5 Fragen an uns alle zu Anime und Manga

Interview

Hallo liebe Leser,
heute morgen habe ich (Ninjason) ein Video gesehen, in dem jemand ge-„Manga-tagged“ wurde. Also ein Bekannter hat ihm 15 Fragen über seine Manga- und Anime-Kollektion gestellt, die er dann in dem Video beantwortet hat. Ich fand das ganz lustig und wollte daher auch mal ein paar Fragen in die Runde werfen, die ich mir daraufhin überlegt habe und die sich etwas tiefer mit der Materie Anime-Manga und vor allem unseren Gedanken dazu auseinandersetzen sollen. Ich habe sie extra so formuliert, dass sie nicht (vor allem von mir nicht) mit einem einfachen Wort oder kurzem Satz beantwortet werden können und hoffe, dass sich dadurch ein paar interessante Einblicke in unsere Gedanken ergeben.


Welches ist der schlechteste Titel, den du von Anfang bis Ende durchgezogen hast?

NINJASON:
Mit Sicherheit „Love Hina“.
Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, ob ich den wirklich GANZ bis zum Ende gelesen habe, das ist ja schon fast 15 Jahre her…
Ich bin heute sehr schwer von „neuen“ Werken zu überzeugen und breche, was mir nicht gefällt, direkt ab. Aber als ich noch jünger war, war ich einfach zu sehr interessiert an dem neuen Medium „Manga“ generell – und das Angebot war auch noch viel kleiner – das Internet war in den Kinderschuhen und ich hatte auch noch keinen Zugang dazu – da habe ich halt im Laden die Bücher durchgelesen…

Es ist nicht der schlechteste Manga generell – ganz sicher nicht. Nur halt der schlechteste, den ich gelesen habe.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass da für mich nichts bei herüber kam als Fanservice-Momente, alberne „aus-Versehen-nackt-gesehen“- oder „aus-Versehen-angefasst“-Szenen und halt diese im Ganzen einfach (ganz ehrlich) schlechte SEXphantasie, dass ein Junge in einem Mädchenwohnhaus wohnt, da akzeptiert wird und den Hausmeister spielt, mit allen Typen Frau, die bis dato im Genre üblich waren – von „viel zu jung“ über „böse, grimmige Schönheit“ bis zu „alte Kinderliebe-wiedergetroffen“…
Das war einfach albern und peinlich. Weg damit.

AERIS:
Das ist ganz klar Elfen Lied ^^ . Ich mach mir jetzt hiermit vermutlich einige Feinde, obwohl ich das an anderen Stellen im Blog bereits geschrieben habe, aber Elfen Lied fand ich ganz ganz fürchterlich.

Ich habe ihn erst 2013 oder 2014 gesehen, also mit einem ziemlich hohen Alter (relativ für mich) und als der Anime schon sehr alt war. Und als ich mich in Nachhinein mit anderen darüber ausgetauscht hatte, bestätigten sich diese Faktoren: Die meisten fanden Elfen Lied gut, als sie 14-15 waren und als er damals aktuell war, als man noch nicht viele andere Titel gesehen hatte!

Aber so… Viele Szenen haben mich nicht mehr hinter dem Ofen vorgelockt. Und wenn es beeindruckende Szenen waren, dann wurden sie für mich durch unlogische Handlungen von Charakteren zerstört. Beispiel: Wissenschaftler drückt nicht auf die Not-Bombe in feindlichem, tödlichem Wesen, sondern steht nur rum und ist starr. Ist ja nicht so, als ob das ne Profi-Einrichtung ist, die dadrauf getrimmt ist, mit solchen Fällen umzugehen… Vater kriegt nicht mit, dass Kinder sich im Nebenabteil lauthals, schreiend, streiten und gleich einer stirbt.

In erster Linie waren mir aber zu viele Fetische drin, die unterwürfige junge Mädchen darstellten. GENAU DAS ist ein Titel, bei dem mich die Freizügigkeit von weiblichen Charakteren (siehe Female Heroes von Ninjason) so abgeschreckt hat, und bei dem sich mir der Gedanke so dermaßen aufgedrängt hat, dass die Macher damit nur ihre männlichen Zuschauer antörnen wollten. Und dabei weiß ich noch nichtmal, ob das „nur“ ist, weil ich das Geschlecht mit diesen Charakteren teile, denn ich habe einfach noch nie männliche Charaktere in solchen Situationen in Anime gesehen. Beide denen würde mir so eine Ausbeutung wahrscheinlich/hoffentlich genau so stark missfallen.

Es waren auch eine handvoll cooler Szenen dabei, aber diese negativen Sachen überwogen allemal… 😦


Welches ist der am schönsten gezeichnete/animierte Titel, den du kennst?

NINJASON:
Als Manga gefällt mir „Fairy Tail“ ganz gut.

Fairy Tail 195-04

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Ich habe den Zeichenstil schon mehrmals angesprochen:
Der Autor kann sehr epische Doppelseiten zeichnen. Das Design der Leute, (Männer und Frauen) sowie der Monster und überhaupt der Welt ist sehr gut – wobei er sehr auf „Körperzeigen“ wert legt – leider mehr als nötig. Und da haben Männer und Frauen gleichermaßen ÜBERtriebene Staturen – aber vom künstlerischen Aspekt ist der Zeichner echt gut.

Außerdem nennenswert: Sidooh

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Dazu habe ich ein bitte lest geschrieben: LINK zum Artikel.

Als Anime? Auf den ersten Moment fällt mir da nichts ein, ich schaue mal in meine Liste nach…
Hm, ich habe keine Anime in meiner Liste, die dazu passen würden – Special Effects oder SuperHD oder so – darauf lege ich auch nicht so wert, wenn ich einen Anime schaue. Ich glaube, da geht es mir eher um passende Darstellungen (passt die Welt zur Geschichte?) da kann ich auf jeden Fall „WataMote“ nennen:

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Dazu habe ich auch mal ein Bitte schaut geschrieben: LINK zum Artikel.

Daher werde ich dazu jetzt nichts weiter sagen, denn die „Was ist gut?“-Sektion im Artikel hat alles, was ich dazu sagen könnte.
Auf derselben Ebene kann ich „A Channel“ empfehlen, zu dem habe ich auch ein Bitte schaut geschrieben: LINK zum Artikel.

Außerdem nennenswert: „Black Lagoon“

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Auch hier: LINK zum Artikel.

AERIS:
Als Manga definitiv Bleach. Kubo hat einfach den AWESOMESTEN heißesten Stil ever!!!

Sein grafisches Charakter-Design ist derbe hot as shit, er hat SO unglaublich geile Gesamtkompositionen kreiert, die einen nicht nur auf Doppelseiten-Panels hinten über fallen ließen. Zieht euch einfach mal Ulquiorra, Hitsugaya, Byakuya, Ichigo selber oder Aizen (der ohne Brille und mit Power-Locke) rein! *art-gasm*

Darüber hinaus ist seine Panelgestaltung aber auch unglaublich künstlerisch. Der schreibt nicht am Anfang einfach nur so die Kapitelnummer hin. Sondern, zum Beispiel, wird das Kapitel mit einem Gegner eingeleitet, der 3 Zähne herausgeschlagen bekommt, und auf der nächsten Seite sieht man nur die Zähne fliegen und auf jedem Zahn steht eine Zahl der Kapitelnummer. Und solche Ideen andauernd! …dass er mit solchen Sachen, aber gerade bei Attacken während Kämpfen zwar unglaublich viel Platz verschwendet, ist zwar schade, aber es sieht einfach mal unverschämt geil aus ^^ !

Kapitel 419, Seite 14

Kapitel 419, Seite 14

Kapitel 421, Seite 6

Kapitel 421, Seite 6

Kapitel 421, Seite 7

Kapitel 421, Seite 7

Naruto selber muss sich aber auch nicht verstecken. Kishimoto zeichnet schon ECHT hübsch! Da weiß man, was man an so jemandem hat, wenn man im Gegensatz dazu Shingeki liest…

Bei Animes würde ich jetzt eher in die Film-Ecke rübergehen und quasi alles vom Regisseur Makoto Shinkai nennen: 5cm per Second, The Place promised in our early Days, Garden of Words. Jeder Background ein Gemälde, die Farben sind so unglaublich wunderschön, und seine Lens Flares sind ebenfalls atemberaubend. Google-Bildersuche und träumen! ❤


Bei welchem Titel hast du geweint? Magst du das Szenario der Stelle beschreiben und was genau deine emotionale Reaktion darauf gewesen ist?

NINJASON:
Ich bin jemand, der tatsächlich nicht weint – ich habe in den letzten 10 Jahren zwei Schicksalschläge gehabt, bei denen ich geweint habe, aber sonst passiert das nicht. Daher schafft ein Manga/Anime es auch nicht, das bei mir zu erreichen.
Aber ich bekomme oft ein echt unangenehmes Gefühl, wenn ich die letzte Seite lese/die letzte Folge schaue. „Ranma 1/2“ war so ein Titel, bei dessen Ende ich einfach unglücklich war – der Abschied von den Charakteren und „keine weitere Entwicklung mehr“ – das liegt immer schwer.
Außerdem ist Digimon ein echt schwerer Titel, wenn man sich darauf einlässt – vor allem die zweite und dritte Stafel – bei der Musik davon bekomme ich heute noch echt ein schweres Herz.

AERIS:
Bei welchem Titel ich geweint hab? Soll ich alle aufzählen…? ^^ Ich beschreibe hier nur mal meinen größten „Heule-Moment“, bei dem ich echt Rotz und Wasser geheult hab: Clannad After Story, Achtung Spoiler! (D’uh!)

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Eigentlich die letzten 3-4 Folgen durchgeheult. Es geht um einen jungen Familienvater namens Tomoya, der seine geliebte Nagisa nach der Kindesgeburt verloren hat, da sie fast jeden Winter Schwächeanfälle hatte, und die Geburt hat sie einfach nicht überlebt. DAS war schon traurig. Danach wendet er sich jedenfalls vom Kind ab, überlässt es den Großeltern, kommt nicht mit dem Tod klar. Als das kleine Mädchen Ushio ca. 5-6 Jahre alt ist, fährt er aber doch mal auf einen Ausflug mit ihr. Dabei überwindet er die Schwelle, nimmt sie nach einer kleinen Aussprache (so viel man sich mit einem 5-jährigen Kind halt aussprechen kann) in den Arm und beide weinen.

Der größte „Katalysator“ bei mir ist glaub ich, wenn die Charaktere auf dem Bildschirm weinen. Und je realistischer der Grund des Weinens ist (also Tod durch Unfall anstelle von Tod durch Kamehameha).

Auf der Heimreise im Zug erzählt der Vater seiner Tochter das allererste mal von der Mutter, da er sonst ihre Frage „Wie war Mama so?“ immer ausgewichen ist: Zuerst erzählt er ganz unverfänglich, es plätschert aus ihm heraus. Dann merkt er, wie sehr er sie schon vergessen hat bzw. wie er all die Charakterzüge vermisst. Wie seine Frau war, wie sie nie wieder sein wird, da sie tot ist. Er stockt, Hand am Kopf in den Haaren, Tränen in die Augen. Seine Tochter auch, die Zuschauer vermutlich alle genau so ^^ . Boah war das traurig.

Zum allergrößten Weinen hat sich das Ganze aufgestaut, als dann seine Tochter auch noch gestorben ist, da sie dieselbe Krankheit wie die Mutter bekommen hat. Sie ist in den Armen ihres Vaters gestorben. Und dann (da ist noch so eine Zeitreise-alternative-Versionen-Ebene mit drin) hat der Vater in seinem Traum/der alternativen Version sich überlegt, dass er seine zukünftige Frau am besten nie ansprechen sollte in der Schule, damit sie sich nicht kennen lernen, sie nicht durch die Schwangerschaft stirbt, das Kind nicht stirbt. Doch im letzten Durchlauf dieser ersten Begegnung spricht er sie doch an, sie läuft auf ihn zu, fällt ihm um den Hals (verliert dabei einen Schuh, Heul-Multiplikator weil es so süß tollpatschig-übermütig ist) und beide weinen in der Umarmung vor Freude, sich „doch gefunden“ zu haben.

Das Größte am Ende war also ein Weinen vor Freude bei mir.

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Spoiler Ende

Andere große Heule-Momente bei mir war Vegetas Selbstaufopferung in DBZ gegen Buu, wo er sich noch von seinem Sohn und Gohan verabschiedet und das ERSTE Mal körperliche Zuneigung zeigt, seinen Sohn drückt und sich so verabschiedet. Und Jiraiyas Tod. Im Manga vermutlich größtenteils, weil wir damals noch als Video gefilmte Manga-Seiten auf Youtube geschaut haben, wo ein User eben über die Manga-Panels rüberschwenkte und Musik darunter legte. Bei Jiraiyas Tod kam dann eins dieser ganz traurigen Naruto-Lieder, und das killt mich immer ^^ . Im Anime war es dadurch nochmal intensiviert, dass Naruto gezeigt wurde, der vom Geiste Jiraiyas auf die Schulter geklopft wurde, Naruto es doch irgendwie gespürt hat, sich umdreht, und in die Leere schaut ‚:( .


Welcher deiner bekannten Titel hat die schönste Liebesgeschichte und was macht sie dazu?

NINJASON:
„Ranma 1/2“ ist eine wunderschöne Geschichte von zwei Verliebten, die umeinander herumtänzeln, das ist echt toll. Dazu sage ich aber jetzt nicht mehr, weil… to be continued.

„Arakawa under the Bridge“ ist auch eine sehr schöne Liebesgeschichte, weil sie sehr ehrlich und humorvoll behandelt wird – allerdings kommt die Liebesbeziehung selbst viel zu kurz.
Auch hier: to be continued.

Dann… „Video Girl Ai“ ist ein eeecht schöner und romantischer Manga über einen Jungen, der sich ein „wie verliebe ich mich?-Video (als VHS!!!) ausleiht, aus der ein „Video-Girl“ kommt, das ihm bei seiner Liebe zu Mädchen X helfen soll und er verliebt sich dann in Ai selbst – echt, echt herzzerreissende Story, sehr gut erzählt mit vielen Aufs und Abs und tollen Entwicklungen.

AERIS:
Ganz echt? 5cm per Second. Warum das „ganz echt“? Weil diese Liebe am Ende nicht zustande kommt, weil die Charaktere eben nicht zusammenbleiben.

Der Film handelt von einer Schulliebe, die aber durch eine große Entfernung auf die Probe gestellt wird. Als beide nach der Schule wegen ihrer Jobs noch weiter voneinander wegziehen müssen, verlieren sie sich aus den Augen und auch Briefe reichen nicht mehr. Er sieht sie nur einmal wieder, aus einem fahrenden Zug heraus. Er lernt neue Mädchen kennen, die zu einer Beziehung bereit wären, aber für ihn passt es nicht. Sie findet einen Neuen, plant ihre Hochzeit. Und ganz am Ende des Films gehen beide auf einem Bahnübergang aneinander vorbei, bemerken erst auf der anderen Seite, dass es die einstige Liebe war. Beide bleiben stehen, und beide beginnen, sich umzudrehen. Doch es kommen 2 Züge hintereinander, man sieht nur ihn. Er wartet und wartet. Als der zweite Zug weg ist, ist auch sie weg. Doch es macht ihn nicht traurig, er kann – sogar erhobenen Hauptes – lächelnd weitergehen.

Ich nenne den Film, weil ich auch mal in so einer Situation war. Ich stand an meinem Bahnübergang und habe auf meinen damaligen Freund gewartet, und ich weiß nicht, wie lange er gewartet hat, doch er war einfach irgendwann „weg“. Nun, vor nunmehr mehreren Jahren, bin aber auch ich weitergegangen und stehe nicht mehr an diesem Bahnübergang. Und das ist auch gut so.


Welchen Titel würdest du auswählen, um deine Familie an Manga/Anime heranzuführen und warum?

NINJASON:
Schwierige Frage – ich habe 3 Brüder und 1 Schwester.
Mein ältester Bruder hat mich als Kind mit Sailor Moon in Verbindung gebracht (was ich sehr schätze, denn den Anime als Junge zu schauen – und das noch in den 90ern brauchte Charakterstärke). Er schaut aber nicht mehr. Ich wüsste auch nicht, was ich ihm geben könnte, um ihn wieder ranzubringen, er ist einfach nicht mehr in der Lebensphase.

Mein zweitältester Bruder schaut schon Naruto/hat ihn zumindest geschaut, ich weiß nicht ganz wie das passiert ist, aber ich hatte ihn sogar zu den wöchentlichen englischen Mangareleases gekriegt. Besser wird’s nicht.

Mein kleiner Bruder ist glaube ich „zu cool“ dafür – da müsste ich mir genau überlegen, wie ich das mache – ich würde ihm nicht sagen, dass „Anime“ und „Cartoons“ was anderes ist, denn er schaut einfach eh blind, was im Fernsehen ist -Dragonball kennt er bestimmt und One Piece auch – wenn ich ihm etwas ähnlich „cooles“ geben würde, würde er das auch schauen, aber er würde es wohl nicht im Netz schauen, das wäre ihm wohl zu „uncool“, sondern halt nur im Fernsehen.

Meine Schwester schaut eh jeden Anime und liest Mangas, da brauche ich nix zu tun.
Mein Papa… ui, das wird nix. Mein Papa ist ein Super-Ausländer. Nicht nur ist er viel zu alt, um sich mit sowas auseinandersetzen zu wollen – mit Animekultur generell könnte er einfach nix anfangen.

AERIS:
Hmm, wenn es um „Leute generell“ als Ziel geht, sage ich eigentlich immer „Death Note“. Aber das wäre für meine Mutter viel zu kompliziert und gerade mit Untertiteln viel zu schnell ^^. Ich habe schon mal versucht, ihr Chihiros Reise ins Zauberland zu zeigen, auf deutsch, bzw. wir haben das auch wirklich geguckt, aber sie hat -aus was für Gründen auch immer- nicht verstanden, was da abgeht!!! Hä?? Also der Film ist doch noch ziemlich straight forward…

Ich glaube, ich würde den Cowboy Bebop Film nehmen! Es geht um Erwachsene (größtenteils) und nicht im Kinder, das denke ich ist schon mal ein großer Unterschied, ein Punkt, bei dem andere Erwachsene eher von abschrecken bzw. weniger auf derselben Welle liegen. Die Story ist relativ „normal“ im Vergleich zu echten Actionfilmen, wo es um böse Terroristen geht, die irgendwas in die Luft jagen wollen. Weiterhin ist der Film auch echt gut synchronisiert. Zu guter Letzt hat der Film aber auch genug Anime-Besonderkeits-Flair durch die Musik, er hat den abgedrehten Witz durch Ed und Ein, und den Tick Besonderes durch die Szenen mit den Schmetterlingen und in der Moroccan Street. Und dadurch, dass es ein Film ist, kann man sogar in 2 Stunden die gesamte Handlung rüberbringen, anstatt nur 1-2 Folgen als Einblick geben zu können.


Das war es von uns, ich würde mich freuen, wenn ihr die Fragen, die euch davon ansprechen, auch beantwortet und uns das in eine schöne Diskussion bringt. Ihr könnt dabei natürlich Anime, Manga, Anime-Movies, OVAs und dergleichen alles berücksichtigen.

Bis zum nächsten (großen) Artikel:

Ninjason

Aeris

Aeris

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Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

14 Kommentare zu “5 Fragen an uns alle zu Anime und Manga

  1. nsenninmoodo sagt:

    Super Artikel, wie eigentlich immer. 😀
    Ich lasse auch mal meine 5 Antworten da, obwohl ich gerade Aeris in vielen Punkten zustimme.

    Schlechtester Anime: Sakura Trick. Die ersten Folgen waren echt süß, knuffig und witzig, aber eigentlich ging es nach den „Lesbo Physics“ nur noch bergab.

    Best-gezeichnetster Manga: Ohne Zweifel und mit ganz viel Vorsprung Deadman Wonderland. Ich habe glaube ich schon einmal geschrieben, dass selbst, wenn ich alle anderen Manga verkaufen müsste, dieser in meinem Regal bliebe.
    Best-animiertester Anime: Das ist eine schwierige Frage.
    Ich pflichte generell Aeris bei: Filme sind da schon sehr weit vorne. Neben den Titeln, die sie genannt hat, möchte ich auch die Evangelion Filme sowie Wolfskinder: Ame&Yuki nennen.
    Als Serie müssen sich auch Ufotable Productionen wie aktuell „Fate/Stay Night“ nicht verstecken.

    Geweint: Sakurasou no Pet na Kanojo (gleich 2x) und … Clannad (danke Aeris, vielen vielen Dank 😀 ). Bei beiden will das was heißen, da ich dafür eigentlich überhaupt nicht anfällig bin.
    Bei Mangas passiert mir das schon gar nicht, nur bei High School DxD (Light Novel) musste ich eine (Freuden-)Träne verdrücken. Was dafür spricht, dass der Titel stark unterschätzt ist.

    Beste Liebesgeschichte: Da hat Aeris ganz klar recht. 5cm per Second by a long long mile!
    Aber einen Ehrenplatz verdient hier Sakurasou not Pet na Kanojo. Nein, nicht wegen dem Hauptcharakter, der sich eindeutig für die falsche Entschieden hat. Misaki und Jin sind das tollste Liebespaar, dass ich kenne und haben gezeigt, dass es zum Glücklichsein mehr braucht, als dass man den anderen „nur“ liebt.

    Familienanime: Wenn ich einen mitnehmen dürfte und meiner Familie zeigen? Wolfskinder: Ame&Yuki. Ich glaube einen besseren gibt es nicht und die Tiefe, die er gerade gegen Ende mitbringt, sollte einigen zeigen, dass Anime mehr sein kann, als nur Zeichentrick.

    P.s. Zum Thema Geschwister: Da habe ich meine glaube ich gut erzogen 😀
    Ich hab 3 kleinere Brüder und alle gucken Anime, solang sie interessant und actiongeladen sind. Kommt wahrscheinlich daher, dass die beiden kleineren immer mitgeguckt haben, als ich den großen zu Code Geass gezwungen habe.

  2. 1. Welches ist der schlechteste Titel, den du von Anfang bis Ende durchgezogen hast?

    Yoku Wakaru Gendai Mahou

    Wenn man Kurzanimes, OVA-Serien, Filme usw. nicht mitzählt dann ist es dieser, den ich bisher am schlechtesten fand.

    Der Anime fängt eigentlich ganz witzig und vielversprechend an, auch gleich in der ersten Episode ein NoPan-Loli und die Charakter-Designs sind echt süß.
    Aber mit jeder Episode haben sich die Schwächen immer weiter aufgetan: Die Animation, das Storyboard, die Direction ist für die Tonne. Da sind selbst Outsourced-Fillerepisoden bei Naruto spannender und qualitativ hochwertiger produziert xD Der Anime ist eine Umsetzung einer Novel, die mit der Idee eine moderne Art von Magie zu erschaffen, die man wie ein Programm am Computer programmieren kann, eigentlich auch recht interessant klingt, aber der Anime hat es echt geschafft alles so unspektakulär darzustellen, dass es einfach nur noch zum einschlafen ist. Da hat Studio Madhouse mit „Mahouka Koukou no Rettousei“ (gleiche Thematik) einen weitaus besseren Job gemacht. Hinzu kommen dann noch sehr flache Charaktere und die Story, die unnötig kompliziert wirken wollte, indem man die Folgen in nicht-chronologischer Reihenfolge ausgestrahlt hat. Habe für den Anime, obwohl er nur 12 Folgen hat, ca. 6 Wochen gebraucht, weil einfach keine Motivation da war.
    Es gibt auch eine OVA dazu, die ich fälschlicherweise vor der Serie gesehen hatte und diese ist um ein ganzes Stück besser als die Serie, obwohl diese Filler ist und ich zu dem Zeitpunkt nicht mal die Charaktere kannte. Das sagt schon einiges aus denke ich xP
    Achja, der Soundtrack war aber ganz nett ^^

    2. Welches ist der am schönsten gezeichnete/animierte Titel, den du kennst?

    Hmm, kommt ganz drauf an, wie man „am schönsten animiert“ interpretiert. Für mich ist ja Sakuga-Animation etwas ganz besonderes, aber wenn ich mir eure Antworten dazu so anschaue, dann geht es wohl um detaillierte Hintergründe, schöne Charakterdesigns und so etwas.

    Da sage ich dann eindeutig Nagi no Asukara!
    Die Charaktere, sowohl die männlichen als auch die weiblichen sind so wunderschön gezeichnet, da schmilzt das Herz dahin und die Hintergründe und Aufnahmen sowohl an Land als auch Unterwasser sind atemberaubend. Ich habe kaum eine Episode von Anfang bis Ende durchschauen können, da ich ständig Screenshots machen musste, weil andauernd Szenen kamen, die eigentlich eingerahmt an die Wand gehören ^^

    Zum Thema Manga sage ich bei dieser Umfrage nicht viel, da ich da nicht mal 100 Stück gelesen habe und das ist mir zu wenig, als dass ich da meiner Meinung nach aussagekräftige Antworten schreiben kann.
    Ich möchte hier aber trotzdem erwähnen, dass ich Aeris was Bleach betrifft definitiv zustimme und außerdem möchte ich noch Soul Eater erwähnen, wobei es hier aber die Zeichnungen in Verbindung mit dem „Storyboard“ (keine Ahnung, wie man das bei Mangas nennt) sind, die das Besondere ausmachen, also die Panel-Aufteilung und wie bestimmte Handlungen in Szenen gesetzt sind.

    3. Bei welchem Titel hast du geweint? Magst du das Szenario der Stelle beschreiben und was genau deine emotionale Reaktion darauf gewesen ist?

    Viel zu viele, als dass ich sie alle hier auflisten könnte, deswegen beschränke ich mich auf die Titel, die bei mir den stärksten Eindruck hinterlassen haben.
    Noch vorweg: Ich nehme generell Emotionen oft ein wenig anders war oder sehr viel stärker als andere Leute, deswegen können mich bestimmte Anime, gerade die mit richtig heftig traurigen Szenen, sehr stark mitnehmen.

    Als erstes natürlich Clannad After Story.

    Das hat Aeris ja schon sehr gut beschrieben, da kann ich mich eigentlich nur anschließen. Die Stellen, die sie genannt hat, sind auch genau die Punkte gewesen, wo ich Rotz und Wasser geheult habe und alleine von ihrer Beschreibung, sind mir fast wieder die Tränen gekommen, uguu~
    Die Szenen werde ich niemals vergessen und alleine die Erinnerung daran reicht aus, damit mir wieder die Tränen kommen, obwohl das schon zig Jahre her ist, seitdem ich es zum letzten Mal geschaut habe T.T

    Elfenlied

    War noch zu meiner Anfangszeit, also wo ich mit ca. 14/15 angefangen habe Anime im Internet zu ziehen und anzuschauen und angefangen vom Opening bis hin zur vorletzten Folge hatte ich schon ein sehr mulmiges Gefühl. Ich habe nachts angefangen und bis zum Morgengrauen in einem Stück durchgezogen. Dann kam die letzte Folge und bei der Kusszene mit der Musik und den Flashbacks, das hat mich einfach so hart getroffen, dass ich da das erste Mal richtig in Tränen ausgebrochen bin. Der Rest der letzten Folge hat sich dann über eine halbe Stunde gezogen, da ich immer wieder pausieren musste, weil ich emotional nicht drauf klar gekommen bin. Als es dann zuende war, habe ich das Fenster geöffnet und die frische Morgenluft kam herein. Ich habe am Fenster gestanden und auf die Häuser, den Wald und die anderen Stadtteile geschaut und über den Anime nachgedacht. Dabei ist alles nochmal hochgekommen und ich habe noch einmal wirklich stark angefangen zu weinen. So krass hatte ich das seitdem nie wieder und ich habe mich bis heute nicht getraut den Anime zu rewatchen. Aber jedesmal, wenn ich diese frische Morgenluft rieche, muss ich an diesen Moment denken und daher wird der Anime auch für mich immer in Erinnerung bleiben.

    Code Geass

    Letzte Folge der zweiten Staffel habe ich hier noch gut in Erinnerung. habe mir die Szene damals immer wieder angeschaut und jedesmal kommt es neu hoch. Besonders angetan hat mich hier der Aufbau der Szene. Ich wusste einfach nicht, was jetzt passiert, aber die Musik hat die Spannung ungemein gesteigert und als ich dann in dem eingeworfenen Flashback verstanden habe, was Lelouchs Plan war und er das dann getan hatte, war ich so geschockt, weil alles so plötzlich und unvorhergesehen passiert ist, dass ich emotional sehr offen war und als er dann das Podest zu seiner Schwester runterrutscht und die traumhaft schöne Musik einsetzt, hat der Anime auch gleich die Offenheit genutzt um richtig reinzuhauen und die Tränen nur so fließen zu lassen.

    School Days

    Einer der wohl umstrittensten Anime überhaupt. Jeder, den ich kenne, findet ihn einfach nur schlecht, aber für mich ist er einer der besten Anime, die ich je gesehen habe.
    Hier läuft es so, dass es ganz harmlos anfängt, aber es immer düsterer und unangenehmer wird. Die Charaktere entwickeln sich nicht weiter, sondern zurück und die letzte Episode hat mich dann einfach nur als emotionales Wrack zurückgelassen. Nicht nur, dass ich während der Szene total schockiert und traurig war, sondern das hat sich dann fast eine Woche lang fortgesetzt. Da habe ich einfach nur noch depri geschoben und musste im Nachhinein mehrmals weinen, da mich das nicht mehr so schnell losgelassen hat. In konnte in dieser Woche deswegen auch nicht zur Schule gehen. Es war hier fast so schlimm wie bei Elfenlied damals T.T

    K.On!

    Der Titel mag einige vielleicht überraschen, da das ja kein Drama ist und es auch kaum traurige Szenen oder so gibt, aber der Anime hat mich in seiner Liebenswürdigkeit einfach so stark eingenommen, dass ich mich sehr stark mit den Charakteren verbunden gefühlt habe und nur kleine traurige Szenen, oder generell zum Enden hin als der Schulabschluss näher rückte musste ich immer wieder weinen, weil ich einfach nicht wollte, dass alles einfach so ein Ende hat.

    Naruto

    Der Anime/Manga ist ja sowieso quasi mein Lebensinhalt, also ist es nicht verwunderlich, dass ich da fast bei jeder traurigen Szene sehr stark mitgenommen wurde. Am schlimmsten war aber mit Abstand die Doppelfolge mit Kushina und Minato. Verdammt, ich kann diese Doppelfoilge bis heute nicht schauen, ohne das mir die Tränen kommen. Sowohl die Animatiosnqualität, als auch der neue, geniale Soundtrack von Yasuharu Takanashi, der zu der Zeit kam, war einfach perfekt. Schon alleine 2-3 Folgen vorher, wo er Kushina einfach nur trifft und mit ihr plaudert, da kriege ich jedesmal schon wässrige Augen. Und die Doppelfolge lässt dann alles angestaute auf einmal raus. Der größte Trigger ist hier, die Szene, wo Minato Kushina rettet und dann zuhause neben Naruto ins Bett legt, wo sie ihn das erste mal sieht und ihr Gesicht an ihr drückt.
    Am zweitschlimmsten war die Hinata-Folge (166). Ich wusste zwar schon aus dem Manga, dass sie nicht stirbt, aber diese Episode war einfach qualitativ so hochwertig gemacht, dass mir da sowohl beim ersten Mal als auch bei den Rewatches oft die Tränen gekommen sind. Auf Platz 3 kommt dann Rin’s Tod und Obitos Massaker.

    Bleach

    Hier war es Orihimes beinahe Kuss und dann nochmal im Nozomi-Fillerarc gegen Ende. Beide Szenen sehr schön gemacht, wobei hier auch Shiro Sagisus genialer Soundtrack einen großen Teil dazu beiträgt. Dann nochmal am Ende, als die letzten Folgen liefen, besonders bei der letzten Folge. Da war ich eine längere Zeit sehr deprimiert, da Bleach einen großen Teil in meinem Leben eingenommen hat und es hat sehr geschmerzt das zu verlieren.

    Fairy Tail

    Viel zu viele Szenen ^^ Ich finde eigentlich, dass Fairy Tail was die Story und Charaktere angeht nichts besonderes ist und auch die Animationsqualität lässt in den meisten fällen zu wünsche übrig. Aber trotzdem versteht es Fairy Tail, noch viel mehr als bei One Piece, traurige und emotionale Szenen so gut in Szene zu setzen, dass sie mich fast jedesmal berühren. Egal ob Erzas und Gerards Story, als auf dem Fantasia-Festival alle für Laxus die Hand hochhalten, als der ganze Cast gegen Acnologia auf der Insel „stirbt“ oder als Gray am Ende vom Tournament Arc Ultear erkennt… Auch hier macht Yasuharu Takanashis Soundtrack einen großen Teil der Szenen aus.

    So und das ist nur ein kleiner Ausschnitt; es gibt noch soooo viel mehr, da ich sehr nah am Wasser gebaut bin und ich mich einfach viel zu sehr in die Anime reinsteigere, als das es mich dann kalt lassen könnte, wenn etwas schlimmes passiert T.T

    4. Welcher deiner bekannten Titel hat die schönste Liebesgeschichte und was macht sie dazu?

    Hmm, das ist ziemlich schwierig, da ich jetzt nicht soooviele Liebesgeschichten gesehen habe und ich mich sowieso mit dem Gefühl der „Liebe“ etwas schwer tue. Da kann ich meist mit den Charakteren oder den einzelnen Humor/Drama-Szenen mehr anfangen.

    Laut Anisearch sind das meine höchstbewertesten Anime mit dem Genre „Romanze“:

    Clannad After Story
    Kami Nomi zo Shiru Sekai
    Welcome to the NHK
    Elfenlied
    Nagi no Asukara
    Toradora
    Sakurasou no Pet na Kanojo
    Naruto (lol)
    School Days
    KissXSis (lol)
    und Hentai Ouji to Warawanai Neko.

    Und Manga:

    Bakuman
    Medaka Box
    Kami Nomi zo Shiru Sekai
    Magister Negi Magi
    Genshiken
    Love Hina
    Chobits
    Me-teru no Kimochi

    Wobei ich aber sagen muss, dass mich bei den meisten Anime davon andere Aspekte wie die Action oder der Humor eher angesprochen hat als der Romantik-Teil. Ich hab Naruto oder KissXSis sicher nicht wegen der Romantik so hoch berwertet 😉
    Genauso habe ich Bakuman, Magister Negi Magi oder Medaka Box nicht wegen der Romantik gelesen. Keine Ahnung, wie hoch da der Romantik-Teil ist, das habe ich wohl bei manchen Anime/Manga irgendwie garnicht mitbekommen 😦

    Me-teru no Kimochi möchte ich hier nochmal besonders erwähnen, da ich mich hier mit dem Romantik-Part nicht ganz so verloren gefühlt habe. Ich konnte mich gut in den Hauptcharakter hineinversetzen, da das ganze vom Aufbau und den Zeichnunen her (Hiroya Oku, u.a. Gantz) sehr realistisch und detailliert dargestellt war.

    5. Welchen Titel würdest du auswählen, um deine Familie an Manga/Anime heranzuführen und warum?

    Error 404 – family not found

    Und allgemein kann ich dazu auch nichts sagen, da jeder Mensch individuell ist.

  3. Aeris sagt:

    @Kussszene @Bleach: Ooooooooh meinst du da diese Szene, wo Orihimie nachts zu Ichigo geht und ihn auf den Mund küssen will, während er schläft????
    Uwaaaaaaaaaaaaah, das war sooooooooo schön!!!!!!! ❤ *sterb*

  4. Ninjason sagt:

    Ok, also jeder weiß, dass das nicht mein Ding ist, aber was ich wirklich nicht verstehe, was ich mich immer frage:

    Wenn ich mir vorstellen würde, wegen eines Mediums weinen zu müssen – warum sollte ich das dann konsumieren (wollen)?

    Ich meine – ja, ich mag zb auch keine Horrorfilme, weil ich nicht gerne „Angst“ habe. Ja, ich erschrecke mich ganz gern im Rahmen eines Filmes von mir aus auch – Gerne auch ewtas Gruseln, aber richtig hardcore heulen bei einem Film kommt mir wie absolut panische Angst bei einem Horrorfilm vor.

    Also was ich damit sagen will – ok, „traurig“ werde ich auch bei einer traurigen Szene (anscheinend nicht im Ansatz vergleichbar zu euch), aber warum sollte ich weinen wollen? Warum ist das ein Zustand, den ihr provozieren wollt, indem ihr wieder und wieder bewusst solche Serien schaut? Warum ist das ein Zustand, den ihr erreichen wollt?

    Wer mir darauf mit der Antwort „Weinen ist so schööön“ antwortet, der hat mich nicht verstanden – geht in euch, sagt mir genau, WAS der Faktor ist, der euch dazu bringt, euch wieder und wieder dieser Situation aussetzen zu wollen und dieses Gefühl ankitzeln und „herauskitzeln“ zu wollen.

  5. @Aeris

    Jaaaaa, genau die Szene meine ich!!
    Und dann noch diese Musik dazu, hngg~

    @Ninjason

    Das ist wirklich eine gute Frage…
    Ich habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass ich das gar nicht so sehr als etwas „Negatives“ sehe. Wenn ein Anime es schafft, dass ich mich so dermaßen gut reinsteigern kann und mir die Charaktere so sehr am Herzen liegen, dass ich mit ihnen mitfühle, als würde es mir selber passieren, dann hat der Anime verdammt was richtig gemacht und das macht auch einen Großteil meiner persönlichen Bewertung eines Anime (z.B. auf Anisearch oder MAL) aus. So ein Gefühlsrausch ist wie eine Achterbahnfahrt, das Herz zieht sich zu, das Gesicht verzerrt sich und erst will man es noch kurz unterdrücken, aber wenn man dann doch alles rauslässt, ist es irgendwie befreiend.

    Noch dazu ist es in meinem speziellen Fall glaube ich auch so, dass ich in der realen Welt Schwierigkeiten habe Gefühle auszudrücken und auszuleben. Aber in einer Anime-Welt, also wenn ich dort hineintauche, da geht das ganz einfach. Deswegen freue ich mich dann über einen Gefühlausbruch irgendwie, auch wenn ich dann depri schiebe oder ne Woche lang Ruhe brauche.

  6. Aeris sagt:

    Uff, eine echt schwere Frage……………..
    Ich wusste lang nicht, was ich drauf antworten sollte, und mir kam nur die Ähnlichkeit mit Adrenalin, mit Angst, mit sich Erschrecken bei Horror-Filmen oder in der Achterbahn in den Sinn. Das ist schon ziemlich ähnlich, denk ich.
    Ich habe dann mal ein bisschen rumgesucht im Internet, ob sich andere da auch drüber unterhalten, und siehe da (Wunder-Wunder, es ist das Internet!): ich habe Ergebnisse gefunden!
    Wenn du durch eine fiktive Geschichte traurig wirst, spendet dein Gehirn Trost, ohne dass dir selbst ja was Schlechtes erfahren ist. Du kriegst also „Trost gratis“, bist im „emotionalen Plus“, nicht im Minus. Nach dem Traurigsein wertschätzt du, dass es dir selbst nicht so schlecht gut, dass du eigentlich echt gut dran bist, und da kommt das positive Gefühl, auf dass man -indirekt, direkt?- aus ist.

    Das Ganze kann auch andersherum passieren: Du bist mega-traurig und hast Liebeskummer zum Beispiel – dann siehst du eine Schnulze mit Happy End und wirst eher sauer oder noch trauriger, weil es dir eben nicht so gut geht.

    aber richtig hardcore heulen bei einem Film kommt mir wie absolut panische Angst bei einem Horrorfilm vor.

    Das ist aber nicht das Äquivalent zu panischer Angst. 1. habe ich bei den von mir beschriebenen Szenen nie hardcore geheult, das ist was GANZ anderes. Hardcore Heulen wäre für mich mit laut schreien/diese Heul-Geräusche machen. Das Heulen bei den Animes bei mir war nur „Tränen laufen, schniefen, Schultern zucken leicht“. Ich kenn den Unterschied, Hardcore Heulen gabs bei mir bislang nur in realen Problemsituationen wie Trennung.
    2. gibt es noch eine Stufe über Hardcore Heulen, das kann ich mir jetzt aber nur vorstellen, noch nicht selber erlebt: Depression und richtige Anfälle, Heul-Krämpfe. Manisches Schreien/Heulen kommt eher panischer Angst gleich.

    Nun ist das ja trotzdem keine Gemeinsamkeit bei ALLEN Menschen. Mein Freund versteht das zum Beispiel auch nicht, wie ich mir sowas gerne antun kann, wie ich in sowas aufgehen kann. Tja, das sind dann wohl einfach andere „Gefühlsantennen“, würd ich sagen.

  7. nemmi16 sagt:

    Welches ist der schlechteste Titel, den du von Anfang bis Ende durchgezogen hast?

    Das war für mich Ef: A Tale of Memories. Ich hab mir ein sentimentales Drama erhofft, doch der Anime rufte bei mir höchstens ein müdes Schulterzucken hervor. MMn langweilige Story + langweilige Protagonisten. Bin sogar mehrmals eingeschlafen…

    Welches ist der am schönsten gezeichnete/animierte Titel, den du kennst?

    Hier kann ich nur Aeris zustimmen: Alles von Makoto Shinkai, der Mann ist ein Genie, zu Schade dass er nicht viele Werke hat.
    Hier ein Kurzvideo von Shinkai:

    Bei welchem Titel hast du geweint?

    Eines vorweg: Ich habe nie wirklich geheult bei diesen Szenen, ich zähle hier Momente auf, bei denen ich Tränen in den Augen hatte und emotional sehr ergriffen war:

    Kanon 2006: SPOILER
    .
    .Bei der Szene als die kleine Ayuu vom Baum fällt und praktisch im Sterben liegt T_T sowie die Abschiedsszene mit Shiori 😦

    Clannad After Story:
    Die Szenen in Verbindung mit Ushio – wurde oben von Aeris schon ausführlich geschildert.

    AnoHana: Die letzte Folge war einfach voller Emotionen T_T

    Digimon 1-4 jeweils die letzte Episode: Immer dieser Abschied von den Digimon :((((
    Besonders in Erinnerung ist mir das Ende der ersten Staffel geblieben: Die Kinder verabschieden sich und fahren im Zug aus der Digiwelt mit dem Gedanken ihre Digimon nie wieder zu sehen und im Hintergrund rennt die Titelmelodie „Leb deinen Traum“. *Dem feels*

    PS: Freu mich schon wahnsinnig auf Digimon Adventure 03 🙂 🙂

    @Ninjason: Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wieso ich mir Anime ansehe bei denen man emotional aufgewühlt wird, bzw man heulen möchte. Ich mag nun mal gutes Drama und eine zeitlang hab ich nur solche Werke angeschaut, leider sind gute Dramen in der Animewelt rar gesäht..

    Welcher deiner bekannten Titel hat die schönste Liebesgeschichte und was macht sie dazu?

    Und schon wieder kann ich Aeris nur zustimmen: 5cm per second hat für mich die schönste Liebesgeschichte weil sie so real war, kein Happy End trotz echter Liebe… Wer hatte das im echten Leben schon mal nicht? Besonders wenn es sich um die große Jugendliebe handelt…
    Sonst wäre da noch der Anime Toradora! zu erwähnen: Eine wirklich tolle RomCom

    Welchen Titel würdest du auswählen, um deine Familie an Manga/Anime heranzuführen und warum?

    Bei meinen Eltern würde ich nicht mal versuchen sie an Anime heranzuführen: Die halten generell nichts von animierten Serien und haben mich schon komisch angesehen als ich mit 15 noch NICK oder SRTL geschaut habe..
    Aber so sind Leute nun mal die im alten Jugoslawien aufgewachsen sind: Ich kenne KEINE älteren Leute aus meiner alten Heimat die Anime schauen. Das ist da was kulturelles, man kanns schlecht erklären.

    Meine Schwester ist generell interessiert an Werken wie Death Note interessiert allerdings verliert sie schnell die Lust am schauen und lässt es dann bleiben, viel Hoffnung hab ich da jetzt nicht.

  8. Aeris sagt:

    @nemmi: Bei der letzten Frage bist du jetzt aber quasi ausgewichen 😉 – klar würde das schwer sein, so wie du das beschreibst, aber es geht ja drum, sich etwas zu überlegen, dass deiner Meinung nach die _größte_ Chance hätte, relativ gesehen! Sicher mag das sein, dass es nüschts bringen würde. Aber die Frage lautet doch „…um deine Familie da heranzuführen“, und dann schreibst du „nee das würde ich nicht versuchen“. Doch, mach doch mal bitte, probier doch mal! Also hier in der Theorie, nicht in der Praxis… 🙂 .
    Ich kenne auch keine älteren Leute aus meiner Heimat, die Anime schauen – deswegen ist die Frage ja, was du auswählen WÜRDEST, wenn… usw. usf.

  9. Ninja of Chaos sagt:

    1. Welches ist der schlechteste Titel, den du von Anfang bis Ende durchgezogen hast?

    Jetzt werden wahrscheinlich die Meisten von euch lange Gesichter machen, aber ich möchte hier NARUTO nennen. Und der Hauptgrund dafür sind die ca. 50 letzten Kapitel, die die ganze Geschichte so enorm runter gezogen haben, obwohl sie davor so awesome war. Und es ist wirklich so, dass bei mir der Hass auf die letzten 50 Kapitel die Liebe zu den ersten 650 Kapiteln tatsächlich überwiegen und mich von einem eingefleischten Fan in einen eingefleischten Hater verwandelt haben. Schon vorher hatte das Werk Schwächen (etwa dass Frauen so eine untergeordnete Rolle spielen, dass der taktische Aspekt immer weiter verfallen ist und dass in diesem sogenannten „Krieg“ kaum jemand Nennenswertes gestorben ist, um nur ein paar Beispiele zu nennen), aber damals war es immer noch im Großen und Ganzen ein guter Manga. Richtig, richtig grauenvoll wurde es erst mit Madara als Juubi-Jinchuuriki und Naruto und Sasuke als Reinkarnationen der Söhne von Rikudou. Und der Kampf gegen Kaguya, der Höhepunkt dieser negativen Entwicklungen, war eines der schrecklichsten Mangaerlebnisse, die ich jemals hatte und wahrscheinlich auch jemals haben werde, da ich mittlerweile so qualitativ minderwertige Mangas wie Naruto (in seinen letzten Atemzügen) meide wie die Pest und jeden Manga, in dem mir irgendwas unsympathisch vorkommt, sofort abbreche. Dafür, dass er so eine geniale Geschichte in so einen Müll verwandelt hat, verfluche ich Kishi – möglicherweise für den Rest meines Lebens.

    2. Welches ist der am schönsten gezeichnete/animierte Titel, den du kennst?

    Auch nenne ich wieder Naruto – allerdings unter deutlich positiveren Umständen. Ich habe immer den relativ realistischen Zeichenstil Kishimotos gemocht und dass seine Charaktere ziemlich realitätsnahe sind (ganz im Gegensatz zu One Piece, wo nicht wenige Designs ganz, ganz grauenhaft sind). Ich mochte auch an Sakura, dass sie eins der wenigen Mädchen (alle Animes zusammengenommen) mit kleinen Brüsten war, da ich diese Mammuthörner, die gewaltig nach Silikonimplantaten stinken, schon nicht mehr erregend finde. Die Muskeln sind auch normal groß und selbst Extrembeispiele wie Raikage und Bee sind noch im Rahmen.
    Was auch gut gezeichnet ist, ist der Anime von Shingeki no Kyojin. Der Manga hat wirklich einige zeichnerische Schwächen, aber im Anime sieht alles supergeil aus (außer natürlich diverse Riesen, von deren Aussehen einem schon bald das Kotzen kommt, aber die MÜSSEN hässlich sein, weil das die Abschau, die der Zuschauer vor ihnen empfinden soll, erhöht).

    3. Bei welchem Titel hast du geweint? Magst du das Szenario der Stelle beschreiben und was genau deine emotionale Reaktion darauf gewesen ist?

    Als Erwachsener habe ich nie wegen einem Anime geweint, als Kind schon. Zum Beispiel in Digimon, als Blackwargreymon einen epischen Heldentod gestorben ist. Oder wenn irgend eine supertraurige Musik beispielweise in Inuyasha kam.
    Was mich noch berührt hat, wo ich aber schon gelernt habe, Tränen zu unterdrücken, waren zum Beispiel verschedene Szenen im guten, alten Naruto (das Ende von Haku und Zabuza gehört da echt zu den heftigsten Momenten). Oder die ganze düstere Geschichte von Elfenlied (das war der erste so richtig harte Anime, den ich gesehen habe). Yunos Tod in Mirai Nikki war auch ziemlich heftig (obwohl es schließlich noch ein Happy End gegeben hat). Und natürlich wo in Shingeki no Kyojin die Mutter des Haupthelden gefressen wurde.
    Was mich als Erwachsenen zum Weinen gebracht hat (war aber kein Anime, sondern eine TV-Serie mit Schauspielern), war Game of Thrones – eine der allerhärtesten Geschichten, die es überhaupt gibt.

    4. Welcher deiner bekannten Titel hat die schönste Liebesgeschichte und was macht sie dazu?

    Ich bin ja eigentlich nicht so der Fan von Romanzen, aber wenn es ein Pairing gibt, das ich shippe, dann ist es das der beiden Protagonisten aus Mirai Nikki. Die beiden haben es wirklich verdient, ein glückliches Ende zu haben, nachdem so viel Horror durchgemacht haben. Auch, wenn ich mir ein irres Monster wie Yuno nicht als Freundin wünschen würde oO

    5. Welchen Titel würdest du auswählen, um deine Familie an Manga/Anime heranzuführen und warum?

    Vielleicht würde ich es mit Death Note versuchen oder mit Shingeki no Kyojin, aber ob es klappen würde, weiß ich nicht.
    Mein Vater hat sich sogar zeitweise für DBZ interessiert (besonders die Freezer-Saga). Da hab ich als Kind schon gestaunt xD An Naruto allerdings konnte man ihn nicht so heranführen.
    Bei meiner Mutter kann ich mich dunkel erinnern, dass sie mal bei Chiros Reise ins Zauberland mitgeschaut hat, als das abends im Fernsehen lief.
    Mein Bruder mag auch einige Animes, aber Naruto hat er zu hassen begonnen, nachdem Nagato alle wiederbelebt hat (also sogar schon deutlich früher als ich).
    Auf jeden Fall habe ich ziemliche Skrupel, jemandem etwas zu zeigen, was ich mag, weil ich keine Lust drauf habe, mir anzuhören, wie scheiße doch das ist, womit ich da meine Zeit verschwende.

  10. nemmi16 sagt:

    Zugegeben ich bin ihr ausgewichen^^ Ber nur weil eine Alieninvasion realistischer erscheint als dass meine Eltern sich Anime reinziehen 😀
    Bei meinem Vater würde ich vermutlich einen ernsteren Titel nehmen (über Krieg, Erwachsenendrama – zB Jin Roh oder Die letzten Glüwürmchen) und noch dazu sollte es ein Film sein da eine Serie für den Anfang zu viel wäre.
    Meine Mutter würde es sich ansehen wenn ich sage dass sie sich mit mir vor den Fernseher setzen soll da sie gerne Zeit mit mir verbringt ^^
    Allerdings wärs ihr ziemlich egal was da im Fernsehen läuft da sie die ganzen Zeit nur reden würde und generell nicht fernsieht (außer es sind alte jugoslawische Filme aus Nostalgiegründen).

  11. Aeris sagt:

    @nemmi zum Shinkai-Video: *schwäääääääääärm* Aw wie schön!!! ist das nur ein Kurzfilm, oder ein Trailer zu nem richtigen Movie?

    zum Eltern heranführen: Na siehste, geht doch 😉 !

    @Ninja of Chaos: Interessante Antworten, gerade die beiden Naruto betreffend 🙂 . Ja in den letzten Kapiteln waren schon komische Sachen… Ich hoffe trotzdem, dass du dich nicht zu sehr ärgerst wegen Naruto, wegen des Letzt-Eindrucks, und dass es dir nicht ständig die Erinnerungen versaut!
    zu Frage 4: Oh ja, Yukki und Yuno ❤ ^^ ! Die zwei…, die sind schon echt…!

  12. Ninja of Chaos sagt:

    Ja, es fällt mir wirklich ziemlich schwer, das Werk „Naruto“ in guter Erinnerung zu halten, aber es gibt auch einige Dinge, die mir das erleichtern: Ich gucke nämlich grade die aktuellen Filler des Animes und die sind wirklich um KLASSEN besser als die Haupthandlung am Schluss, die im Anime auch schon begann (Madara hat schon alle Bijuu plattgemacht, aber noch nicht den Juubi in sich versiegelt). Die aktuellen Filler spielen zwischen Part 1 und Shippuuden und es geht um die Chuninprüfung, in der Sakura und die Anderen zu Chunin geworden sind. Prüfer ist Shikamaru, darum ist bei der Prüfung auch sehr viel Grips gefragt. Ich kann euch nur empfehlen, das anzuschauen (wenn ihr mal wieder etwas altes Naruto-Feeling wollt^^).

  13. nemmi16 sagt:

    Ist leider nur ein Kurzfilm 😦 Als ichs zum ersten Mal gesehen hatte, dachte ich, ich könnte demnächst wieder ein tolles Werk genießen aber nö :/

  14. Aeris sagt:

    @Ninja of Chaos: Jop, der Filler ist gerade echt gut!! Schau mal, in der Anime-Ecke https://ramenchan.wordpress.com/anime-ecke/comment-page-1/#comment-23153 unterhalten wir uns auch gerade darüber 🙂 . Shikamarus Theorie-Prüfung war echt super genial ausgetüftelt 🙂 !!

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