. Deswegen habe ich mir gleich die neue angesehen.
    Ich habe vorher nie etwas von der Serie gehört und fand die Reihenfolge, wie ich es gesehen habe gut.
    Zu den anderen Arcs habe ich ein wenig auf Wikipedia gestöbert, mich aber nicht mehr damit beschäftigt.

    Ich kann dir zustimmen, was deine pros und cons betrifft.
    Ich möchte aber noch ein paar Punkte ergänzen.

    Vorweg: Zero ist meiner Ansicht nach viel besser. Ich mochte die Romanze/nichtRomanze (wirklich einig sind die sich doch nicht geworden) von Bladeworks, aber so richtig in diese Art von Anime/Geschichte hat sie nicht gepasst. Für mich haben einige Höhepunkte Bladeworks noch sehenswert gemacht, aber die Spannung halten, wie Zero es tat, konnte Bladeworks nicht.

    pros:
    – Handlung erschließt sich nach und nach

  2. Yullive sagt:

    Wow, kein Kommentar unter diesem echt guten Artikel?
    Das versteh ich mal nicht.

    Ich habe mir auf Geheiß eines Freundes hin die Serie angeschaut.
    Mit Zero habe ich begonnen und dann in den alten Anime reingezappt. Die alte Version war mit zu doof. Deswegen habe ich mir gleich die neue angesehen.
    Ich habe vorher nie etwas von der Serie gehört und fand die Reihenfolge, wie ich es gesehen habe gut.
    Zu den anderen Arcs habe ich ein wenig auf Wikipedia gestöbert, mich aber nicht mehr damit beschäftigt.

    Ich kann dir zustimmen, was deine pros und cons betrifft.
    Ich möchte aber noch ein paar Punkte ergänzen.
    Ich bleibe wie gewohnt spoilerfrei.

    Vorweg: Zero ist meiner Ansicht nach viel besser. Ich mochte die Romanze/nichtRomanze (wirklich einig sind die sich doch nicht geworden) von Bladeworks, aber so richtig in diese Art von Anime/Geschichte hat sie nicht gepasst. Für mich haben einige Höhepunkte Bladeworks noch sehenswert gemacht, aber die Spannung halten, wie Zero es tat, konnte Bladeworks nicht.
    (Ergänzung: Soweit ich es verstanden habe, ist Zero die Vorgeschichte von Bladeworks.)

    pros:

    – Handlung erschließt sich nach und nach
    -> es gibt keinen allwissenden Erzähler, oder dumme Sidecharacter, die alles geschehene kommentieren (hier ein böser Blick auf OnePiece); dafür erklärt sich die Handlung durch Dialoge und Referenzen, was die Dialoge interessant macht (außerdem weiß man ohne Erzähler nicht, was nun war ist, da die Charaktere durchaus lügen oder unwissend sein können)

    – viele unlogisch erscheinende Dinge werden in der Handlung erklärt und es gibt auch einige überraschende Erkenntnisse (gerade über Kleinigkeiten, welche die Handlung nicht voran bringen, aber gut rüber kommen; diese vermehrt in Bladeworks), was gerade durch den vorher genannten Punkt begünstigt wird

    – es werden historische Charaktere aufgegriffen und teilweise abgewandelt und in Frage gestellt, wobei sie darauf anspielen, dass wir auch nur Erzählungen zu diesen kennen

    – die Motive der Charaktere UND auch Servants werden erklärt

    – es werden die „Regeln“ der Kämpfe bis zu ihren Grenzen getestet und nicht einfach drauf losgeprügelt

    – der Rider aus Zero (der ist ein Pluspunkt an sich und gerade sein Handeln gegenüber Saber und Archer hebt ihn hervor)

    cons:
    (hier finde ich auch etwas zu Zero, liebe Aeris)

    – die Zaubersprüche werden großen Teils in Deutsch gesprochen, aber leider hat man sich dabei wohl auf Google-translator von 2000 gestützt; schade, dass sie (Anime-Produzenten) solche Sachen immer wieder verkacken (das geht einher mit englischen Dialogen in Detektiv Conan, die einfach nur bescheuert klingen)

    – Namen von historischen Persönlichkeiten werden einfach verstümmelt (der Rider von Zero war für mich erstmal absolut ein Rätsel)

    – die historischen Persönlichkeiten wurden etwas schlacks aufgegriffen und nicht akkurat dargestellt (das kann aber auch an meiner vorgeprägten Vorstellung liegen)

    – es gibt ein paar harte Logiklücken die nicht geschlossen werden

    – das Ende von beiden Anime hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen

    SPOILER TEIL Anfang

    Es ergibt sich ein Problem in der Logik. Wenn man den Samurai aus Bladeworks betrachtet und über seinen letzten Dialog nachdenkt, sowie die Erklärungen zum Ende des Anime betrachtet, dann wird deutlich, dass die Servants keine wiederbelebten Helden sind, sondern Abbilder von Legenden. Also mit Magie erstellte Geister/Kreaturen, die einer Person aus Erzählungen nachempfunden wurden. Damit kann man einige Dinge erklären.
    Allerdings macht das dann den Archer in Bladeworks völlig unsinnig, da dieser aus der Zukunft kommt. Seine Beschwörerin kannte ihn in der Gegenwart noch nicht, weshalb er wohl auch nicht ihre Vorstellung der Zukunft ihres Freundes sein kann. Hätten sie diesen Weg gewählt, hätte das den Abschluss des Animes noch viel interessanter gemacht.

    Der Übergang von Zero zu Bladeworks ist etwas holprig. Mich hat vor allem SEHR gestört, dass es von den Charakteren so gut wie keine Referenzen auf Zero gibt. Gerade von Saber hätte viel mehr kommen müssen.

    SPOILER TEIL Ende

    Es ist eine Weile her, dass ich den Anime gesehn habe, aber dein guter Artikel hat mich angeregt, nochmal was dazu zu schreiben. Gute Arbeit, Aeris.

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