Gastartikel – Dragonball Multiverse – Eine Fortsetzung der besonderen Art

DBM Header

Hallo Aeris, hallo Ninjason und hallo liebe Ramen-Chan-Community.
Heute möchte ich euch ein sehr ambitioniertes Projekt vorstellen, welches auf den Namen „Dragonball Multiverse“ hört.
Vielleicht kennt es der ein oder andere sogar schon. Zunächst aber möchte ich mich erst einmal vorstellen.

Mein Name ist Sascha, ich bin 27 Jahre alt und komme aus dem schönen Görlitz, oder neuerdings auch liebevoll „Görliwood“ genannt.
In meiner Freizeit bin ich begeisterter Naruto sowie Ramen-Chan Leser und auf Aeris‘ Blog schon etwas um die 3 Jahre unterwegs, was umgerechnet so in etwa dem Breakdown zum Naruto Kapitel 477 entsprechen dürfte.

Aber außerdem bin ich zudem ein großer Dragonball-Fan, seitdem der Anime damals zum ersten Mal bei RTL2 über den Äther  lief, und auch heute schaue und lese ich immer noch gern die Geschichte von Son Goku and friends.
Klick mich, um in Stimmung zu kommen

Was ist überhaupt Dragonball?

Ich denke, den Manga oder den Anime sollte jeder schon einmal gelesen oder gesehen haben.
Für die wenigen die ihn (Gott bewahre) nicht kennen, reiße ich mal eben die Eckdaten an und empfehle, ihn auch mal zu lesen oder zu schauen.

Dragonball ist ein Shonen-Manga vom Zeichner Akira Toriyama und hat seinen Ursprung im Jahr 1984, also sogar noch vor meiner Zeit.
Insgesamt umfasst der komplette Mangaband (im Anime als Dragonball und Dragonball Z aufgeteilt) 519 Kapitel auf über 8000 Seiten und fand sein großes Ende dann 1994.

Aber selbst heute, 2013 fasziniert die Geschichte von Son Goku und seinen Freunden nach wie vor Millionen von Menschen, sodass selbst 19 Jahre später immer noch neue Videospiele produziert werden und selbst ein neuer Film (insgesamt nun der 18.) erschienen ist.

Son Goku auf dem Drachen Shenlong *chala (erstes DB Cover)

Son Goku auf dem Drachen Shenlong (erstes DB-Cover)

Aufgrund dieser immensen Anzahl an Fans gibt es auch immer wieder sogenannte Doujinshi-Mangas, also Mangas, die von Fans gezeichnet werden und nichts mit der eigentlichen Hauptstory zu tun haben.

Einer dieser Doujinshi ist das Projekt Dragonball Multiverse, (kurz DBM) von dem Autor Salagir und dem Zeichner Gogeta jr., dass ich euch heute vorstellen möchte.

Die ersten Kapitel sind 2008 erschienen und ich selber verfolge das Projekt seit nun gut rund 2 Jahren.
Aktuell gibt es 37 Kapitel und insgesamt 828 Seiten, welche von verschiedensten Zeichnern gezeichnet werden. Ausserdem ist es durch den großen Support möglich, dass der Manga in mittlerweile 31 Sprachen übersetzt wird und je nach Kapitel und Story, erscheinen immer 3- 4 Seiten pro Woche, also jeweils Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag.

Zu finden ist das alles unter: www.dragonball-multiverse.com

Nach etwas E-Mail-Verkehr mit Aeris und Ninjason (seines Zeichens auch ein großer DB-Fan) wurde sehr schnell klar, dass es DBM wert ist, einmal in einem größeren Artikel vorgestellt zu werden.
Und damit kommt dann ich ins Spiel.

Die Hintergrundstory

Habt ihr euch den eigentlich auch schon selber einmal gefragt, was aus Son Goku geworden wäre, wenn er nicht als Baby auf den Kopf gefallen wäre? (Ihr wisst ja, im Original hat der kleine Son Goku dadurch sein Gedächtnis verloren und konnte sich an seine Saiyajin Herkunft nicht erinnern.)
Oder aus Vegeta, wenn er nie auf der Erde seinen inneren Frieden gefunden hätte bzw. der Planet Vegeta wurde nie zerstört?
Wenn Vegeto noch immer eine Person wäre… Cell gegen Son Gohan gewonnen hätte usw… Diese Liste könnte man, glaub ich, ewig weiter führen.

Aber genau mit diesen hypothetischen Fragen beschäftigt sich Dragonball Multiverse!

Die Geschichte von DBM selbst spielt etwa 20 Jahre nach dem Sieg über Majin Buu.
Eines Tages landet im Palast Gottes ein Raumschiff der Namekianer und der Vargas.
Letztere Rasse ist eine Erfindung von Salagir und die Vargas haben eine Technologie erfunden, mit deren Hilfe man zwischen den Dimensionen reisen kann und daraufhin haben die Kaioshins ein einmaliges überdimensionales Turnier genehmigt, in dem die stärksten Kämpfer der jeweiligen Universen ohne großes Risiko (es gibt ja rein theoretisch mehrere Sets an Dragonballs) gegeneinander antreten können.

Unsere Freunde nehmen diese Einladung natürlich sofort an und treten somit als das 18. von insgesamt 20 Universen an.
An dem Veranstaltungsort angekommen, treffen Goku und die anderen sofort alte Bekannte aus den anderen Universen wieder.

Einige davon sind Cell, Freezer samt Familie, Buu oder eben Gegner aus den verschiedenen Filmen, sowie alternative Vegetas und einem Kakarott, aber auch einem komplett gleichen Universum, wie dem uns aus der Dragonball Story bekannten, aber… mit einem kleinen aber feinen Unterschied. Aber zu dem komme ich dann gleich noch.

Die Arena der Varagas und Haupthandlungsort von Dragonball Multiverse

Die Arena der Varagas und Haupthandlungsort von Dragonball Multiverse

Natürlich sorgt das Aufeinandertreffen, auf alte Gegner für viel Zündstoff und einige sehr coole Kämpfe, oder um es einfach mit Son Gokus Worten zu sagen: „Wir werden legendäre Begegnungen noch einmal erleben„.

Die Story selber beschränkt sich aber nicht nur auf stumpfes Abspielen der Kämpfe, sondern bietet auch eine sehr gute Haupthandlung und diverse Nebenhandlungen.
So gut wie jedes Universum verfolgt seine eigenen Pläne, oder was meint ihr?
Würde Freezer auf einem Haufen Dragonballs sitzen, ohne auch nur irgendwelche Hintergedanken zu haben?
Aber auch Buu oder Broly, welche in ihren jeweiligen Universen überlebt bzw. Gewonnen haben, sorgen wieder für viel Ärger und Spannung.

Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel von der Hauptstory verraten und aktuell sollte diese – meiner Einschätzung nach – gerade ungefähr bei der Hälfte der ganzen Geschichte stehen und ich habe so das Gefühl, dass noch sehr Vieles und Spannendes passieren wird.

Interessant ist auch die Reaktion unserer Helden, wenn sie auf ihre diversen Alternativen „Ichs“ treffen.
Vegeta hat es bezüglich „Aufeinandertreffen diverser Ichs“ am meisten getroffen und genauso interessant und manchmal auch lustig sind seine Reaktionen.

Vegeta gewinnt gegen Prinz Vegeta

Vegeta gewinnt gegen Prinz Vegeta


Was unterscheidet aber nun DBM von anderen Fanmangas wie Dragonball AF?

Viele die Dragonball kennen und lieben, haben sich bestimmt auch schon einmal auf die Suche nach alternativen Mangas der Serie begeben und sind dabei auf die ein oder andere Fanficition gestoßen.
Eine der bekannteren ist unter anderem Dragonball AF und galt damals, als ich nach einer Fortsetzung von DB gesucht habe, lange Zeit als eine offizielle Fortsetzung. Mittlerweile weiß ich es besser und weiß dass es bisher keine offizielle, von Toriyama gezeichnete Weiterführung von Dragonball gibt.

Mir persönlich hat DB AF auch überhaupt nicht gefallen.
Zum einen wegen der plumpen, zu weit hergeholten Story und zum anderen war eigentlich alles darauf ausgelegt, einfach neue SSJ-Stufen zu zeigen, aber auch nicht wirklich viel mehr.

Was ist es nun aber, was Dragonball Multiverse von anderen Fan Mangas unterscheidet, so sehr, dass es mich von der ersten Seite an gefesselt hat?

Nun ja, zum einen ist es die sehr interessante Hauptstory, die sich langsam aufbaut und durch diverse Geschehnisse so interessant werden lässt, dass man einfach wissen will, wie es weiter geht.
Sie bietet gute Kämpfe, interessante Wendungen, aber auch viel Platz für Spekulationen und Diskussionen, wie man es z.B. aus Naruto kennt. „Was hat es jetzt mit dem Charakter auf sich?“ „Warum war jetzt diese Reaktion da?„, „Wer ist der Schatten im Hintergrund?“ und so weiter.

Weiter verstärkt wird das ganze Gefühl dann auch noch, wenn man auf der immer vorerst letzten Seite angelangt ist, da ja jeweils immer nur max. drei-vier Seiten, verteilt über die Woche veröffentlicht werden.
Dadurch macht man sich stärker Gedanken, was jetzt wohl auf der nächsten Seite passiert.

Ein nächster Punkt, was DBM von der Masse abhebt ist, die Umsetzung der Charaktere.
Ihr findet in ihren verschiedenen Reaktion und Äußerungen/ Dialogen sofort unsere Lieblinge wieder.
Sie überzeugen und behalten nach wie vor ihren eigenen Charme und wurden mit einer nachvollziehbaren Hintergrundstory versehen oder erweitert.
Vegeta bleibt Vegeta (Je nachdem, welchen man jetzt nimmt), Son Goku bleibt auch der alte und selbst unsere Feinde erkennt man sofort wieder, als wären sie nie besiegt worden (Was ja auf die diversen Universen bezogen, auch stimmt).

Man wird eben gleich von Anfang an vom Autor und seiner erschaffenen Welt an die Hand genommen, liest die ersten zwei, drei Seiten und eh man sich versieht… ist es auch schon nachts um drei.

Unterstützt wird das Ganze dann auch noch durch die qualitativ wirklich sehr hochwertigen Zeichnungen der Hauptstory (Wundert ihr euch schon warum ich immer schreibe „Hauptstory“? Das verschieben wir auch mal auf: „Dann gleich mehr dazu„), die andere, mir bekannte, Dragonball-Doujinshi in den Schatten stellen.

Wer von euch hat denn schon einmal Fanmangas gelesen? Eben z.B. das oben erwähnte Dragonball AF.

Wie fandet ihr DB AF? Fandet ihr es auch zu übertrieben oder hat es euch vielleicht sogar gefallen?
Ihr könnt es mir ja als Kommentar schreiben.

Wie findet ihr den Aspekt, dass es dort immer wieder neue Evolutions-Stufen gibt?
Nehmen wir z.b. mal den SSJ5… mal ehrlich, ich kann auch eine Vorlage nehmen und mal eben die Farbe verändern und siehe da… Eine neue Saiyajin-Stufe ist geboren.
Ziemlich einfallslos, oder?

Son Goku als 5-facher Super-Sayajin aus DB AF (Art by Gothax – für Originalbild klicken)

Auch da liegt wieder ein großer Pluspunkt bei DBM.
Es gibt einfach keine neuen Stufen. Die gesamte Story baut auf dem von Akira Toriyama geschaffenen Universum auf.
Sprich: es gibt auch keinen SSJ4 oder überhaupt jegliche GT-exklusiven Inhalte, weil… ist ja nicht von Toriyama.
Wenn es mal Extra-Inhalte gibt, dann sind diese sinnvoll in die Story eingebaut und besitzen auch keine übertriebenen Elemente.
Beispiele dafür sind eben die Vargas oder diverse andere neu erschaffene Nebencharaktere.

Was ich auch immer ganz schön finde ist, dass sich die Zeichner selber nie wirklich zu ernst nehmen.
So bauen sie schon mal Toriyama selbst in den Manga mit ein, oder es wird mal kurzerhand eine zu offensichtliche Mary Sue als Gag eingeführt.

(Als Erklärung, was eine Mary Sou überhaupt ist, hilft uns hier mal eben Wikipedia weiter:

„Es handelt sich um eine meist weibliche und oft sehr junge Hauptperson (männliche Mary Sues werden Marty Stu, Murray Stu, Gary Sue, Gary Stu oder – selten – Barry Lue genannt), die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist. Sie vertritt moderne Positionen und zieht in der Handlung das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Selbstverständlich ist, dass sie alle auftauchenden Probleme bravourös löst.

Oft wird unterstellt, dass sie eine idealisierte Selbstdarstellung des Autors ist und hauptsächlich dessen eigene Phantasien bedient.“ (Zitat http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Sue))

Bildschirmfoto 2014-01-25 um 01.05.48

Außerdem gibt es immer wieder mal diverse andere lustige Elemente oder Kapitel, die dem ganzen Manga und der Hauptstory noch mehr Charme verleihen.

Aber wenn ich gerade mal wieder die Hauptstory anspreche… Diese selbst wird ab und an mal von Spezialkapiteln unterbrochen, welche die verschiedenen Universen behandeln und aufzeigen sollen, was überhaupt in diesen Universum passierte und wie dort der Storyverlauf war bzw. welche Ereignisse dazu führten, dass die Universen sich eben so unterscheiden. Sehr interessant und eine sinnvolle Erweiterung der Geschichte.

Eines der besten Beispiele, wie kleine Änderungen große Wirkung haben können, ist das Universum 8.
Eben jenes Universum von Freezer. Der einzige Unterschied, der dazu führte, dass Freezers Familie die dominante Macht im Universum ist, war das Vegeta auf der Erde starb.
Wie und welche Geschehnisse sich dadurch geändert haben, wird aktuell bei DBM behandelt, eben anhand eines Spezialkapitels.

Die negativen Aspekte von Dragonball Multiverse

Ich selber muss zugeben, dass es mir eigentlich schwer fällt, wirklich objektiv negative Punkte in DBM zu finden.
Aber nach einem kurzen Gespräch mit Ninjason ist auch mir klar geworden, dass eben in den Spezialkapiteln auch ein kleiner Schwachpunkt des Doujinshi Mangas liegt und konnte es vereinzelt in den letzten Monaten auch selbst noch einmal miterleben.

Die Kapitel, die immer die Vergangenheit der Universen durchleuchten, werden meistens von Gastzeichnern erstellt und dementsprechend schwankt dann auch die Qualität der Zeichnungen, obwohl die Handlung der einzelnen Kapitel nach wie vor gut bleibt, da die Story immer noch von Salagir, dem Autor, vorgegeben wird.

Da aber Bilder mehr als 1000 Worte sagen können, werde ich es euch am besten mal anhand einiger Beispiele zeigen, was ich eigentlich damit meine. Zuerst ein paar, wie ich finde negative Zeichnungen und dann noch bisschen etwas Positives hinterher.

Bsp. eines alternativen Zeichenstils

Bsp. eines alternativen Zeichenstils

Bunt, aber auch nicht wirklich schick gezeichnet

Bunt, aber auch nicht wirklich schick gezeichnet

Auch nicht so pralle...

Auch nicht so pralle…

Gutes bsp. für eine schöne Zeichnung innerhalb der Hauptstory

Gutes bsp. für eine schöne Zeichnung innerhalb der Hauptstory

Future Gohan gegen Dabra.... cooles Kapitel und super Zeichnung eines Spezialkapitels

Future Gohan gegen Dabra…. cooles Kapitel und super Zeichnung eines Spezialkapitels

Auch ein top gezeichnetes Kapitel von der Künstlerin Asura

Auch ein top gezeichnetes Kapitel von der Künstlerin Asura

Wie ihr seht, gibt es manchmal schon starke Unterschiede und gerade, wenn ein Kapitel sich mal über Wochen zieht, ist es ein Graus.

Ich persönlich bin dann leider auch nicht so der Freund davon, auf solche Zeichnungen zu setzen, da man schon versuchen sollte, einen gewissen Standard an Qualität zu halten.
Im Original-Manga selbst gibt es ja meist auch nicht soooo starke Unterschiede.

Der positive Aspekt, alternative Zeichner einzusetzen ist dann klar: es entlastet den Zeichner der Hauptstory und man findet dann eben auch mal solche Perlen wie z.B. die Zeichnerin Asura und das wiegt eigentlich schon wieder Wochen von schlecht gezeichneten Kapiteln auf.

Die Geschichte selber bleibt, wie schon oben erwähnt, auch in den Spezialkapiteln größtenteils sehr gut und wurde um eine sinnvolle und gut durchdachte Vergangenheit erweitert. Es sind dann halt eben die alternativen Stile, die es manchmal etwas runter ziehen. Nicht immer… aber eben manchmal.
Nimmt man aber mal die Hauptstory nur für sich, gibt es dort kaum qualitative Unterschiede bei den Zeichnungen.

Dragonball Multiverse: der Roman und die Website
–> Klick mich um auf die Roman und Kapitel Seite zu kommen <–

Ein paar kurze Worte möchte ich nun auch noch über die Projekt-Website und deren Inhalte verlieren.
Sobald ihr den Manga gelesen habt, oder ihr mal etwas Abwechslung braucht, schaut euch auf jeden Fall mal noch wenig auf der Seite um, denn dort gibt es einige interessante Dinge zu finden.

Zum einem haben die Jungs kleinere Minicomics von sich, aber auch von Gastzeichnern veröffentlicht sowie beschrieben, wie der Manga überhaupt entsteht.
Und zum anderen wird dort, abseits des Mangas, auch ein recht interessanter Roman veröffentlicht, der zwar das gleiche Thema hat, aber wesentlich ausführlicher die Geschichte behandelt.
Sehr zu empfehlen ist besonders der Roman über das Spezialkapitel des Universum 16, welcher sich komplett um den Charakter Vegeto dreht.

Vegeto selbst ist ja eine dauerhafte Fusion, also eine Mischung von 2 Charakteren, nämlich Son Goku und Vegeta. Die sogenannte Potara-Fusion war damals mit Hilfe der Kajoshins notwendig, um eine entscheidende Wendung im Kampf gegen Buu herbeizuführen. Jedoch wurde diese Fusion im Original- Manga wieder aufgelöst, in DBM blieb sie in Universum 16 durch einen kleinen Unterschied aber bestehen.
Und so entstand dann einer der für mich interessantesten Charaktere von ganz DBM, welcher durch den Roman noch weiter ausgebaut wird. Er umfasst z.B. die Reaktionen seines Umfeld auf sein Erscheinen, für welche Frau er sich entscheidet, wie die Kinder von Son Goku und Vegeta damit umgehen und eben die nächsten Jahre und Ereignisse.
Außerdem bekommt man durch den Roman über ihn schon sehr viel eher (als im Vergleich zum Manga) mit, dass Vegeto wohl auch eine andere, durchaus gefährliche Seite hat.

God Boy? Bad Boy? (Art by BK81 – für Originalquelle klicken)

Neben dem Roman über Universum 16 werden dann aber auch noch die anderen Spezial-Kapitel nach und nach in Textform näher und stärker/umfangreicher beleuchtet, als es im Manga überhaupt möglich wäre.

Man merkt also, dass sich die Macher von Dragonball Multiverse sehr viele Gedanken um die von Toriyama erschaffene Geschichte machen, diese versuchen sinnvoll zu erweitern und euch einfach eine runde Sache präsentieren.

Der Abschluss!

Kommen wir mal zum Schlusswort, um diesen etwas länger geratenen aber dennoch hoffentlich interessanten Artikel abzuschließen.
Wie sage ich für mich persönlich immer so schön: „Am besten schaut man sich die Sachen selber an und bildet sich dann seine Meinung.

Einige werden dann aber wahrscheinlich sagen: „Das ist ein Doujinshi und Doujinshi schau ich mir grundsätzlich nicht an, da es nicht von Toriyama stammt und somit nicht zur Geschichte gehört.
Ich sage dazu: „Das ist natürlich alles richtig. Es ist eine inoffizielle, kostenfreie von Fans für Fans Fortsetzung und ja, es ist nicht von Toriyama selber.

Aber geht es nicht vielmehr darum, einfach mal wieder dieses Gefühl zu erleben, als man vor einigen Jahren zum ersten Mal die Geschichte um Son Goku gelesen oder gesehen hat und einfach mitfieberte? Ich finde, dieses Gefühl vermittelt DBM sehr gut und man sollte wenigstens erstmal vorurteilsfrei an diesen Doujinshi herangehen. Denn von der Umsetzung her hätte es genauso gut von Toriyama selber sein können.

Unser Held ist erwachsen geworden (letztes DB Cover)

Unser Held ist erwachsen geworden (letztes DB Cover)

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick/Einstieg in die Welt von DBM bieten und es würde mich auch freuen, wenn ihr eure Erfahrungen bezüglich des Fanmangas in der Kommentar-Sektion hinterlasst.

Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, mal einen Artikel zu schreiben und die viele Zeit zu investieren, denn man soll ja immer wieder mal Neues im Leben ausprobieren.
Ich bin auf eure Reaktionen gespannt und wünsche euch bis dahin viel Spaß beim Eintauchen in die Welt von Dragonball Multiverse.

Avatar SaschaJuranek

Sascha Juranek

Wir lesen uns, liebe Grüße Sascha

Advertisements

20 Kommentare zu “Gastartikel – Dragonball Multiverse – Eine Fortsetzung der besonderen Art

  1. VirusCat24 sagt:

    Die Bemerkung das Dragonball GT nicht von Akira Toriyama ist, ist nicht gaanz richtig. die Form des SSJ4 zb ist von ihm entworfen worfen und auch die anderen Charaktäre in GT sind von ihm. Die Story hat aber nicht er entworfen.

  2. Aeris sagt:

    Ich verrat ja wahrscheinlich keinem ein Geheimnis, wenn ich sage, dass ich den Artikel schon kenne. Trotzdem: Super und ganz toll gemacht!
    Ich bin zwar nicht der riesen Dragonball-Fan, aber DBZ fand ich doch schon echt richtig gut, und dein Artikel bringt find ich sehr schön nah, dass es nicht unbedingt immer das Original sein muss, wenn doch das Wiederaufleben-Lassen alter Gefühle mindestens genau so viel Wert ist.
    War echt eine tolle Kooperation! *nice gai pose mit funkelndem stern an den zähnen*

  3. Toller Artikel, ich werde mir das auf jeden Fall Morgen anschauen.

  4. @VirusCat24
    Das ist so nicht ganz richtig. Akira war in GT lediglich ein künstlerischer Berater. Der Entwurf vom SSJ4 stammt aber ursprünglich von Charakter Designer Nakatsuru Katsuyoshi von Toei Animations.

    Ich glaube auch nicht wenn Akira hätte die Charaktere Entworfen, dass er Gohan wieder zu einen Super Sayajin gemacht hätte. Würde so keinen Sinn ergeben. 😀

  5. ftwoz sagt:

    Guter Artikel, macht echt Laune auf DBM, aber mich schrecken leider die 3-4 Seiten pro Woche ein bißchen ab.

  6. Das brauch es nicht. 🙂
    Es sind ja erstmal schon 37Kapitel Online, also bis du da an das Ende kommst, dauert es ein wenig. Und entweder man liest dann wie ich, immer die Seiten pro Woche, oder wartet dann z.b. ein Monat.

  7. aquilaeye sagt:

    Super Artikel !!!
    Hat echt Laune gemacht zu lesen. Es ist schon Ewigkeiten her, wo ich mich so intensiv mit den DB/DBZ-Universum beschäftigt habe.
    Dein Artikel überzeugt mich sogar die 3-4 Seiten pro Woche zu lesen. Mal schauen, ob ich Zeit dafür kriege.

    Mach weiter so 😉

  8. hallo sagt:

    Coooler Artikel
    Echt nicht schlecht gemacht habe mir gestern alle 37 kapitel reingezogen 🙂 wie ich das vermisst habe 🙂

  9. Mauze sagt:

    Danke für den Artikel. 🙂
    Ich habe mir auch alle 37 Kapitel durchgelesen und werde wohl von jetzt an jeden Monat weiterlesen.

  10. Super, dass freut mich sehr zuhören, dass ich einige erreichen konnte. 🙂

  11. Ninjason sagt:

    Das aktuelle Kapitel ist ja mal wieder genial gezeichnet – es versprechen tolle 25 Seiten zu werden!

  12. Sascha sagt:

    Ja Asura ist eine klasse Zeichnerin!
    Zugegeben waren die letzten 3 Kapitel jetzt nicht so besonders und ich bin froh, dass die Hauptstory weiter geht. 🙂

    Auch wenn ich es toll fand, dass Son Bra mal ihren Kopf benutzt hat.
    Bin aber auf Vechtas Kampf sehr sehr gespannt.

  13. Ninjason sagt:

    Ich verkneife mir gerade, die einzelnen Seiten zu lesen, damit ich in 2 Monaten einen richtig schönen Stoß habe, den ich auf einmal lesen kann.

  14. Sascha sagt:

    Ja, dass nehme ich mir eigentlich auch immer vor.
    Aber ich bin dann leider immer zu neugierig. 😀

  15. Ninjason sagt:

    Noch 2 Tage – dann ist zumindest die Anzeige der Seiten gefüllt – per definitionem müsste dann ein neues Chapter starten und kann „endlich“ loslesen ^^

  16. Sascha sagt:

    @Ninjason: Was sagst du zum Aktuellen Chapter mit dem Alternativen Zeichenstil?
    Also ich war ja Anfang ziemlich skeptisch, muss aber jetzt sagen es ist von der Story, sowie der Zeichnungen echt klasse.

    Ist definitive mal was anderes. 🙂

  17. Ninjason sagt:

    Ich lese jetzt nur noch in Voll-Chapter-Stößen, ich sage dir Bescheid, wenn es voll ist und ich es gelesen habe.
    Aber ich bin jetzt ein bissl „ooohje, hoffentlich ist es nicht megaugly.“ drauf. 🙂

  18. Ninjason sagt:

    OK, also direkt erste Seite:
    „Uff, das sieht heftig aus (begeisterter Jason)“

    Nach ein paar Seiten:
    „Sieht aus, wie ein krasser Fantasy-Manga, nur schade, dass es DragonBall ist, das passt nicht so richtig da rein, mit all den Gesichtsdetails… (Ein Jason, der wünscht, er hätte einen kompletten Manga in der Hand, der so gezeichnet ist und im Fantasy-Genre angesiedelt ist)“

    Am Ende:
    „Echt krass geil gezeichnet – einziges Manko – so sieht DB einfach nicht aus, das passt nicht ganz. Vor allem bei Vegeta ist der Unterschied zu krass – Cold und der Namekianer gingen noch fast klar.
    Aber super war es trotzdem. (Jason, der mehr solche Chapter will)

  19. Ninjason sagt:

    hier ist bald die 1.000ste Seite am Start – das ist echt ein Megafanprojekt.

    Außerdem habe ich zum ersten Mal seit Längerem das Gefühl, dass sich etwas bewegt und mehrere Dinge gleichzeitig interessant sind, anstatt dass immer nur ein einzelner Fokus auf den momentanen Hauptkampf liegt.

  20. Ninjason sagt:

    Das neue Chapter ist auch wieder meegageil – zumindest die ersten Seiten ^^

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s