Aeris in Japan: Tag 1

Akihabara Electric Town

Akihabara Electric Town

Samstag, 29.03.2014

Akihabara

Tag 1
zu Tag 2 (Harajuku, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 3 (Kamakura, Shin-Yokohama, Kawasaki)
zu Tag 4 (Tokyo Tower, Ueno Park, Asakusa, Sumida River Cruise, Tokyo Skytree)
zu Tag 5 (Akihabara, Shinjuku, Shibuya)
zu Tag 6 (Odaiba, Shinjuku Robot Restaurant)
zu Tag 7 (Tsukiji Fish Market, Tokyo Zentrum, Meiji Shrine, Akihabara)
zu Tag 8 (Hakone)
zu Tag 9 (Fushimi Inari)
zu Tag 10 (Arashiyama, Kinkaku-ji, Daitoku-ji)
zu Tag 11 (Nara, Osaka)
zu Tag 12 (Ginkaku-ji, Philosopher’s Path, Higashiyama, Gion)

Willkommen zu meinem ersten Reisetagebuch vom Japan-Urlaub!!! Es war soooooooooo toll, omg!

Da ich dieses Reisetagebuch nicht nur für die üblichen Ramen-chan-Leser, also für die Naruto-Fans schreibe, sondern auch für meine Family und nicht Naruto-Freunde, werde ich hier ab und an auch mal was erklären, was euch Naruto-Fans vielleicht schon bekannt ist. Also nicht wundern! 🙂

Anreise und erste Orientierungsprobleme

Der Hinflug startete am Freitag und ging nach einem Zwischenstopp in Helsinki (2 Stunden) nonstop nach Japan mit einer Flugdauer von 9 Stunden. Wir landeten um 2 Uhr nachts unserer Zeit, wohingegen es in Japan schon 10 Uhr morgens war. Dementsprechend geschlaucht waren wir also, da wir vielleicht ne Stunde maximal geschlafen hatten, weil es doch einfach recht ungemütlich und LAUT in dem Flugzeug war. Die Turbinen haben schon echt gut gedröhnt 😦 .

Froh, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, waren wir dann um circa 11 oder 12 Uhr aus dem Flughafen-Gebäude raus und fuhren mit einem extra Express-Flughafen-Zug direkt nach Tokyo rein. Auf dem Weg dahin gab es schon mal schöne Landschaft und Vororte zu bestaunen, die je weiter die Strecke umso größer wurden und teilweise schon Frankfurt-Ausmaße hatten – und das als Vorort wie gesagt! O_o

Alles so schön bunt hier!

Alles so schön bunt hier!

Am Tokyo-Hauptbahnhof angekommen (obwohl diese Station gar nicht so HBF-mäßig ist, es fahren nämlich relativ wenig Linien hierdurch und es gibt weitaus wichtigere Knotenpunkte) mussten wir dann nur noch in die Zirkel-Linie Yamanote umsteigen, 2 Stationen fahren, und waren direkt in Akihabara, wo unser Hotel sein sollte. Hier irgendwo. „Showa-dori Exit“ oder „Electric Town Exit“? Ist das jetzt hier nach Süden oder nach Norden? Ich denke bei sowas immer in Himmelsrichtungen und prägte mir auf der Karte ein, wo das Hotel ist und in welcher Richtung unsere Bahn verläuft, doch wenn man auf dem Gleis aussteigt, nach Exit-Schildern sucht, 2 Rolltreppen in jeweils umgekehrter Richtung hinunterfährt, Anime-Werbeschildern hinterherguckt und dann nach links abbiegt, dann weiß man wirklich überhaupt nicht mehr, wo jetzt noch mal Norden und Süden war ^^ .

Der erste Polizist, den ich per „Sumisamen, Hotel Remm Akihabara wa doko desu ka?“ zumindest korrekt fragen konnte, wusste leider nicht weiter. Doch ein vorbeilaufender Japaner, der sich gleich per „Can I help you?“ einschaltete und dann „Yes yes, follow me“ sagte, führte uns direkt die 20m weiter, in die wir mussten ^^ . Auf die Frage, woher wir kamen („Germany“), konnte er stolz mit „Oh, Neu-Schuwanensteinu“ antworten ^^ ! Herrlich!

Im Hotel angekommen überbrückten wir die Wartezeit bis zum Einchecken mit einem ersten traditionellen japanischen Mittagessen. Wir hatten………. keine Ahnung. Ich hatte kalte Soba-Nudeln, warmen Reis mit ein paar Krabben, Fischeiern und Gemüse drauf, eine TOTAL leckere Brühe/Suppe, in der warmes dünnes Fleisch schwamm, und Miso-Suppe. Was mein Freund hatte, wissen wir beide nicht mehr ^^ .

Wir bezahlten und konnten auch fix einchecken. Unser Zimmer war ein modernes westliches Zimmer im 11. Stock mit einer coolen Aussicht auf Akihabara. Es war zwar klein, aber total stylish eingerichtet, und das Bad war extrem edel und hätte ich so auch gern zu Hause (Regendusche, viel Platz in der Dusche).

Über japanische Badezimmer

Ob man mit dem Ding auch ins All fliegen kann?

Ob man mit dem Ding auch ins All fliegen kann?

Dass die Japaner High-Tech-Toiletten haben, wussten ja vielleicht schon einige von euch. Doch was kann so eine japanische Super-Toilette eigentlich genau alles?

  1. Beheizter Klodeckel. Klingt am Anfang recht lachhaft, doch wenn man nach 2 Wochen wieder auf einer normalen Toilette sitzt, dann erschrickt man sich doch kurz, wie kalt das doch ist ^^ .
  2. Entfernungs-Sensor, sodass die Toilette automatisch spült, wenn man aufsteht.
  3. Sich automatisch senkende Toilettendeckel kennt man von hier ja auch, aber da gab es welche mit „Soft-Senkung“ sozusagen: Man kann den Deckel zupfeffern, aber er bremst ab und schließt sich langsam zu Ende ^^. Macht Spaß!
  4. Knöpfe. Knöpfe-Knöpfe-Knöpfe! Besprudeln lassen von unten in unterschiedlichen Stärken, und in öffentlichen Toiletten gab es oft die „Oto-hime“, die „Klangprinzessin“: AUf Knopfdruck spielt sie das Spülungs-Geräusch ab, sodass eventuelle Nachbarn nicht das eigene Pinkeln hören müssen. Da früher japanische Frauen immer von alleine ständig die Klospülung betätigten und das irgendwann ordentlich auf den Wasserverbrauch schlug, wurde dieses elektronische Imitations-Gerät entwickelt und installiert. In manchen öffentlichen Toiletten geht das Ding sogar von alleine an, wenn man die Kabine betritt!

Nicht jede Toilette hat unbedingt alles davon, aber mindestens eins war eigentlich immer dabei.

Im Automaten-Paradies

Auszupacken gab es nicht viel im Hotelzimmer (kein Platz), also haben wir uns frisch gemacht und uns ins Akihabar-ische Getümmel gestürzt.

Akihabara ist das absolute Nerd- oder Otaku-Viertel in Tokyo. Hier häufen sich Spielhallen, Merchandising-Läden und Elektronikläden. Yodobashi-Camera zum Beispiel hatte mindestens 6 Etagen und verkauft eigentlich nur Kameras (aber auch iPads und so weiter). Softmap ist ebenfalls ein Elektronik-Verkaufsladen von viiiiiiiiiieeeeelen. Spielhallen gab es wie gesagt auch zig: Häufig kamen wir an „Pachinko & Slot“-Gebäuden vorbei, wo man entweder Metallkugeln von oben nach unten über Nadeln fallen lassen kann und hofft, dass sie in einem guten Bereich landen (Pachinko), oder man spielt an einarmigen Banditen. Und diese Läden sind LAUT! Unglaublich laut! Man geht aus Versehen zu nah an einer Schiebetür davon vorbei, der Sensor reagiert und die Türen öffnen sich, und sofort strömt die super laute Musik aus dem Laden einem entgegen. Total geil! 😀 Die drehen da echt so die Lautsprecher auf…

Die beiden Automaten-Arten klingen schon ein bisschen langweilig für mich. Die Macher versuchen sie aufzupeppen, indem im Hintergrund der Anzeigen Szenen von Animes eingeblendet werden; und auch der Rahmen des Automaten wird dementsprechend geschmückt. So gibt es bspw. Evangelion-Automaten mit Szenen von Shinji, Asuka und Rei; oder Code-Geass-Automaten oder One-Piece-Automaten, und so weiter. Wie lang diese Anime-Szene sind und ab wann sie sich wiederholen, weiß ich allerdings nicht, so lange habe ich nun wieder auch nicht zugeschaut.

Sehr viel interessanter war dahingegen eine Sega-Spielhalle, in der wir durch alle 6 Etagen gegangen sind: Auf den ersten 2 Etagen waren zwar nur langweilige Greifarm-Automaten mit Plüschtieren, aber danach ging es richtig ab: Zuerst kamen die bekannten Prügler à la Street Fighter und Konsorten, und Rennspiele mit halben Cockpits oder Motorrad-Attrapen, auf denen man sitzen kann. Auch war ein super putziges Trommelspiel dabei, das man zu zweit spielen konnte. Natürlich ging es hier darum, zum richtigen Zeitpunkt entweder in der Mitte oder am Rand auf die Trommel zu hauen. Es gab noch weitere extrem interessante Musikspiel-Automaten, bei denen man teilweise das Prinzip gar nicht richtig erahnen konnte, auch wenn es gerade ein Könner gespielt hat.

Einer dieser Automaten hatte ein rundes Display und 9 Tasten rundherum (wie eine kleinere Uhr also), und man musste auf die Tasten drücken, bei denen es leuchtete. Dabei wurden aber nicht nur die Tasten benutzt, sondern auch das Display: Es gab nämlich Kombinationen, bei denen musste man beim Knopf links oben zB starten, dann quer über das Display wischen zum Knopf unten rechts, und dann gerade hoch zum Knopf oben rechts O_o . Mit der anderen Hand musste man währenddessen natürlich weiter Knöpfe in aberwitziger Geschwindigkeit und in komplett anderem Rhythmus drücken, ist klar, ne? Der Typ, der das vor unseren Augen spielte, war wirklich ein Profi! Man sah ihm an, dass er häufiger an diesem Automaten spielt, da er einerseits das Lied und die Abfolgen sicherlich perfekt auswendig konnte, und er kam sogar präpariert mit fingerlosen Handschuhen, um den Druckstellen vorzubeugen! Es war echt genial, wie der Typ da über Kreuz und quer und oben und unten und wischen und halten und drücken mit seinen zwei Händen in atemberaubender Geschwindigkeit die Abfolgen perfekt beherrschte, denn seinen Combo-Counter konnte man ganz gut mitverfolgen, und der fiel nie auf Null runter…!

Ein anderer Automat hatte 2 Pulte, an denen man spielte, wo man einerseits draufdrücken, aber die Sticks auch wie bei der PlayStation in alle 8 Richtungen drücken konnte. Auf dem Display fuhr ein Space Invader an einer Linie entlang, und auf der Linie waren unzählige Icons. Hier stieg ich nicht durch, was der Spieler machen musste, denn manchmal drückte der Spieler auf den Knopf, dann schob er den Stick wieder nach oben oder links, oder hielt ihn in einer Richtung, und überhaupt. Da kam ich nicht hinterher ^^ !

Weiter oben änderte sich das Klima dann noch mal ein bisschen, und wir kamen in den Strategie-Bereich offenbar: Hier gab es Automaten, an denen die Spieler Strategie-Games (so wie Warcraft oder Starcraft und so) spielten, und höchstwahrscheinlich alle zusammen/gegeneinander in einer Ecke des Raumes. Ein Tisch war rund angeordnet, und in der Mitte drehte sich so etwas wie ein Hauptmonitor immer herum, und die einzelnen Spieler hatten ihre paar Knöpfe und ein eigenes Display vor sich. Sie dirigierten mittelalterliche Kompanien aus Artillerie und Kavallerie, um eine Burg einzunehmen.

Ein anderes Spiel flashte mich aber noch mehr:

Lord of Vermilion

„Lord of Vermilion“ ist offenbar ein reines Automaten-Game, bei dem der Spieler im „Augmented Reality“-Style Sammelkarten auf einem Leuchttisch vor ihm hin und herschiebt, und damit seine Truppen in der Spielwelt bewegt. Das war echt super genial mit anzusehen! Zudem wurde hier wohl gerade ein Turnier veranstaltet, und wieder spielten alle live gegeneinander. Die Spieler waren mal wieder Profis und schoben ihre Einheiten mit einer Geschwindigkeit durch die Gegend, die einfach nur genial war. Wenn ich mich richtig erinnere, haben die Spieler sogar noch einen zweiten Touchscreen, auf dem sie Einheiten antippen und ihnen Ziele geben können („gehe hier hin, greife da an“). Ich wiederhole mich, ja, aber das hat mich total geflasht! 😀 Achso, hatte ich schon erwähnt, dass das ganze grafisch echt genial aussah?

Der gesamte Besuch in diesem Game-Center führte mir vor Augen, wie viele Entwickler es geben muss, die diese ganzen Häuser mit ihren Games füllen! Ich hätte echt nicht gedacht, dass da noch so viel Neues gemacht wird! Street Fighter und Rennspiele, klar, aber was man da alles an neuen Games gesehen hat (entweder durch die „NEW“-Schilder an den Automaten oder über die Grafikqualität), hat mich echt von den Socken gehauen. Wenn man selber in der Branche arbeitet, hat man ja eher ein besseres Verständnis von dem Ausmaß und er Komplexität der Spieleentwicklung , und wenn man das jetzt noch multipliziert mit der schieren Anzahl von unterschiedlichen Games, die da angeboten werden….. *head explodes*

Shoppen und Staunen in Akihabara

Leuchtreklamen everywhere

Leuchtreklamen everywhere

Der Rest von Akihabara war nicht minder staunenswert. Hochhäuser überall, die Japaner müssen in die Höhe bauen. Das sieht man vor allem, wenn man sich die super kleine Frontfläche von Läden anguckt: Viel Grundfläche haben die nicht, aber dann kriegt der Laden eben keine 2 Etagen, sondern 8. „Ganz einfach“. Schwer wird das nur, wenn diese 8 Etagen nicht von ein und demselben Laden verwendet werden, sondern von unterschiedlichen: Die Läden in den oberen Etagen haben meiner Ansicht nach die Arschkarte, weil es schwer ist, den Laden zu bewerben und drauf aufmerksam zu machen, dass man „hier, aber nur ganz ganz oben“ ist. Denn man schaut ja eher immer so auf Augenhöhe, anstatt den Kopp in den Nacken zu legen. So versuchen die Ladeninhaber also, ganz unten Schilder anzubringen, wo drauf steht, was in welcher Etage ist:

  • 1F: das und das
  • 2F: dies und dies
  • 3F: jenes und jenes

Problem für unsereins nur: Die wenigsten Läden schreiben ihren Namen in Romaji, in lateinischen Buchstaben, sondern in japanischen. Und das sagt mir dann natürlich gar nix. „Gibt es da jetzt Animes, Mangas, Merchandising, oder erotische Dienste? Keine Ahnung, erstmal weitergehen.“

Die kleine Grundfläche wird dann natürlich an Wochenendtagen zum Problem: Unser erster Tag war wie gesagt ein Samstag, und da waren viele Läden extrem voll. Da sind wir teilweise gar nicht in die höheren Etagen, sondern erstmal wieder raus. Als wir an einem Wochentag aber noch mal da waren, war es wirklich leerer und wir haben uns alle Zeit der Welt genommen, um die viele Schaukästen von Figuren, Bildern, Klamotten, Anhängern, Plüschtieren und so weiter durchzuschauen.

Das Naruto-Manga-Fach im "Animate"-Laden

Das Naruto-Manga-Fach im „Animate“-Laden

Naruto ist übrigens wirklich nicht oft vertreten (aber zumindest häufiger als Bleach ^^). One Piece war meiner Meinung nach der Spitzenreiter, da Artikel von diesem Manga auch immer wieder bei Tempeln auftauchten(!!!), und Shingeki no Kyojin trat auch oft auf (sorry an meine nicht-Naruto-Freunde für diesen nichtssagenden Absatz!!). Was auch oft auftrat, war zu meiner Freude Neon Genesis Evangelion!! 🙂 Ansonsten sagte mir der Großteil aller Artikel nichts. Irgendein Mädchen-Anime mit super hübschen schmucken Kerlen, dann mal wieder freizügige Mädels bis zum geht nicht mehr, Schlüpper-Action, dafür aber abgeklebte Nippel -.- Na super, das bringt’s!

Cool war auch, wie viel los war auf den Straßen! Wie gesagt, Samstagabend, da war natürlich umso mehr los, aber die anderen Tage waren auch gut gefüllt. Ampelphasen für Fußgänger sind immer ziemlich lang, damit auch mal ein guter Schwung rüberkommt. Was aber schwierig ist, ist das Laufen und Durchkommen an sich ^^ ! In Japan herrscht auf der Straße ja Linksverkehr, und so gehen auch auf dem Bürgersteig die Leute immer links. Meistens jedenfalls… So haben wir also versucht, uns anzupassen, nur irgendwie kamen uns doch immer wieder mal „Rechtsgänger“ entgegen, die dann irgendwie kaum ausweichen wollten, und wir müssten uns durchquetschen :/ . Dazu kommen natürlich die Cliquen, die sich schön breit machen in der Mitte des Weges und rechts und links nur ein halber Mensch durchpassen würde. Also „sumimasen“-t man sich durch oder weicht kurz auf die Straße aus 😉 .

Putzige Kühe und Schweine an einem Beef-Restaurant

Putzige Kühe und Schweine an einem Beef-Restaurant

Zu Abend haben wir in einem Tempura-Laden gegessen: „Tempura“ ist allerlei Frittiertes: Meeresfrüchte wie Krabben oder Vegetarisches. Mit diesem Laden hatten wir einen Glücksgriff, denn ihre Panade war SO geil gewürzt, das war so unglaublich lecker. Ich hatte zum Beispiel frittierte Aubergine, Süßkartoffel, irgendne grüne Schote, irgendnen Pilz und noch etwas. Darunter in der Schale gab es mal wieder leckeren Reis und dazu – Miso-Suppe (das wird noch häufiger kommen).

Wir liefen weiter durch die Haupt- und Nebenstraßen und entdeckten einen Kotobukiya-Shop, ein Hersteller von hochwertigen Figuren. Dort gab es zum Beispiel ein Ghibli-Ecke, wo man Rußmännchen und Totoros noch und Nöcher kaufen konnte. Des weiteren gab es auch ein zum Schießen komisches und makaberes Play-Set von Shingeki:

Let’s play, yay!

Ich habe mir von da einen coolen Steinbecher (ohne Henkel) von „Chihiros Reise ins Zauberland“ mitgebracht, den ich morgen beim Frühstück einweihen werde! 🙂

Das Nightlife in Akihabara war echt cool! Super viele Leute waren noch unterwegs, und wir sahen auch einige Maids, die Flyer verteilten und versuchten, Kunden in ihr Maid Cafe zu locken. Moment mal, was heißt „einige“? Es standen UNzählig viele Leute vor ihrem Laden und verteilten Flyer, echt richtig viele! Geduldig und super freundlich sprachen sie immer wieder Passanten an und versuchten ihre Flyer an den Mann zu bringen. Uns sprachen sie auch an, aber das war so „…hey, wir wissen noch nicht mal, was ihr anbietet, geschweige denn dass wir eure Flyer lesen könnten!“ = nett lächeln, ein bisschen den Kopf schütteln und weitergehen!

Und schon wieder so putzig

Und schon wieder so putzig

Auch die Nicht-Otaku-Arbeiter waren noch auf den Beinen, und so sahen wir eine Baustelle auf einer Straße, die 2-3 Tage später schon wieder fertig war. Zackbatz, so schnell geht das bei den Japanern, wenn sie Rohre neu machen oder neu asphaltieren oder was auch immer die da vorhatten ^^ ! Die Straßen waren ziemlich hell von den ganzen Leuchtreklamen, und es war einfach eine herrliche Atmosphäre!

Vor dem besagten Yodobashi-Camera-Laden schien ein Event von „Dragon Quest“ zu laufen, denn von morgens bis abends standen vor dem Laden ein ganzer HAUFEN von Gamern mit ihrem Nintendo DS und zockten. Wahrscheinlich waren alle über WiFi miteinander verlinkt und spielten so gemeinsam. Jedenfalls war es geil, die ganzen Leute da in fast einer einheitlichen Ausrichtung stehen und zocken zu sehen. Waren schon so an die 20-30 Leute, würde ich sagen… 😉 .

Sogar die Feuerwehrautos sind putzig

Sogar die Feuerwehrautos sind putzig

Und so ließen wir den ersten Tag im „Café Brauner“ ausklingen, das mit deutschem Text auf der Karte warb („Genießen Sie einer Stück Wiener Gemütlichkeit“ oder so), und tranken noch ein kleines Bierchen (auch wenn das nicht so Café-üblich ist).

Somit schließe ich meinen ersten Reisebericht, und der nächste und die nächsten werden in den nächsten Tagen folgen! Stay tuned, ich freue mich auf eure Kommentare und stehe für Fragen bereit, falls ich doch ganz offensichtliche Sachen vergessen habe zu erwähnen, oder es noch interessierte Detailfragen gibt! 🙂

Aeris

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

13 Kommentare zu “Aeris in Japan: Tag 1

  1. Haha so hammer, die Toiletten sind aber auch genial! 😀 Muss bestimmt Spaß gemacht haben mal Sumimasen zu sagen und jemand versteht einen!! 😀 Hammer Aeris hammer!! ❤ Wie war es als ihr gelandet seid?? Also ich würde hohldrehen vor Freude 😀

  2. Aeris sagt:

    @Anna: Direkt die Landung war ganz normal (nur ohne Klatschen). Als wir endlich festen Boden unter den Füßen hatten, war das echt ne Erleichterung. Ich hab noch circa ne Stunde gebraucht, um dieses unangenehme Flug-Gefühl aus dem Kopf und aus dem Magen zu bekommen, da gings mir echt dreckig.
    Oder meinst du das Ankommen im Land mit der Umgebung und so?

  3. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Oh man ich bin echt neidisch auf dich. Das sieht alles so verdammt spannend aus.
    Wie teuer war denn eigentlich die Reise? (Musst keinen genauen Preis nennen, nur mal eine Vergleichsbasis nennen)

  4. johnny/ジョニー sagt:

    Wie cool ist das denn alles! 😀 Wahnsinn, klingt und sieht sehr interessant aus. Und für uns Europäer muss Japan bzw die Städte, große Menschenmengen etc. echt chaotisch vorkommen. Jedenfalls sieht es danach aus, dass man dort am Anfang auf jeden Fall die Orientierung verliert, egal wie gut man sich vorbereiten will. ^^ Die ersten Wellen an Eindrücken waren wohl bestimmt überwältigend. Einfach hammer das Land. Und das war erst nur die städtische Umgebung. O_O

    Wahrscheinlich schreibst du später noch sowieso was dazu, Aeris, aber ich nehme stark an, du hast dir dort sicher die neueste Ausgabe des Shonen Jump gekauft, wie du es wolltest… oder auch eines Naruto Bandes oder so was. Interessant wäre dabei quasi aus erster Hand (von dir) zu erfahren, welches Kapitel (bzw Shonen Jump-Ausgabe) zu welchem Zeitpunkt (Tag, Woche) es offiziell zu kaufen gab. Und an sich eine original in Japan gekaufte Ausgabe zu besitzen ist schon ziemlich cool, finde ich. 🙂

  5. Aeris sagt:

    @A: Wir haben noch keinen Kassensturz gemacht, deswegen weiß ichs selber noch gar nicht so genau ^^ . Aber irgendwas um die 2000-2500€ müssten es sein.

    @johnny: Zum Chaos: Also zu dem Bahn- und Schildersystem wollt ich auch noch was schreiben, aber in der kurzen Version war das schon echt alles gut geregelt, fand ich; es war nicht zu chaotisch. Exits waren immer gut beschrieben, und Schilder sowieso immer auf japanisch + englisch. Und wie gesagt, sobald wir aus der Station raus waren, hat mein Freund eh immer übernommen ^^ !
    Jap, ich hab mir 2 Jumps gekauft. Eigentlich wollt ich nur eine kaufen, aber das aktuelle Kapitel mit Doppelfarbseite am Anfang wollt ich dann doch uuuunbedingt haben! 🙂
    Ich meine, die Jump kam Sonntag oder Montag raus. Gekauft habe ich sie zumindest an einem Montag, ich war da nicht soooo hinterher und bin jeden Tag in einen Laden und hab gesucht. Aber auf jeden Fall gabs die Jump nicht nur in Anime-Läden, sondern auch in Supermärkten neben Frauenzeitschriften usw. 😉 . Für 239 Yen, was 1,70€ ist.

  6. johnny/ジョニー sagt:

    Und welches Kapitel von Naruto war es in Jump am Montag (Montag, der 7. April ist wohl gemeint, oder)?

  7. Aeris sagt:

    Naja 671 natürlich, das „alte“, aber das weißt du doch eigentlich!? (ja genau, am 7. April)

  8. Richtig gut geschrieben + total interessant und spannend = freu mich auf den nächsten Teil 😀
    Top!

  9. KekzEdition sagt:

    klingt das geil…besonders das SnK Spielset gefällt mir xD

  10. Aeris sagt:

    @KekzEdition: Endlich mal wer, der auf das SnK-Set eingeht, yeah! xD
    Herzlich willkommen!!!

  11. KekzEdition sagt:

    ist mir auch schon aufgefallen, dass da niemand was zu gesagt hat 😉

  12. Ja mit der Umgebung, war der Flug eigentlich sehr ungemütlich? Ich will ja auch irgendwann mal eurem Beispiel folgen^^

  13. Aeris sagt:

    Hi Anna!
    Ja der Flug war schon ungemütlich… 😦 Kann ich gar nicht anders sagen. Also zumindest wenn du über 1,80m groß bist und keine Sitze mit Beinfreiheit hast.
    Aber wenn man die Zeit besser wählt = ohne Nacht im Flug, dann ist es sicher besser.
    Und die 9 Stunden gegen 12 Tage in Japan sind es auf JEDEN Fall wert, zu leiden ^^ !

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