Bitte schaut… „WataMote“

Watamote

Die Protagonistin Tomoko Kuroki

Hallo, liebe Leser, ich (Ninjason) möchte euch heute wieder einen neuen Anime vorstellen, den ich von Mittwoch bis eben gerade geschaut habe. Ich bemühe mich dabei, auch wenn ich natürlich einige Sachen schon preisgebe, so wenig wie möglich zu spoilern. Da es aber auch kein klassischer „das nächste Mal passiert das-und-das-Anime“ ist, ist das Spoilern, wie wir das kennen, auch fast nicht möglich.

Der Animetitel „WataMote“ (Die Kurzform „Motenai“ gibt’s auch, ist aber nicht so gebräuchlich) heißt im Langen „Watashi ga Motenai no wa dō Kangaetemo Omaera ga Warui!“ und bedeutet sinngemäß:

„Wie auch immer ich es betrachte, ihr seid schuld, dass ich nicht beliebt bin!“

Warum betone ich – und das direkt am Anfang, wo ihr doch am Ende des Artikels eh mein Signaturbild habt – so sehr, dass ich Ninjason und nicht Aeris bin?
Weil es ein Anime ist, dessen Titel (das Titelbild zum Glück nicht, das habe ich extra passend – wie immer – ausgewählt) auf den ersten Blick wie eine olle Mädchenschnulze wirken kann, aber das ist nicht so und das will ich mit dem (eigentlich ganz fetzigen) Opening gleich mal unter Beweis stellen:

Die Serie geht um die fünfzehnjährige Tomoki Kuroki, die ein weiblicher Otaku und gleichzeitig (siehe Titelbild) ziemlich wahnsinnig ist.

„Otaku“ bezeichnet im Japanischen Fans, die ein großes Maß an Zeit und Geld für ihre Leidenschaft aufwenden und ihr mit großer Neigung nachgehen. Es wird ähnlich wie die englischen Wörter Nerd oder Geek benutzt.

Aus: Wikipedia:Otaku

Die Tatsache(?), dass sie unbeliebt sein soll (siehe Titelübersetzung), ist mir etwas merkwürdig erschienen, dazu werde ich mich im Artikel noch äußern.

Worum geht’s?

Tomoko

Voilà

Also Tomoko ist ein fünfzenjähriges Mädchen, ziemlich klein und vom Körper her sehr unscheinbar und zierlich gebaut, mit langem, struweligem, schwarzem Haar und hart unterlaufenen Augen. Sie sieht ziemlich langweilig aus für ihre Mitmenschen und wird auch meist von ihnen nicht registriert. Im ersten Moment könnte man denken „Ein typischer, japanischer Schulanime über die einsame Protagonistin“ – aber ich als Typ und Kitschhasser (vom Feinsten) würde euch diesen Anime nicht an’s Herz legen, wenn das so wäre.

Tomoko hat ein beeindruckend realistisches und reflektiertes (wenn auch komplett beklopptes) Innenleben in ihrem Kopf, in dem jeder ein Stück von sich wiedererkennen können sollte. Ich kenne wenige Anime oder überhaupt irgendwelche Sendungen, die eine so komplexe Thematik wie Einsamkeit und Gesellschaftsängste so exakt widerspiegeln können, wie WataMote das konnte. Klar, übertreibt Tomoko maßlos, sieht in allem ein unlösbares Problem und stellt immer wieder fest, dass sich alles gegen sie verschworen haben müsse, obwohl sie selbst eigentlich nur ihr schlimmster Feind ist, aber die Problemlage ist wirklich, wirklich gut dargestellt.

Mit einer guten Menge an Humor und Bescheuertheit, ist dieser Anime echt mein Fund des Jahres!

Anime/Manga

Notpopularcover

Den Manga werde ich jetzt anfangen zu lesen

Ich muss gestehen, dass ich bisher nur den Anime gesehen habe. Einen Vergleich mit dem Manga kann ich daher an dieser Stelle nicht bieten.

Der Anime hat auch nur 12 Folgen (das sollte in 1-2 Wochen zu schaffen sein) und besteht aus losen Episoden, die sich zwar manchmal an vorherige Geschehnisse erinnern, aber im Grunde recht zusammenhangslos funktionieren. Die ersten 6 Folgen behandeln das erste Jahr an der High School (oder wie das bei denen heißt…), Folgen 7-9 die ersten Sommerferien und die Folgen 10-12 das zweite Jahr. Gegen Ende kam es bei meinem Sub zu einer Änderung, da war es plötzlich das erste sowie zweite SEMESTER (also Halbjahr), was jetzt genau stimmt, ist aber unwichtig.

Themen
Das Thema, das über allem steht, ist Tomokos heftige Blockage, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Tomoko ist wahnsinnig introvertiert – so krass, dass sie kaum Sätze, manchmal nicht einmal Wörter herausbringen kann, wenn sie mit Menschen kommunizieren muss, die nicht Teil ihrer Familie sind. Sie nuschelt, dreht sich weg, läuft rot an und flüchtet. Der Zuschauer erlebt die Welt daher fast nur aus Tomokos Kopf und ihren Selbstgesprächen heraus, in denen sie alles und jeden kommentiert, in Schubladen steckt und gegen sich selbst ausrichtet.

Um zum nächsten Thema zu kommen – die Schubladen.
Tomoko ist fünfzehn und aufgrund ihrer Probleme ziemlich einsam, hat nur eine wirkliche Freundin (zumindest wird im Anime nur eine vorgestellt) und noch keinen Freund. Es geht also in ihren Gedanken viel um Jungs im Allgemeinen, und um die anderen Mädchen ihrer Klasse und jene, die sie auf der Straße sieht, die eigentlich allesamt sofort als Schlampen abgestempelt und in besagte Schubladen gestopft werden, da sie – laut Tomoko – ihre Körper aus ihrer „Schlampenhaftigkeit“ heraus in den unverfrorensten Outfits darstellen (das ist eigentlich nur normale Kleidung, lol).

Dabei muss ich als Junge sagen, dass es recht erfrischend ist, so eine deutliche Kommunikation mal aus Sicht von einem Mädchen präsentiert zu bekommen. Normalerweise sind derart abstempelnde Gespräche eher Jungsgespräche.
Tomoko hat zudem eine zweifelhafte Beziehung zu fiktionalen „Partnern“ aus Dating-Sim-Games (die scheinen in Japan total krass abzugehen, ein Bruchteil ist damals mit Release des Nintendo DS auch zu uns nach Europa herübergeschwappt) und es kommt hier mitunter zu ganz lustigen Szenen.

Watamote - 04 - Large 04

Hentai-Tomoko XD

Um es zusammenzufassen – es geht viel um Jungs/Mädchen=Sex. Aber eben um jene Art abstrakte Vorstellung von Sex, die ein komplett wahnsinniges Dating-Sim-Otaku-Mädchen mit einem leichten Hang zu selbst forcierter Perversität oder Lüsternheit (ähnlich wie Naruto/Konohamaru in den ersten Folgen) davon hat.

Jede Folge des Anime hat etwa den folgenden Titelstil: „Da ich eh unbeliebt bin, mache ich eben“/ oder: „passiert halt…“ und Tomoko meint stets einige Dinge in ihrem Leben zu erkennen, die an ihrer Unbeliebtheit Schuld seien und von denen sie sich durch eine total bekloppte Idee endlich befreien (oder zumindest ein wenig lösen) könne. Das sind so Ideen, wie sich anders zu kleiden, einen Job in einem total hippen Cafe zu haben, oder in der U-Bahn belästigt zu werden (wtf?) und sie probiert diese auch prompt aus, wobei sie ihre Versuche meist dadurch kaputt macht, dass sie sie überdenkt, oder sie komplett hirnrissig umsetzt, oder sich selbst durch ihre Verrücktheit bei der Durchführung einschränkt, wenn sie sich beispielsweise „doch“ nicht traut, eine Idee umzusetzen.

Oder die Idee selbst ist einfach in sich total hirnrissig (wie zum Beispiel in der U-Bahn belästigt werden zu wollen!!!).

Aber halt – da war doch was.
Tomoko IST ja eigentlich gar nicht unbeliebt. Zumindest nach meinem Verständnis nicht.
Sie ist einfach nur unscheinbar, weil sie niemals etwas sagt, mit niemandem reden will/kann und daher keine Kontakte schließt. Es sprechen immer wieder Leute mit ihr, denen sie nicht antwortet, die aber sehr selten dadurch auf die Idee kommen, sie sei nicht ganz dicht. Selbst wenn sie sich gerade mal wieder durch irgend einen Unsinn zum Affen macht.

Was ist gut?

Tomokos Darstellung

Watamote dark

Gloomy

Gut ist vor allem, dass Tomoko total überzeugend rübergebracht wird.
Ihr Aussehen, ihre Stimme, die Dinge, die sie sagt, die Dinge, unter denen sie leidet, die Dinge, von denen sie träumt, die Hobbys, mit denen sie sich beschäftigt… Sie ist ein „echter“ introvertierter Otaku.
Jeder wird sich an Phasen aus dem eigenen Leben erinnern, in denen er Ähnliches erlebt oder vergleichbare Gedankengänge durchschritten hat.

Was ich meist bei solchen Unbeliebtheits-Fernseh-Dramen befürchte, ist dass der Ritter auf dem weißen Schimmel dann doch hinter der nächsten Ecke wartet und plötzlich alles gut wird – das ist hier Gott sei Dank nicht so – das trägt extrem zur realistischen Darstellung von Tomokos (traurigem? finde ich nicht) Leben bei.

Effekte
Was ich zudem auch richtig gut finde am Anime, sind verschiedene, ziemlich geniale Effekte – einige unterstützen das Verstehen der Handlung, andere sind einfach nur schön anzusehen.
Hier ein paar Beispiele:

Lichteffekte

Watamote - 11 - Large 17

Tolle Lichteffekte!

Hier sieht man die wirklich schönen Lichteffekte des Anime.
Im oberen Hintergrund seht ihr die eckigen, geometrischen Figuren, die über die Sonne gelegt werden – diese tauchen meist im Inneren von Räumen auf, da sich Tomoko meist in ihrem Zimmer vor dem PC/Fernseher aufhält und es oft Nachmittag/Abend ist – das ist sehr simpel, aber sticht schnell hervor und ich finde es echt nett anzusehen. Besonders wenn das einzige Licht im Raum vom Bildschirm oder vom Handydisplay kommt.

Innen/Außen

Watamote inner-outer

Sofort ist zu erkennen, was wirklich in ihr vorgeht

Was ich total genial finde – und da musste ich echt zweimal hinschauen, bis ich es begriffen hatte ist, dass der Anime manchmal Phasen hat, in denen er das „äußere“ Gesicht, das Tomoko in einigen Situationen anderen zeigt gegen ihr „wirkliches, inneres“ Gesicht austauscht. Das passiert meist, indem ein farbiger Kasten über einen Teil ihres Gesichts geblendet wird, der dann ihren „wirklichen“ Ausruck für einen Moment einblendet. Simpel und ausrucksvoll, weil beide Versionen dem Zuschauer präsentiert werden können, ohne die Szene abzubrechen.

Soundwords

Watamote Soundwords

Man erkennt sofort, dass Tomokos Gejammere, das hier durch die Wand zu ihrem Bruder dringt, diesem tierisch auf die Nerven geht

Der Anime wird sehr häufig unterstützt von animierten Soundwords, die über den Bildschirm schwirren. Auch wenn ich sie im Original nicht lesen kann (Alle Subs, die ich bisher probiert habe, übersetzen sie aber mit, meist sogar in der richtigen Farbe, um verschiedene, gleichzeitig erscheindende Soundwords einander zuordnen zu können – Klasse!) sehe ich ihnen doch gleich im ersten Moment ihren Charakter an – sie unterstützen das Bild, die Szene, das Gefühl augenblicklich und das total eindrucksvoll. Am besten funktioniert das in Episode 4, als Tomoko versucht, einen erotischen Traum zu erzwingen – total genial.

Fokus

Watamote faceless

Spotlight

Ich finde es immer toll, wenn Serien simplistisch zeigen, was sie darstellen wollen.
Wer gerade unwichtig ist, darf gerne im Hintergrund verschwinden – das machen Animeserien gerne durch das „Ausgrauen“ oder durch das Zeigen von „Gesichtslosen“. Beides zeigt, dass jemand gerade unwichtig ist, aber trotzdem noch das Gelände durch seine Anwesenheit bevölkert. Das ist also nichts Neues.
Dieser Anime setzt dies aber auch gerne für Tomoko selbst ein, wenn sie mal wieder so hart versucht, nicht aufzufallen, dass alle anderen an ihrer Stelle farbig sind, sie selbst aber ausgegraut wird. Dass sie trotzdem im Fokus ist, sieht man dann daran, dass sie dann doch die einzige mit Gesicht ist. Diese verspielten Kombinationen sind ganz nett.

Synronsprecher
Die Synchronsprecherin der Hauptcharakterin ist EXTREM gut!
Sowas habe ich seit mehreren Anime nicht mehr erlebt – Die meisten japanischen Sprecher heutzutage sind absolute Profis und füllen ihre Rolle perfekt, aber die Rollen selbst verhalten sich meist in vorher absehbaren und „engen“ Parametern.
Son Goku (als Beispiel einer ganz besonderen Stimme) schreit sehr viel – darauf kann man sich aber einstellen, indem man zuvor eine kräftige Stimme sucht (Nein, ich will nicht sagen, dass es jemanden gibt, der auch nur annähernd die Klasse von Gokus Synchronsprecherin hat, aber Goku hat nur eine begrenzte Palette an Emotionen – „traurig“ ist er doch z.B. nie, das heißt seine Sprecherin muss das gar nicht darstellen können).

Tomoko hat irgendwie alle möglichen Extremitäten an emotionaler Expression einmal durch – sie schreit wie eine Irre, nuschelt wenn sie schüchtern ist, sodass ich sie kaum höre, heult und jammert und hat auch einen Crazy-Mode, in dem sie lacht, während sie heult oder einfach nur seltsame Geräusche macht.
Die Synchronsprecherin hat für ihre Rolle sehr viel Lob bekommen – und das zurecht, guckst du hier:

Schüchtern und leise

Bei 0:23 sieht man, was ich bezüglich des „gut Rüberbringens“ von Tomokos Psychose meine: Die arme, schüchterne Tomoko will eigentlich was sagen, aber weil die Verkäuferin nochmal nachfragt, gerät sie in Schock und „flüchtet“ lieber, anstatt den Mut aufzubringen, sich der Hürde, ihren Wunsch erneut auszusprechen, erneut zu stellen. Auch der Schock-Sound, der zeitgleich kommt, unterstützt das.

Laut und irre
Das nächste Bonbon ist ein ganz besonderes.
Tomoko kann verdammt gut schreien. Und Zu Beginn von Folge 10 (zweites Schuljahr) wechseln alle Schüler die Plätze, sodass sie nicht nur direkt zwischen einer Gruppe Jungs und Mädchen sitzt, über die sich sich zuvor schon die ganze Zeit beklagt hat, sie sitzt auch noch fast direkt vor dem Lehrerpult. Beides kann Tomoko überhaupt nicht ertragen und fungiert durch ihr Schreien auch noch gleich als Überleitung in das Opening – das war echt gut gemacht, seht es euch an:


(Nur die ersten 16 Sekunden sind entscheidend, der Rest ist Intro. Hintergrund der Gespräche onscreen ist, dass Tomokos neuer Sitznachbar „Suzuku“ gerade zum ersten Mal mit Tomoko gesprochen hat – nicht vergessen – sie ist nicht unbeliebt, nur einfach unscheinbar, es wird sich auch nicht über sie lustig gemacht, aber Tomoko flippt trotzdem aus).

Die Nebencharaktere

Yuu und Tomoki

Tomoki und Yuu

Die Nebencharaktere werden gezielt eingesetzt, um die Botschaft der Protagagonistin zu unterstützen, oder um ihre wahnhafte, falsche Aufnahme der Situation für den Zuschauer zu korrigieren. Ein gutes Beispiel hierfür, ist Tomokos Bruder „Tomoki“ (wahnsinnig einfallsreich, nicht wahr?), der genau so abgefuckt aussieht wie Tomoko, aber im Gegensatz zu ihr sportlich und beliebt ist. Auch Yuus Freundin aus der Mittelstufe (die mir aber ein wenig zu blöd-naiv ist) wirkt gut, um immer wieder zu zeigen, wie geisteskrank und egozentrisch Tomoko eigentlich ist, da sie mit der hübschen Yuu des Öfteren plant, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – aber gleichzeitig zeigt es auch sehr realistisch, wie einsam und beneidend sie ist, weil Yuu (früher sehr unscheinbar) so hübsch geworden ist und alles hat, was Tomoko sich wünscht – genau wie ihr Bruder.

Das Gesamtkonzept
Der ganze Anime ist voll von kleinen Spielereien.
Ob jetzt Licht-/oder Soundeffekte, grafische Spielereien, Farbspiele, Animationen von einer 360°-Kamerafahrt (Episode 5 am Ende), Tiere/Gegenstände, die durch ihre Schriftzeichen dargestellt werden (Episode 4 Anfang), Referenzen an die moderne Popkultur – WcDonalds, PM3 als PlayStation3, ColaCola als CocaCola oder DeathNote:

Der Anime ist total detailverliebt. Ich bin echt traurig, dass das nur 12 Folgen waren, wo es doch bisher schon eine ganze Menge (6 glaube ich) Mangabände zur Serie gibt, die auch aktuell noch laufen. Wenigstens ist für Oktober 2014 ein OVA angekündigt worden.

Was ist schlecht?

Hmm, zuerst wollte ich schreiben „bisher nichts“, dann „dass es nur 12 Folgen gibt“ und dann „dass Tomoko einfach nicht aus ihren Blödheiten lernt“, aber nach 12 Folgen, war sie tatsächlich, besonders im zweiten Jahr sehr viel reflektierter und ihre Ideen waren sehr viel realistischer, daher ist das einzig Schlechte dann doch, dass es nur 12 Folgen gibt und dass das einfach zu wenig ist, um am Ende mit der Serie irgendwohin zu kommen. Es gibt keine tiefere Botschaft, die Tomoko aufgenommen oder an uns gegeben hat, keine längerfristige Entwicklung, wir haben Tomoko kennengelernt und sie dann wieder verlassen, nachdem wir ein paar Einblicke in ihr Leben bekommen haben. Man sollte immer gehen, wenn es am Schönsten ist, aber es war noch nicht genug. Es hätte sich einfach noch ein bißchen was entwickeln sollen, bevor es gleich wieder endet.

=> Auf zu den Mangakapiteln also!

Ninjason

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Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

17 Kommentare zu “Bitte schaut… „WataMote“

  1. Ninjason sagt:

    Ey ernsthaft – SCHAUT diesen Anime!

  2. johnny/ジョニー sagt:

    Ja, ist ja gut. Klingt fast schon wie ein Befehl von dir. 😀
    Aber im ernst… klingt wirklich überaus interessant. Jetzt nur noch die Zeit dazu finden. ~_~

  3. Ninjason sagt:

    Ich habe noch etliche weitere Refrenzen gefunden, die mir gar nicht so aufgefallen sind – Neon Genesis Evangelion, Mädchen-Animeserien-Bla und eine, die ich im Artikel nicht mehr unterbringen konnte, an Battle Royal:

    Tomoko ist echt, ECHT crazy. Damn!

    Nächstes Mal kommt auch wieder ein etwas männlicherer Post von mir.
    Hier noch ein Videotrailer zur japanischen Splatter-Film-Umsetzung von Battle Royal mit dem allseits beliebten „Takeshi“ von „Takeshi’s Castle“

  4. Wow, ich bin sehr positiv überrascht, dass der Anime hier empfohlen wird! Ich kenne ihn schon seit der Austrahlung in Japan und er ist mir perönlich sehr wichtig, da ich Tomoko sehr ähnlich bin und mich in sehr vielen Situationen (in sozialkritischen Szenen über Ausrasterszenen bis hin zu den Perverse-Gedanken-Szenen) selbst wiedererkannt habe. Selbst die Szenen, die du als übertrieben empfunden hast, dass sie zum Beispiel in allem ein unlösbares Problem sieht ist garnicht so weit hergeholt, wie auch andere normale Leute vielleicht denken. Es gibt ausser „Welcome to the NHK „[ja Ninjason, das soll ne Empfehlung für dich sein 😀 ] keine Anime, wo ich mich mit dem Hauptcharakter so stark identifizieren konnte und grade das macht den auf den ersten Blick unscheinbaren Anime für mich so unheimlich wertvoll.

  5. Watamote ist krass. Ich muss leider sagen, dass ich es an vielen Stellen die Realistik echt bedrückend fand, weil mein Bruder wirklich sehr ähnlich dazu ist und ich weiß, wie sehr ihn das manchmal belastet. Dadurch hat der Anime bei mir aber auch einen leichten Nachgeschmack nach jeder Folge hinterlassen und mehr als einmal saß ich da und dachte mir „Oh man“.
    Ein Kumpel von mir liest den Manga und meint, dass sich eigentlich nicht viel tut und das finde ich nicht mal schlimm. Solche Fälle lösen sich zumeist nicht von allein und wie du schon sagst, sind die meisten Probleme von demjenigen selbst hausgemacht.

    Watamote bringt das aber sehr gut rüber und ist deshalb wesentlich erfüllender zu gucken, als so manche Slice-of-Lice Animes. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich nach 12 Folgen erst einmal genug hatte wegen dem oben genannten.
    In ein paar Monaten würde ich mich aber sicherlich über eine Fortsetzung freuen.

  6. Ninjason sagt:

    @Narutofreak
    Möhöhö, wenn du wüsstest, was ich schon alles gelesen und gesehen habe…
    Die schlimmsten Schnulzen und seltsamsten Storys. Hauptsache sie sind gut präsentiert – ich kann Kitsch absolut nicht leiden und kriege eine absolute Hasskappe, wenn ich Dinge sehe, die einfach schlecht oder unsinnig dargestellt werden.
    Mit dem maßlos übertreiben finde ich, treffe ich aber viele Szenen komplett in’s Schwarze. Klar hat Tomoko Neurosen, die sie „zwingen“, Dinge auf ihre falsche Art zu interpretieren, damit ihr Inneres Ruhe gibt, weil sie eine Antwort gefunden hat (egal ob sie realisitisch ist), aber manchmal, zb bei der Staubsauger-Aktion, da ist des dann doch einfach „maßlos übertrieben“.

    Deinen Tipp sehe ich mir mal an, ich schaue gerade eine weitere Liebesschnulze, die eigentlich echt nett ist. Die sehe ich erstmal durch und dann schaue ich mir deinen Manga/Anime an – welches Medium soll ich denn davon zuerst aufnehmen? Manche Serien muss man ja erst gelesen haben.

    @Senninmoodo
    Ja, teilweise war das echt… „echt“.
    Ich bin zwar ein Profi im Anime-/Manga-/Game-Thema, aber ich war in meiner Kindheit immer einer von den Coolen und habe nie unter den besagten Problemen, denen sich viele Menschen wie Tomoko ausgesetzt sehen, zu leiden gehabt, aber ich kenne sie trotzdem.

    Im Kopf läuft es genauso ab wie bei Tomoko, egal ob du beliebt bist oder nicht – im Kopf sind wir alle gleich.

    WataMote war echt ein schöner, seltsamerweise „friedlicher“ Anime. Es musste gar nichts passieren in dem Sinne, dass sich Tomoko irgendwie verbessert oder so – das wäre unrealistisch gewesen. Über die Jahre vllt, aber dafür war der Sendefokuzs von 1 Jahr zu kurz, es war halt echt nur ein kurzer Einblick.

    Das ist ok so, der Story hat es keinen Abbruch getan, nur ich als Zuschauer fühle mich etwas… mit einem halben Glas zurückgelassen.

  7. @Ninjason

    Bitte schreib nicht so als wärst du voll der Überpro und alle anderen Noobs, das kommt für mich echt grade so rüber und ich mag das garnicht. Ich habe auch schon sehr viel gesehen (es geht auf die 1000 zu) und denke, dass ich sowas auch mittlerweile gut einschätzen müsste. Trotzdem geb ich damit nicht so an, sondern genieße im stillen und wenn mal jemand eine Frage zum Thema Anime/Manga hat, versuche ich so gut es geht zu helfen. Was mir auch aufgefallen ist, dass du oft Sachen verallgemeinerst, so nach dem Motto „wenn ich das sagst, dann ist das so“ oder „Was ich sage ist Fakt“. Jeder hat eine andere Meinung und diese haben wir ja mittlerweile mitbekommen. Ach und nochetwas: Das war zwar nicht direkt an mich gerichtet, aber wenn ich sowas lese wie: „in meiner Kindheit immer einer von den Coolen und habe nie unter den besagten Problemen, denen sich viele Menschen wie Tomoko ausgesetzt sehen, zu leiden gehabt, aber ich kenne sie trotzdem.“ oder „Im Kopf läuft es genauso ab wie bei Tomoko, egal ob du beliebt bist oder nicht – im Kopf sind wir alle gleich.“ da dreht sich mir echt alle um. Wie kann man das nur so verallgemeinern, alle in einen Topf schmeißen und nicht auf jeden als Individium eingehen? Wenn du wüsstest, was in meinem kranken Hirn vorgeht, glaub mir, da würde dir hören und sehen vergehen. Ich habe ja zusätzlich zu emienm Autismus noch das Asperger-Syndrom und das ist nochmal ne ganze Ecke härter als du es dir vielleicht vorstellst.

  8. Ninjason sagt:

    @Narutofreak,

    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden.
    Mein Kommentar war daraufhin ausgerichtet, dass ich dachte, ich müsste dir erklären, wie ich dazu komme, diesen Anime vorzuschlagen, der so gar nicht zu meinem Stil als Blogautor hier passt. Daher der „was ich schon alles gesehen habe“ – das war nicht auf die Anzahl sondern die Bandbreite bezogen, da ich hier sonst eher etwas… äh „eingeschränkt“ in meinem Geschmack wirke und ich dir daher mitteilen wollte, dass das gar nicht so ist und dass ich ein großes Interesse an vielen Serien hatte, die nicht zu meinem sonstigen, hier bei Ramen-chan von mir vermittelten Bild passen.

    Zu meiner Schreibweise – ich hab mir meinen Kommentar nochmal durchgesehen – ich glaube du hast mich auch hier falsch verstanden. Lass mich den Absatz nochmal schreiben und ein Wort austauschen, dann wird meine Position glaube ich eindeutig von der Art, die du von mir befürchtest, getrennt:

    Mit dem maßlos übertreiben finde ich, treffe ich aber viele Szenen komplett in’s Schwarze. Zwar hat Tomoko Neurosen, die sie “zwingen”, Dinge auf ihre falsche Art zu interpretieren, damit ihr Inneres Ruhe gibt, weil sie eine Antwort gefunden hat (egal ob sie realisitisch ist), aber manchmal, zb bei der Staubsauger-Aktion, da ist des dann doch einfach “maßlos übertrieben”.

    Also, mein Fokus war nicht auf „Natürlich ist es so, dass Tomoko dass so und so, weil blablabla“
    sondern:
    „Ja, ich meinte zuvor, ich finde einige ihrer Aktionen übertrieben. Das war vereinfacht dargestellt, weil Tomoko das sich ja nicht aussucht, aber als Zuschauer des Anime muss ich dann doch sagen, einige Situationen fand ich außerhalb des Rahmens“.

    Das sollte tatsächlich keine Vorgabe sein, wie man den Anime zu verstehen habe, ich wollte nur nochmal erklären, wie ich dazu komme, diese Position zu vertreten.

    Zu deiner zweiten Hälfte:
    Ich entschuldige mich, da ich hier offensichtlich einen Nerv getroffen habe, aber auch hier glaube ich, hast du das, was ich sagen wollte, nicht aufgenommen.

    Der Anime heißt ja „[…] ihr seid schuld, dass ich nicht beliebt bin!”
    Und was ich schreibe ist, dass ich die Gedankenwelt, die der Anime uns vorstellt, kenne und nachvollziehen kann, aus eigener Erfahrung, mit dem Unterschied, dass ich (Tut mir Leid, ich will da echt nicht drin rumbohren, aber nach deinem -verständlicherweise – doch sehr stark vorwurfsvollen Kommentar möchte das nicht so stehen lassen) nur diese eine Erfahrung, die im Titel steht, mit der Protagonistin nicht teile.

    Auch hier entschuldige ich mich, wenn ich einen unguten Nerv getroffen habe, aber ich habe mich echt einfach nur auf den Animetitel bezogen.

    Was ich dann mit dem „Im Kopf gleich“ meinte war, dass das eben nicht bedeutet, dass es in meinem Kopf nicht auch all diese Gedanken und Fragen und Träume und Hoffnungen und alles andere, was in Tomoko vorgegangen ist, gegeben hat.
    Sondern eben genau anders herum – es war alles da.

    Narutofreak, ich meine das ernst – es tut mir wirklich Leid, dass du dich attackiert gefühlt hast, aber auch wenn ich bei vielen Artikeln gerne mal eine absichtlich provozierende Haltung einnehme – hier habe ich das wirklich nicht getan und nicht gewollt.
    Da das trotzdem passiert ist entschuldige ich mich bei dir, aber das war nicht intendiert, ich wollte nur darstellen, aus welchen persönlichen Gründen ich diesen Anime als sehr schön empfunden habe.

  9. der Babo sagt:

    Schaut den Anime nicht! Diese krebserregende Fanbase ist schon viel zu groß, noch mehr und ich benötige einen Strick.

  10. MirFielNichtsEin sagt:

    Lieber Babo, wenn du das so sagst, sollte ich vllt mal reinschauen.

  11. @Ninjason

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
    Ich war mir nicht sicher ob meine Antwort nicht vielleicht einfach gelöscht wird, da ich das doch ein wenig aggressiv geschrieben hatte, daher finde ich es gut, dass du du dir die Zeit genommen hast ausführlich auf die einzelnden Punkte einzugehen.
    Auch wenn du mich nicht direkt angeschrieben hattest und du mich ja auch kaum kennst, hatte ich mich zu dem Zeitpunkt persönlich angegriffen gefühlt, daher entschuldige meine rabiate Schreibweise.

    Aufgrund meine kleinen Störung neige ich oftmals dazu Sachen falsch zu verstehen und aussagen sofort auf mich zu beziehen, insbesondere was mit sozialen Dingen, wie Gefühle zum Ausdruck bringen oder Kommunikation und da der Anime ja unter anderem auch mit solchen Dingen viel zu tun hat, ist das genrell ein heikles Thema für mich.
    Normalerweise bin ich einfach still, rege mich alleine darüber auf und schreibe einfach garnichts, aber diesmal wollte ich es mal wagen dir meine Meinung lauthals mitzuteilen und das hat sich ja jetzt als gut herausgestellt, da ich nun weiß, wie einige der Aussagen gemeint waren und ich weiß, dass ich wieder einmal Aussagen falsch interpretiert habe.
    Weil du bist mir eigentlich schon sympathisch, vor allem da du auch solche Anime schaust und nicht nur Mainstream-Kram und da du solche Anime auch hier vorstellst, obwohl das, wie du schon sagtest, nicht zu deinen üblichen Anime passt, über die du hier normalerweise so redest.

    Zu „Welcome to the NHK“ oder auf japanisch „NHK ni Youkoso“: Das ist zwar ein ziemlich ähnlicher Anime, wenn auch doch ziemlich anders. Es geht um einen jungen Mann, der die Schule schon abgeschlossen hat, aber aufgrund vom dem, was in seinem Kopf vorgeht, schafft er es nicht einen Job zu finden. In seinem Kopf spielt sich eine eigene Welt ab, er schließt sich in seinem kleinen Appartment ein und geht nur selten nach draussen. Er lebt von dem Geld seiner Eltern und wenn er nach draussen geht und versucht einen Job zu finden, fühlt er sich direkt beobachtet und er denkt sofort, dass jeder ihn anschaut und schlecht über ihn denkt. Er fühlt sich schon oft einsam und fängt dann an zum Beispiel mit seinem Kühlschrank oder seiner Mikrowelle zu reden. Ausserdem sieht er oftmals in vielem gleich eine Verschwörung gegen ihn. Im späteren Verkauf trifft er noch auf das Mädchen Misaki, die öfters von schweren Depressionen geplagt wird. Der Anime ist ein wenig sozialkritisch und auch wie Watamote in erster Linie Comedy, aber mit einem bitteren Nachgemaschmack und auch vielen Szenen, die einem zum Nachdenken bringen.

    Und noch zu mir: Mir passiert sowas wie Tomoko auch oft, zum Beispiel habe ich mir schon mehrmals vorgenommen bei Kaufland ein frisch gebackenes Brot zu kaufen. Die Brote sind in so durchsichtigen Kästen und man muss die mit der Hand rausnehmen. Wenn man so ein Brot aber berührt, dann muss man es kaufen. Das Problem ist die Brotschneidemaschine. Die sieht etwas bedrohlich aus und ich bin oft ungeschickt und man muss da so reigreifen, das Brot richtig reinlegen und so, damit man das dort vor Ort selber schneiden kann, ist alles Selbstbedienung. Ich kann so ein Brot nicht Zuhause selber schneiden und wenn ich das anfasse und das in die Maschine lege und das nicht hinbekomme, dann bin ich gezwungen es trotzdem zu kaufen. Leute, die mich beobachten und seehen, wie ich an so einer Maschine verzweifel halten mich dann für nicht ganz frisch im Kopf. Ich habe schon mehrmals versucht einen Mitarbeiter von Kaufland anzusprechen, ob der mir das machen kann, aber es kostet mich einige Überwindung und ist sehr schwer. Einmal hab ich es versucht und bin langsam auf einen zugegangen, aber dann kam ein anderer Kunde und hat den angesprochen und dann sind die zusammen irgendwo hingegangen. Oder einmal kam dann ein anderer Mitarbeiter und dann haben die sich die ganze Zeit unterhalten. Ich sitze an dem Problem schon seit Monaten und ich habe bisher dann immer lieber das viel teurere, schon geschnitte Brot gekauft xD
    Aber im Gegensatz zu mir hat Tomoko ihre beste Freundin und ihre Familie mit denen sie normal reden kann.

    Ich lese übrigens auch den Manga, bin aber noch nicht beim aktuellen Kapitel. Es gibt zwar nicht so viele Kapitel, aber die, die ich schon gelesen habe, kenne ich halt schon aus dem Anime und es scheint nicht viele Neue zu geben.

  12. johnny/ジョニー sagt:

    @MFNE:
    Wie leicht du doch zu beeinflussen bist. ;D 😉 … *fingeraneinandertipp* ausgezeichnet! 😀 😀

  13. Ninjason sagt:

    @Narutofreak
    Einen Post habe ich glaube ich glaube ich erst einmal gelöscht, da hatte sich jemand als Johnny ausgegeben und wild herumgeflamed.

    Also um hier gelöscht zu werden, muss man schon einiges getan haben XD

    Du hast schon das Richtige getan, auf jeden Fall – ich bin ein eher unsensibler Klotz, manchmal muss man da einfach den Finger drauf legen, damit ich das ralle.
    Außerdem kann ich gut mit Kritik jeder Art umgehen und ermutige ja oft, zu kritisieren.

    Hmm du machst einen guten Punkt – ich habe diese von oben-herab-Schreibweise tatsächlich, ich glaube, das habe ich mir damals in der Wiki angewöhnt, das muss ich mal wieder loswerden.

    Zu deinen Erfahrungen und zum Animebezug – Watamote hat viele, viele Punkte angesprochen, die in diese Welt gehören, die du ja auch aus deinem Leben berichtest, die ich auch kenne und die viele wohl in gewissem Maße erleben.

    Meinen Abschlusssatz im Artikel selbst:

    Es gibt keine tiefere Botschaft, die Tomoko aufgenommen oder an uns gegeben hat, keine längerfristige Entwicklung, wir haben Tomoko kennengelernt und sie dann wieder verlassen, nachdem wir ein paar Einblicke in ihr Leben bekommen haben.

    Bezieht sich ein wenig darauf – „sie“ wurde gut dargestellt – es kam zu ein paar eindrucksvollen Beispielen, wie sie sich verhält in den Situationen, durch die sie durchmuss (ich fand die Szene bei WcDonalds, als sie die Leute aus ihrer Klasse trifft, am aussagekräftigsten, DA hab ich echt gestaunt, wie realistisch Tomokos Situation dargestellt wurde, das Denken – Wie komme ich hier raus, wo muss ich lang, wenn ich… dann sehen sie mich…)

    Sowas hätte ich gerne öfter im Anime gesehen. Nicht wiederholend, sondern so langsam sich verbessernd oder eben verschlimmernd, je nachdem in welche Richtung der Anime gehen will, aber stattdessen haben wir nur ein paar Beispielsituationen präsentiert bekommen, einen Einschnitt in ihr Leben quasi, ich hätte gerne eine zweite und dritte Staffel gehabt, die sich (nach der Vorstellung in Staffel 1) mit einer wie auch immer gearteten Entwicklung auseinandersetzen…

    Ich glaube, da wurde ein sehr guter Anime (in der Qualität der Serie selbst und in der Gewaltigkeit der Bedeutung, die er für die Zuschauer hat) mit starker potentieller Botschaft unnötig beschnitten…

    Ich setze alle Hoffnungen auf die OVA im Oktober, aber ich befürchte fast, da bekommen wir nur eine Folge oder so zu sehen…

  14. DrComrade sagt:

    Echt toll, wie du den ganzen Anime analysiert und dir Gedanken darüber gemacht hast. Ich habe ihn vorhin fertiggeschaut und muss sagen, dass selten ein Anime mich so sehr zum Nachdenken gebracht hat wie Watamote.
    Ich fragte mich, ob ich in letzter Zeit nett genug war und ob es vielleicht so jemanden wie Mokocchi in meinem Umfeld gibt.
    Und einige dieser Situationen, die sie durchmachte, habe ich so ähnlich auch erlebt, wie viele andere Zuschauer wahrscheinlich auch, der eine mehr, der andere halt weniger.

    Die einzigen 2 Dinge, die mich persönlich stören, ist die Tatsache das er halt nur 12 Folgen hat und das ich ihn zu spät entdeckt habe.

    Auf jeden Fall ein Anime, den sich jeder anschauen sollte.

  15. Ninjason sagt:

    Moin DrComrade – willkommen bei Ramen-chan.

    Ich kann dir nur zustimmen, WataMote war ein hervorragender Anime – ich wünschte, es würde mehrere geben, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. ABer auch abgesehen davon war die Qualität der Sprecher, Bilder und das Feeling auch einfach echt super.

    Hast du die OVA geschaut?

  16. drcomrade26 sagt:

    Ja stimmt, ein richtiges Unikat. Ich wünsche mir auch, dass mehrere Leute sich ihn ansehen.

    Echt?! Ein OVA?
    Wusste ich noch gar nicht, das es eins gibt, muss ich dann sofort gucken.
    Danke

  17. drcomrade26 sagt:

    Ja stimmt, ein echtes Unikat. Ich wünsche mir auch, dass ihn sich mehr Menschen angucken.

    Was?! Ein OVA? Das wusste ich gar nicht, den muss ich mir dann gleich angucken.
    Danke!

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