Bitte lest… „Change 123“

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„Change 123“ oder „Change HiFuMi“

Change 123 Cover

Das erste Mangacover von „Change 123“

Hallo  liebe Ramen-Leser,
Ich bin Ninjason, euer Host für den heutigen Abend und das hier ist der erste Artikel in der neuen Artikelserie „Bitte lest…“.

Ich stelle euch heute einen meiner absoluten FAVE-Manga vor, neben Dragon Ball, One Piece und einigen Titeln, die ich euch in den nächsten Wochen und Monaten präsentieren werde, gehört dieser hier wirklich zu den Werken, die in meiner Anerkennung „ganz“ weit oben stehen, daher wird das auch ein langer, langer Artikel.

Damit ihr den Überblick habt, gebe ich hier mal einen Kurzüberblick über das, worüber ich schreiben werde:

  1. Einleitung – ein kurzer Blick auf die Kategorien und Umsetzungen des Titels
  2. Worum geht’s? – ein Kurzabriss der wesentlichen Elemente der Story
  3. In-depth-look – hier erweitere ich das „Worum geht’s?“ um einige wichtige Storyelemente, die meines Erachtens für das Verständnis und die Wertschätzung unabdingbar sind sowie um eine Vorstellung der Hauptcharaktere
  4. Was ist gut? – Hier führe ich die Dinge an, die mich am Manga am meisten überzeugt haben
  5. Was ist nicht so gut? – Hier rede ich über Schwächen des Manga
  6. Meine Empfehlung

Autor, Kategorien und Umsetzungen:

Shounen, Action, Martial Arts, Drama, Psychological, Ecchi, Romance, School Life.

Change 123 ist ein Manga von  Iku Sakaguchi und wurde von Shiuri Iwasawa illustriert. Neben diesem Titel ist kein größeres Weg der beiden bekannt.
Der Manga lief von 2005 – 2010 und hat 60 Kapitel (à 40 Seiten) in 12 Büchern. Leider gibt es keine Animeumsetzung, obwohl der Manga es mehr als verdient hätte, eine Drama-CD gibt’s (das ist recht häufig bei erfolgreichen Werken) – ich weiß aber nicht was das genau ist (ein Hörspiel vielleicht?).

Worum geht’s?

Der Manga Change HiFuMi (wörtlich: Change EinsZweiDrei sowie Abk. von „Hibiki“, „Fujiko“ und „Mikiri“)
begleitet den jungen Kosukegawa-kun, der zufällig beobachtet, dass seine Schulkameradin Motoko Gettou unter einem krassen Fall dissoziativer Identitätsstörung (Fachchinesisch für multiple Persönlichkeitsstörung) leidet, der das schüchterne und ängstliche Mädchen, zu einer aggressiven Kampfmaschine werden lässt (Zum Starten der Galerie-Großansicht, eines der Bilder anklicken):

Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was Kosukegawa-kun in den nächsten Tagen herausfindet, denn Motoko teilt sich ihren Körper mit gleich 3 verschiedenen Persona, die nicht nur unterschiedliche Charakterzüge haben, sondern sich auch physisch voneinander unterscheiden. Sie wird je nach Persönlichkeit größer, kleiner, schlanker, draller, muskulöser, aggressiver, kindlicher, erwachsener – alles ist dabei!
Typisch für diese Art von Story brechen die Persönlichkeiten bei Gefahr, Ohnmacht und für komödiale Zwecke heraus und übernehmen die Kontrolle über Motokos Körper.

Hauptplot und Subplots
Hauptsächlich beschäftigt sich die Story damit, dass sowohl Kosukegawa-kun als auch Motoko die Hintergründe der Spaltung(en) herauszufinden und damit, wie die schüchterne Motoko, mit Kosukegawas Hilfe und einigen neuen Freunden, die wir über den Storyverlauf kennen lernen, versucht, die getrennten Persona wieder zu vereinen.

Wichtige weitere Plots sind die Gefühle, die Kosukegawa-kun für Motoko entwickelt, wie er diese transportiert und genauso, wie sie und ihre 3 Persona diese Gefühle auf ihre jeweils spezielle Art erwidern und daran reifen, wie Motoko dadurch ihre Hemmungen und Barrieren überwindet und zu sich selbst findet, was ein wesentlicher Bestandteil ihrer Heilung ist.
Dabei werden mehrere tragische Elemente aus Motokos verschlossenen Erinnerungen und ihren Gefühlen aufgedeckt.
Nebenbei gibt es typische Ecchi-Subplots und harem-esque-Ansammlungen verschiedener attraktiver Damen um unsere Hautcharaktere (als wären 4 Frauen in einer nicht schon genug ^^), die alle megakrasse Fighter sind – was (natürlich) jedesmal auf fette Martial-Arts-Kämpfe hinausläuft.

Da jede von Motokos Persönlichkeiten (außer Motoko selbst, sie ist der brave Teil ihrer Gesamtpersönlichkeit) das absolute Optimum von jeweils einem von drei Kampfstilen darstellt, gerät sie auf dem Weg ihrer „Therapie“ immer wieder in die heftigst – und ich meine wirklich HEFTIGST GEILSTEN – Schlägereien, die ich in einem Manga jemals sehen durfte.
Einige sind Trainingskämpfe, andere sind Gangfights, wieder andere sind Teil ihrer Therapie:

Weil die drei Persönlichkeiten nunmal Martial-Arts-Pros sind und ein wesentlicher Teil der Therapie, die Spaltung rückgängig zu machen und die drei gespaltenen Persönlichkeiten wieder zu vereinen darin liegt, dass sie sich mit einer eventuellen weiteren, vierten Persönlichkeit, die in Motoko schlummern könnte, vereinen sollen – diese taucht aber nur auf, wenn alle anderen K.O. sind.

Wer ist Motoko und warum ist sie so stark?
Change 123 - MotokoMotoko Gettou selbst ist ein schüchternes, ca. 16-18 Jahre altes High-School-Mädchen und die quasi-Hauptperson des Mangas. Sie lebt alleine, da ihre Mutter schon sehr früh gestorben ist. Zudem beanspruchen drei Männer das Recht darauf, ihr Vater zu sein, was dazu geführt hat, dass sie bei allen dreien abwechselnd aufgewachsen ist – und natürlich sind alle drei die ÜBER-Meister ihrer Kampfkunststile und haben diese an Motoko weitergegeben.

Um mit diesem wahnsinnigen Einfluss psychisch fertig zu werden, hat Motoko unbewusst die drei Persönlichkeiten erschaffen, deren Kampfstil mit jeweils einem ihrer Väter korrespondiert.

Wie habe ich mir das Teilen des Körpers vorzustellen?
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Im Alltag ist Motoko Motoko. Meistens jedenfalls.
Sie hat nur Kontrolle über sich selbst und fällt in eine Art Blackout, wenn eine der anderen Persönlichkeiten die Kontrolle hat. Die anderen drei allerdings stehen in einer gedanklichen Kommunikation miteinander  und können sich sogar „abwechseln“. Sie können allerdings nicht „nicht“ hervorkommen, wenn die Situation sie triggern würde (also bei Angst zB kommen sie auf jeden Fall) und sie können auch nicht Motoko wieder zurückbringen, das passiert alles storygetrieben.

Bisher ist der Manga in dieser Vorstellung ein bisschen chinesisches Chop Suey (ein bisschen von allem), nicht wahr? Entschuldigt die wirre Einleitung, aber er ist wirklich komplizierter und tiefer als der Everyday-Prügelmanga – warum? Darauf gehe ich jetzt ein:

Die Farben

Change 123 - Farben

Der Manga etabliert im späteren Verlauf das, was dem Leser bis dahin als Kampfstil klargeworden ist, als „Farben“. Alle im Manga auftretenden Kämpfer werden dann je nach ihrer Ausprägung in einen Misch dieser Farben eingeteilt:

  • Die Farbe Rot (Hibiki) repräsentiert Angriff. Sie zeichnet sich durch harte Angriffe und KO-Schläge aus.
  • Die Farbe Blau (Fujiko) repräsentiert Schnelligkeit (aber auch Geschicklichkeit). Schnelle Attacken, die in ihrer Gesamtheit vernichtend sind, sind hier das Ziel.
  • Die Farbe Gelb (Mikiri) repräsentiert Verteidigung. Hier werden Blöcke, Konterangriffe und generell Griffe (=> z.B. Judo) angewendet, um Schaden zu verursachen, ohne selbst welchen zu erleiden.
  • Die Farben Grün, Braun… sind dann jeweils Mischfarben besonderer Könner, die mehrere Stile teilweise oder auch sehr gut beherrschen.
  • Die Farbe Schwarz (HiFuMI – NICHT Motoko) ist sowas wie die Legende – da es eigentlich nicht möglich ist (kennt man ja) ALLES zu können.

Durch die Darstellung aller Protagonisten und Antagonisten in Farbkombinationen je nach Skillausprägung wird im späteren Verlauf des Mangas dann die Außerordentlichkeit Motokos (HiFuMis) für die Welt der Kampfkunst und das Interesse, das verschiedenen Gegner und Supportcharaktere an ihr haben, endlich fassbar gemacht.

Die Persönlichkeiten

Auf dem folgenden Bild zeige ich euch Motoko und ihre drei Hauptpersona:

v.l.: Fujiko, Motoko, Mikiri, Hibiki

v.l.: Fujiko, Motoko, Mikiri, Hibiki

Das Bild ist super, da man hierauf alles (außer der Kampfkunst) zu sehen bekommt, was diese vier Menschen ausmacht:

  • Fujiko – ist physisch größer und schlanker als die anderen. Sie wirkt in ihrem Benehmen und ihrer Sprache reifer, trägt daher auch die „erwachsenste“ Wäsche :). Ihre Haltung und Mimik sind aufreizend und selbstbewusst, weil sie es kann.
  • Motoko – ist unschuldig und rein, schüchtern und emotional, untrainiert und schwach. Ihre Haltung und Mimik sind schützend und beschämt, weil sie sehr verletzlich und ängstlich ist. Ihre Wäsche ist – äh… brav mit einem Hauch „kurvig betonend“.
  • Mikiri – ist die kindlichste, sie ist kleiner und hat mehr „Boing“ als die anderen. Sie hat die typische „Airhead“-Palme auf dem Kopf (wird geilerweise auch im Manga erklärt ), die in Anime und Manga generell leichtgläubige, naive oder leicht „doofe“ Menschen ausweist. Der Terminus ist „Ahoge“ – jp. für „Dummkopf-Haar“. Passend zu ihrem kindlich-unschuldigen Charakter trägt sie Bärchen-Unterwäsche. Ihre Haltung und Mimik sind niedlich und unbekümmert, weil sie sich generell um nix Gedanken macht.
  • Hibiki – ist der Tomboy, sie ist muskulöser als die andern. Sie ist frech, aggressiv und sehr direkt. Sie trägt Sportwäsche, um ihren Tomboy-Charakter hervorzuheben. Ihre Haltung und Mimik sind auch selbstbewusst, weil sie es auch kann.

Eine seltsame Darstellung, ich weiß – aber vertraut mir, ihr habt die Persönlichkeiten der vier gerade (auch die Kleidungsgewohnheiten sind dabei wichtig, ist ja ein Ecchi-Manga) perfekt kennen gelernt.
Ich möchte aber dennoch ein wenig in’s Detail gehen, da der Manga wirklich genau weiß, was er tut und seine Charaktere sehr schillernd aufgebaut sind. Motoko habe ich schon im Großteil beschrieben. Ihr Wachstum, ihre Gefühle für Kosukegawa-kun und ihr Umgang mit ihrer eigenen Situation sind ein Teil, den ich hier nicht beschreiben möchte…

Ich finde, das liest man selber, denn die gute Darstellung von Motoko ist einer der Gründe, warum ich den Manga so sympathisch finde. Ich gehe später etwas auf die Liebesbeziehung der beiden ein, aber überspringe sie jetzt in der Vorstellung.

Fujiko

Fujiko (Zusammenstellung von PT-Desu - für Originalbild klicken)

Fujiko (Zusammenstellung von PT-Desu – für Originalbild klicken)

Fujiko ist wie gesagt die „älteste“ der vier Persona.
Sie hat violettes Haar (steht in Anime oft für Eleganz, Vornehmlichkeit, Balance), was mit ihrer Farbe Blau korrespondiert und spezialisiert sich auf schnelle Angriffe sowie den Kampf mit Waffen, hat also eine mittelnahe bis weite Kampfdistanz.
Fujiko ist sehr beherrscht und analysiert die Situation sehr stark – sie plant weit voraus (meist auch schon für die anderen Persona, falls sie sich in einem Kampf befindet, in dem sie damit rechnet, nicht alleine gewinnen zu können) und der Leser bekommt viel von ihrer Planwelt mit. Sie hält die anderen Persona in Schach, wenn es darum geht, dass diese ihren Fun haben wollen und erinnert sie daran, was für Motoko das Beste ist.

Hibiki

Hibiki (Zusammenstellung von PT-Desu - für Originalbild klicken)

Hibiki (Zusammenstellung von PT-Desu – für Originalbild klicken)

Hibiki ist die angriffs- und streitlustigste der Persona. Sie hat daher auch rötlich-braunes Haar (rot steht in Anime oft für Hitzköpfe, Aggression und RAW-Power), dies korrespondiert mit ihrer Farbe – Rot.
Sie bringt Motoko oft in Schwierigkeiten, weil sie sich so gerne mit anderen prügelt. Sie setzt allerlei Nahkampfangriffe ein und setzt dabei auf harte, kraftvolle Schläge und Tritte. Sie plant auch voraus, also der Leser sieht ihre Planungen, aber sie beschränken sich oft auf die nächsten Schritte. Sie ist nicht ganz so ruhig wie Fujiko, aber in der Lage, Situationen zu analysieren. Ihre Kampfdistanz ist nah.

Mikiri

Mikiri (Zusammenstellung von PT-Desu - für Originalbild klicken)

Mikiri (Zusammenstellung von PT-Desu – für Originalbild klicken)

Mikiri ist die unbedachteste der Persona – oder sollte ich sagen „unbefangenste“? Sie agiert nach Instinkt und der Leser bekommt selten von ihrer Kampfplanung etwas mit, sie tut’s einfach. Sie hat gelb-orange-braunes Haar (orange steht in Animes oft für instinktives, optimistisches, nicht voraussehbares Verhalten, gelb für Reinheit und Macht), das steht auch in Bezug mit ihrer Kampffarbe Gelb.
Sie kämpft mit Griffen und Würfen und hat daher eine sehr nahe Kampfdistanz.

Zero

Zero

Zero

Zero (steht für quasi die „0“ vor Change 123) ist eine weitere in Motoko schlummernde Persönlichkeit, die relativ früh im Manga zur Sprache kommt und als Hauptproblem für Motokos SItuation gilt. Sie enthält alle negativen Gefühle und ist mit diesen verschlossen worden, daher ist Motoko selbst auch immer nett und freundlich und sie und HiFuMi niemals nachtragend und immer ehrlich.

Zero übernimmt die Kontrolle, wenn sowohl Motoko das Bewusstsein verloren hat, als auch HiFuMi besiegt worden sind und ist der Gipfel der Kampfkunst, was Stärke, Effizienz und Schnelligkeit angeht. Sie hat schwarzes Haar, was mit ihrer Farbe – Schwarz korrespondiert. Sie hat keine „Persönlichkeit“ in dem Sinne, sondern ist eher der personifizierte Hass, die Wut, die Angst und Enttäuschung, Einsamkeit und alles Schlechte, das Motoko seit Zeros „Geburt“ unterdrückt hat.

Eine wesentliche Ebene des späteren Mangas beschäftigt sich mit der Frage, welches nun Motokos wahres Ich ist – Motoko, HiFuMi oder Zero – und welche Persönlichkeit diejenige ist, die nach einer „erfolgreichen“ Fusion übrigbleiben wird.

Teruharu Kosukegawa

Change 123 - Kosukegawa
Eigentlich der Hauptcharakter, aber da er ein absoluter Schwächling ist, hat er eher wenig Screentime.
Wir erleben den Manga quasi durch seine Augen.
Kosukegawa ist ein Hardcore-Otaku der Serie Kamen Ra“i“der (von Kamen Rider ^^) und trotz seiner Schwäche wirklich mutig. Wenn er seine Perv-Momente hat, erinnert ihn ein käsiger Raider-Spruch an seine moralischen Pflichten (das ist meist echt lustig). Aber was ihn hauptsächlich ausmacht, sind seine Ehrlichkeit, seine Offenheit und seine tiefe Liebe zu Motoko, aus der beide und auch HiFuMi ihre Kraft und Motivation ziehen.
Ich bin echt ein Macho und stehe nicht so auf Emotionsquark, aber Kosukegawa ist das treibende Element einer total schönen Liebesgeschichte innerhalb von Change 123, die ich sehr genossen habe.

Was ist gut?

Comedy
Mann, der Manga ist megalustig!
Die Ecchi-Szenen sind meist in eine Art Perv-Modus von Kosukegawa-kun eingebettet, oder einfach komplette Airhead-Aktionen von Mikiri…
Kosukegawa ist auch einfach der Supertrottel und bringt sich in die dümmsten Situationen.
Hier ein Beispiel – Kosukegawa springt versehentlich mitten in einen Kampf zwischen Mikiri und einem Angreifer und wird schwer verletzt 😄 – (Zum Starten der Galerie-Großansicht, eines der Bilder anklicken):

Der Manga hat einfach eine Art Leichtigkeit an sich, die zwischen den ernsten und tragischen oder romantischen Szenen einfach mal die Anspannung herausnimmt. Man kann von Herzen Lachen oder Grinsen und dann geht’s weiter.

Die Fights sind allererste Sahne
Der Manga ist wirklich extrem gut darin, Kampfstile nach der Farbeinteilung (auch bevor die Farbeinteilung überhaupt eingeführt wird) zu entwickeln und darzustellen. Es ist eine wahre Freude, den verschiedenen Akteuren dabei zuzuschauen, wie sie ihre Bewegungen vollführen und einander ausschalten. Der Manga hat tolle Ideen für Bewaffnungen und Power-Ups, Wendungen im Kampfgeschehen und generell einfach Kampfstile.

Bisher habe ich nur bei Dragon Ball (und auch da nicht immer) Fights gesehen, bei denen die Bewegungsabläufe 1a gestimmt haben.
Das bedeutet, ein Panel zeigt die korrekte Drehung der aus dem vorhergehenden Panel resultierenden Attacke, das Bein schnellt links hoch und trifft im darauffolgenden Panel auch von links und die Bewegung, in der sich der Kämpfer nun befindet, resultiert nachvollziehbar aus der vorherigen. Change 123 ist auch so ein Titel, der das perfekt beherrscht – oft kommen die Zeichner beim Zeichnen durcheinander, oder legen darauf nicht so großen Wert, um nicht so klein-klein zeichnen zu müssen, aber hier ist das meisterhaft umgesetzt und einfach nur göttlich anzusehen.

Und nicht nur das – die Fights sind hart, blutig, gewaltätig, Knochen werden gebrochen, Kiefer verrenkt, Zähne ausgeschlagen, es ist einfach nur großartig.
Ich liste hier mal einen kleinen Fight auf, der sich in Kapitel 13 abspielt – (Zum Starten der Galerie-Großansicht, eines der Bilder anklicken):

Storyverlauf wirkt ungezwungen
Einige Manga haben sichtbare Schwächen, ihre Stories aufzubauen, oder bestimmte Storyelemente zu verfolgen/aufzunehmen/wiederaufzunehmen (*Hust*, *hust*, „Naruto“).
Das fühlt man dann daran, dass die Übergänge nicht sauber verbunden werden, oder oftmals ähnliche Erklärungen folgen, weil Autor und Leser genau wissen, dass die Verbindung/Erklärung zuvor nicht geglückt ist und der Autor nachbessern muss. Das führt zu Kapiteln, in denen viel erklärt wird und wenig geschieht – im Grund genommen kein Thema – jede Geschichte hat diese Kapitel – aber anstrengend wird es, wenn der Manga dadurch seinen natürlichen Flow verliert, denn normalerweise findet man diese Kapitel am Anfang einer Story oder eines neuen Arcs – nicht mittendrin.

Change 123 löst das hervorragend, in dem der Manga es schafft, bei einigen zentralen Hauptproblematiken zu bleiben, die stets präsent sind und konstant durchgezogen werden.
Aus diesen Hauptproblematiken werden pro Arc logisch zu behandelnde, aus vorhergehenden Entdeckungen/Rückschlägen/Erfolgen resultierende, tiefere Problemsituationen aufgebaut und in die Motivation der Charaktere aufgenommen.
Die Hauptelemente werden aber nicht übertrieben ausgequetscht, sodass sie auch von ihrer Potenz her eine durchgehende Bedrohung/Motivation darstellen können, an der sich die Story entlanghangeln kann, sie nie vernachlässigt und sie nie ausgereizt werden.

Zudem kommt, dass der Manga wirklich endet, wenn er enden muss. Er ist gut strukturiert, fokussiert und konzentriert. TOP!

Das Konzept Zero und ihre Wut
Change 123 - Zeros Hintergrund
Sehr früh etabliert der Manga die eigentliche Hürde für Motokos Heilung:
Zwei ihrer Väter sind einmal einer vierten gespaltenen Persönlichkeit begegnet, die so immens stark, gewaltätig und unaufhaltbar ist, dass sie (im Grundschulalter) beide ausgeschaltet hat.
Sie ist voller Hass und unterdrückter Emotionen und stellt den (passiven) Hautptantagonisten der Story dar. Zero ist ein großartiger Feind, weil HiFuMi ihn nicht bekämpfen kann, sie ist also gleichzeitig HiFuMis größte Schwäche, Motokos größte Angst und damit Produkt UND Auslöser von Motokos Problemen.

Wer sie ist, woher sie kommt, das spoilere ich nicht, aber die Story, die sie umgibt ist einfach toll und tragisch und herzzerreissend.
Da Motoko nur ihre eigenen Gedanken kennt, versucht die Heilungstherapie Motoko + HiFuMi zu fusionieren indem jeweils Hibiki, Fujiko und Mikiri sich mit Zero vereinigen, doch ist Zeros „Beschwörung“ immer eine absolute Katastrophe, weil sie wahllos alles angreift, was sie sieht und lebensgefährliche Verletzungen an allen in ihrer Nähe hinterlässt, im schlimmsten Fall Tote – egal ob Freund oder Feind. Und da sie nur herauskommt, wenn Motoko und HiFuMi ausgeschaltet sind, ist die Hemmung groß und die Angst davor, wer bei einer Fusion herauskommt, macht allen Beteiligten zurecht schwer zu schaffen, drückt einen dunklen Ton auf Motokos Liebesleben und schwächt ihre eigene Motivation, sich überhaupt heilen zu wollen.

Alles in allem – ein traumhafter Hauptplot, für den ich nur applaudieren kann.

Die Liebe zwischen Kosukegawa-kun und Motoko (+HiFuMi)
Change 123 - Liebe
Kosukegawa-kun ist „wirklich“ in Motoko verliebt.
Ich bin kein besonderer Liebhaber schwächlicher Hauptcharaktere, vor allem wenn es in einer Story ist, die um’s Fighten geht. Aber Kosukegawa-kun dient primär als Knotenlöser für Motokos/HiFuMis Hemmungen und als Motivation (Beschützen, Retten, Lieben) und das macht er gut.
Sie, die sich ihrer so schämt und vor sich selbst so fürchtet, alle meidet und mit ihrer Situation nicht fertig wird, schafft es dank ihm, eine sichere Basis zu bauen, auf der sie ihre Versuche, sich selbst zu heilen, beginnen kann und sich auch traut dabei zu stürzen, weil er da ist, um sie aufzufangen (sehr poetisch Ninjason).
Seine Gefühle und ihr beginnendes Vertrauen in ihn, gerade wegen seiner körperlichen Schwäche und geistigen Stärke, seines Mutes, seines Einsatzes und seiner Liebe, bewirken ihre Motivation, sich ihren inneren Feinden zu stellen. Das endet nicht selten im Blutbad – für sie selbst und für andere und das will Motoko ja eigentlich nicht, traut sich jedoch dank ihm, dieses Risiko zu wagen und schafft es durch ständig wachsende Selbstbeherrschung immer mehr, HiFuMi in den Griff zu kriegen.

Denn sie und ihre Persona erkennen Kosukegawas Werte an und bauen darauf auf, verlassen sich auf ihn, verlieben sich jede in ihn – ganz auf die jeweils eigene Weise.
So bildet die Beziehung der beiden (der vier) auf mehreren Ebenen verschiedene Sub-Plots, aber stellt auch die hauptsächliche Motivation beider Hauptcharaktere dar.

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Nicht jede Kussszene endet so ^^

Ich bin wirklich begeistert von der teils Teenie-perversen, teils erwachsen-mutigen, teils echt zum liebhabenden Romanze, die der Manga hier aufbaut. Bevor’s zu käse wird gibt es dann einen blutigen Fight, eine lustige Szene, ein sexy Panel, oder irgendwas anderes – es ist nie kitschig.
Aber im Gegensatz zu anderen Shounen/Seinen-Titeln gibt es hier auch erwachsene Gefühle.



Anatomie und Analysen
Change 123 - Analysen

Der Manga ist echt stark in Analysen.
Mann, ich liebe es einfach, wenn Charaktere genau checken, was abgeht und ihre Übermacht zeigen, indem sie ihre Gegner deklassieren und ihnen dann ihre Fehler vor Augen führen – dabei könnte ich SO abfeiern…
Und Change 123 kann das echt megagut, weil HiFuMi halt auf ihren jeweiligen Gebieten die absoluten Pros sind. Hierbei geht es nicht nur um anatomische Analysen, sondern um alles mögliche – Falldistanz, Drehmoment, der perfekte Zeitpunkt zum Angriff, die richtige Planung, den Gegner auszuschalten, die Analyse des Kampfstils des Gegenübers und, und, und… Der Leser bekommt wirklich alles analysiert und kann dann mitverfolgen, wie die Protagonisten diese Informationsaufnahme in Vorteile im Kampfverlauf umsetzen.

Als Beispiel, wie immer mein Fave – die Deklassierung, in diesem Falle durch Fujiko (Note: Im ersten Panel stößt sie ein Messer fort und reißt einen Lippenpiercing heraus, das ist nicht so gut erkennbar ohne Vorgeschichte – zum Starten der Galerie-Großansicht, eines der Bilder anklicken):

Was ist nicht so gut?

unnötiger Ecchi-Fokus

Change 123 - Ecchi

Kosukes Haar – Boing!

Motoko Gettou ist ein sehr dralles und üppig gebautes Mädchen. Sie sieht hat eine Brille, ein süßes Gesicht, schaut unschuldig aus und trägt dazu passende, weiße Spitzenunterwäsche. Fujiko hingegen ist eine sehr erotische Frau mit einem erwachsenen und selbstbewussten Flair; sie trägt manchmal überhaupt keine Unterwäsche, ist groß und schlank, Mikiri ist klein und niedlich, sprengt ihre BHs, weil ihre Brüste zu groß sind und kennt absolut keine Scham, Hibiki ist ein bossy-Mädchen… usw.

Die Aufnahme dieser Informationen ist mit dem Ansehen seeehr viel nackter Haut verbunden.

Now don’t get me wrong – Ich habe nichts gegen nackte Ladies in meinen Titeln.
Und Motoko ist verDAMMT heiß (Beweisstück „A“) – jede ihrer Persona auch – und das auf ihre jeweils eigene Weise (siehe oben).
Aber ich habe – und das habe ich schon an mehreren Stellen dieses Blogs gesagt – etwas gegen Fanservice. Solange sich das in Grenzen hält, kann ich das übersehen, aber ab einer bestimmten Grenze stört es mich einfach, ständig Höschen, BHs, Nippel, Brüste, Hintern und Sonstwas zu sehen, wenn es keinem erzählerischen Zweck dient, weil es das, was ich lesen will, ver“billigt“.
Ich lasse mich an dieser Stelle jetzt nicht schon wieder über Ecchi-Fanservice aus, das kommt während dieser Artikelserie sicher noch öfter vor und der Artikel ist schon so lang…

Nunja – bei diesem Titel stehe ich zwischen den Stühlen, zum einen ist er im Gegensatz zu den Titeln, die Fanservice wirklich nötig haben, echt ECHT ECHT gut und zum anderen sind die Nacktszenen meist als Comedy-Element in die Story eingebaut:

Change 123 -  Boob slap

Und sie zeigen, dass Motoko, das eigentlich langweilige Mädchen, einfach meeegasexy ist. Zudem unterstützen sie den Perv-Faktor, den Otaku-Kosukegawa-kun manchmal präsentiert – kurzum, der Ecchi-Teil ist (für mein Empfinden) sehr passend in die Story eingebaut und wird zudem auch sehr ästhetisch präsentiert.

Es sind fast Null typische „Huch, ich bin hingefallen und habe dir dabei an den Busen gegriffen“-Szenen, sondern eher Comedy-Nacktheit, Martial-Arts-Ecchi-„Kleidung aus Papier“-Szenen (Erinnert an Ranma 1/2) oder halt einfach Nacktheit im Sinne von Erotik (wenn Fujiko beispielsweise bei einem Date mit Kosukegawa-kun auf Unterwäsche verzichtet).
Ob das „besser“ ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden, ich finde es ehrlicher und unverbrauchter und damit leichter zu akzeptieren – vor allem weil es nicht einfach nur sinnlos eingestreut wird und wie gesagt – Motoko, Fujiko, Mikiri und Hibiki und all die Supportcharakterinnen sind einfach echt ästhetisch gezeichnet und schön anzusehen.




Anfangs schwächelt der Manga etwas
In den frühen Kapiteln, nach der gelungenen Einführung von HiFuMi, schwächelt der Manga kurz.
Er wirkt etwas orientierungslos, hat diesen Super-Charakter Motoko +3 eingeführt und weiß dann nicht ganz, was er mit ihm tun soll – wer ist sie, was will sie „abseits“ ihrer Heilung (private Interessen, Gefühle, Ziele, Freunde)?
Das wirkt etwas konfus, weil der Manga erst je ein Kapitel zu jeder Persona macht und ein paar ähnliche Szenen abspielt – dadurch wird der Bogen zur Problemlage (Die Liebe zu Kosukegawa-kun und das Problem „Zero“) hinausgeschoben und der Leser fragt sich ca. 2 Kapitel lang – „und jetzt?“ – weil niemand im Manga weiß, wie man die Heilung von Motoko denn jetzt umsetzen soll und er sich auch nicht wirklich darum kümmert, sondern ein paar „Freizeitaktivitäten“ zwischen den Charakteren startet (sie lernen sich näher kennen und beginnen, sich zu verlieben).

Das ist nicht weiter schlimm, da der Leser in dieser Zeit ja die Charaktere „lieb“gewinnt und ich bin einfach meeegapingelig und niemand außer mir würde das wahrscheinlich als negativen Punkt auffassen, aber weil der Manga einfach ansonsten SO großartig ist, konnte ich die negative Sparte einfach nicht füllen 😄

Die Story kommt dann auch sehr schnell in’s Rollen, sobald sie den Plan haben, wie die Therapie von Statten gehen soll und ab da ist es dann eine steile Fahrt, den Berg hinauf zu einem der großartigsten Mangas, die ich kenne.

Meine Empfehlung

Absolutes MUST-read!

Absolutes MUST-read!

Change 123 ist neben Dragon Ball, One Piece und Fairy Tail einer meiner absoluten Lieblingsmanga!
Es gibt einige weitere Titel, die ich aus Respekt in einer solchen Fave-Liste anführen würde, aber das (nur) aus Respekt weil es einfach DIE Titel der Mangageschichte, die ich aus Ehrfurcht vor ihrer Größe und Bedeutung nicht angreifen würde – aber von der Qualität her spielt Change 123 meines Erachtens ganz oben mit – ob Mangalegende oder nicht – kaum ein Titel kann diesem Werk das Wasser reichen, denn diese Story überzeugt einfach auf so vielen Ebenen: Es sind Fights allererster Güte dabei, er hat einen weiblichen Leadcharakter, der keine Disney-Prinzessin, sondern ein absolutes Hot Chick mit Fäusten aus Stahl ist, er hat superschöne Figuren und Bewegungen, tolle Körper und eine Vielzahl an Explosionen/Waffen/Kampfstilen, hat ästethische (um nicht zu sagen „sexy“) Ecchi-Elemente, Glück, Tragik, Humor, eine ausgearbeitete Storyline, sinnvolle Storyelemente von Anfang bis Ende in einer atemberaubenden Qualität und eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Kurz: Er ist einfach großartig!
Jeder sollte diesen Titel zumindest versuchen, da eigentlich für alle etwas dabei sein sollte. Man braucht auch kein Vorwissen (an einer kleinen Stelle gibt es eine Dragon-Ball-Referenz, aber das ist nur ein Joke).

Und da ich den Hauptteil des Artikels über alles andere als die Liebesgeschichte geschrieben habe, beende ich ihn mit dieser schönen Szene:

Change 123 - Empfehlung

Ich bin durch und lasse euch jetzt endlich zu euren Gedanken zur Vorstellung zum Manga Change 123 und überhaupt zur neuen Artikelserie kommen.

Ninjason

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Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

6 Kommentare zu “Bitte lest… „Change 123“

  1. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Toller Artikel lieber Ninjason. Den Manga kannte ich noch nicht, er klingt aber sehr interessant. Gehe ich eigentlich recht in der Annahme, dass der Manga beendet ist?
    Mal schauen ob ich ihn Online irgendwo finde, denn bevor ich mir nochmal einen mir unbekannten Manga kaufe, weil er interessant klingt, werde ich ihn doch vorher online lesen. Hab mich da nämlich schon mal gewaltig in die Nesseln gesetzt.

  2. Ninjason sagt:

    Moin A – jo der Manga ist durch, schon eine ganz Weile.

    Lesen kannst du den auf jeder Mangaseite, der ist quasi Pflichtbestand für alle, die sich Mangahoster nennen und über ein Arsenal an Titeln verfügen.

    Ich leg den echt an’s Herz, neben den Supertiteln (DB und OP) ist das echt mein Lieblingsmanga.

  3. KekzEdition sagt:

    ich werd ihn lesen 😀
    kann ich dir auf irgendeinem Weg auch einen Manga empfehlen?

  4. Ninjason sagt:

    Das freut mich – du kannst natürlich jederzeit etwas empfehlen – gemäß der Artikelserie würde ich dich jedoch fragen, ob du nicht lieber einen kleinen Artikel schreiben willst?

  5. Ich weiß nicht ob jemand das schon erwähnt hat aber: Bitte lest „The Seven Deadly Sins“. Dazu wird noch die Animation kommen worauf ich mich rieeeeßig freue, weil es ein potenzial hat und bestimmt an die Qualität von „Magi“ rankommt.

  6. chicopeni sagt:

    Soo, ich hab ihn mir komplett reingezogen und bin ech positiv davon beeindruckt gewesen.
    Die Handdlun war wirklich nicht so plump, wie ich es erwartet hatte und die Ecchi-Szenen haben dem Manga tatsächlch auch nicht die Show gestohlen, sondern es, wie ich finde und auch du gesagt hast, ästhetisch unterstützt. Natürlich fand ich es hier und da etwas übertrieben, aber man konnte da schon irgendwie ganz gut drüber hinweg sehen. Auch die Kämpfe und alles waren einfach er Hammer und richtig gut gezeichnet, vor allem gut nachvollziehbar gezeichnet und super durchdacht, die Nebencharaktere wurden plausibel eingeführt und es war wirklich von Spannung, über Trauer hin zum Spaß alles dabei. Das hat mir sehr gefallen.
    Nur fand ich manche Dinge einfach schwer nachvollziehbar und irgendwie unnötig. Der Arc, wo die alle in diese Militärbasis gehen, nur damit der Typ sich entschuldigt.. Also das fand ich wirklich etwas grenzwertig und echt nicht gut dargestelt. Und das alles nur, weil sie alle der Gerechtigkeitsauffassung von Kosuekgawa nachkommen wollten? Hab ich nicht verstanden.. Und das wirklich jeder x-beliebige Raufbold direkt darauf aus ist, jemanden zu töten, fand ich auch etwas zu viel.
    Und, dass beinahe jede Frau krass im kämpfen war, fand ich irgendwiie heftig. Das soll jetzt alles andere als diskriminierend klingen, aber, dass beinhae jede Neuenführung an Frauen auch kämpferisch mehr als genug auf dem Kasten hatte, hat mich etwas gestört. Da war irgendwie kein Gleichgewicht drin.
    Aber im Großen und Ganzen war es für mich ein guter Manga mit guter Story und coolen Personen, wo man gemerkt hat, dass da eine gut durchdachte und umgesetzte Idee hintersteckte.
    Ich bin Gespannt, was als nächstes kommt und es mein Interesse wieder weckt 😀

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

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