Gastartikel – Die Kompetenzanalyse der Naruto-Charaktere – Wer sind sie der hinter Fassade ?

Naruto 480 - Title

Naruto 480 – Title

Hey, ihr lieben Leser und Leserinnen von Ramen-Chan. Mein Name ist AquilaEye (übersetzt: Adlerauge).
Ich bin neu hier und darf hier einen Artikel veröffentlichen.

Über mich persönlich möchte ich nur sagen, dass ich eine staatlich anerkannte Erzieherin bin und mich besonders auf das Thema Psychologie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen spezialisiere.
Ich bin auf die Idee gekommen, über einige Naruto-Charaktere eine Kompetenzanalyse zu erstellen, während ich ein Buch über plötzliche Verhaltensauffälligkeiten nach einem Trauma bzw. aufgrund von ständiger hoher, psychischer Belastung gelesen und bearbeitet habe.
Ansonsten lese und sehe ich nicht nur Naruto, sondern habe schon Death Note, Psychic Detective Yakumo, Full Metal Alchemist, Soul Eater, Deadman Wonderland und weitere Manga gelesen.

Mein Thema ist die genaue Kompetenzanalyse der verschiedenen Charaktere in Naruto.
Erst einmal möchte ich erklären, was Kompetenzen überhaupt sind.
Jeder Mensch verfügt über Kompetenzen, die natürlich bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind.

Zu den Kompetenzen zählen:

  1. Die Sachkompetenz: Die fachlichen und sachlichen Fähigkeiten einer Person
  2. Die Selbstkompetenz: Für die Regelung eigener Bedürfnisse, Wünsche, Meinung bzw. die Selbstverwirklichung einer Person
  3. Die Sozialkompetenz: Die Fähigkeit Bindungen aufzubauen und zu pflegen
  4. Die Emotionale Kompetenz: Die benötigt man um Gefühle zu äußern oder andere Gefühle zu deuten
  5. Die Lernkompetenz: Da steht es im Wort drin die Fähigkeit des Lernens

Der Begriff „Kompetenz“ kommt vom lateinischen „competere“ und bedeutet übersetzt, zu etwas bestimmten „fähig“ oder beschaffen zu sein, also mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Alltag zurechtzukommen. Die oben aufgeführten Kompetenzen besitzt jeder Mensch und diese können sich je nach Lebenssituation im Positiven oder im Negativen verändern.

Die Tatsache, dass sich Sasuke und seine Fähigkeiten im Laufe der Geschichte verändern, ist klar.
Trotzdem möchte ich mich mit einem psychoanalytischen Blick mit diesen Veränderungen und den Ursachen beschäftigen und einige Beispiele aus der Geschichte verwenden.
Nun, los geht’s mit Sasuke Uchiha

Sasuke Uchiha- Der Weg des Hasses

Sachkompetenz- Streber oder das Streben nach Glück?

Die Ninja-Akademie

Die Ninja-Akademie

Sasuke war immer Klassenbester und hatte sehr gute Noten in der Ninjaakademie. Das heißt, dass seine kognitiven Fähigkeiten schon als Kind sehr ausgeprägt waren. Dazu zählt, dass er meistens kühl und berechnend wirkte, da er erst darüber nachdachte, welche Auswirkungen und Folgen seine Handlungen haben könnten und so seine Gegner oft richtig einschätzte. Sein logisches Denkvermögen war und ist gut ausgebildet, aber nicht perfekt, da er sich, auch wenn er es sich nicht eingesteht, manchmal von seinen eigenen Gefühlen steuern lässt. Ein Beispiel dafür wäre der Kampf gegen Haku, in dem er nicht selber agiert, sondern seine Gefühle zu Naruto ihn dazu veranlassen.
In der Fähigkeit, neue Kampftechniken zu lernen oder zu kreieren, war er anfangs noch etwas unbeholfen. Das konnte man daran sehen, wie er als kleines Kind versuchte, Itachis Kunai-Trick nachzuahmen und sich den Knöchel am Fuß verletzte.
Generell muss erwähnt werden, dass Sasuke bis zum Verlassen des Dorfes meistens durch Nachahmung gelernt hat. Der Kampf gegen Yoroi wäre da ein Beispiel (Rock Lees Technik). Klar, er hat es mit dem Sharingan kopiert und Kakashi kopiert ja auch so einige Jutsus, aber das ist ein anderes Kapitel. Die Aussage, die ich treffen möchte ist, dass er im Versteck von Orochimaru sein Köpfchen ein wenig mehr angestrengt hat, um neue und bessere Techniken anhand des Chidori und des Sharingan zu erlernen.
Die Bedürfnisse und seine Meinungen äußerte er meistens verständlich, aber dies nicht bei jeder Person. Er sprach vor dem Massaker, eher mit seiner Mutter und seinem Bruder. Sein Vater war für seine Entwicklung im Bereich der Sachkompetenz zwar förderlich, aber im negativen Sinne. Er hat ihn glauben lassen, dass seine Leistungen nicht ausreichen bzw. nie so sein werden wie die von Itachi. Im Grunde genommen war Sasuke als Kind jemand, der durch seine Fähigkeiten und Leistungen die Aufmerksamkeit eigentlich mehr noch – die Liebe seines Vaters bekommen wollte. Im Team 7 waren es seine Fähigkeiten und sein Handeln, die zu einer Freundschaft mit Naruto führten. Diese Freundschaft musste er brechen, um seine Fähigkeiten zu erweitern. Denn das was ihn noch stärker anspornt und ihm Kraft gibt, ist der tiefe Hass, den er seinem Bruder entgegenbrachte.
Den Rest kennt ihr sicherlich: Das heißt im Großen und Ganzen, dass seine Kompetenzen im Sachbereich oft von Personen und seinen Gefühlen abhängig gewesen sind.

Was meint ihr dazu, wenn Sasuke in der Rolle von Naruto (von Geburt ohne Eltern/Familie/Clan) gewesen wäre!? Denkt ihr, er hätte sich auch so entwickelt und wäre Klassenbester gewesen ODER doch ganz anders?

Selbstkompetenz – Wer bin ich und was ist der Sinn des Lebens?

Die Suche nach dem ICH begann bei Sasuke im Kindesalter.
Sasuke „nervte“ Itachi, bis dieser mit ihm trainierte oder jammerte, wenn dieser mal keine Zeit für ihn hatte. Er wollte so sein, wie sein Bruder.

Das Verhalten eines Kleinkindes in der Trotzphase und das innere Gefühlschaos (was ist richtig, was falsch, soll ich jetzt Angst haben oder hau‘ ich mir ein Kunai in’s Bein um neuen Mut zu fassen?) hat er sich ja bis heute bewahrt.

Hier eine kleine Anmerkung dazu:

Sasuke: „Itachi, trainierst du mit mir?“
Itachi: „Leider nein, keine Zeit, vielleicht anderes Mal.“
Sasuke: extrem bockiges Gesicht: „Das sagst du immer.“
Itachi-Stirn- Tipp- Jutsu folgt sogleich XD.

Außerdem sehe ich im Moment sehr deutlich, dass Sasuke auf einem Selbstfindungstrip ist und viele Wieso,- Weshalb- und Warum-Fragen zu dem Sinn des Lebens hat.

Dementsprechend hat er auch durch sein trotziges Verhalten eine enorme Menge an Ausdauer und Ehrgeiz und versucht immer wieder andere und sich selbst zu übertreffen. Dies
sieht man daran, wie weit er geht, um seine eigenen Bedürfnissen zu befriedigen. Schmeißt alles hin und verpisst sich aus Konoha, um egoistischer, nein egozentrischer denn je nur für sich zu handeln.
Es ist nicht sicher, ob er sein Verhalten gegenüber dem Dorf ändern wird. Man wird es sehen.
Er sucht seinen WEG – der Weg des Hasses ist es nicht endgültig.

Zu der Selbstkompetenz zählen auch generell seine Fähigkeiten im motorischen Bereich. Seine Bewegungen sind hier meist elegant und ohne größeren Aufwand. Er schafft es, flüssige und komplizierte Koordinationen durchzuführen, die andere wahrscheinlich nur durch intensives Training oder nie so hinbekommen. Seine Fertigkeiten wurden im Verlauf der Gescichte immer besser und ich vermute, das diese noch besser werden könnten.

sasuke__awakening_by_kivi1230-d4jp4vc

Sasuke .Awakening by Kivi1230 (für Originalbild klicken)

Meine Frage an Euch: Meint ihr das Sasukes egozentrische Art unbegründet ist?
Ich denke nicht. Er war gezwungen, ein Einzelkämpfer zu werden.
Es hört sich bestimmt bescheuert an, aber hätte sich nicht ganze Dorf um ihn kümmern können?
Stattdessen überlässt man Waisenkinder sich selbst. Eine Familie die ihn pflegt hätte nie die eigene ersetzen können, aber eventuell Sasuke ein wenig liebevoller aufwachsen lassen. Nur die Frage ist dann wieder, wer dafür die richtige Wahl der Pflegefamilie gewesen wäre. Was meint ihr dazu? Hätte Sasuke am Ende einen anderen Weg eingeschlagen?

Sozialkompetenz – Einsam werd ich untergehen! – Will ich einsam untergehen?

Sasuke ist vor dem Massaker (soweit die Infos vorhanden sind) sehr „familienintern“ und es ist auch keine Rede davon, dass er Freunde hat. Vermutlich hat er sicherlich im Clan ein paar Spielkameraden gehabt. Zudem hat er auf mich den Eindruck gemacht, dass er sich nach Harmonie sehnt und mit Unsicherheiten nur schwer bis müßig umgehen kann. Wie beispielsweise mit der Ablehnung des Vaters, ihm Liebe zu zeigen. Die Beziehungen zur Familie waren vor dem Massaker sehr stark. Besonders zu seinem Bruder und zu seiner Mutter, bei denen er über seinen Unmut und Frust sprach, wenn er keine Anerkennung von seinem Vater für irgendwas bekommen hat, für das er sich richtig viel Mühe gegeben hat. Wahrscheinlich ist er deshalb meist ein sehr ruhiges bzw. stilles Kind gewesen, da er vor seinen Eltern sehr viel Respekt bzw. auch Angst hat – Angst vor dem Vater zu versagen und keine Zuneigung und Liebe zu bekommen. Sein Charakter an sich war am Anfang eigentlich freundlich und höflich, was er mit hoher Wahrscheinlichkeit von seiner Mutter hat. Die andere Seite war seine Eifersucht gegenüber seinem Bruder, wobei es noch eine gesunde „Eifersucht“ war, auch wenn es nicht den Eindruck macht, sie sei normal. Aber Geschwisterrivalitäten sind bei einem solchen Altersunterschied erst einmal ganz in Ordnung. Schließlich mochte Sasuke seinen Bruder ja trotzdem. Nach dem Massaker wird Sasuke zum Einzelgänger/Einzelkämpfer und versinkt in seinem Hass und der Trauer. Der psychologische Dienst, wenn es einen in Konoha gibt, hat wohl ziemlich versagt, denn erst als er mit Naruto zusammen im Team kämpft, vergisst er langsam seine Gedanken daran.

Kapitel 3, Seite 11

Kapitel 3, Seite 11

Dies war leider nicht von Dauer, aber was zu spät behoben wird, kann man irgendwann nicht mehr so schnell ändern, wenn alles aus Niederlagen und aus Lügen besteht.
Weiterführend möchte ich, um es noch näher zu verdeutlichen auf die Emotionale Kompetenz eingehen.

Emotionale Kompetenz – Ohne Gefühle lebt es sich besser

Sasuke als Genin

Sasuke als Genin

Sasuke wurde nach dem Massaker immer mehr vom Hass zerfressen. Sein einziges Ziel war es seinen Bruder Itachi eliminieren. Die Gefühle hat er völlig auf null runter gefahren, um bloß zu niemanden eine Bindung aufzubauen. Denn wenn man ja eine Bindung zu jemanden aufbaut, kann man diese auch schnell wieder verlieren.

Diese Angst, einen solchen Verlust zu erleben, veranlasst Sasuke dazu, alle bestehenden Bindungen zu kappen und sich nur noch auf sich selbst zu konzentrieren. Praktisch gibt es bei ihm nur noch den Tunnelblick des Hasses.
Naja, bis zu dem für ihn halbwegs klärenden Gespräch mit Itachi.

Warum fragte er denn nochmal den Dritten?
Was meint ihr dazu?
Ich bin auf Eure Antworten gespannt.

Beziehung zu Mädchen

Sasuke hat irgendwie noch nie Interesse am anderen Geschlecht gezeigt, was man ihm auch nicht verübeln kann. Bisher haben sich ihm ja nur die drei von der Tankstelle angeboten. Ich frage mich nur, welche Frau für ihn in Frage kommen würde. Er will schließlich irgendwann seinen Clan neu gründen. Aber die Frau muss wohl gebacken werden XD.

Allgemein

Generell muss ich mich insbesondere zu Sasukes emotionaler Fähigkeit, Gefühle zu zeigen, äußern. Das macht er nämlich so gut wie gar nicht. Lieber nimmt er alles hin und verschließt sich anderen, man bräuchte schon ein großes Feuer, um bei ihm wenigstens zweimal das Eis zum Tauen zu bringen. Einmal haben es Naruto (Freundschaft) und einmal hat es Tobi mit seiner Erzählbär-Stunde geschafft, ihn immerhin zum Heulen zu bringen und in negativer Weise auch Itachi. Dies versteckt er mal wieder. Das Ganze kommt immer so herüber als sei Sasuke jetzt besonders gefühlskalt ist – ist er äußerlich meistens auch, aber innen brodelt es.

Sasuke cries by ildeddo (für Originalbild klicken)

Nun, ich habe mich damit nochmal länger beschäftigt und ich denke, dass Sasuke einen typischen Japaner darstellen soll. Ich habe mich selber mit Japanern über das Thema unterhalten, was das Zeigen bzw. Äußern von Gefühlen in der japanischen Kultur bedeutet. Im Grunde ist es sehr wichtig, bloß nicht sein Gesicht zu verlieren, das heißt eben möglichst keine Gefühle zu zeigen und somit seine Ehre oder – besser gesagt sein Gesicht zu wahren.
Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es richtig ist, so zu leben, aber es ist halt eine bereits Jahrhunderte überdauernde Lebensweise.
Nach dem Motto: „Komme was wolle, zeig nicht deine Gefühle, denn das ist deine Schwäche“. Was ich noch klar stellen möchte ist, dass ich natürlich persönlich eigentlich keine Vorurteile verbreiten möchte, aber dies wurde mir ausdrücklich von Japanern bestätigt.
Und – na klar die Japaner sind auch lustig und haben Spaß, das heißt nicht, dass sie jetzt wie Statuen umherlaufen. Ein Beispiel dafür wäre einfach nur dieses meist aufgesetzte Grinsen bzw. Lächeln, das von klein auf anerzogen wird.
Immer schön lächeln :D.

Wir wissen bzw. sehen es, glaub ich alle, dass Sasuke zurzeit nicht weiß, was er wirklich noch tun soll. Zum Einen sind diese unbändige Wut und sein Hass da und zum Anderen die Liebe zu seinem Bruder und die Gewissheit, das was Itachi eigentlich für ihn wollte, nicht bewältigen zu können: Ein friedliches Leben im Dorf.
Es sind starke Selbstzweifel die ihn vermutlich dazu gebracht haben, die Hintergründe und Geheimnisse des Dorfes von 4 Hokagen zu erfahren zu wollen. Er will zum Beispiel wissen, was der SINN eines Shinobis ist. Diese Frage stellt er direkt an Hashirama.
Ich bin auf die Aufklärung echt gespannt. Das ist ja so was ähnliches wie darüber zu diskutieren, welchen Sinn Soldaten heutzutage haben.

Lernkompetenz

Sasuke lernt sehr schnell und mit großem Erfolg. Dabei hilft ihm vermutlich seine genetische Veranlagung oder sein starker Ehrgeiz, der durch seinen Hass gestärkt wird.
Wer kennt es nicht, dass starke Gefühle die Lernmotivation beeinflussen: Je nachdem, ob man etwas extrem mag oder nicht, kann sich dies auf die Lernerfolge auswirken.
Bei Sasuke ist es der Hass, der seinen Willen des Lernens nährt.

Die Vermutung, dass Sasuke ohne dieses Gefühl des Hasses nicht so stark geworden wäre, stimmt mich unsicher.
Ich weiß es nicht.
Denkt ihr das geht OHNE ständig diese starken Gefühle zu hassen oder zu lieben?

So das war es erst einmal . Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen.
Bin gespannt was ihr dazu zu schreiben habt 😉
Nächstes Mal, geht es mit Naruto weiter !!!

AquilaEye

Advertisements

Über aquilaeye

Accountkiller

15 Kommentare zu “Gastartikel – Die Kompetenzanalyse der Naruto-Charaktere – Wer sind sie der hinter Fassade ?

  1. Aeris sagt:

    Falls ihr auch einen Gastartikel schreiben möchtet, lest bitte folgende Seite gründlich:
    https://ramenchan.wordpress.com/gastartikel-infoseite/

  2. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hi AquilaEye,
    interessanter Artikel. Zu deinen aufgeworfenen Fragen kann ich noch nichts sagen, denn da muss ich noch ein bisschen nach grübeln, mal sehen was dann dazu noch kommt.
    Was ich allerdings schon beantworten kann ist die Frage nach dem Vergleich mit Narutos Situation. Ich finde die beiden sind ziemlich unvergleichbar. Allerdings glaube ich nicht das es für Sasuke einen unterschied gemacht hätte ganz ohne Familie auf zu wachsen. Sein Hass wäre wohl nur größer geworden und es gäbe diese Selbstzweifel, die durch Itachi ausgelöst wurden, gar nicht.

  3. master1kakashi sagt:

    wow….ich fands wirklich interessant und informativ….

    zu der frage:
    „Es hört sich bestimmt bescheuert an, aber hätte sich nicht ganze Dorf um ihn kümmern können?“
    naja also ich glaub das würde die situation nicht ändern,so oder so er hätte seinen weg des „BÖSEN“ und „HASSES“ gewählt…
    denn der ausschlaggebende punkt für sasukes entscheidung war dass er gesehen hat dass naruto immer stärker wird (stärker als er selbst) was eig. nicht mal stimmte …
    zudem hat er zu dem zeitpunkt sein anlegen niemanden erzählt….
    ich bin der meinung wenn er damals auf dem baum sein mund aufgemacht hätte und gegenüber kakashi erzählt hätte dass er sich schwach fühlt würde man ihm helfen können …

    mich interessiert wirklich welche charakter du noch analysieren wirst 😀
    oder ist es nur noch naruto ? 😦

  4. Ann Katrin sagt:

    Wow! Ein wirklich interessanter Artikel, der nochmal punktgenau auf die Seiten von Sasuke’s Gefühlswelt eingeht. Im Grunde genommen wusste man ja etwa, in welchem Sinne er beeinflusst wurde, aber erst wenn man diesen Artikel liest, wird der Ursprung um einiges klarer. Echt super, dass jemand, der sich so auskennt, hier in der Community ist und uns so einen Einblick liefern kann. Bin schon auf die nächste Psychoanalyse/den nächsten Gastartikel gespannt! – Die Idee war übrigens super!! Mir ist nun klarer geworden, dass Sasuke seine Gefühle nach außen hin völlig unterdrückt, vielleicht fast schon eine ähnliche „Maske“ wie bei seinem Bruder Itachi. Dass in seinem Inneren noch viel mehr vorgeht, als man so schon denkt. Eine Frage, war das nur ich oder… war das bei dem letzten Kapitel eine echt extrem überraschende Szene; als Sasuke meinte er würde sich nach dieser Antwort entscheiden; Zitat:“Wether destroy Konoha or…“ Or??? Oder?? Mir war vorher garnicht klar, dass Sasuke noch eine andere Möglichkeit in Betracht ziehen könnte..er scheint wirklich seinen Weg zu suchen.. Ich bin wirklich gespannt was nach der Erzählstunde mit Hashirama passiert.. ich denke eher nicht dass er einfach plump und so banal meint, dass er trotzdem Konoha zerstören will. – Dass diese Erzählung nichts geändert hat.. irgendetwas wird sich in seinem Inneren ändern, und wenn es noch so klein sein möge..ich glaube, es wird bedeutend sein.

  5. aquilaeye sagt:

    @A_aber_nicht_Raikage

    Danke^^. Ich bin gespannt, welche Antworten Du auf die anderen Fragen hast 😉
    Natürlich sind Naruto und Sasuke unvergleichbar, da stimme ich Dir vollkommen zu.
    Klar,die Selbstzweifel hätte es ohne Itachi nicht gegeben, aber alleine da zu stehen erzeugt fast immer ein Gefühl von Angst, Wut, Trauer und letztendlich das Endergebnis das höchste Gefühl nämlich der Hass auf alles. Da gebe ich Dir auch recht.

    @master1kakashi

    Grazie^^. Nun ja,er hätte sicherlich irgendwann den Weg des Hasses gewählt ,vielleicht aber dann noch schwermütiger, weil er vermutlich dann auch mehr und bessere gepflegte Beziehungen- Bindungen innerhalb des Dorfes gehabt hätte.
    Und ja der wichtigste Grund war Naruto der ihm zeigte, dass er auch was kann und Sasuke konnte dies nicht verkraften, da seine emotionalen und sozialen Fähigkeiten dazu nicht ausreichten. Deswegen hat er es auch nicht geschafft vor Kakashi den Mund aufzumachen, da er durch ein sehr beeinträchtiges Selbstbild(erkennt nicht ,dass er doch etwas kann und nicht total schwach ist) nicht dazu in der Lage.
    Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass ich jetzt erst mal an Narutos Artikel arbeite. Wenn die beiden Artikel gut ankommen, werde ich wahrscheinlich noch andere schreiben.

    @Ann Kathrin

    Merci^^. Es freut mich zu lesen , das es Dir gefallen hat mehr über die Gefühlswelt zu erfahren.
    Bin schon fleißig den nächsten Artikel am schreiben und werde mir natürlich genauso viel Mühe geben, es gut umzusetzen.
    Genau- beim letzten Panel sieht man genau das Sasuke sich sehr unsicher ist, was er tun soll und lässt sich erst mal alles von Hashirama erzählen lässt- und da muss ich sagen, das er sich typischerweise bzw. vermutlich sich wieder von seinen Gefühlen lenken lassen wird. Es wird bzw es ist ein innerer Kampf den er ganz alleine austrägt- austragen muss. Bin auf jeden genauso gespannt wie Du.

    Vielen Dank an Alle für die postiven Rückmeldungen. Falls Fragen offen stehen, einfach schreiben 😉

  6. hallo sagt:

    ich glaube wenn sasuke von vornherein niemand gehabt hätte , wäre er ein anderen weg gegangen er hat sich selbst nur über sein talent definiert , was er aber aus seinem elternhaus hat denn itachi hat aufmerksamkeit bekommen weil er talentiert war. sasuke hat sich später nur durch sein talent definiert und dann kam naruto der „LOSER“ und war aufeinmal stärker als er also war sasuke nichts mehr dachte er

  7. Konbu sagt:

    Vielen Dank für diesen interessanten Einblick! Ich stehe gerade am Ende meines Psychologie-Studiums und hab deinen Artikel deswegen schon gespannt erwartet.
    Wenn man fiktive Charaktere anhand psychologischer Theorien analysieren will, gibt es ja leider storytechnische Einschränkungen, die das gar nicht so einfach machen. Zum Beispiel ist es nicht so leicht, die Story außer Acht zu lassen bei der Frage, ob Sasuke sich in seiner Sachkompetenz ähnlich entwickelt hätte, wenn er wie Naruto aufgewachsen wäre. Sasuke hat eine starke Leistungsorientierung, weil Leistung in seinem Umfeld schon früh eine große Rolle gespielt hat und für ihn ein Weg war, Anerkennung und Zuneigung zu erhalten. Aber auch Naruto musste sich irgendwie beweisen – als Außenseiter – was er zunächst ja auf destruktive Art und Weise getan hat, bevor er seine Energie auf eine sozial akzeptierte Zielvorstellung gerichtet hat. Die Frage ist, wie vergleichbar diese beiden Motivationen sind. Steckt bei Naruto eher ein Motiv zur sozialen Bindung dahinter und bei Sasuke eher ein Machtmotiv? Oder sucht nicht auch Sasuke mit seinem Leistungsstreben eigentlich ursprünglich nach einem Zugehörigkeitsgefühl (in seiner Familie, bei seinem Vater)? Dazu kann ich nichts sagen, weil dazu viel mehr Informationen zum alltäglichen Verhalten und Reaktionen in den unterschiedlichsten Situationen nötig wären, als wir aus dem Manga erhalten.
    Aus Interesse: Warum werden die motorischen Fähigkeiten bei der Kompetenzanalyse der Selbstkompetenz zugeordnet und nicht der Sachkompetenz?
    Warum Waisenkinder in Konoha anscheinend auf sich allein gestellt aufwachsen, habe ich mich schon immer gefragt. Aber das ist vielleicht wieder so ein Aspekt, den man nicht isoliert von der Story betrachten kann. Sasuke musste sich so entwickeln, damit die Story funktioniert. Denn wäre er in einer Pflegefamilie aufgewachsen, wäre seine psychosoziale Entwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit günstiger verlaufen, und vielleicht wäre es nicht zu seinem Rachefeldzug gekommen. Er hätte früher in seinem Leben die Chance gehabt, sein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. Ansätze davon zeigt er ja, als er Naruto und Sakura kennen lernt, aber da scheint es zu spät zu sein. Für mich ist sein „egozentrisches“ Handeln durchaus nachvollziehbar, aber das jetzt an dieser Stelle weiter zu beschreiben, würde zu lange dauern.
    Ich stimme dir darin voll zu, dass Sasuke innerlich brodelt, während er sich nach außen hin kühl gibt. Vor dem Hintergrund seiner Verluste wundert es mich gar nicht, dass er versucht, Beziehungen von sich fernzuhalten und Gefühle nicht zu offenbaren. Ich denke, er ist sehr lange von allen Seiten manipuliert worden – zuerst von Itachi, der ihn ja nun aufs Übelste nach den eigenen (Wert)Vorstellungen geformt hat. Später von Orochimaru, der sich seine Aggression zunutze gemacht hat. Dann von Tobi, der ihn ebenfalls für seine eigenen Ziele instrumentalisiert hat. Aber Sasuke begreift jetzt, dass er selbst für seine Entscheidungen verantwortlich ist, und der entscheidende Stoß zu dieser Erkenntnis kam meiner Ansicht nach von Itachi, der Sasuke gegenüber eingestanden hat, dass er ihn wie ein kleines Kind behandelt hat und dass das nicht in Ordnung war. Jetzt will Sasuke von allen Seiten Informationen sammeln, um seine Entscheidung angemessen begründen zu können. Dazu gehört, dass er über das Uchiha-Massaker aus allen (!) verfügbaren Quellen Informationen einholt, auch vom Dritten Hokage. Das ist für mich eine ganz logische Handlung.
    Zu der Sache mit den Mädchen: Ich finde es nicht verwunderlich, dass Sasuke bisher kein Interesse an Mädchen gezeigt hat. Das liegt sicherlich daran, dass er durch das Trauma und seine Bewältigungsversuche (Rachefeldzug!) einfach anderes im Kopf hat. Und an seiner Tendenz, Beziehungen nicht zu nah werden zu lassen, weil der Verlust schlimmer ist als das Nichtvorhandensein. Das Ziel „restore the clan“ habe ich immer im übertragenen Sinn interpretiert: bezogen auf das Ansehen des Clans und den Respekt der anderen Shinobi vor den Uchiha. Und mal ganz am Rand bemerkt ist Sasukes sexuelle Orientierung ja gar nicht offiziell auf Frauen festgelegt. Ich denke, dass da im Manga auch nicht mehr viel kommen wird außer leise Andeutungen, die die Fans verschiedenster Sasuke-Pairings dann interpretieren können, wie sie wollen 😀
    Zum Abschluss: Sasukes Hass wird immer als der hauptsächliche Motor seines Lernfortschritts dargestellt. Wir sehen in Naruto immer wieder, dass größere Fortschritte durch starke Gefühle begünstigt werden. Bei Naruto ist es der Wille, der Ablehnung des Dorfes etwas entgegen zu setzen und aus der Einsamkeit auszubrechen. Bei Neji ist es die Wut über sein Schicksal als Teil der Nebenfamilie. Um nur diese paar Beispiele zu nennen. Ich denke, dass das auch plausibel ist.
    So, jetzt hab ich einen halben Roman hier geschrieben, herzlichen Glückwunsch, wenn den irgendwer bis hierhin gelesen hat. Ich fand den Artikel interessant und freue mich über die Abhandlung aus psychologischer Sicht!

  8. aquilaeye sagt:

    Hallo Leute,
    mein PC ist momentan kaputt schreibe via Handy
    @hallo und @Konbu ich werde versuchen Euch schnell alles zu beantworten.

    Liebe Grüße
    AquilaEye

  9. aquilaeye sagt:

    @hallo Ja, das stimmt auch, aber trotz alledem kamen da noch die emotionalen und sozialen Probleme hinzu. Er ist nicht nur durch sein Talent, so egozentrisch und von sich überzeugt gewesen. Das Talent bzw. die genetische Veranlagung war ein postiver Verstärker für seine negativen Verhaltensweisen.

  10. aquilaeye sagt:

    @Konbu Bitteschön, das ist ja richtig genial, wenn hier noch jemand eine fachliche Ausbildung in dem Bereich hat. Ich hatte Psychologie und Pädagogik und das 5 Jahre( Erzieherausbildung), weiß zwar nur die grundlegendem Dinge( Maslow, Lernen durch Versuch und Irrtum etc), aber durch diverse Fortbildungenn hab ich mir mehr angeignet.
    Klar es ist richtig schwer fiktive Charaktere psychologisch unter die Lupe zu nehmen, aber durch gewisse Erfahrungen mit ähnlichen Fällen kann man da schon ein wenig herausarbeiten. 😉
    Ich denke das Charaktere auf unterschiedliche Art und Weise nach Aufmerksamkeit gesucht haben bzw. nach Anerkennung, Liebe und Akzeptanz.
    Diese Macht wonach Sasuke wohl strebte war im Endeffekt auch nur ein Ausdruck dafür, dass er mehr Beachtung, nämlich die seines Vaters haben wollte. Dies ist im Grunde genommen auch ein Zeichen von Macht, wenn man ein Elternteil nur für sich einnehmen kann. Aber das ist eine andere Geschichte, kenne da viele Praxisbeispiele, falls Du mehr darüber wissen möchtest.
    Das mit den motorischen Fähigkeiten war bei mir in der Ausbildung unter dem Punkt Selbstkompetenz aufgelistet. Vielleicht ist es mittlerweile veraltet bzw. es wurde reformiert.
    Zurzeit finde das Sasuke sogar sehr vernünftig handelt, indem er jeden nochmal fragt. Die Frage mit dem dritten Hokage, sollte eigentlich nur zur Diskussion führen. Es ist klar, dass er jetzt alles klipp und klar erfahren möchte und das ohne wenn und aber. Bin da mal sehr gespannt, ob er nach den ganzen Erklärungen auch dann richtig handeln wird, zumindest so, dass es dann für ale nachvollziehbar ist.
    Und nicht wieder diese komplette Ausfälle kommen und er wieder am Rad dreht. Wir werden es sehen.
    Stimmt, ne bestimmte Orientierung hat er noch nicht offenbart, im Moment ist er für mich asexuell, da man ja nichts weiß^^

    Ich finde Du hast einen schönen Kommentar oder wie du es sagst einen halben Roman geschrieben und ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten, wenn nicht einfach nachbohren 😉

    Liebe Grüße AquilaEye

  11. 0rnitorrinco sagt:

    -hust- aguila und nicht aquila -hust- künstlerische Freiheit? Ok……..

  12. 0rnitorrinco sagt:

    PS: Tut mir leid, war das Erste, was mir ins Auge gesprungen ist. Habe nun vieleicht die Hälfte gelesen – die andere Hälfte folgt bald (hat nichts mit Desinteresse, sondern viel mehr mit Zeit zu tun 😉 ), wenn es soweit ist, gebe ich eine „qualifizierte“ Meinung ab. Trotzdem…. águila. ;p

  13. aquilaeye sagt:

    @Ornitorrinco
    Nee ist einfach von mir abgeändert. Mag das q lieber als das g. So vom optischen her XD
    Ok bin schon gespannt,was Du dazu meinst.

    Ciao AquilaEye(aguila)

  14. Ridcully sagt:

    Super Artikel!
    Schreibst du eigentlich nocheinmal was für Ramenchan? Ich finde deine Analyse einfach spitze. Wäre cool noch mehr davon zu lesen 🙂
    Bei „Ach übrigends“ hast du vor einiger Zeit ja geschreiben, dass Obito ein Psychopath und Madara ein Soziopath ist. <das wäre doch auch ein prima Ansatz für ne kleine Analyse.
    Und wie kommst du eigentlich darauf, dass Madara ein Soziopath ist?

  15. AquilaEye sagt:

    @Ridcully: Danke, bin zurzeit in Sardinien. Urlaub;)
    Das freut mich echt das Dir mein Artikel so gut gefaellt. Nicht darueber wundern, das ich kein ae,ue,oe schreibe. Auf der italienischen Tastatur gibt es die Buchstaben einfach nicht.
    Einen weiteren Artikel wollte ich schon schreiben, nur ist alles ins Stocken geraten. Der naechste Artikel soll ueber Naruto sein und danach koennen die Leser entscheiden ueber welchen Charakter,ich eine Analyse schreiben werde.
    Muss mir echt mal einen Ruck geben.
    Das mit Psychopath und dem Soziopath bei Obito und Madara ist mir so spontan aufgefallen-da ich einige Buecher und Dokumentationen ueber solche Themen gelesen und gesehen habe. Werdemal Aeris oder Ninjason kontaktieren, was die von der IDEE halten.

    So bis dahin alles Gute, hoffe du hast ein wenig Geduld 😉

    Ciao und viele Gruesse aus Sardninien

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s