Bitte schaut… „A Channel“

Zur Artikelserien-Übersicht

Hier klicken, um zur Artikelserien-Übersicht zu kommen

Hier klicken, um zum Kategorien-Lexikon zu kommen

Hier klicken, um zum Kategorien-Lexikon zu kommen

 

„A-Channel“

Künstlerische Impression des ersten Mangacovers

Künstlerische Impression des ersten Mangacovers, teilweise von Major Kusinagi (für Originalbild klicken)

Hallo Ramen-chan,
hier ist wieder Ninjason und heute stelle ich euch gleich zwei sehr lustige Animeserien vor – beide sind sehr kurz (nur eine Staffel) und sehr lustig.
Hier geht es um „A-Channel“, auf dem Partner-Artikel um „Muromi-san„.


Autor, Kategorien und Umsetzungen:

Slaptstick-Comedy, School Life, Slice of Life, Josei,
vielleicht Shoujo-Ai – je nach Interpretation (erkläre ich gleich)

A-Channel ist ein Yonkoma- (oder 4-Koma – deutsch: „4 Bilder“)-Manga von bbKuroda (Scheint ein Künstlername zu sein).
Yonkoma bedeutet, dass immer 4 Panels übereinander angeordnet werden eine mehr oder weniger abgeschlossene Mini-Handlung darstellen.

Traditionally, Yonkoma follow a structure known as Kishōtenketsu. This word is a compound formed from the following Japanese Kanji characters:

  1. Ki: The first panel forms the basis of the story; it sets the scene.
  2. Shō: The second panel develops upon the foundation of the story laid down in the first panel.
  3. Ten: The third panel is the climax, in which an unforeseen development occurs.
  4. Ketsu: The fourth panel is the conclusion, in which the effects of the third panel are seen.

Quelle: Wikipedia

Hier ein Beispiel:

A Channel, Chp 01 - P13

A Channel, Chp 01 – P13

So ist der gesamte Manga aufgebaut. Er besteht also aus vielen Chaptern mit sehr kurzen Episoden, die keine wirkliche Verbindung zueinander haben müssen, aber oftmals halt einen Schultag abdecken. Stellt es euch so vor, dass zwischen den einzelnen Geschichten vllt ein paar Minuten liegen, so kann der Autor Ort, Zeit und Akteure wechseln, ohne diesen Wechsel überleiten zu müssen und dadurch Panels „zu verschwenden“.

Der Zeichenstil von Manga und Anime ist sich sehr ähnlich, wenn auch der Manga etwas unsauber ausschaut. Aber Aussehen und Charakter der Figuren sind deckungsgleich. Der Manga ist sehr zu empfehlen, auch wenn wir hier heute über den Anime reden werden.

Noch kurz zum Abschluss – der Manga läuft seit 2008 und hat bisher 64 Kapitel mit (meistens) ca. 7-8 Seiten, manchmal auch einer Einleitungsstory über 1-2 Seiten, die nicht im Yonkoma-Format ist, sondern im Stil einer „normalen“ Mangaseite gehalten ist und dann halt pro Kapitel noch bis ca. 8 Yonkoma-Ministories.
Es scheint noch ein Prequel zu geben (läuft seit 2012): „A Channel ~days in junior high school~“, das die Vorgeschichte und Freundschaft zwischen den beiden Hauptcharakteren während der Mittelstufe thematisiert, aber das kenne ich noch nicht.


Der Anime „A-Channel“ hat nur eine Staffel bestehend aus 12 Episoden à 22 Minuten sowie 11 Bonus-Miniepisoden à 2,5 Minuten, die auf der DVD sind – diese heißen „+A-Channel“.
Zwei OVA-Episoden gibt es noch, diese werden unter dem Namen „A-Channel + smile“ zusammengefasst und laufen auch je 22 Minuten.

Worum geht’s?

(v. l.) Nagi, Yūko , Tōru und Run-chan

(v. l.) Nagi, Yūko , Tōru und Run-chan

A-Channel ist ein typischer „Slife-of-Life“/“School-Life“-Anime, jedoch mit keinem besonderen Ziel und keiner besonderen Intention. Es wird also keine besondere Linie verfolgt, der Anime zeigt einfach nur 2 Jahre des Oberschullebens einer Freundinnengruppe.

Im Mittelpunkt der Serie steht die Freundschaft zwischen der kleinen Tooru Ichi, Oberschülerin im ersten Jahr (ca. 15-16) und ihrer besten Freundin Run Momoki (Run-chan), Oberschülerin im zweiten Jahr (ca. 16-17).
Da Tooru ein Jahr jünger ist als Run-chan und damit eine Klassenstufe niedriger, waren diese ein Jahr lang getrennt, da Tooru noch die Mittelschule abschließen musste, von der Run-chan im Jahr zuvor abgegangen ist und der Anime setzt mit dem Moment ein, in dem Tooru endlich auf Run-chans Oberschule kommt.

In der Zwischenzeit hat Run-chan, der typische Anime-Airhead, zwei neue Freundinnen kennen gelernt, was Tooru zuerst überhaupt nicht passt, mit denen sie sich jedoch schnell auch anfreundet – Nagi und Yuuko.

Tooru ist generell ein wenig eifersüchtig und wenn man so möchte, könnte man ihr attestieren, dass sie ein wenig in Run-chan verknallt ist (darum schrieb ich oben „vielleicht Shoujo-Ai„) – aber sie nicht körperlich begehrt, sie will einfach nur immer bei ihr sein, ihre beste Freundin sein und sie mit niemandem – vor allem nicht mit Jungs – teilen, da wird sie gerne handgreiflich und verteidigt ihren Besitzanspruch mit dem Baseballschläger:

Tooru_Jealous

Tooru verscheucht Jungs, die mit Run-chan sprechen.

Der Anime dreht sich nun um das tägliche Leben in der Schule und am Nachmittag zwischen den Vieren, Run-chan ist wie gesagt ein ziemlicher Tollpatsch, Tooru hingegen die Musterschülerin, erwachsen und verantwortungsvoll und quasi die „kleine“ große Schwester für Run-chan. Es kommen die typischen „Slice-of-Life“-Szenen bei WcDonald’s (lol), am Strand, im Einkaufszentrum beim Klamottenkaufen, in der Schule im Pool, im Unterricht und in den Pausen vor, in denen Tooru stets so schnell es geht zum Klassenraum von Run-chan läuft, um die Zeit mir ihr zu verbringen.

Ein friedlicher und schöner Anime also.

Was ist gut?

Humor
A-Channels Humor ist eine Mischung aus süßen und liebenswerten Szenen und leicht gemeinen Neckereien – alles in allem total friedlich, meist ärgern sich die Protgaonisten etwas – besonders Tooru, die gerne Yuuko ärgert, wie hier:

Der Rest besteht aus Szenen, in denen Run-chan einfach nur komplett hirnrissigen und daher megawitzigen Airhead-Unsinn anstellt, wie etwa hier:


(Das Video habe ich schon SO oft gesehen… Tooru ist einfach mein Lieblingscharakter. In ihrer Ansprache 1:06-1:10 ist sie einfach ZU niedlich X.X)

Mann, da habe ich gelacht, das habe ich überhaupt nicht erwartet, weil der Anime bis dahin einfach nur total süß war und nie in diese Ero-Richtung ausgeschlagen ist. ^^

Liebenswerte Charaktere

Run-chan und Tooru

Run-chan und Tooru

Tooru ist einfach der niedlichste Anime-Charakter, den ich jemals gesehen habe.
Es ist echt unfassbar, wie sympatisch ich diesen Anime finde…
Da mich die meisten Leser ja eher als schroffen Macho kennen, werdet ihr mir zustimmen, wenn ich sage „eigentlich passt der Anime nicht zu mir.“

Tooru ist aber eigentlich ein knallharter Haudegen, der aufgrund seiner kleinen Statur und unfreiwillig „süßen“ bösen Art einfach von allen geliebt wird – Lehrern, Freunden, Klassenkameraden und Animeschauern :). Während Run-chan also den typischen Trottel spielt, der die ganze Zeit Quatsch macht, vollendet Tooru die klassische „ein Dummer + ein Kluger, der den Dummen bestfraft“-Kombo durch ihren Ernst – oder dreht auch gerne mal die Situation um, indem sie sich absolut kindisch benimmt („haben wollen“ X_X) und andere sie wieder auf den Boden holen müssen.

Die Termini dieses Comedy-Duos sind „Bokke“ (von bokkeru) – der Hampelmann und „Tsukkomi“ – der Korrigierende. Die kennt man aus SO vielen Anime, die sind die STANDARD-Comedyart in Animes (Shin-Chan/Mitsy – Ash Ketchum/Misty – Rocko/Misty – Sailor Moon/Sailor Mars – Sailor Venus/Sailor Mars…)
Letzterer haut ersterem nach dem Unsinnmachen meist auf den Kopf (oft mit einem Fächer oder ähnlichem) – hier ein Superbeispiel).

Nagi und Yuuko

Nagi und Yuuko

Nagi und Yuuko sind eher „mit dabei“, als dass sie zentrale Funktionen in der Story haben. Sie sind meines Erachtens auch etwas eindimensional und langweilig – Nagi die Kluge mit der Brille, hat ständig nur abnehmen und Diäten im Kopf und labert nur so einen Scheiß´(toll Japan, mach deine Mädchen wahnsinnig ಠ_ಠ) und Yuuko ist die Hübsche, Schüchterne, mit den großen Brüsten… Die beiden sind eigentlich ganz sympathisch (wobei ich persönlich Nagi tatsächlich nicht mag), aber weitgehend nunmal einfach zu viel Stereotyp geblieben. Aber das ist nicht so schlimm, denn sie sollen auch nicht besonders hervorstechen – wie sollen sie auch,

gegen Tooru…

… und Run-chan?


Ich glaube, das Wort, dass dir gerade nicht einfällt, ist „可愛い“(„kawaii“). 🙂

Musik, Voice Actor & OST

Musik spielt eine sehr große Rolle im Anime – es gibt einige Zeitraffer und kürzere Sequenzen, die statt Dialog mit einer Musikperformance gefüllt werden – eine davon ist eine Karaoke-Szene (macht ja Sinn) – was hier ein großes Plus ist, ist dass die vier Voice-Actor der Protagonistinnen alle Songs selbst singen.
Das finde ich immer sehr angenehm, denn es reißt mich immer komplett aus dem Animevergnügen, wenn ich plötzlich damit konfrontiert werden, dass ein Charakter eine normale Sprech- und dann eine andere Gesangsstimme hat.

Die zusätzlichen Performances der Voice-Actor in Openings/Endings und OriginalSoundTrack (und die Sprechleistung überhaupt – besonders Tooru und Run-chan) sind ebenfalls sehr, sehr gut.

Animationen
a-channel
Der Anime ist echt total schön animiert – von den schnellen Szenen, wenn Tooru die Gänge entlangsprintet, über das Fallen der Herbstblätter bis zu (und da ist es mir zum ersten Mal richtig aufgefallen) der echt schönen Kleidung, die in den Kaufhäusern auf den Stangen hängen, alles total detailliert, bunt und modisch, also so, dass ich mir vorstellen könnte, dass das ECHT jemand trägt.
Oft haben Anime ja so ihre eigenen Vorstellungen von dem, was die Damenwelt gerne auf der Straße, am Strand/Pool trägt. 😀

Was mir auch sehr gefallen hat, sind so kleine Spielereien, die der Anime bei Bildübergängen macht – mit dem Einblenden von Symbolen/Karten, die den Gesichtern der Protagonistinnen nachempfunden sind (siehe Bild oben, oder auch im kleinen Bonusvideo unten bei 1:48-1:50).

Und jetzt alles auf einmal:
Ich habe euch eine Folge der Bonus-Episoden, die auf den DVDs sind, eingestellt.
Genießt die kurze Episode – sie ist sogar mit deutschen Untertiteln.


Hierin seht ihr alles, was ich oben beschrieben habe, die Charaktere sind einfach zum Liebhaben, besonders das Tooru-Run-Gespann.
Zusätzlich ist die Musik einfach nur total schön, besonders im Abspann (die Klaviermusik kommt den ganzen Anime hindurch immer mal wieder)

Was ist nicht so gut?

Bissl ereignislos das Ganze…
Liegt natürlich in der Natur der Sache – das ist ein Anime über vier liebe Mädchen, die nichts Böses anstellen, niemanden hassen und keine Superkräfte haben.
Ich habe hier im Artikel immer wieder das Wort „friedlich“ eingestreut – andere würden vielleicht sagen „langweilig“ – aber das ist A-Channel wirklich nicht, denn der Anime ist einfach amüsant.

Dennoch (@ereignislos) – es vergeht merklich Zeit innerhalb der Serie, mit den dazugehörigen Implikationen, dass Tooru irgendwann wieder von Run-chan auf der Schule alleingelassen wird, es findet also auch eine Metaebene an Charakterentwicklung statt, es wird nicht einfach nur Zeit abgespult – die Protagonisten sind sich ob der vergangenen Zeit bewusst.
Kein echter Negativpunkt also, ich wollte nur das gängige Kontra-Argument „Passiert nix“ im Voraus untergraben, denn es stimmt einfach nicht.

Meine Empfehlung

A-Channel ist ein total süßer Anime, den habe ich echt gerne geschaut.
Ich glaube – neben einem weiteren Titel, den ich demnächst vorstellen werde, ist es einer meiner Lieblingsanime geworden.

Schaut ihn euch an, wenn ihr einfach ein bißchen angenehme Unterhaltung haben wollt, er ist echt lustig, total liebenswert und – wie gesagt: friedlich.
Perfekt für Sonntags auf der Couch.

Auch wenn ich oben in den Kategorien „Josei“ markiert habe, ist der Anime keineswegs nur für Mädchen – ein paar Nuancen darin sind ganz klar an männliche Zuschauer geerichtet, aber in der Hauptsache ist er wohl schon eher an die weiblichen Zuschauer fokussiert.
Was ich damit sagen will – scheut euch nicht, ihn zu sehen, ob ihr nun Männlein oder Weiblein seid!
Der Anime ist wirklich toll und ich kann ihn wärmstens empfehlen.
Ich habe ihn immer zum Einschlafen gesehen – ich habe danach wie ein Baby geratzt.


Ich verabschiede mich für dieses Mal mit dem Ending von A-Channel, ich finde, es gibt ein tolles Feeling vom wohligen Ambiente des Anime wider.

Ninjason

Advertisements

Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

18 Kommentare zu “Bitte schaut… „A Channel“

  1. Terina sagt:

    Sweet…
    anfangs war ich etwas skeptisch, aber ich finds toll und werds mir auf jeden fall anschauen…
    ist ja auch mal ganz nett, ein gewaltloser gute-laune-anime *smile*

  2. Ninjason sagt:

    Hallo Terina, (Willkommen bei Ramen)
    Kann ich dir nur an’s Herz legen – A-Channel ist echt eine super Serie.

    Ich mag sie SO gerne, dass ich mich sogar diszipliniert habe, immer max. eine Folge am Tag zu schauen, damit ich lange genug etwas davon habe.
    Ich bin tatsächlich mit den Mini-Episodes (glücklicherweise) noch nicht durch.

  3. Terina sagt:

    hej ninjason,
    vielen dank 🙂
    hab da mal noch ne frage, wo schaust du dir a-channel denn an?!
    dvd? stream? youtube?

  4. Ninjason sagt:

    Ähö, Ähö, also ich habe den Youtube Link inkludiert, das habe ich aber eher als Ausnahme gemacht, da A-Channel ein Anime ist, von dem ich erwarte, dass ihn viele nicht so attraktiv finden.

    (Die Umfrage gibt mir bisher Recht)

    Problem bei YouTube – die Einsteller klauen die Subs auch nur von anderen Hostern – allerdings hosten eh alle Hoster fremdes Material und Subs von überall aus dem Netz, ergo was soll’s?

    Aber wenn du auf eine Host-Seite gehst, kannst du kannst dich darauf verlassen, dass alle Folgen da sind. bei YT ist dann gerne mal Folge X einfach nicht online und du denkst „wtf?“

    Ich habe A-Channel auf animeseason geschaut.
    Ich hatte mich kürzlich bei Crunchyroll angemeldet, um dieses Bezahlmodell zu testen, aber Fuck, als deutsche IP kriegst du einfach bei jeder „außergewöhnlicheren“ Sendung die Info, dass die für dein Land nicht verfügbar sei.

    Und animeseason hat ganz ok Quali und Struktur. Kann man schauen.
    Nur falls du mal etwas mit Gewalt oder Ero-Content sehen möchtest (kann ja passieren), dann musst du im Hinterkopf haben, dass es bei animeseason mit ziemlicher Sicherheit geschnitten ist, da die nur Material aus dem TV haben.

  5. Terina sagt:

    okay okay… 😀
    ich stell mich vielleicht auch a bissl doof an…
    aber ich war länger nicht so richtig in der anime welt drin…ich muss mich erst wieder zurecht finden 😛
    thx für die tipps

  6. Aeris sagt:

    Artikel gelesen und die 2-Minuten-Folge geguckt. Ich kann nur eins sagen, und das wird dich sicher auch nicht überraschen:
    Putzig!

  7. Ninjason sagt:

    Si. Dem stimme ich zu.
    Ich denke, der würde dir schon gefallen, aber der andere Anime ist glaube ich eher deine Kragenweite.

  8. Aeris sagt:

    Ich hab grad die erste Folge geguckt, wirklich durch und durch putzig und durchweg „bescheuert“ im positiven Sinne!
    Am geilsten find ich Toorus viel zu großen Pullover ^^ !

    In den anderen Anime will ich auch reinschauen.

    Trotzdem werden die beiden Animes sicherlich nicht bei mir hoch in meiner Anime-Liste wandern, denn so Slice of Life Animes „mit nichts dahinter“.. wieso sollte sowas über Clannad oder Code Geass oder Aku no Hana stehen? Serien, wo es wirklich Bedeutung dahinter gibt, oder es um wirklich wichtige Aspekte/Gefühle/Konflikte von Charakteren geht, werden für mich wohl nie in Konkurrenz mit „einfach nur nett“ stehen.
    Bis auf „Chi’s Sweet Home“, was ich hier vorstellen werde ^^ ! *g*

    PS: Das interessiert mich eigentlich immer: Wieso heißt der Anime/Manga „A Channel“? Das macht mich immer ganz fuchsig, wenn ich das nicht weiß. 🙂

  9. Ninjason sagt:

    Das weiß ich nicht, aber es ist nicht „a Channel“ sondern „A-Channel, the Animation“. 😀

    Ich will nicht widersprechen – Stories ohne ein Ziel sind weniger gehaltvoll (klar) aber genau das macht hier den Reiz auch aus. Natürlich sollte man so etwas nicht schauen, wenn man auf Drama und Tränen und Herzen steht, aber es ist kein „leerer“ Anime, er kann nicht kritisiert werden, dass er ein Ziel, das er sich nicht gesetzt hat, nicht erfüllt.

    Er setzt sich einige wenige Ziele und schließt diese mit 10/10 Punkten ab – das ist ein perfektes Ergebnis.
    Ich glaube, um deine Frage beantworten zu können, warum ich denke, dass er hinter den von dir genannten 4 Titeln (die ich allesamt nicht kenne) „nicht“ hinterherstehen „muss“, nur weil er nicht so „schwer“ wiegt, ist:

    Selbst wenn die Titel, die du nennst, die besten Titel der Welt sind (ich weiß es nicht, kenne sie noch nicht) und 12 Anforderungen an sich setzen (wir wollen: tolle Story, tolle Charaktere, Tiefe, Drama, Liebe, Freude, undundund), können sie dann auch „nur“ 120/120 Punkten erreichen.

    Das ist eine perfekte Punktzahl, aber A Channel hat die auch.
    nur halt 10/10 und nicht 120/120.

    Trotzdem ist es nicht weniger perfekt – in dem Rahmen, den es sich gesetzt hat.

    Ich hoffe, du kannst mir folgen, ich finde mich gerade selber etwas konfus, aber ich glaube die Erklärung war ganz treffend – aus demselben Grund kann ein kleines Indiegame, das sich einen superkleinen Rahmen setzt und erfüllt, genausogut oder sogar besser sein, wie ein fetter Titel wie GTA 5, obwohl das doch so viel mehr bietet.

    Einfach, weil er nach seinen Maßstäben perfekt ist und auf seine Weise ein richtig gutes Werk, das gewürdigt werden sollte – so wie A-Channel.

  10. Aeris sagt:

    Ich konnte dir gut folgen (denke ich) und kann auch deine beispielhafte Punktebewertung direkt mit einbeziehen (und sowieso will ich dich nicht von etwas „Richtigerem“ überzeugen, sondern nur meinen Geschmack und meine Messlatten darlegen):
    Trotzdem ist für mich ein Anime mit 120/120 Punkten mehr Wert als einer mit 10/10 Punkten.
    Relativ ist beides 100%, das ist klar. Aber 10/10 ist mir eben zu wenig bzw ganz deutlicher und weit unter 120/120 einzuordnen.

    Ich brauch halt etwas, das mir nachhängt, von dem ich im nachhinein theoretisch oder auch praktisch noch mehrere Minuten reden und philosophieren könnte.
    Wenn ich mir vorstelle, A Channel zu Ende geguckt habe und jemand anders mich nach tollen Animes fragt, würde ich halt einfach nicht an den Anime denken, weil mir da zu wenig „Wert“ drin ist, er nicht gehaltvoll genug ist. Ich würde an Death Note mit dem „Ist Light gut oder böse? Was würdest du machen, wenn du so ein Buch hättest?“-Konflikt denken. Ich würde an Naruto, an die Mythologie, an die Clan-Konflikte und die Politik-Spielchen denken. Und so weiter.

    Das klingt jetzt alles so, als ob ich mich weigere und erklären müsste, dass ich A-Channel nicht schauen will; das ist ja gar nicht so! Ich find das putzig und werd dran bleiben! 🙂
    Ging nur um meinen Geschmack und meine Anforderungen an sehr gute Unterhaltung 🙂 .

  11. Ninjason sagt:

    Ok, das verstehe ich – aber ich will mal genau dabei bleiben – Death Note habe ich aufgehört zu schauen, weil ich diesen Charakter nicht mehr ertragen konnte. „Ich bin der Held, warum tut ihr so, als sei ich böse“ und dann ein paar Entwicklungen ganz früh, die ich einfach schwach fand (da war dieser Zugriff auf den Polizeicomputer und wie da langsam der Kreis geengt wurde)

    Das war einfach schlecht.
    Genauso wie ich bei Naruto einfach ellenlange Listen aufzählen könnte von „tut mir Leid, Ziel verfehlt.“

    Ein groß angelegtes Projekt ist einfach schneller gescheitert und kaum ein Anime kann all die tollen Ziele, die sie sich stecken, erreichen, weil sie ihren Fokus nicht eng genug setzten – dafür gibt’s dann quasi Minuspunkte.

    Also ein „Naruto“ ist nicht einfach nur „ja, keine 10/10 bei Story, sondern hat auch noch die Konnotation von „Ey, am Ende wurde das einfach nur noch kacke.“ (ich überspitze das Mal, aber die Tendez ist klar, denk ich) – so ist ein großes Projekt nicht nur viel eher NICHT bei 120/120 sondern mit iwie 70/120 einfach nur noch Mittelmaß, weill (hier kommt „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile ins Spiel) eben das Gesamtprojekt als solches einfach nicht erfolgreich war – 5,5/10 in jeder Kategorie macht zwar bedeutende 70 Punkte, aber wo ist 5,5 in jeder Kategorie denn noch als „gut“ zu bewerten?

    Verstehst du? Also nur dadurch dass man ganze 12 Kategorien hat, in der man nur je 1 Punkt hat ist man ja nicht besser als einer der nur eine Kategorie hat aber dafür 10/10.

    Die Perspektive ist es einfach für mich und um von diesen abstrakten Punkten zurück zu echten Werken zu kommen Ein richtiges Werk hat ja einfach SO viel mehr, das stimmen muss, als Animationen, Sprache, Story…

    Da kommen Ambiente hinzu, Impact, „wie trifft der Anime MEINE aktuelle Stimmung und das, was ich als Zuschauer gerade erleben möchte, das lässt sich alles gar nicht mit etwas so statischem wie Punkten fassen.

    Klar ist ein Blockbuster wie Mononoke-hime um LÄNGEN besser als A-Channel – egal ob ich jetzt sage: „Aber A-Channel will doch nur in einem kleinen Fokus agieren“
    Bla Fokus. Mononoke-hime BÄM!

    Aber wir wollen ja nicht jeden Tag Mononoke-hime schauen. Und überhaupt, wollen wir ja Diversität am Anime-Markt, wir haben ja alle verschiedene Gemütslagen pro Tag, pro Woche, pro Anime-Saison und A-Channel ist ein „perfekter“ Titel für eine ruhige, liebevolle Sonntagnachmittags-Couchaction und niemals, NIEMALS würde ich in so einer gemütlichen Stimmung einen ekelhaften, belastenden, schweren Mononoke-hime sehen wollen – Igitt!

    😄

    Also mein Abschlussplädoyer, Frau A. Eris, ist folgendes:

    Alles aus der richtigen Perspektive bewerten – wenn mich ein Kumpel nach nem guten Anime für… fragt, dann kriegt er einen.

    wenn … gleich „gemütlich, nix schweres, eher was, was ich nebenbei schauen kann“ ist – dann kriegt er A-Channel.

  12. Ninjason sagt:

    Was mich etwas verwundert, ist der Standpunkt, den du da oben im Kommentar geschrieben hast – nach dem kann ein Anime ja „nur“ gut sein, wenn er Schwere hat, wenn er Gewicht hat – Emotionen, Bedeutung.

    Wenn ich dich jetzt festnageln wollen würde, würde ich fragen, ob ein Anime, der das nicht hat, per definitionem nicht gut sein kann.

    Es gibt ja so viele Stories, die dieses Themengebiet überhaupt nicht bedienen wollen und trotzdem großartig sind und mitunter sogar viel großartiger als Vertreter der Sparte, DIE sie bedienen.

    Das klingt jetzt nach Kritik, soll es gar nicht sein:
    Ich finde, deine Aussage (na du sagst schon, dass es hier um deinen Geschmack geht und ich erkenne dich auch darin wieder, keine Frage) ist „zu“ sehr dein Geschmack.

    Und ich finde, du erkennst, die Werte über die A-Channel spricht, nicht ausreichend an – es geht um Freundschaft, um Einsamkeit, um irgendwie tiefe, verbundene Liebe zwischen Freunden und Menschen, die einander SO sehr brauchen, dass sie immer und immer bei ihnen sein müssen. Das Konzept, jemandem immer und immer hinterherlaufen zu müssen, weil dessen Leben einen Schritt vor deinem ist und du durch Hindernisse ständig zurückgehalten wirs…

    (Iwie sind hier verdrehte Rollen, „ich“ muss „dir“ einen Anime über Gefühle und Freundschaft schmackhaft machen? ^^)

    Klar ist A-Channel auf „kawaii“ getrimmt, aber wie gesagt, er ist nicht leer. Wenn am Ende der zwei Jahre, Run-chan wieder kurz davor ist, die Schule zu verlassen und Tooru sich wieder damit konfrontiert sieht, sie zu verlieren, da war ich echt bedrückt.
    FUCK, ich war echt, traurig, weil ich diesen Charakter SO gern mochte, dass mich das echt getroffen hat, dass sie das schon wieder durchmachen muss – und diesmal kann sie ihr nicht einfach auf die nächste Schule folgen, die Leben gehen halt auseinander.

    Also Naruto kriegt das bei mir nicht hin.

  13. Ninjason sagt:

    Boah, ich könnt hier Ellen und Ellen schreiben, Andrea ich merk gerade, du hast irgendwie einen Nerv getroffen, den ich nicht mehr lassen kann…

    Ich will mal einen Schritt zurückgehen und von A-Channel weg und den Titeln, die du genannt hast, weg.

    WAS IST EIN GUTER ANIME?

    Wollen wir da mal etwas zu zusammen schreiben?
    Was sind Key-Elemente, die das ausmachen? Die stimmen müssen, die „nicht“ fehlen dürfen, wo fängt persönlicher Geschmack an? wie definiert man Kracher, die außerhalb jedes Geschmackes stehen? Warum kann ich bei manchen Titeln sagen, die sind TOP, auch wenn sie mir persönlich nicht zusagen und bei anderen stellt sich mein persönlicher Geschmack dem in den Weg – die kann ich dann einfach nicht leiden…

  14. Aeris sagt:

    😀 Hehee, ja das merk ich, dass du dich in den Rhythmus geschrieben hast! 🙂

    @Death Note: „und dann ein paar Entwicklungen ganz früh, die ich einfach schwach fand (da war dieser Zugriff auf den Polizeicomputer und wie da langsam der Kreis geengt wurde)
    Das war einfach schlecht.“
    Fand ich halt nicht. Also da spielt denk ich auch die Schwelle mit rein, wie doll man Logiklücken bewertet (falls man sie überhaupt sieht). Wenn ich welche bemerke, dann können die ziemlich unterschiedlich wiegen, finde ich.

    „so ist ein großes Projekt nicht nur viel eher NICHT bei 120/120 sondern mit iwie 70/120 einfach nur noch Mittelmaß“
    Genau das bewerte ich eben anders. Für mich muss ein Titel mehr Facetten bieten, aber ich gebe nicht so viel „Abzüge“, wenn nicht alles perfekt ist.
    Wenn ein Titel mir nur eine Facette, die perfekt ist, bietet, ist das für mich nicht so gut wie ein Titel, bei dem zig Sachen los sind und abgehen. Auch wenn dann da mal was hakt.
    Ist sicher schwer zu glauben für dich, aber so isses.

    „Aber wir wollen ja nicht jeden Tag Mononoke-hime schauen.“
    Absolut, amen.

    „wenn … gleich “gemütlich, nix schweres, eher was, was ich nebenbei schauen kann” ist – dann kriegt er A-Channel.“
    Da kann ich auch nicht widersprechen.

    „Was mich etwas verwundert, ist der Standpunkt, den du da oben im Kommentar geschrieben hast – nach dem kann ein Anime ja “nur” gut sein, wenn er Schwere hat, wenn er Gewicht hat – Emotionen, Bedeutung.“
    Ja, genau das meine ich.
    „Wenn ich dich jetzt festnageln wollen würde, würde ich fragen, ob ein Anime, der das nicht hat, per definitionem nicht gut sein kann.“
    Er ist für mich dann nicht „sehr gut“ oder „genial“, sondern „so ganz nett“.

    „Ich finde, deine Aussage (na du sagst schon, dass es hier um deinen Geschmack geht und ich erkenne dich auch darin wieder, keine Frage) ist “zu” sehr dein Geschmack.“
    Hmm, was soll ich dazu sagen? „Zu“ sehr mein Geschmack?

    „Also Naruto kriegt das bei mir nicht hin.“
    Aber Naruto kriegt es bei dir hin, dass du ein komplettes Game mit unglaublich viel Content und Recherche und Gehalt und Tiefgründigkeit (was die Shinobi-Politik angeht) machst und da… 100 Stunden, mehr? reingesteckt hast. Wie lange hast du dich mit A-Channel beschäftigt?
    Das ist halt eine Messlatte, die ich so anlege: „Wie lange kann ich mich damit beschäftigen?“
    A-Channel: Oh wie süß und genial bekloppt die alle sind, und diese Gesichter, zum Schießen 😀 😀 ! Und die beiden sind so süß zusammen, und die arme Tooru 😦 .
    Naruto: Shinobi-Politik, Hokage-Wahl, ANBU, ANBU Ne, Konflikt, Spione, echte Assassinen die Drecksarbeit machen, Missionen, Austausch zwischen den Ländern/Dörfern, Jutsus, Elemente, Hidens und Kekkei Genkais, aufwachsen und trainieren, Sensei und Schüler, Jiraiya, Kakashi, Tsunade, Pains Angriff auf Konoha, Chunin-Prüfung, Sannin, Kyuubi-Angriff, Madara und Hashi, Tobi, Kushina und Minato, Hyuga-Clan, japanische Mythologie, die Kraft der Jugend(!!) und hier und da und und UND!

    Das macht für mich den Unterschied.
    Ich will dich ja auch gar nicht überreden und dazu bringen, dass du sagst „ja gut, eigentlich hast du recht“, denn dazu sind Geschmäcker einfach zu verschieden. Das ist zwar schwer für mich wirklich zu akzeptieren, weil ich das nicht so gut auseinanderhalten kann; mein Geschmack und der anderer.

    Und jetzt sind wir auch endlich beim letzten Thema: Artikel.
    Spontan sage ich natürlich „ja“, aber ich müsst mir noch mehr -wohl auch mit dir zusammen- Gedanken drüber machen, ob ich da wirklich genug Arbeit leisten könnte. Denn gerade dein „wo fängt persönlicher Geschmack an?“ werde ich glaube ich mit „extrem schnell“ beantworten, da ich einfach viele Leute in meinem Umfeld hab, die meinen Geschmack nicht teilen.
    Trotzdem finde ich es eine spannende Frage: Wenn der Geschmack so früh so schnell anfängt, warum gibt es dann trotzdem „im allgemeinen als gute Werke/Animes“ bewertete Titel? Warum sind dann trotzdem Death Note, Fullmetal Alchemist und Code Geass auf den ersten 3 Plätzen von Usern gewählt? (http://de.anisearch.com/anime/index/toplist)
    Da muss es ja Gemeinsamkeiten geben. Wo ist der Unterschied zwischen „populär“ und „gut gemacht“?

  15. Aeris sagt:

    Hier ist übrigens noch ne andere Anime-Toplist:
    http://anidb.net/perl-bin/animedb.pl?show=animelist&do.filter=1
    Man muss rechts bei „Filters“ noch „hide synonyms“ anwählen, dann nach „Rating“ sortieren.
    Und dann je nach Belieben Filme oder OVAs ausschalten im Filter.

  16. Ninjason sagt:

    Um das nicht eeewig auszuführen und auch Raum zu lassen, für eine spätere Artikel-Abarbeitung mit dem Thema, belasse ich es jetzt hierbei.

    Möchte nur einen Punkt nochmal sagen zu dem Spiel, weil du das immer aml wieder anführst, als Argument, dass doch Naruto „besser“ für mich sein müsse, als…

    Gefallen sind hier u.a. One Piece, DBZ.

    Das ist es nicht. Das hatten wir aber doch auch schon öfter besprochen – sogar bei diesem Ramen-chan-Autoreninterview (wann war das nochmal…?) und selbst da habe ich mich gewundert, warum du mich danach fragst, weil ich da davon ausging, das wir das schon zuvor mal besprochen hatten.

    Meine Beschäftigung mit dem Spiel „seit“ 2009 liegt an verschiedenen Gründen – „keiner“ davon ist, dass Naruto seitdem so ein toller Manga ist und mich jahrelang so fesselt. Eher im Gegenteil. Ich versuche, mein Narutoerlebnis zu verbessern und aufzupolieren.

    Zum einen musst du bedenken, wo der Manga gerade stand, als ich beschlossen habe, zu beginnen, ein Spiel dazu zu machen – das ist 5 Jahre her:

    Im Anime hatte Naruto „gerade“ Kakuzu besiegt! (Shippuuden 089)
    Im Manga hatte Narutos Kampf gegen Pain „gerade“ begonnen! (Chp 430)

    Besonders bezogen auf den Manga – der Manga war da einfach gerade extrem stark! Gerade war Sasuke/Itachi vorbei und Naruto/Pain fing an – „danach“ ging es NUR noch bergab. Die Größe dieser beiden Arcs ist (in meinen Augen) einfach der Klimax des gesamten Manga gewesen. Danach hat sich der Stil total verändert und blablabla.

    Aber ich habe diese Entscheidung ja sogar „in der Zeit davor“ gefällt. Also als er noch stark war.
    Und du kennst meine Projektarbeit betreffend Spiele, ich bin nicht bereit, etwas aufzugeben, nur weil…

    Zudem ist (wie oben vom Gegenteil berichtet) mein Spiel ein Versuch für mich – die Story auszubessern an den Stellen, an denen sie für mich schwächelt, es ist eine Möglichkeit, meine Fähigkeiten als Storyteller zu testen, erzählerische Fertigkeiten, Programmierfertigkeiten, Darstellungsmöglichkeiten, es hat sich vom Thema schon ein wenig abgehoben und eine Spähre erreicht, die selbst wenn der Manga ab nächster Woche nur noch aus Strichmännchen bestehen würde, keinen Einfluss darauf haben würde, ob ich weiter arbeite oder nicht – denn das ist seit Feb 2009 „mein“ Projekt und nicht mehr Kishimotos.

    Er hat außer dass er mir Storymaterial liefert keinen Einfluss mehr darauf. Und wenn ich seine Story kacke finde, dann verändere ich sie im Spiel, mache ich ja durchgehend.

    Das Spiel ist eine Art Ventil für Kreativität, die ich ausleben möchte, keine Ode an Naruto.

    Die Basis des Manga, die Welt, die Charaktere, die Jutsus, die Landschaften, die Städte, das war alles gut und hat eine freie Welt inspiriert, in der ich mich gerne bewege, aber was Kishi daraus gemacht hat, seit 240 Kapiteln ist einfach schade und (in meinen Augen) zu viel verschwendetes Potential.

  17. schokoladenflummi sagt:

    Also, ich lese gerade den Manga und er ist unglaublich süß und unterhält auch nicht schlecht 🙂

  18. Ninjason sagt:

    Den Manga habe ich gar nicht richtig gelesen, nur angeblättert um eventuelle Unterschiede zu erkennen – hast du den Anime geschaut? Ist der Manga durchgehend so wie der Anime es suggerieren würde?

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s