Aeris in Japan – Tag 10

UNGLAUBLICH dieses Blau!!! SO geil!

UNGLAUBLICH dieses Blau!!! SO geil!

Montag, 07. April 2014

Arashiyama, Kinkaku-ji, Daitoku-ji

zu Tag 1 (Akihabara)
zu Tag 2 (Harajuku, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 3 (Kamakura, Shin-Yokohama, Kawasaki)
zu Tag 4 (Tokyo Tower, Ueno Park, Asakusa, Sumida River Cruise, Tokyo Skytree)
zu Tag 5 (Akihabara, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 6 (Odaiba, Shinjuku Robot Restaurant)
zu Tag 7 (Tsukiji Fish Market, Tokyo Zentrum, Meiji Shrine, Akihabara)
zu Tag 8 (Hakone)
zu Tag 9 (Fushimi Inari)
Tag 10
zu Tag 11 (Nara, Osaka)
zu Tag 12 (Ginkaku-ji, Philosopher’s Path, Higashiyama, Gion)

Am nächsten Tag, der richtig richtig warm war (der vorige war noch kalt, trotzdem aber sonnig), sind wir als erstes nach Arashiyama in West-Kyoto gefahren.

Eine kleine Bimmel-Bahn extra für Arashiyama

Eine kleine Bimmel-Bahn extra für Arashiyama

Mit dieser niedlichen Bimmel-Bahn ging es über Bimmel-Bahnhöfe…

Hach, wie in unseren geliebten Animes!! <3

Hach, wie in unseren geliebten Animes!! ❤

bis zur…

Endstation Arashiyama

Endstation Arashiyama

Arashiyama ist ebenfalls ein Touristen-Magnet, aber wie auf unserer gesamten Reise schon waren die Japaner trotzdem immer in der Überzahl. Verständlich, da die Kirschlüten-Saison ja auch für sie ein echtes Highlight ist. Arashiyama ist eine Bergregion, in der mal wieder extrem viele Sakura Trees stehen:

Arashiyama #1

Arashiyama #1

Arashiyama #2

Arashiyama #2

Arashiyama #3

Arashiyama #3

Nach dem Bahnhof war zuerst eine Einkaufsstraße, und es liefen viele Rikscha-Fahrer herum, die ihr Kutschier-Angebot unter die Leute bringen wollten. Bei der Hitze haben die bestimmt ganz schön gelitten. Nach der Einkaufsstraße ging es für die meisten über eine Brücke herüber zu einer Mini-Insel, die aus Kies bestand und auf der wieder einmal unglaublich viel wunderhübsche Kirschblüten standen:

Arashiyama #4

Arashiyama #4

Arashiyama #5

Arashiyama #5

Arashiyama #6

Arashiyama #6

Arashiyama #7

Arashiyama #7

Wohnhäuser am Rand verzierten das ganze wundervoll. Wenn man da wohnt, boah, total genial (denkt man zumindest als Touri so, wie es wirklich ist, keine Ahnung).

Arashiyama #8 - einer der schönsten Sakura Trees der gesamten Reise

Arashiyama #8 – einer der schönsten Sakura Trees der gesamten Reise

Wir liefen so langsam auf der Kies-Insel herum, machten Fotos, und aßen Sakura-Softeis – lecker!

Arashiyama #9

Arashiyama #9

Arashiyama #10

Arashiyama #10

Als wir diesen Bereich abgegrast hatten, ging es auf in Richtung Bambus-Wald! Auf den freute ich mich ganz besonders!!! Einmal wie Team Minato fühlen!! …obwohl, wenn ich’s recht bedenke………. ^^

Bambus-Wald #1

Bambus-Wald #1

Bambus-Wald #2

Bambus-Wald #2

Bambus-Wald #3

Bambus-Wald #3

Man konnte nicht direkt durch die Bambus-Bäume wachsen, sondern nur auf einem Pfad, der durch den Wald gelegt wurde. Rechts und links waren Zäune, die einen davon abhielten, mitten durch die Bäume zu laufen. Schade, aber nicht so schlimm.

Bambus-Wald #4

Bambus-Wald #4

Bambus-Wald #5

Bambus-Wald #5

Bambus-Wald #6

Bambus-Wald #6

Bambus-Wald #7

Bambus-Wald #7

Bambus-Wald #8

Bambus-Wald #8

Bambus-Wald #9 - ein kleiner Schrein mittendrin

Bambus-Wald #9 – ein kleiner Schrein mittendrin

Ich war mal wieder auf Pärchen-Jagd ^^

Ich war mal wieder auf Pärchen-Jagd ^^

Bambus-Wald #10

Bambus-Wald #10

Der Anblick war mal wieder echt ziemlich genial, nur hier hat man WIRKLICH nie einen Moment erwischt ohne Person auf nem Foto (im Gegensatz zum Fushimi Inari). Das lag natürlich daran, dass die Wege hier sehr lang und nur geradeaus waren, und dass hier nicht so viele Leute früher abbrachen und wieder umkehrten (wie es beim Fushimi Inari war).

Bambus-Wald #11

Bambus-Wald #11

Wir sahen auch ein Brautpaar, die wahrscheinlich einen extra Foto-Tag einlegten, getrennt von der Feier an sich. Die Braut hatte ein wunderhübsches weißes Hochzeitskleid an, das eine riesige Schleppe hatte. Der Fotograf drapierte die Schleppe und hatte professionelles Licht-Equipment dabei. Für das Paar tat es mir leid, da die wohl sicher kein einziges Foto bekamen, wo kein Touri mit drauf war 😦 .

Wir wollten dann durch den angrenzenden Park wieder raus aus dem Bambuswald zurück nach Arashiyama, nur verliefen wir uns hier einmal und gingen im Kreis. Der Park war aber echt auch sehr schön…

Park um den Bambus-Wald herum

Park um den Bambus-Wald herum

…und die Passage am Fluss war atemberaubend! Wie ihr schon auf dem Titelbild ganz oben gesehen habt, gibt es hier Floßfahrten über den Hozu River, und das Wasser war soooo unglaublich türkis, einfach nur Wahnsinn!!!

Böötlein wechsel dich

Böötlein wechsel dich

Was hier zu sehen ist, war auch ein interessantes Schauspiel: Das rechte Boot ist ein Versorgungsboot mit Essen und Getränken, und es war zu Anfang an eins der Touristen-Boote festgemacht, das von rechts nach links kam. Von links kam dann ein weiteres Boot denen entgegen, und auf der Mitte trafen sie sich, das Versorgungsboot wurde gelöst und an das nächste Boot drangehängt ^^ . Das war echt witzig 😉 .

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Arashiyama #11

Arashiyama #11

Arashiyama #12

So'n....... Typ

So’n……. Typ

Wir aßen dann noch etwas an einem kleinen Imbissstand, und uns war schon gut heiß. Damit waren wir dann fertig in Arashiyama und es sollte zum Kinkaku-ji gehen. Haltet euch fest, sieht DAS nicht geil aus?

Ich präsentiere: Der Kinkaku-ji, der mit Blattgold verzierte Tempel

Ich präsentiere: Der Kinkaku-ji, der mit Blattgold verzierte Tempel

Der Bereich des Kinkaku-ji war ziemlich voll, von dem Standpunkt dieses Fotos aus waren rechts und links Unmengen von Leuten, die auch alle ihre Fotos nur vom Tempel oder von ihren Freunden schießen wollte. Zwängte man sich aber ein bisschen an dem Hauptpulk vorbei nach links und wartete man dann noch ein bisschen, bis man ganz nach vorne kam, so konnte man diese schönen Fotos machen.

Kinkaku-ji #2

Kinkaku-ji #2

Es ging dann noch weiter durch den Garten des Tempels.

Garten des Kinkaku-ji-Bereichs

Garten des Kinkaku-ji-Bereichs

Wie ihr am Schatten seht, muss man von dieser Entfernung aus ungefähr treffen - ich würd gern wissen, wer diese Münzen da GANZ links im Bild geworfen hat ^^ , und wie viel der getrunken hatte :D

Wie ihr am Schatten seht, muss man von dieser Entfernung aus ungefähr treffen – ich würd gern wissen, wer diese Münzen da GANZ links im Bild geworfen hat ^^ , und wie viel der getrunken hatte 😀

Dabei erspähten wir einen Typen direkt vor uns, der ein GANZES Samsung Galaxy Note in der Arschtasche hatte! Das sah so geil aus! ^^

Am Ende kamen dann, wie oft, die Souvenir-Läden und noch ein paar Schreine mit den Glocken und Seilen und mit Räucherstäbchen.

One-Piece-Merchandising war wirklich ÜBERALL - auch mitten im Tempel

One-Piece-Merchandising war wirklich ÜBERALL – auch mitten im Tempel

Hier waren wir also recht schnell fertig, machten aber mal wieder eine Pause auf einer Parkbank, weil unsere Füße uns an diesem 10. Tag schon wieder echt früh weh taten. Dadurch, dass wir jeden Tag so viel latschten, taten die Füße dann natürlich immer früher weh, weil sie sich kaum erholen konnten über Nacht.

Jetzt sollte es auf zum Daitoku-ji gehen.

Auf dem Weg zum Daitoku-ji

Auf dem Weg zum Daitoku-ji

Dies war ein Tempel, den der Einheimische Keiji-san aus der Bar in Tokyo uns empfahl. Er klang echt besonders, er lag in der Nähe vom Kinkaku-ji, da kann man das doch mal machen. Wir verliefen uns zwar ein bisschen, weil das GPS-Signal recht ungenau war und wir an der richtigen Straße vorbei liefen und von der Seite dann nicht in den Tempel reinkamen.

Endlich mal eine Statue ohne Vogel-Gitter davor - ein Hoch auf Insider-Tip-Tempel!

Endlich mal eine Statue ohne Vogel-Gitter davor – ein Hoch auf Insider-Tip-Tempel!

Daitoku-ji #1

Daitoku-ji #1

Was nur ein bisschen schade war, war dass der Daitoku-ji für uns nicht groß anders war als die ganzen anderen Tempel, die wir schon gesehen hatten. An diesem Tag hatten wir schon einen Tempel-Overload so quasi. Wir fragten uns, was Keiji-san daran so besonders fand, aber das kann man wahrscheinlich kaum nachvollziehen, wenn man nicht an dem Glauben teilnimmt und so keine innere Verbindung dazu hat.

Daitoku-ji #2

Daitoku-ji #2

Daitoku-ji #3

Daitoku-ji #3

Was auf jeden Fall schön war, war die Leere und die Abwesenheiten von weiteren Touris (außer uns ^^). Interessiert beobachtete ich die Japaner, die an den Schreinen beteten.

Daitoku-ji #4

Daitoku-ji #4

Und dann waren wir um 3 Uhr nachmittags schon fertig mit unserem heutigen Programm.

Ich weiß noch, wie mir vorher in dem japan-guide-Forum (dort hatte ich mich informiert, ob meine Tagespläne so ungefähr hinhauen zeitlich) dauernd gesagt würde, dass wir das alles niiiieee schaffen würden, dass man da-und-da sicherlich nen ganzen Tag braucht, ob ich mir denn die Sachen auch richtig angucken will und nicht nur vorbeirennen will etc. Im Endeffekt stellte sich ja heraus, dass wir massig Zeit für alles hatten, und dass die total übertrieben hatten. Ich meine, gut, manche machen sicherlich gerne langsamer, bleiben lieber länger sitzen und gucken länger rum, lesen sich mehr Tafeln durch etc. Aber man kann sich auch anstellen ^^ .

Unsere Füße taten uns zwar immer weh, aber wir mussten echt nirgends hetzen, für unseren Speed war alles tip top!

Also, um 3 wie gesagt durch mit dem Programm, also zurück zum Hotel mit dem Bus auf eine recht lange Fahrt (~20 Minuten). Im Hotel haben wir uns dann schön hingefletzt, ich hab die Badewanne benutzt (was genial ist, zu Hause hab ich ja keine), und um 7 erst hatten wir unseren Tisch im Shabu-Shabu-Restaurant reserviert.

Das war echt die Überraschung schlechthin!

Erstmal, als wir reinkamen, erkannte der Mitarbeiter am Empfang uns wieder und begrüßte uns mit dem Namen meines Freundes (mit -san hinten dran), was schonmal genial war. Wir zogen unsere Schuhe aus, weil der Restaurant-Bereich erhobenes Socken-Terrain war, und ich steuerte instinktiv schon auf die Stühle und Tische zu, die man rechts sah. Nein der Typ brachte uns aber weiter links den Gang entlang, schob eine Papiertür auf, und zeigte uns unser PRIVATES ZIMMER!!!

Das Shabu-Shabu wird vorbereitet

Das Shabu-Shabu wird vorbereitet

Wir hatten echt so einen privaten Raum, und nebenan hörte man noch eine Familie und weitere Gäste. Damit hatte ich gar nicht gerechnet O_o !

Der Tisch war mal wieder ganz flach, doch zum Glück war darunter eine Kuhle, sodass man die Beine trotzdem ausstrecken und abwinkeln konnte *phew*!

Wir wussten gar nicht, wie uns geschah, und kurz danach bekamen wir die Karten. Wie versuchten, diesen unglaublich leckeren süßen, kalten Sake on the rocks „Yuzu-shu“ wiederzufinden, und der Kellner verstand das auch, doch leider schmeckte es einfach anders. War wohl ne andere Marke einfach.

Ab da kam immer unsere persönliche Kellnerin, die uns das Essen vorbereitete und alle Utensilien brachte. Mein GOTT war die schick gemacht! Total schicker Kimono, richtig edel, Haare super adrett, schicke Spange im Haar, total höflich. Als Frau kniet man sich ja immer erst hin, bevor man die Tür aufmacht, bzw. während, und dann ist wieder aufstehen angesagt, um das Tablett reinzubringen, und dann nach 50cm gleich wieder hinknien. Bestimmt anstrengend!

v.l.n.r.: kleiner Tintenfisch, hab ich nicht angerührt; irgendwas Gemüsiges; und Tofu (schwer mit Stäbchen zu essen, weil man ihn immer gleich zerteilt, anstatt ihn hochzuhalten)

v.l.n.r.: kleiner Tintenfisch, hab ich nicht angerührt; irgendwas Gemüsiges; und Tofu (schwer mit Stäbchen zu essen, weil man ihn immer gleich zerteilt, anstatt ihn hochzuhalten)

Sie brachte dann jedenfalls erst die Vorspeise, und dann kam das Fleisch mit den Zutaten (Salat, Glasnudeln, Pilze, Kohl oder so).

Die Fleisch-Scheiben warten darauf, gegart zu werden. Rechts Soja-Sauce mit Lauchzwiebeln und einer leicht scharfen Paste, rechts daneben angeschnitten Erdnuss-Sauce zum Eindippen des Fleischs

Die Fleisch-Scheiben warten darauf, gegart zu werden. Rechts Soja-Sauce mit Lauchzwiebeln und einer leicht scharfen Paste, rechts daneben angeschnitten Erdnuss-Sauce zum Eindippen des Fleischs

Sie deutete immer mit den Fingern oder machte vor, wie wir es machen müssen; wie schnell das Fleisch zum Beispiel durch ist (10 Sekunden nur, total schnell!), und ab dann konnten wir uns selbst bedienen.

Das Fleisch war echt so uuuuuuuuunglaublich cremig weich und zart, woah! Mit der Erdnuss-Sauce als Dip war es noch leckerer, das Gemüse war auch toll, und Reis gab es wie immer auch dazu (und Miso-Suppe auch wie immer). Wir bestellten noch ein Bier dazu, was die aber irgendwie vergessen hatten und es nie brachten. Wir wussten dann am Ende auch nicht, ob das jetzt mit auf der Rechnung stand, lesen und/oder nachfragen hätten wir eh nicht gekonnt.

So gingen wir am Ende des Abends satt und mal wieder um einiges an Geld leichter 😦 zu unserem Hotel zurück und fielen glücklich in unsere Futons! ❤

Aeris

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

3 Kommentare zu “Aeris in Japan – Tag 10

  1. Talianna sagt:

    Das klingt nach einem wunderschönen Tag – und die Bilder sind ein Traum!

    Ich als Teezeremonie-Schülerin hätte an den Tempeln bestimmt länger gebraucht – und ich kann Dir so viel sagen: Auf Knien länger sitzen ist – mindestens für Europäer – anstrengender, als oft Hinsetzen und Aufstehen. Bei unserer Teezeremonie-Vorführung im Karlsruher Japangarten am Samstag hatte glaube ich die Hanto (gewissermaßen Assistentin des Teemeisters) mit immer wieder hinknien und aufstehen weniger Probleme als der Teemeister mit seinen einschlafenden Füßen. 🙂

  2. johnny/ジョニー sagt:

    Sehr schöne Bilder. Beim dritten dachte ich gleich an „5 Centimeters per Second“. 🙂

  3. Aeris sagt:

    Heeeeeey Tally, cool dass es dich auch hierher verschlafen hat!
    Falls du noch was von einschlafenden Füßen lesen willst, geh mal zu Tag 4 😉 !
    Ja stimmt, zwischendurch aufstehen ist da sicher gnädiger ^^ !

    @johnny: Jaaaaaaa *schwärm*!

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

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