Anime-Movies

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Tätäääää, und hier ist jetzt auch mein Anime-Movie-Artikel, passend zum Anime-Serien-Artikel, der darstellt, welche Anime-Movies ich schon so gesehen hab und wie ich sie finde!

Hier auf der Collage sind meistens die Cover abgebildet; im Artikel hab ich mich aber mehr bemüht, interessante Szenen aus dem Film herauszusuchen, die den einen oder anderen von euch hoffentlich dazu bringen, sich zu fragen: „Hmm, das sieht aber strange und interessant aus, worum geht’s denn da wohl?“

Bei allen Filmen interessiert mich brennend, ob ihr die auch kennt, und was ihr von ihnen haltet! Denn wo ich bei Anime-Serien hinter einigen von euch doch sicherlich arg zurückhänge, so hab ich doch vielleicht bei Filmen ein bisschen mehr Vorsprung! 😉 Die Collage ist zumindest bei den Movies viel voller als bei den Serien ^^ !

Also, schreibt mir gerne in die Kommentare, welche von diesen ihr kennt, und welche ihr noch ganz ganz toll findet!

Die Beschreibungen sind so Spoiler-frei wie möglich gehalten und sind als “Klappentext” intendiert: Sie sollen also nur dazu dienen, euch zum tatsächlichen Anschauen des Films zu bewegen, ohne hier in dem Text bereits alles erfahren zu haben, was man über den Film wissen muss.

Es sei denn, ich fand den Film total kagge, dann erzähl ich meistens gleich alles, was da so passiert. ^^ Wenn euch das stört, macht gerne folgendes: Lest die Story-Einleitung, die ich eigentlich überall zu Anfang schreibe, und wenn euch das schon reicht an Einblick, lasst den Rest aus und guckt den Film einfach. Wenn nicht, dann lest einfach weiter und lasst euch potenziell spoilern 🙂 !


Arrietty

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Elemente: „Home sweet home“, zwei Welten, Abenteuer

Smileys: 😀 😀 😀 _ _

„Arrietty und die wundersame Welt der Borger“ hab ich blind gekauft, weil es von Ghibli war. Und enttäuscht wurde ich auch nicht wirklich. Der Film hat zwar nur 3 Smileys bekommen, aber ich zeige ihn trotzdem gern anderen, weil er echt putzig, detailverliebt (das vor allem anderen!) und schön ist.

Es geht um Arrietty und ihre Familie der Borger: Kleine Männchen, die sich eigene Häuschen bauen und ab und zu mal etwas „borgen“ (aber nicht zu viel, sonst merken das die Menschen noch!). Da werden Armbanduhren als Wanduhren benutzt, Fingerhüte als Vasen, Knöpfe als Deko, und zwei Tropfen Wasser reichen aus für eine ganze Kanne Tee. Arrietty lebt mit ihrem Vater und ihrer Mutter unter einem Menschenhaus auf dem Land. Eines abends darf sie das erste mal mit „borgen“ gehen: eine abenteuerliche Reise in das Menschenhaus, durch kleine Risse, Nischen und Steckdosen-Abdeckungen. Doch dabei wird Arrietty leider von dem Menschenjungen gesehen, der hier seine kranken Tage im Bett verbringt. Er ist neugierig und will ihr nichts tun, Arrietty ist auch neugierig, aber ihr Vater gebietet ihr Einhalt: „Wir müssen uns vor den Menschen verstecken und in Acht nehmen!“ -„Aber der will mir doch gar nichts Böses!“ Das stimmt den Vater natürlich nicht um, doch auch Arrietty kann nicht stillhalten und sucht wieder die Nähe des Jungen. So werden sie Freunde und lernen ihre Welten besser kennen. Wäre da nicht die garstige Oma, die kleine Borger-Männchen eh in ihrem Haus vermutet und diese als lustige Spielzeuge ansehen würde…

Ja, Arrietty war schön, allerdings nur 3 Smileys weil es eben bein schön endet: ist jetzt nix Atemberaubendes, mit mega-super-wow-Fantasie und ach so magisch-mystischen Elementen oder sonstigen Überraschungen. Das Ende fand ich ziemlich strange, weil es vermittelt, dass hier noch gar nicht richtig Schluss wäre, sondern es noch weitergehen würde… müsste. Aber es geht ja nicht weiter, der Film ist dann einfach vorbei. Naja.


Chihiros Reise ins Zauberland

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Elemente: Fantasie, japanische Kultur, seltsame Gestalten

Smileys: 😀 😀 😀 😀 😀

Aaaaaaaaaaah, the best of the best!

Ich denke, zu diesem Film muss ich nicht viel sagen, den solltet ihr eigentlich alle kennen.

Warum er (einer meiner) Lieblingsfilme ist? Die Fantasie-Art find ich total genial, mit dem Badehaus, mit dem Faulgott, mit dem Ohn-Gesicht, mit Yubaba und ihrem Baby, mit der Brücke, über die man mit angehaltenem Atem laufen muss, um nicht als Mensch enttarnt zu werden, und was man da nicht alles noch für Beispiele geben könnte! So viele einprägsame Szenen, so viele tolle Charaktere, die eingängig sind und einfach funktionieren! Lustige Szenen, leicht gruselige, atemberaubende, und so schön melancholische wie Chihiros Zugreise gegen Ende des Films. Und die ganzen Bade-Szenen sind auch so genial (mit dem Fahrrad, hahaaaa!)! Haku war toll, der Anfang des Films ist auch total genial und stimmig, und wie der Bogen zum Ende gespannt wird, das fand ich auch alles ganz fabelhaft!

Nur eine Sache versteh ich leider immer noch nicht – und hoffe, dass es da was zu verstehen gibt – und vielleicht könnt ihr mir das ja helfen: Woher wusste Chihiro ganz am Ende, dass ihre echten Eltern gar nicht unter den Schweinen waren? Sie hatte doch beim zweiten Versuch schon kaum noch wiedererkannt, wer wer ist, wieso wusste sie das jetzt? Gibts da irgendnen Hinweis, den ich übersehen habe?

Egal: So ein super Film, den man auch noch verdammt oft gucken kann! Ach ja, die geilen Rußmännchen hab ich vergessen! *kicher* Einfach so viel „memorable“ Elemente drin… *schwärm*


Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

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Elemente: Gakuen (Schule), Mysteriöses, Fun, Zeitsprünge

Smileys: 😀 😀 😀 _ _

In diesem Film geht es um die junge Makoto, Schülerin, die an einem Schultag durch ein Missgeschick auf einen magischen Gegenstand fällt, der ihr erlaubt, in der Zeit zurückzuspringen. Nimmt sie also nur genug Anlauf, so kann sie immer ein paar Sekunden zurück springen. Diese Fähigkeit reicht für allerlei Gegebenheiten: zu spät zur Schule kommen, im Test versagen, jemanden versetzen, ein unliebsames Liebesgeständnis ungeschehen machen, Freunde ärgern, für Verwirrung sorgen.

Bis Makoto durch eine seltsame Zahl an ihrem Unterarm sieht, dass sie nur begrenzt viele Zeitsprünge übrig hat, und sich ein Unglück anbahnt, für das nur sie verantwortlich ist…

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang, ist ein in erster Linie lustiger Film, mit dem ganzen Rumgespringe am Anfang 🙂 ! Da gabs es gut was zu lachen, und ne fetzige Idee ist das sowieso! Am Ende wird es mysteriöser und mehr zum Beziehungsdrama, denn es geht auch ein bisschen um Liebe und darum, was man für andere tun kann, wenn man solch eine Gabe hat. Kann ich ebenfalls sehr empfehlen, auch wenn mein Leben jetzt nicht soooo bereichert hat 🙂 !


Das Königreich der Katzen

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Elemente: zwei Welten, Mysteriöses, Abenteuer

Smileys: 😀 😀 _ _ _

Das Königreich der Katzen handelt von der Schülerin Haku, die eine besondere Verbindung zu Katzenwelt hat, nachdem sie eine ganz normale Katze eines Tages vor einem Autounfall rettet: Die Katze verbeugt sich und klopft sich den Dreck von ihrem Fell. Von da an folgen ihr immer mehr Katzen, und sogar ein Katzen-Straßenzug kommt eines nachts vor ihr Haus und bedankt sich noch einmal bei ihr (sogar mit richtigen Security-Katzen, die fand ich am geilsten 😀 😀 ). Die Katzen entlocken ihr dann allerdings die Zusage, in ihr Katzenreich zu kommen und dort den Prinzen zu heiraten, was Haru im Endeffekt aber gar nicht mehr will, denn sie will doch ein Mensch bleiben!

Da kann ihr nur der Baron helfen, der Leiter des „Katzenbüros“…! Haru wird trotzdem in die Katzenwelt entführt, der Baron versucht ihr zu helfen, und Haru muss alle möglichen Abenteuer in Katzengestalt bestehen.

War ganz niedlich, der Film, allerdings nix Großes, Bleibendes.


Das Wandelnde Schloss

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Elemente: Fantasie, Steampunk, Magie

Smileys: 😀 😀 😀 😀 😀

Dieser Film ist GANZ großes Kino! Ich liebe Haoru! Ich liebe das Schloss! Ich liebe Calcifer! Und Steampunkt mag ich eh!

In dem Film geht es um die junge Hutmacherin Sophie. Als sie in Seitengassen von Soldaten unschön belästigt wird, kommt Haoru ihr zur Rettung, zuerst scheinbar nur ein hübscher blonder wohlhabender Kerl. Doch als er mit ihr in die Lüfte steigt und quasi einen Walzer in der Luft hinlegt, beginnt eine magische Faszination. Doch genau so schnell wie er kam, geht Haoru wieder, und lässt Sophie allein. Eines abends kommt verspätet eine komische Kundin in Sophies Hutladen und belegt sie mit einem Fluch: Sophie ist auf einmal ganz alt, klein, geht gebückt, und erkennt sich selbst kaum wieder. Genau so natürlich ihre Kollegen und Familie, also wandert sie aus und kommt am wandelnden Schloss vorbei: Und das ist wirklich das, wonach es klingt (naja nicht so ganz): Ein Steampunk-Schloss aus viel zusammengewürfeltem Metall und Zahnrädern, das auf 4 Beinen durch die Gegend läuft. Sophie erhält Eintritt, und trifft als Bewohner des Schlosses Haoru wieder, und Calcifer, ein kleiner Feuer-Dämon (sieht wie eine Flamme aus), der im Ofen hockt und das Schloss antreibt und immer panisch nach Holz ruft, wenn er droht, auszugehen.

Der Rest bleibt der Selbstbegutachtung überlassen.

Das Wandelnde Schloss überzeugt mit genialen Fantasie-Ideen, wunderbarer Musik, tollen Sidekicks (Calcifeeeeeeeeeer!!! Und Rübe!!) und ist einfach ganz ganz toll! Magisch, teils lustig, aber auch geheimnisvoll und bedrohlich!

Anfangs fand ich es ein bisschen schade, dass er Chihiros Reise ins Zauberland etwas ähnelt (ich hatte Chihiro zuerst gesehen), denn es gab mir zu viele Paralleln (mit der Hexe und der alten Oma und so), aber das hab ich auch schon hinter mir gelassen. Übrig bleibt einfach ein Film, der 5 Sterne verdient, und den ich besonders gern hab!!


Die Chroniken von Erdsee

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Elemente: Drachen, Magie, Zauberer

Smileys: 😀 😀 😀 _ _

Die Chroniken von Erdsee war auch ganz cool! Basierend auf einer Reihe von Romanen von einer Engländern oder Amerikanerin (also mal keine original japanische Geschichte!) ist dies die Geschichte in einer Welt mit Zauberern und eher mittelalterlich. Der Erzmagier Ged reist durch die Lande, auf der Suche nach… weiß ich nicht mehr, und trifft den Jungen Arren, der von einem komischen Schatten in sich drin heimgesucht wird. Die beiden reisen zusammen weiter und müssen sich am Ende dem bösen Magier Cob stellen.

Der Film war gut, aber eher Richtung Mittelmaß. Abseits des Weges gab es immer wieder coole Sache, die die Fantasiewelt ausschmückten und interessant machten, doch leider fand ich auf dem Hauptweg kaum welche dieser „coolen“ Sachen. Mir war er auch ein bisschen zu ähnlich zu Prinzessin Mononoke (so wie ich „Das Wandelnde Schloss“ etwas zu ähnlich zu „Chihiros Reise ins Zauberland“ empfand), weswegen dies dein Eindruck und somit meine Wertung ein bisschen schmälerte. Da waren einfach nicht genug besondere Sachen drin (und der Drache aufm Cover hat im Film nur 20 Sekunden Screentime und kaum Bedeuteung -.- ).


Die letzten Glühwürmchen

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Elemente: Kriegs-Drama, Familie

„Smileys“: 😀 😀 😀 😀 😀

*heeeeeeeeuuuuuuuul rotz und wasser*

Die letzten Glühwürmchen ist wahrlich kein Film, den man als „schön“ oder „toll“ bezeichnen kann. Genau so wenig wie ich das zu „Oldboy“ (falls den jemand kennt) sagen könnte. Die letzten Glühwürmchen ist einfach nur ergreifend, und das auf eine extrem traurige Art.

Es geht um die Geschwister Seita (Junge) und Setsuko (Mädchen), die während der Kriegszeit in Japan ums Überleben kämpfen müssen. Hunger, Unterkunft, der Ausschlag der kleinen Setsuko, Sicherheit, Sehnsucht nach den liebenden Eltern…

Und dabei reißt einen der Film SOOO dermaßen zwischen schönen und traurigen Sachen hin und her! Immer, wenn etwas Trauriges war, sieht man, wie lieb Seita und Setsuko sich haben und man freut sich, dass die beiden wenigstens einander haben! Und wie süß er mit ihr spielt und versucht sie aufzuheitern! Doch dann kommt wieder der Kontext, der einem nen Kloß im Hals beschert und einen wieder total traurig werden lässt. Das ist so ein Film, der einen wertschätzen lässt, was wir alles haben, und wie viel Glück wir haben, dass wir in einem recht wohlhabenden Land leben, nicht in Kriegszeiten, wo man jeden Tag wieder bangen muss, genug Essen zu finden.

*schauder* Ganz ganz schrecklich ergreifend, der Film.


Ghost in the Shell

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Elemente: Sci-Fi, Cyborgs, Netzwerke

Smileys: 😀 😀 😀 _ _

Jaaaa, Ghost in the Shell ist so ein Klassiker wie Akira, ne? Akira fand ich allerdings gar nicht sooooooo gut, denn die Erzählweise war irgendwie so altmodisch, also ich hab da teilweise überhaupt nicht gerafft, was die mir mitteilen wollten. Dann gab es da noch so viele Sachen, die voll interessant angedeutet waren, mit diesen Kindern die aber wie Greise aussahen, aber erklärt oder nen Tipp gegeben wurde da im Endeffekt nie was. -.-

So ein bisschen ging es mir auch bei Ghost in the Shell. Im Prinzip natürlich viel greifbarer, da es um eine Cyborg-Welt mit Hackern geht, von denen ein Hacker ganz besonders gescheit ist  und Menschen fernsteuern kann – dadurch, dass fast jeder Cyborg-Implantate hat, und der Hacker (der Puppetmaster) die Sicherheitsbarrieren umgehen kann, geht das ziemlich gut. Und dann geht es um die vollständig synthetische Makoto Kusanagi (die Tusse auf dem Bild), die den Puppetmaster finden und vernichten soll/will.

Jaaa, irgendwie, weiß nicht, so richtig mega-geil find ich den Film nicht. Ich hab den zwar schon 2 mal gesehen, aber irgendwie… ist bei mir nicht genug stecken geblieben. *schulterzuck*


Mein Heimatland Japan

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Elemente: Nachkriegs-Zeit

Smileys: _ _ _ _ _

Also den Film fand ich ja total scheiße! *lach*

Auf der Verpackung stand „im Stil von ‚Die letzten Glühwürmchen‘ „, und das ist pure Ketzerei! Der Film hat so überhaupt nichts von besagtem Meisterwerk. Das fängt dabei an, dass die Zeit nicht so schlimm ist: Es geht um Kinder in der Nachkriegszeit (nicht direkt im Krieg), von denen ein paar an einem tollen Gesangswettbewerb teilnehmen wollen, den eine Lehrerin engagiert hat. Japan ist zwar noch im Wiederaufbau, und jeder muss hart schuften, um über die Runden zu kommen, aber nichts und niemand konnte mich irgendwie berühren oder in seinen Bann ziehen.

Der Rüpel der Klasse stiftet das Klauen in einem Schreibwaren-Laden an, wo der liebe Hauptcharakter natürlich auch mit macht. Der versuchte Diebstahl fällt auf, und als Strafe wird der Gesangswettbewerb abgesagt. Jetzt gehts darum, dass die Kinder versuchen, da doch noch dran teilzunehmen, und die Lehrerin will den Kindern so eine fröhliche Erfahrung in Zeiten der Armut auch nicht verwehren, bla bla bla. Alles total herzlos, und ich saß fast die ganze Zeit beim Film da: „Hmm, du könntest jetzt so viele sinnvolle andere Sachen machen. Das ist echt Zeitverschwendung!“

Da kam einfach nirgends Drama, Tragik, Gefühl rüber. Das einzige, was noch nen ganz netten Catch hatte, war der eine Vater, der sich kein eigenes Telefon leisten konnte und deswegen seine Auftrags-Anrufe (er war Schreiner) immer bei der Nachbarin entgegen nehmen musste. „Hier ist schon wieder ein Anruf für Sie, Herr So-und-so! Kaufen Sie sich doch mal ein eigenes Telefon…“ 😀 Ja, aber wie gesagt, das war auch das einzige.

Das Ende war dann natürlich auch keine Überraschung, sie durften natürlich doch am Gesangswettbewerb mitmachen, der Rüpel hat eingesehen, dass Klauen nicht ok ist, und joa, dann war der Film auch vorbei… *schnarch*


Mein Nachbar Totoro

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Elemente: „Home sweet home“, Familie, seltsame Gestalten

Smileys: 😀 😀 _ _ _

Totoro fand ich leider auch nicht so doll, weil das wirklich ne ganz, GANZ simple Sache war. Das ist wirklich ein Film, der an Kinder gerichtet ist, und wo es auch nichts gibt, was darüber hinaus geht – finde ich zumindest. Trotzdem bin ich froh, den Film gesehen zu haben! Zum einen natürlich, weil es dort um den absolut charakteristischen Totoro geht, der Studio Ghibli ja als Icon und Maskottchen zur Seite steht, und zum zweiten natürlich für den Katzenbus! 😀 😀 Den sollte man gesehen haben!

In „Mein Nachbar Totoro“ geht es um eine kleine Familie, die in ein leer stehendes Landhaus zieht. Da muss erstmal geputzt und Ungeziefer verscheucht werden, was das Zeug hält. Das jüngere Mädchen entfernt sich natürlich schnell viel zu weit vom Haus, läuft in den angrenzenden Wald hinein, und findet den schnarchenden Totoro. Tja, was ist der eigentlich? So eine Art Waldgeist, aber ein netter, würde ich sagen. Totoro hat noch ein paar Kumpanen, die ähnlich aussehen, und auch die größere Schwester lernt diese Wesen bald kennen. Zusammen tanzen sie nachts für schnelleres Wachstum der Pflanzen und fliegen mit Totoros magischen Kräften auf einem Regenschirm durch die Gegend.

Ja, am Ende ist dann irgendwie noch die Mutter schwer krank, die Kleine will zu Fuß ins Krankenhaus und verläuft sich, doch dann wird alles gut und die Mutter ist doch nicht so todkrank. Joa, und das war’s dann auch! 😀 Also von der Story her so recht belanglos, also sehr simpel gestrickt. Aber wegen der ikonischen Figuren auf jeden Fall mal sehenswert!


Nausicaä aus dem Tal der Winde

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Elemente: Endzeit, Abenteuer, Natur vs. Technik

Smileys: 😀 😀 😀 😀 _

Wooooh, Nausicaä (einfach nur ein langes „a“ sprechen, nicht wirklich ein „ä“ anhängen) fand ich total cool! Ist einer der ersten Ghibli-Filme, aber zählt mit zu den besten, finde ich (gut, sind auch irgendwie fast alle geil 😀 )!

Nausicaä ist ein Mädchen in einer post-apokalyptischen Welt. Der Großteil der Welt ist von Bakterien und Pilzen bedeckt, die allerlei Krabbelkäfer und -kreaturen hervorgebracht haben. Im Tal  der Winde aber können noch Menschen leben, da dort wie gesagt Winde die giftigen Sporen drüber hinwegpusten. Nausicaä ist trotzdem sehr naturverbunden und untersucht die Sporen regelmäßig. Bis ihr eines Tages auffällt, dass die eigentlich giftigen Pflanzen in der Lage sind, den verschmutzten Boden zu reinigen, und so die Rettung der Menschheit darstellen. Doch bis sie das den Technik-vernarrten Sesselpupsern erklären kann, stehen auch schon wieder die nächsten Kämpfe auf dem Plan, in dem die Militärs glauben, mit noch mehr Explosionen noch mehr retten zu können – obwohl sie alles nur noch kaputter machen.

Echt jut, echt jut, der Film!


Ponyo

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Elemente: Abenteuer, Freundschaft, Entdeckung

Smileys: 😀 😀 😀 😀 _

Ponyo ist einfach herrlich! Total geil und schnuddelig! *kringel-sich-vor-lachen* Ich meine, schaut euch einfach nur mal diese Szene an!

*kringel*

Ja, Ponyo soll ein Goldfisch sein, und Menschen erkennen dieses kleine Etwas mit Kleidchen, Haaren und Augen als Goldfisch. Und irgendwas Fischiges ist Ponyo auch. Auf jeden Fall ist Ponyo aber neugierig und schwimmt eines Tages mal wieder aus dem „sicheren Komplex“ ihres „Vaters“ heraus, und landet so bei Sosuke, wie ihr es in dem Video gesehen habt. Sosuke gewinnt Ponyo schnell lieb, nimmt sie mit zum Kindergarten, und… Ponyo entwickelt sich. Mehr verrate ich mal wieder nicht! 🙂

Ponyo fand ich wie gesagt extrem schnuddelig! Ansonsten ist dies mal wieder ein Film, der mehr in die „ist wirklich eher was für Kinder“-Richtung geht als die Sachen, die wir immer so rigoros verteidigen. Es gab ein paar Sachen, die hab ich nicht so gecheckt, und auch die „Natur vs Technik“-Thematik, die am Anfang 2x angedeutet wurde, kam dann gar nicht noch mal vor, was ich strange fand.

Ein süßer Film für Sonntag Nachmittag, ansonsten gibt es nicht so viel da hinein zu interpretieren.


Prinzessin Mononoke

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Elemente: Götter & Dämonen, Altertum, Kämpfe, Natur vs. Technik

Smileys: 😀 😀 😀 😀 😀

Brauch ich nicht viel sagen, eh?

Ich weiß noch, wie ich den Film mit meiner kleinen Schwester vor vielen Jahren in der Fernsehzeitung um die Weihnachtszeit erspähte, und wir so: „Den gucken wir, sieht ja niedlich aus!“ Dann sahen wir den Film, den Dämonen-Eber und wie Ashitaka in dem ersten Dorf da den Samurai Gliedmaßen mit Pfeil und Bogen abschoss… und staunten uns nur überrascht an. 😀 „Doch nicht so niedlich!“ *g*

Mononoke ist einfach ein Klassiker, muss man gesehen haben, finde ich. Und erstaunlicherweise kennen auch ganz viele Nicht-Anime-Fans aus meinem Umkreis den Film, hat sich also wohl echt durchgesetzt, der Ruf 🙂 !

Präsentieren möchte ich euch hier noch ein WUNDERBARES Lied von dem Joe-Hisaishi-Konzert im Budokan zu Prinzessin Mononoke:

Ach ja, und:

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Sword of the Stranger

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Elemente: Unsterblichkeit, Altertum, Kämpfe, Abenteuer

Smileys: 😀 _ _ _ _

Zu dem Film ist mir leider ganz ganz wenig in Erinnerung geblieben, weswegen ich dem Film auch nur 2 Smileys gegeben habe. Wenn ich mich kaum dran erinnern kann, worum es ging, dann sagt das irgendwie schon ne ganze Menge, oder? Also wird Wikipedia als Gedächtnisstütze herangezogen:

Der kleine Kotaro und sein Hund sind in einem feudalen Japan auf der Flucht vor bösen Soldaten, die aus irgend einem Grund den Jungen haben wollen. Durch einen Zufall treffen sie auf Nanashi, den „Namenlosen“: Ein Ronin, der von Erinnerungen geplagt wird, die ihn dazu bringen, sein Schwert niemals wieder zu ziehen. Nanashi zieht mit dem Jungen und dem Hund und beschützt beide.

Ab da fehlt mir ganz viel, und am Ende gehts irgendwie drum, dass diese Bösen den Jungen als Katalysator für eine Maschine brauchen, mit der man Unsterblichkeit erlangen kann. Ja, und der Nanashi rettet ihn am Ende natürlich.

Sword of the Stranger war auch mal wieder so ein Cover-Kauf, eher von meinem Freund als von mir selber initiiert (hätte mir klar sein müssen, dass daraus nix werden kann 😀 😀 😀 ), und wie gesagt ist mir kaum was davon hängen geblieben, weswegen der Film auch nicht gut war, wie ich finde. Es waren halt auch keine besonderen Charaktergrößen dabei: Weder auf der Seite des kleinen Jungen, noch auf der der großen unnahbaren mysteriösen Kriegers, und auch nicht bei den Bösen. Also, meh, abhaken.


The Piano Forest

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Elemente: Gakuen (Schule), Klavier, Freundschaft

Smileys: 😀 😀 _ _ _

Piano Forest hab ich auch nur auf gut Glück gekauft, da ich Klaviermusik seeeehr mag und früher selber mal Klavier gespielt habe. Das Cover dann noch, wo ein Piano einsam im Wald steht, versprühte Stimmung, und das reichte dann endgültig, damit ich den Film kaufte.

Es geht um zwei Jungs in einer Schule. Der eine übt streng Klavier, damit er später einmal berühmter Pianist wird. Er erfährt irgendwann von diesem geheimnisvollen Klavier im Wald und geht hin. Doch er bekommt nur gedämpfte Töne heraus, als ob es nicht richtig funktioniert. Doch da kommt dieser Neue aus der Klasse heran, der lebhafte, unbesorgte und Quirlige, und spielt wie ein Maestro auf dem Klavier. Bei ihm funktioniert es irgendwie.

Was nach einem magischen, geheimnisvollen Film klingt, entpuppt sich dann -leider- als ein ganz normaler Anime-Film über Träume und wie man an ihnen festhalten sollte, um sie zu erreichen. *gähn* Warum nur der Quirlige das Klavier spielen kann, ist dann im Endeffekt doch nichts Magisches-Cooles, und es geht um einen großen Klavier-Nachwuchs-Wettbewerb, wo viele Kinder der Schule mitmachen. Und wo der Hauptcharakter mit seinem beinharten Lernen und Üben irgendwie das Gefühl verliert, und nicht so gut abschneidet, da ist der Quirlige, der nur nach Gefühl und Gehör spielt, natürlich viel besser bla-bla-bla. Wie das halt immer so ist. Und die Moral von der Geschicht: Man muss nicht unbedingt 1. sein, um toll zu sein. 2. oder 3. reicht auch vollkommen. *gähn*

Eine Szene ist allerdings GANZ große Klasse, dazu kurz die nötige Vorgeschichte:

Ein Mädel aus der Klasse hat arges Lampenfieber. Der Quirlige fragt sie, wo sie sich denn wohl fühlt und wo sie sich entspannen kann. Da sagt sie: „Auf der Toilette. Wenn mein Hund Wendy dabei ist und ich sie kraulen kann.“„Dann stell dir vor, du bist an dem Ort, wenn du auf der Bühne bist.“ Und bitte:


The Place promised in our early Days

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Elemente: Abenteuer, Sci-Fi, Sehnsucht, Mysteriöses

Smileys: 😀 😀 😀 😀 _

Allein der Titel ist ja schon total geheimnisvoll! Allein deswegen wurde ich drauf aufmerksam, die Verpackung sah vielversprechend aus, und ich kaufte ihn blind.

In dem Film geht es um eine alternative Realität, in der Japan zweigeteilt ist. Auf der einen Seite wurde ein mysteriöser Turm gebaut, der scheinbar bis ins Weltall reicht. Auf der anderen Seiten leben die drei Schüler Hiroki, Takuya und das Mädchen Sayuri. Die 3 werden schnell Freunde, und es zeichnet sich eine große Anziehungskraft durch den Turm aus: Der Turm -auch wenn keiner der 3 weiß, was er kann- symbolisiert für die 3 ein sagenhaftes Ziel, etwas Neues, Freiheit, und Abenteuer. Und ein bisschen Sehnsucht nach der Ferne. Sie beschließen, ein Flugzeug zu bauen, mit dem sie zum Turm fliegen können.

Doch irgendwann taucht Sayuri nicht mehr zu ihren Treffen auf. Was mag der schwarze Kreis um den Turm herum auf dem Bild, das ich hier gewählt habe, zu bedeuten haben? Überlegt es euch selbst, und schaut den Film… 🙂

The Place promised in our early Days fand ich visuell den allerschönsten der 3 Makoto-Shinkai-Filme (passenderweise genau die letzten 3 hier direkt untereinander: +The Voices of a Distant Star + 5cm per Second). Jedes Bild ein Gedicht! Beim ersten mal verstand ich den Film zwar nicht so, aber ein zweites Mal + auf Deutsch gucken (=keine Untertitel lesen müssen) hat dann doch geholfen. Echt ein wirklich toller Film mit schöner Fantasie, tollen Bindungen zwischen den Charakteren, und noch besseren Bildern! ^^ Man sollte den Film fast schon alleine nur wegen der Optik schauen 😀 !


The Voices of a Distant Star

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Elemente: Sci-Fi, Liebe, Entfernung, Zeit

Smileys: 😀 😀 😀 _ _

Besonderes: Kurzfilm, nur 25 Minuten

Interessante Sache! Dieser Kurzfilm, wie gesagt nur 25 Minuten, ist ebenfalls von Makoto Shinkai (der von „The Place promised in our early Days“ und „5cm per Second“), und ähnelt 5cm per Second ein wenig (sieht man auch, da ich fast dieselben Elemente aufgelistet habe). Eigentlich wär alles, was man sagen kann, zuviel gesagt, da man sich einfach davon überraschen lassen sollte, um was es geht. Wen allerdings Bilder oder das Cover davon abschrecken („Ist ja wieder nur so ein Mecha-Film“), dem soll gesagt sein, dass es kaum darum geht, und es mehr um die Erzählart geht – es gibt nämlich kaum direkte Rede, mehr erzählen weiblicher & männlicher Hauptcharakter davon, was sie getan und gefühlt haben.

Und das war echt schön! Jetzt nicht so mega-schön wie in 5cm per Second, aber doch einen Blick wert! Ich hatte mir eine besondere Version gekauft, wo neben Voices of a Distant Star auch gleich noch 5cm per Second drauf war, und dann noch Shinkais Kurzfilm „She and her Cat“. Das war sein erster eigener Film, mit dem er nen Award gewonnen hatte. Der ist nur 5 Minuten lang und echt auch ganz jut, mit ner putzigen Katze :3 . Also kriegt man 3 seiner Film in einer Box, teuer war die auch nicht (27€ für 3 Filme), und man unterstützt die Anime-Szene! Das macht man doch gerne!


5cm per Second

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Elemente: Liebe, Entfernung, Zeit

Smileys: 😀 😀 😀 😀 😀

„Es sind 5 Zentimeter pro Sekunde.“

-„Was denn?“

„Die Geschwindigkeit, mit der Kirschblüten fallen.“

So fängt dieser wunder-, wunder-, wirklich WUNDERschöne Film an. Es geht um Takaki und Akari, beide Schüler, die sich schnell ineinander verlieben. Doch ganz normale Dinge wie ein wechselnder Job der Eltern bringt die beiden auseinander. Und in Zeiten, wo es noch kein Facebook und noch nicht so viel Handies gab, ist es schwer, eine Fernbeziehung aufrecht zu halten (was auch heutzutage schwer ist). Und mehr möchte ich gar nicht erzählen.

Keine Superkräfte, keine Mechas, keine Bösewichte, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. In 5cm per Seconds geht es um Liebe, und wie diese Zeit und Entfernung übersteht. *schwärm*

Wie gesagt gibt es diesen Film in einer Box zusammen mit „Voices of a Distant Star“ und „She and her Cat“, die ich auch beide als sehenswert bezeichnen würde, und die Box ist noch nicht mal teuer (27€ für 3 Filme). Dieser hier ist allerdings der beste der 3 Filme, meiner Meinung nach. Es ist im Gegensatz zu „Voices“ auch ein „vollwertiger“ Film, auch wenn er keine 2 Stunden dauert. Er ist zwar in 3 Kurzgeschichten aufgeteilt (also mit so Kapitelangaben dazwischen), aber es geht immer um dieselben Charaktere, bzw. es gibt den einen männlichen Hauptcharakter.

So, jetzt möcht ich doch aber noch mal n bisschen schwärmen, wozu ich ein Spoiler-Flag setzen muss: Lest hier nicht weiter, und schaut auch das angehängte Video nicht, wenn ihr den Film nicht kennt!!!

Spoiler!

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Ich fand das Ende einfach soooooooooooooo schön!!! So schön und auch so traurig, gleichzeitig aber auch so… wahr.

Akari, die Haupt-Tussi, findet im Endeffekt ja einen anderen Mann, und man sieht, wie sie Hochzeitspläne schmieden. Takaki ist zwar allein, es boten sich ihm aber auch ein paar Möglichkeiten = Mädchen/Frauen, mit denen er eine Beziehung hätte eingehen können.

Am Ende begegnen beide sich ja halb unwissentlich auf dem Bahnübergang, am Ende bleiben beide stehen, und beide drehen sich um! Doch dann kommen zwei Züge, die recht lange brauchen, bis sie wieder weg sind, und wir sehen nur Takaki stehen bleiben und warten. Akari ist allerdings weitergegangen. Doch das stürzt Takaki nicht in ein Dilemma: Auch er kann, sogar erhobenen Hauptes, weitergehen.

Woah!! Wie tragisch! Einerseits dachte ich mir ja: „Mensch, warum ist die Tussi nicht einfach stehen geblieben? 😀 “ Auf der anderen Seite ist mir die Essenz dessen selber schon passiert (gar nicht so lange her): Ich war mit meinem ersten richtigen Freund ganze 9 Jahre lang zusammen, von 16-25, und er war einfach meine große Liebe (damals). Ich war felsenfest sicher, dass wir mal heiraten würden und immer zusammen bleiben würden. Bis es dann doch auseinander ging und wir uns trennten. Ich zog aus -blieb allerdings innerhalb der Stadt- und dachte, dass wir schon nach einem halben oder ganzen Jahr wieder zusammen kommen würden, keine Frage, und dass ich mich nicht auf jemand anders einlassen könnte. Doch, wie sagt man so schön? „Aus den Augen, aus dem Sinn“: Ich fand jemand Neuen, total unerwartet, und es funkte atemberaubend schnell, und der Funke war verdammt stark!  Wir passten so gut zusammen, und auch durch unser reifes Alter entwickelte sich unsere Beziehung so schnell so gut, dass wir nach 3 Monaten Beziehung schon Paarringe aussuchten und uns diese zu Weihnachten schenkten. Bei der Arbeit ergab sich eh was ganz Neues, sodass ich nach Hamburg ziehen musste/wollte, und so gleich mit meinem neuen Freund zusammenzog. Und hier sitz ich, mit meinem neuen Freund, der noch viel viel tollerer ist als mein voriger, und … ja, habe mich einfach „weiterbewegt“.

Ich stand auch verdammt oft an diesem „Bahnübergang“ und schaute zurück. Ich stand sogar 9 Monate lang in der Trennungsphase meiner vorigen Beziehung an diesem Bahnübergang und schaute und schaute und wartete. Doch mein voriger Freund war weitergegangen. Ich weiß nicht (bis heute nicht), wie lange er wirklich gewartet und zurückgeschaut hat, doch nun bin auch ich weitergegangen und warte nicht mehr.

Die Beziehung war etwas Wunderbares, als sie lief (natürlich nur bis es anfing, kaputt zu gehen), doch wir waren Teenager und es ist schon so verdammt lang her. Wir beide haben uns weiterbewegt (einer muss den Anfang machen), und es ist echt verdammt seltsam, auf diese Zeit zurückzublicken, wenn noch so viele Gefühle, mehr „Erinnerungen“ da sind, die erstmal verblassen müssen, damit man neue Erinnerungen mit seinem neuen Freund schaffen kann. Diese Zeit des „Verblassens“ war am Anfang echt schwer für mich, weil ich mich immer noch ein bisschen „wie am Bahnübergang“ fühlte. Aber mittlerweile liegt der Bahnübergang weit weit hinter mir, und es ist so viel verblasst wie es nötig war, um unbelastet in die neue Beziehung zu gehen.

Ich bin jetzt anderthalb Jahre mit meinem Freund zusammen, was sich kurz anhört. Für mich fühlt es sich aber nach mindestens 3x so viel an, von der Vertrautheit und der Erwachsenheit der Beziehung her, doch nicht von dem „der Alltag schleicht sich ein“-Gefühl her. Doch auch mein voriger Freund ist glücklich, denke ich. Soweit ich weiß ist er auch immer noch mit seiner neuen Freundin zusammen und es gibt kein Hinterher-Trauern mehr. Kein am-Bahnübergang-Stehen mehr.

Und das ist gut so.

Aeris

Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

121 Kommentare zu “Anime-Movies

  1. Da der Film erst vor 4 Tagen in Japan ausgestrahlt wurde, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern bis der auf DVD/Blue-Ray erscheint (In Japan am 21 Juni, falls ich mich nicht täusche). Ganz zu schweigen davon wann er hier erscheinen würde.

    Aber mich stören Streams nicht sonderlich. Falls er mir gefällt kauf ich ihn mir irgendwann mal nach.

  2. nanabi7 sagt:

    @Ghostrider, hast du Evangelion 3.0 dann schon gesehen jetzt, oder wartest wie ich auf die deutsche Veröffentlichung dieses Jahr?

  3. @nanabi7: Ich hatte eigentlich vor ihn zu sehen. Aber bei Evangelion bin ich das deutsche schon sooo gewöhnt dass ich wohl warten werde. Hab sowieso noch soviel auf meiner Watchlist, da vergeht die Zeit wie im Flug bis Herbst 2013.

  4. Ich hab mir jetzt „Chihiros Reise ins Zauberland“ angesehen. Sehr schöner toller Film mit einer wunderschönen Kulisse/Atmosphäre. Das Ohngesicht (No-face) mochte ich am meisten 😀
    Und nächsten Donnerstag läuft auf SuperRTL „Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho“ (The Place Promised In Our Early Days) von Shinkai Makoto.

  5. Aeris sagt:

    Hach ja, Chihiro ist einfach wunderbar! Ich fand das Ohngesicht auch genial, unheimlich aber genial!
    Die Szene mit dem Faulgott/Flussgott find ich immer noch am besten! Wo Chihiro und die Yubaba total erstarren und sie so krisselog werden, weil der so stinkt xD !

    Und Nina Hagen für Yubabas Stimme war auch richtig super, oder?

    Am besten fand ich das kleine Vögelchen und die fette Ratte, die aus dem Baby und dieser Krähe verwandelt wurden 😀 ! Die sind ein Dream-Team!

    Obwohl, die Rußmännchen waren auch super!

    Hmm, eigentlich ist die Szene am Anfang, wo Haku das erste mal auftritt und sie an der Brücke sind am geilsten. Wie er sie wegbringt und sich umdreht, um da einmal irgendwas über die Brücke zu hauchen, und die Hand so an den Mund hält!!! Total fantastisch!!

  6. Meine persönliche Lieblingsszene war eig. alles mit dem Ohngesicht^^ Am meisten die Verfolgungsszene. Der sieht so „cool“ aus und irgendwie tat er mir auch leid.

    Hier finde ich die Synchro eig. in allen Belangen gelungen. DAS nenne ich gute Synchro-Arbeit. Wobei bei Anime-Filme die Synchros immer besser sind als bei Serien. So jedenfalls mein Eindruck.

    Die Rußmännchen fand ich auch toll^^ Wo sich die alle „fallenlassen“ weil sie die Kohlestücke nicht mehr selbst tragen wollten XD Und irgendwie fand ich die auch total süß^^

    Ja das war auch eine tolle Szene. Und bei der Szene wo Chihiros Eltern vom Buffet am Anfang essen: Das sah so lecker aus, dass mir der Magen knurrte T_T Ich hatte wirklich Hunger bekommen 😀

  7. Aeris sagt:

    Ja stimmt, das Ohngesicht tat einem dann auch leid. Wo es dann so fix und fertig war, als er alles/alle wieder ausgespuckt hatte!

    Oh ja, die Synchro fand ich echt super! Hatte mit den auch mal auf Japanisch angeguckt (hab ja die DVD) und fand sogar Deutsch besser *gg*.
    Auf jeden Fall, Film-Synchros sind im allgemeinen besser als bei Serien, das find ich auch.

    Hihihii, den Teil mit den Rußmännchen fand ich auch am besten 😀 !

  8. Aeris sagt:

    So, ich hab heute „Children who chase lost voices“ von Makoto Shinkai gesehen!
    http://www.amazon.de/gp/product/B00840GUXY/ref=s9_simh_gw_p74_d6_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=1VTBGNPTS36EJYFGGSNT&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375173&pf_rd_i=301128
    Fand ihn gut, ganz nett, 😀 😀 😀 _ _ würd ich ihm aber „nur“ geben. Also der Film war natürlich mal wieder maaaaaaaaaalerisch schön, so wunderschön, aber einfach nicht so bedeutungs-schwer wie The place promised in our early days.

    Es geht um die junge Asuna, die mit einem sonderbaren Kristall und einem Radio Klänge einer scheinbar fernen Welt empfängt. Auf einmal trifft sie einen mysteriösen Jungen auf ihrem Lieblingsplatz zum Radio hören, der ihr von einer anderen Welt unter der Erde erzählt. Abenteuerlustig macht sie sich auf den Weg dorthin…
    Elemente also: Abenteuer, zwei Welten, seltsame Gestalten.

    …ich muss den Haupt-Artikel mal updaten, ich hab so viele Filme in der Zwischenzeit gesehen… 😀 Bei den Serien update ich ja auch immer.

  9. Der Trailer zum neuesten Ghibli-Film von Hayao Miyazaki, Kaze Tachinu (The Wind rises). Wie von Ghibli zu erwarten ist der Trailer wunderschön anzusehen.
    Der Hauptcharakter wird von Hideaki Anno gesprochen.

  10. Aeris sagt:

    Heheee, der Trailer sah für mich eher nach einem Titel aus: „Wie man seinen Hut verliert – auf mehr als 20 unterschiedliche Arten“ 😀 ! Dauernd verliert da wer nen Hut 😉 !

    Oh man, schon wieder ein neuer Film, obwohl der letzte, From up on Poppy Hill, noch nicht mal draußen ist… 😦 Deutschland ist einfach zu langsam!

  11. Herrscht ja immerhin starker Wind^^ Heisst ja nicht umsonst „The wind rises“ 😀

    Langsam ist ja noch nett ausgedrückt..From up on Poppy Hill kam in Japan 2011 raus..und jetzt ist 2013 :/

    PS: Hab mit gerade das neueste Werk von Makoto Shinkai gegeben (Kotonoha no Niwa). Und ich muss sagen wieder ein gelungenes Werk. Der Film spielt zwar nicht mit dem Gefühlen/Emotionen wie ‚5cm per second‘, aber der Anime weiß durch glaubhafte Charaktere, tolle musikalische Untermalung sowie wohl die besten Animationen die ich je gesehen habe zu überzeugen.
    Die Story ist an sich ja nichts besonderes, aber wie in ‚5cm-p-s‘ wurde etwas alltägliches (hier treffen sich ein Schüler und eine ältere Frau an verregneten Tagen im Park, um ihrem tristen Alltag zu entgehen) einfach toll in Szene gesetzt und es herrscht einfach so eine schöne Atmosphäre *-*
    Ich hoffe sehr auf einen baldigen Release auf Deutsch.. Bewertet mit 8/10

  12. Rebuild of Evangelion 3.0 wird es bald zu kaufen geben!

    Universum Anime veröffentlicht die DVD als Steelbook und die Blu-ray erstmals auch als Special Edition mit Alu-O-Card am 29.11.2013.

    Quelle: Offizielle Facebook-Seite von Universum Anime

  13. nanabi7 sagt:

    Auf diese Nachricht habe ich gewartet!!!
    Endlich. Muss ich mir vorbestellen falls das geht.

  14. Aeris sagt:

    29.11. Evangelion 3.0, wird vorgemerkt! 🙂

  15. nanabi7 sagt:

    Heißt es nicht Evangelion 3.33?
    Ähm gibt es auch Neuigkeiten zum 4ten Teil? Hieß es nicht, dass dieses kurze „Alternative Ende“ auch recht bald erscheinen soll?

  16. Aeris sagt:

    Och, du Spitzfindiger 😉 ! Ich wollte einfach nur allgemein „Drei“ schreiben. Hatte zwar tatsächlich überlegt, ob ich 3.33 schreibe, aber im Prinzip weisen die Zahlen nach dem Punkt doch über spezielle Versionen hin, oder? Director’s Cut, sowas. Dachte ich.

  17. nanabi7 sagt:

    Ach ja Evangelion 3.33 ist jetzt vorbestellt, bin so gespannt, wie sehr es vom Original abweichen wird, wobei ich sagen muss, dass mir der 2.22 mit den Abweichungen irgendwie besser gefiel als 1.11, der sich strikt an die Story hielt.
    Ich glaub die schaue ich mir mal an einem Abend alle an, um da wieder rein zu kommen, Story ist ja dochn zäher Brocken zum Verdauen.

  18. Aeris sagt:

    Ich kauf es, wenn der Film raus ist, denk ich, und bin auch extrem gespannt (auch wenn alle sagen, dass er schlecht ist und/weil er voll vom originalen Ende abweicht).
    Stimmt, eine „3er-Nacht“ wär eigentlich ganz sinnvoll, wenn der 3. Teil angekommen ist 😉 . Da kommt man nochmal besser rein. Und die Action im 2. war sowieso sooooooooooo mega ^^ *ausrast*, das kann man eigentlich nciht oft genug sehen!

  19. nanabi7 sagt:

    So gestern Evangelion 3.33 gesehen, und in einem Satz müsste man ihn beschreiben wäre „Hä?“ und „Das war nicht zu erwarten.“ sehr zutreffend. Weiß gar nicht was ich davon genau halten soll.

  20. Aeris sagt:

    Ich hab mir den Film noch nicht gekauft, aber melde mich hier, sobald ich ihn gesehen hab!

  21. Aeris sagt:

    So, heute kam Evangelion 3.3 an.
    Hä trifft es bei mir auch.
    Können die sich jetzt mal entscheiden mit dem 3rd Impact? Ja, nein, starten, nicht starten??
    Am Ende von Teil 2 unterbrach Kaworu doch eben den 3rd Impact, indem er die Lanze in Shinji/EVA-01 hineinstach. In Teil 3 jetzt sagte Kaworu zu Shinji, dass er den 3rd Impact aber komplett ausgelöst hatte. Asuka dagegen sagte „Nein, wir dürfen den 3rd Impact nicht fortführen“. Und dann kommt der 4th Impact, den Kaworu dann doch wieder stoppen will.
    Hat er das jetzt geschafft?? Warum war das alles mal wieder genaaaauuuu so von Ikari vorherbestimmt (-.-)?

    Alle Szenen mit dem Klavier waren aber toll, und das Lied im Abspann dudelt bei mir sowieso seit langem hoch und runter 😉 !

    Was mir noch negativ aufgefallen ist: Mal wieder einen Riesen-Satz an neuen ultra-technischen Wörtern. Brauch man das alles? Diese ganzen Durchsagen für irgendwelche Vorgänge, Protokolle, Systeme, Gerätschaften, die so ultra-high tech klingen. Davon gabs doch schon genug, mussten es wirklich noch mal n Dutzend neue sein?

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

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