Aeris in Japan – Tag 11

Rehe in der City

Rehe in der City

Dienstag, 08. April 2014

Nara, Osaka

zu Tag 1 (Akihabara)
zu Tag 2 (Harajuku, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 3 (Kamakura, Shin-Yokohama, Kawasaki)
zu Tag 4 (Tokyo Tower, Ueno Park, Asakusa, Sumida River Cruise, Tokyo Skytree)
zu Tag 5 (Akihabara, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 6 (Odaiba, Shinjuku Robot Restaurant)
zu Tag 7 (Tsukiji Fish Market, Tokyo Zentrum, Meiji Shrine, Akihabara)
zu Tag 8 (Hakone)
zu Tag 9 (Fushimi Inari)
zu Tag 10 (Arashiyama, Kinkaku-ji, Daitoku-ji)
Tag 11
zu Tag 12 (Ginkaku-ji, Philosopher’s Path, Higashiyama, Gion)

Unser vorletzter Tag – schnüff!

An diesem Tag ging es vormittags nach Nara! Die kleine Stadt liegt schon ein bisschen weiter weg von Kyoto, ein bisschen mehr als eine halbe Stunde nach Südosten. Nachdem wir/ich (ich war ja für die Verkehrsmittel zuständig ^^) ein Zusatzticket für den Zug verpeilten (ich wüsst aber auch echt nicht, wo das gestanden haben soll), mussten wir im Zug dieses Extra-Ticket nachkaufen. Der Schaffner war aber -wie zu erwarten- total freundlich, winkte mein „gomen nasai“ ab, und alles war dufte.

In Nara angekommen – wow!

Nara #1

Nara #1

Überall Rehe direkt auf der Straße, bzw. auf dem Bürgersteig!

Nara #2

Nara #2

Nicht dass das so klingt, als ob ich das vorher nicht gewusst hätte… Die Rehe gelten in Japan als Messenger der Götter (von welchen habe ich nicht herausgefunden), und sie leben schon seit langem in Nara. Sie laufen frei herum, und wenn man will, kann man sie mit Rehcrackern füttern:

Nara #3 - ja, genau so wird man belagert, sobald man diese Cracker gekauft hat!

Nara #3 – ja, genau so wird man belagert, sobald man diese Cracker gekauft hat!

Ich kaufte mir auch welche von den Crackern und dachte: „Ts, das kriegst du doch besser hin, nicht so belagert zu werden!“ Pustekuchen… 3 Rehe standen erwartungsvoll vor mir, und ich wollte ihnen von links nach rechts Cracker geben. Nachdem ich das 1. gefüttert hatte, kam ich nicht mehr an das 2. dran, weil das 1. sich immer noch vor drängelte. Und als es dem 3. dann zu bunt wurde, biss es mich so leicht in den Oberschenkel! Ich voll geschrien und zurück gehüpft und kurz danach leicht-panisch die Cracker auf den Boden geworfen ^^ .

Nara #4

Nara #4

Nara #5

Nara #5

Also gingen wir weiter über die Wiese Richtung Tempelanlagen, blieben aber noch lange bei den ersten Rehgruppen, schauten, machten Fotos und Videos (die kommen am Ende noch!).

Nara #6

Nara #6

Nara #7

Nara #7

Nara #8 - Anlauf nehmen, uuuuund...!

Nara #8 – Anlauf nehmen, uuuuund…!

Nach ein paar Minuten machten wir uns dann endgültig auf den Weg zum Todai-ji. Trotzdem waren immer noch Rehe auf dem Weg zu sehen.

Nara #9 - Hallo, bist du meine Mama?

Nara #9 – Hallo, bist du meine Mama?

Sie liefen auch in der Nähe von Souvenir-Shops herum und wurden regelmäßig von den Ladenbesitzern freundlich, aber bestimmt, weggescheucht.

Erklärbilder warnten ebenfalls vor den Rehen: (soooooo genial, die Bildchen :D)

Knuffige Erklärbilder - zum Schießen ^^ !

Knuffige Erklärbilder – zum Schießen ^^ !

Nara #10 - KAWAIIIIIII!!!!

Nara #10 – KAWAIIIIIII!!!!

So, jetzt aber der Todai-ji, erstmal mit einem beeindruckenden Eingangstor:

Ein extrem altes Holztor mit verdammt hoher Schwelle

Ein extrem altes Holztor mit verdammt hoher Schwelle

Erinnert ihr euch noch an die Statue aus dem letzten Bericht ohne Vogelgitter? Diese absolut riesige Statue war leider mit Gitter...

Erinnert ihr euch noch an die Statue aus dem letzten Bericht ohne Vogelgitter? Diese absolut riesige Statue war leider mit Gitter…

Die Haupthalle des Tempels, die ihr auf dem folgenden Bild seht, ist das größte Holzgebäude der Welt, wobei sie sogar nur zwei-drittel der originalen Größe ist.

Todai-ji #1

Todai-ji #1

Schaut euch auf dem nächsten Bild mal die Menschen ganz nah an der Halle an, wie unglaublich groß die Halle im Vergleich zu denen ist!

Todai-ji #2

Todai-ji #2

Und hier ein Foto, das weiter hinten in der Halle kam, das sie zu einem Festtag zeigt:

Todai-ji #3

Todai-ji #3

Was muss DAS für ein Ambiente sein, wenn man zu diesem Zeitpunkt da gewesen wäre?!?!

Todai-ji #4 - seht ihr, wie groß die Halle ist?

Todai-ji #4 – seht ihr, wie groß die Halle ist?

In der Halle sollten wir eine der allergrößten Buddha-Statuen in ganz Japan sehen: 15 Meter hoch:

Todai-ji #5 - Der Daibutsu

Todai-ji #5 – Der Daibutsu

Todai-ji #6 - hier mit Größenreferenz, unten ein Mensch im Bild

Todai-ji #6 – hier mit Größenreferenz, unten ein Mensch im Bild

Leider war sie sehr schlecht beleuchtet, weswegen wir keine optimalen Fotos bekamen.

Todai-ji #7

Todai-ji #7

Todai-ji #8 - die Säule mit dem Loch...

Todai-ji #8 – die Säule mit dem Loch…

Hier las ich zuvor in Deutschland, dass man… keine Ahnung, wieder mal irgendwie großes Glück vorausgesagt bekommt, wenn man durch dieses Loch einmal durchkrabbelt. Natürlich stellte ich mich an, hatte schon Jacke und Tasche beiseite gelegt, doch dann… Als ich sah, was für zierliche Japanerinnen oder Kinder dort durch krabbelten, zweifelte ich doch irgendwie, dass ich da durch passte und ließ es bleiben ^^ ! 😀 😀 😀 Wie peinlich das gewesen wär, wenn ich meinen Freund hätte rufen müssen, mich wieder raus zu ziehen, nee nee nee!! 😀

Todai-ji #9

Todai-ji #9

Als wir dann wieder raus aus dem Tempel waren, sollte es zum Kasuga Taisha gehen, einem Schrein mit ganz vielen Laternen. Wir schauten auf die (in ganz Japan häufig vorhandenen) Karte und prägten uns den Weg ein. Und der war ganz schön lang! Das Gebiet ist echt sehr weitläufig, und so mussten wir 20-30 Minuten gehen, und dann auch noch einen Berg rauf, um zum Ziel zu gelangen. Die Hitze machte das nicht einfacher. Der Anblick allerdings schon! 🙂

Nara #11

Nara #11

Nara #12

Nara #12

Nara #13

Nara #13

Nara #14 - ob die noch mal ein ordentliches Bild bekommen haben? :)

Nara #14 – ob die noch mal ein ordentliches Bild bekommen haben? 🙂

Zur Mittagszeit ungefähr waren wir dann am Kasuga Taisha angekommen.

Kasuga Taisha #1

Kasuga Taisha #1

Kasuga Taisha #2

Kasuga Taisha #2

Kasuga Taisha #3 - vielleicht ist das eine shintoistische Taufe

Kasuga Taisha #3 – vielleicht ist das eine shintoistische Taufe

Wir blieben hier nicht lange und machten uns recht fix auf einem anderen Wege wieder auf den Abstieg des Bergs, hinaus aus dem Schrein und zurück zum Bahnhof von Nara.

Kasuga Taisha #4

Kasuga Taisha #4

Und so sieht das wohl aus, wenn diese Ema-Platten-Halter mal voll sind! 😀 😀 Was die wohl mit den Platten machen? Verbrennen, wegschmeißen?

Kasuga Taisha #5

Kasuga Taisha #5

Kasuga Taisha #6

Kasuga Taisha #6 – Man beachte den Stein-Hirsch, der die Quelle am Laufen hält

Kasuga Taisha #7

Kasuga Taisha #7

Wieder im Zentrum angekommen, wollte ich eigentlich noch zum Yoshikien Garden, aber unsere Füße taten so unglaublich weh, dass wir erstmal nur was Essen gehen und uns ausruhen wollten.

Also gingen wir in einer Einkaufspassage in ein lecker aussehendes Restaurant, wo ich mir zum 3. mal glaube ich Curry Reis mit frittiertem Schweinefleisch bestellte, weil ich so Kohldampf auf was Deftiges hatte ^^ .

Die Bedienungsfrau konnte super englisch und fragte uns interessiert, wo wir herkamen. Ich ergriff auch die Möglichkeit, sie direkt mal zu fragen, was auf meinem in Tokyo gekauften TShirt drauf stand: Es war ein rotes Asuka-Tshirt (aus Neon Genesis Evangelion), auf dem sie mit dem Zeigefinger vorwärts zeigt und mal wieder am Meckern bzw. Schimpfen ist 🙂 . Oben drüber stand etwas auf japanisch. Zuerst kicherte die Bedienung und hielt sich beschämt die Hand vor den Mund. Dann riss sie sich lächelnd zusammen und las vor: „It says: ‚You are a fool'“, und ich konnte instinktiv zu ordnen, dass es etwas mit „baka“ wohl ist – das sagt Asuka ja gerne oft zu Shinji. Erst später in unserem Hotel in Kyoto fragte ich eine Rezeptionistin dann noch einmal, was denn da aber auf japanisch konkret draufsteht: „Anta no baka!“ las auch sie beschämt lächelnd vor. In einem Anime-Japanisch-Lehrbuch fand ich später, dass „anta“ eine Form von „anata = du“ ist, die gerne von meckernden, zeternden Frauen benutzt wird 🙂 . Passt ja wie Arsch auf Eimer! 🙂

Zurück zum Mittagessen: Von unserem Tisch aus konnten wir super in einen kleinen Mini-Innenhof gucken, in dem ein japanischer Mini-Garten angelegt war – so schön!

Wir ruhten unsere Füße dann noch ein bisschen länger in dem Restaurant aus, und dann nachmittags machten wir uns dann nach Osaka, der Hauptstadt des Westens auf. Die Strecke dauerte ungefähr eine halbe Stunde, und dann mussten wir noch kurz 2 Haltestellen mit der UBahn fahren.

Osaka #1

Osaka #1

Unser erster und eigentlich auch einziger Anlaufpunkt sollte das Schloss in Osaka sein. Es befindet sich in einem großen Park, in dem zum Glück auch mal wieder sehr viele Sakura Trees standen.

Osaka #2

Osaka #2

Osaka #3 - rechts sieht man schon die Schlossmauer

Osaka #3 – rechts sieht man schon die Schlossmauer

Osaka #4

Osaka #4

Osaka #5

Osaka #5

Osaka #6

Osaka #6

Osaka #7 - zwei Salarymen warten auf ihre Kollegen zum Picknicken und Blütenschauen

Osaka #7 – zwei Salarymen warten auf ihre Kollegen zum Picknicken und Blütenschauen

Nach einiger Zeit, weil wir einen Umweg gingen, waren wir dem Schloss nah. Ich beharrte mal wieder drauf, dass ich den richtigen Weg wüsste, denn am Morgen im Internet las ich noch, dass man das Schloss NUR vom Südwest-Eingang aus erreichen würde! Auf einer Karte im Schlosspark sah das allerdings ein bisschen anders aus, und mein Freund hielt dagegen: „Nee lass mal hier oben lang gehen und von da aus rein!“ und ich: „Nein, das ist aber nicht Südwesten, das stand so im Internet!“ Wollt ihr alle mal raten, ob wir oben rum auch reingekommen und viel schneller gewesen wären?

Natürlich, mein Freund mit der Superspürnase, der das einfach irgendwie aus dem Bauch heraus immer richtig macht ^^, hatte/hätte natürlich recht gehabt 😀 . Dadurch, dass wir aber „meinen“ Weg gingen, sahen wir das hier:

Osaka #8 - ja ihr seht richtig: dieser Typ hat ein Eichhörnchen an der Leine!

Osaka #8 – ja ihr seht richtig: dieser Typ hat ein Eichhörnchen an der Leine!

WTF? 😀 😀

Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Eichhörnchen-Mann wirklich verpasst hätten, wenn wir andersrum gegangen wären, aber nun gut.

Wir gingen durch die innersten Mauern des Schlosses, und dann sahen wir es endlich:

Osaka-Schloss #1

Osaka-Schloss #1

Wow, sieht das nicht geil aus? Wir hatten ein Auge auf das Schloss geworfen, seit wir vor einem Jahr oder so die super-alte Fernseh-Kurz-Serie „Shogun“ mit Richard Chamberlain sahen, da spielte die Handlung oft an diesem Schloss. (Sowieso super Unterhaltung für Japan-Fans, ähnlich wie in „The Last Samurai“ strandet Chamberlain mit seinen Matrosen in Japan, wird gefangen genommen, Sprachbarriere, lernt dann langsam die Wege und die Sprache der Japaner und der Samurai, viel Schönes, Traditionelles darin, echt empfehlenswert!)

Osaka-Schloss #2

Osaka-Schloss #2

Das Schlossinnere wurde -leider- in ein 7-stöckiges Museum umgebaut und strotze vor Malereien, Schaubildern oder -aufbauten und leider recht langweiligem Zeug. Gern hätte ich ein traditionelles Schloss von innen gesehen – wie war es damals wirklich aufgebaut? Aber dazu muss man sich wohl ein anderes suchen. Ganz oben auf einer Art Balkon konnte man einmal oben herum gehen und die Aussicht genießen.

Osaka-Schloss #3 - die Aussicht vom 7. Stock

Osaka-Schloss #3 – die Aussicht vom 7. Stock

Osaka-Schloss #4 - Suppenschüsseln zum Anprobieren, yay!

Osaka-Schloss #4 – Suppenschüsseln zum Anprobieren, yay!

Der Look von außen war aber trotzdem so sagenhaft schön, dass ich mich freue, hingegangen zu sein. Im Internet wurde mir immer von abgeraten („nix Besonderes“), und selbst der Keiji-san aus Tokyo sagte, dass dies vermutlich das erste und letzte Schloss sein würde, das wir sehen wollen werden. ??

Osaka-Schloss #5

Osaka-Schloss #5

Die Sonne ging bereits unter und wir genehmigten uns Softeis und schauten über die Stadt – auf den Nachbar-Parkbänken saßen ebenfalls überall Pärchen, japanische. Das war sehr niedlich mit anzusehen 🙂 .

Dann überlegten wir, was wir jetzt noch machen sollten: Zurück nach Kyoto, oder noch in Osaka bleiben? Wohin genau? Ich wusste nicht wirklich, WO in Osaka was abging, da ich darauf nicht vorbereitet war (jedenfalls wenig). Wir waren schon drauf und dran, zurück zu fahren, da gab mein Freund doch noch den entscheidenden Impuls, „jetzt wo wir schonmal hier sind“, die Innenstadt zu suchen und noch zu bleiben. Mit unserem portablen Wifi-Router suchten wir die richtige Stelle + Haltestelle und machten uns auf zur Namba-Haltestelle.

Wir mussten auf dem Ubahn-Plan ein bisschen suchen, und super-fix kam ein japanischer Salarymen zuhilfe und bot uns auf Englisch Auskunft an 🙂 . Also fanden wir die beste Strecke und auch einen guten Ausgang, um zur Dotonbori zu kommen: eine berühmte Straße mit vielen Fressläden und Highlife:

Osaka City #1 - eine Kletterwand an einem Hochhaus!

Osaka City #1 – eine Kletterwand an einem Hochhaus!

Osaka City #2

Osaka City #2

Die vielen Neonreklamen erinnerten uns wieder an Tokyo, wo Kyoto doch ruhiger und weniger grell war.

Osaka City #3

Osaka City #3

Osaka City #4

Osaka City #4

Osaka City #5 - Kugelfische

Osaka City #5 – Kugelfische

Mein Freund, der Essens-Neugierige, wollte ja eigentlich Kugelfisch in Japan mal probieren. Nach unseren 2-3 Sushi-Debakeln aber war selbst er entmutig und mochte rohen Fisch jetzt erstmal nicht mehr sehen ^^ !

Osaka City #6

Osaka City #6

Osaka City #7

Osaka City #7

Viele Mitarbeiter vor den Läden riefen mal wieder so viel Leute wie möglich herein und versuchten sie, zum bleiben zu überreden. Wir sahen wieder extrem viele hippe junge Leute, schick gemachte Mädels und Jungs, von denen sicher die/der ein oder andere Host Boys oder Girls waren. Zwei junge sexy Mädels sprachen auf der Straßen einmal auch ältere Männer an, aber sie ließen sich nicht belatschern 🙂 .

Osaka City #8

Osaka City #8 – Shen Long lässt grüßen!

Osaka City #9

Osaka City #9

So, was jetzt essen? Hier gab es schier tausend Möglichkeiten. Mir fiel ein, dass ich ja noch Okonomiyaki empfohlen bekommen hatte, und wir fanden es in einem Schaufenster eines Restaurants.

Ich ging hin und wollte erstmal kurz gucken, und fragte dann den einen „Hereinrufer“, ob das Okonomiyaki sei, was er bejahte. Wir bestätigten, dass wir ins Restaurant wollen, er rief (denke ich mal) herein, dass jetzt 2 Leute kommen würden, und plötzlich einstimmig und super laut riefen ALLE (4-5) Mitarbeiter, die oben Gäste anlockten, „Irasshaimase!“ im Chor! Das war echt genial!

Irasshaimase (Betonung auf der letzten Silbe) ist ein Spruch zum Willkommen-Heißen von Kunden, und diese Hereinrufer rufen es überall, ständig, ununterbrochen, teils monoton, teils lautstark, und wirklich in ALLEN Läden. Was wir nur so von Wochenmärkten kennen, das machen die Japaner in Klamottenläden, Schuhläden, Restaurants, Elektronikläden und und und. Manche schauen die Kunden dabei gar nicht an und murmeln es nur so vor sich hin, die meisten ziehen das „e“ am Ende aber seeeeeeeeeehr lang. Rekord war mal ein Schuhverkäufer in Tokyo, der das Irrashaimase bestimmt 5 Sekunden lang fröhlich rief und die halbe Straße damit ausfüllte.

So war es hier in Osaka sehr beeindruckend, als das 4-5 Männer in recht tiefem Ton es knackig scharf und kurz und noch viel kräftiger riefen – hatte mich fast erschrocken! 🙂

Drinnen angekommen wurden wir an einen der vielen Plätze gesetzt, die eine Herdplatte in den Tisch integriert hatten. Darauf sollte unser Okonomiyaki warmgehalten werden. Ich bestellte ein normales, und mein Freund eines auf Frühlingszwiebel-Basis (rechts).

Okonimyaki, mjamm!

Okonimyaki, mjamm!

Wie beschreibt man das? Es ist so eine Art Fladen, mit unterschiedlichen Basen wie gesagt. Meins war Kohl, schmeckte aber auch ein bisschen nach Kartoffel. (?? ^^) Darauf kommt Gemüse, Saucen, und ganz oben drauf kommen noch irgendwelche Flocken, die auch noch hin und herwehten, als wir es auf unserem Tisch hatten.

Man zerteilt es mit einem Spachtel und isst die Stücke dann mit den Essstäbchen, wie üblich. Es schmeckte sehr lecker, wir tranken noch Bier und mein Freund einen übelst heftigen Shoochu (quasi japanischer Wodka) dazu, der ihm fast die Schuhe auszog ^^, und dann machten wir uns recht spät gegen 10 oder so auf den Heimweg nach Osaka.

Zum Glück gab es eine Linie nach Osaka, die fast direkt an unserem Hotel hielt, anstatt dass wir den Umweg über Kyoto Hauptstation machen mussten.

Wieder einmal müde und fix und fertig fielen wir uns Bett. Morgen sollte unser allerletzter Tag in Japan beginnen… 😦

Aeris

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

3 Kommentare zu “Aeris in Japan – Tag 11

  1. Kakashi215 sagt:

    Das mit dem Eichhörnchen war ja mal zu geil 😀 Super Bericht!

  2. Talianna sagt:

    Hui! Du wurdest von einem Boten der Kami gebissen? Hat’s sich göttlich angefühlt?

    Zugegeben in erster Linie wegen der Japan-Reiseberichte habe ich Dich übrigens für den „Liebster“ Award nominiert – was das ist, findest Du in meinem Post dazu.

    http://thehighwaytales.wordpress.com/2014/08/02/liebster-award-uhje-und-nun/

    Und ehe es untergeht – herrliche Bilder! Vor allem auch das Miteinander der Blüten, Tempel und der modernen Skyline, das Deine Fotos illustrieren. Das lässt mich schwärmen.

  3. Aeris sagt:

    Nee eigentlich hat’s nur wehgetan und ich hab mich ziemlich erschrocken ^^ !

    Uuuuh, eine Nominierung, danke!! Nur kenne/lese ich gar keine anderen Blogs, bei weitem keine 10 😦 … Mal schauen, wie ich das mache.

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