Hokage-Artikel – die vierte Woche

Das Goikenban

Homura Mitokado und Koharu Utatane

Dem Doppelteam des Nara-Clans möchte ich ebenfalls eine Zweier-Auswahl entgegenstellen: Die beiden Berater der bisherigen Hokage nämlich, die in alle politischen Ränkespiele verstrickt sind. Hierbei zählen für mich vor allem folgende Gründe:

  • Schüler des Nidaime Hokage
  • erfahren im Führen poltischer Beziehungen
  • Hoher Shinobi-Rang
  • Alter

Schüler des Nidaime Hokage
Wie Sarutobi sind die beiden von Tobirama Senju trainiert worden. Obwohl wir über dessen Trainingsfähigkeiten nichts wissen, dürfen wir wohl, da er Bruder des ersten Hokage und selbst zweiter Hokage gewesen ist, annehmen, dass nur die Eliten des Dorfes zu der Ehre kamen, von ihm trainiert zu werden.
Weitere Hinweise darauf sind die politischen Karrieren seiner Schüler: diese sind dritter Hokage sowie dessen Berater geworden und somit die höchste Autorität im Dorf. Dass daraus keine Schlussfolgerung gezogen werden kann, ist klar. Aber ich denke, man darf eine Tendenz aussprechen. Zudem ist ihr Einfluss auf Hiruzen und Tsunade unverkennbar. Sie befinden sich in gewissem Sinne „neben“ dem Hokage – sie haben keine Weisungsbefugnis, denn Tsunade scheint ihre Anweisungen auch ablehnen zu können, aber sie weiß, dass sie sich dadurch Schwierigkeiten einhandelt. Sais Aufnahme in Team Kakashi ist das beste Beispiel dafür, gepaart mit dem Szenario, als die beiden und Danzou Tsunade vergeblich davon haben abhalten wollen, bei Pains Angriff auf Konoha Naruto zu rufen.

Erfahren im Führen poltischer Beziehungen
Durch ihre Position haben die beiden bereits viele innen- wie außenpolitische Erfahrungen gesammelt. Sie handeln entschieden und hart, was Konoha zu einer starken, unnachgiebigen Macht in der Shinobi-Welt führen würde. Auch wenn das nicht die Linien sind, die Konohas aktuelle Politik verfolgt: es würde dadurch mächtiger werden, was im Sinne aller Bewohner wäre. Die bisher in dieser Artikelserie immer wieder angesprochene Situation des außenpolitischen Ringens um Vorherrschafft und Kontrolle kennen sie jetzt aus fünf verschiedenen Kage-Generationen! Dass sie genau wissen, wie der Hase läuft, ist nicht abzustreiten. Attentatsmissionen, Spionage, Diebstahl von Informationen, Betrügen – aber gleichzeitig gute Miene ziehen, die beiden wissen genau was sie tun müssen, um auf dem ersten Platz der internationalen Mächte zu stehen.

Hoher Shinobi-Rang
Die beiden haben mit dem Rang des Jonin die höchste Stufe der Ninja-Karriereleiter erreicht. ANBU-Einheiten (die abseits des Regulären stehen) sind direkt dem Hokage unterstellt – sie jedoch scheinen einigen Einfluss auf diesen auswirken zu können, können ihm mitunter sogar Befehle erteilen.

Alter
Durch ihr hohes Alter haben die beiden jede Menge Lebenserfahrung, die sich auch auf die politische Ebene auswirkt. Sie haben den zweiten, dritten und nun sogar den vierten Shinobi-Weltkrieg miterlebt und können so auch auf Wissen aus diesen Phasen von Konohas Politik, auf ehemalige Verbündete etc zurückgreifen und die Politik anderer Nationen besser interpretieren, vor Hintergründe bereits bekannter Entwicklungen stellen, analysieren und haben sicher auch Kontakte in die verschiedenen Nationen.

Nachteile
Man kann sagen, was man will, die beiden tragen nicht Sarutobis „Willen des Feuers“ in sich.
Sie sind knallharte, unnachgiebige Politiker, die ich etwa in der Mitte zwischen Hiruzen und Danzou sehen würde. Das macht sie stark gegen die Schwächen des Sandaime, der sehr vertrauensselig gewesen ist, jedoch nicht so kaltherzig wie Danzou, dessen Ziele egozentrisch ausgelegt waren.
Sie sind eben „echte“ Politiker. Das bedeutet jedoch auch, dass sie in jeder sich bietenden Gelegenheit das Beste für Konoha „erbeuten“. Ich sage „erbeuten“, weil es sich wohl zuweilen sogar auf Kosten der Verbündeten zutragen würde, sodass Konoha zwar immer mächtiger wird, den Platz an der Spitze jedoch ohne befreundete Nationen genießen muss.

Aber ist das etwas Schlechtes? Ich habe auch das schon mehrmals angesprochen: Wer glaubt, Konoha, das wären die „Guten“, ist zu naiv. Jede Nation hat Dreck am Stecken, jede Nation hat ihre Attentatseinheiten, ihre Spione, ihre Leichen im Keller. Es ist unrealistisch, anzunehmen, dass Konoha dabei nicht auch ein ganz großes Spiel spielt, denn sonst hätte es überhaupt keine Autorität auf internationaler Ebene. Die beiden würden genau dieses Ellenbogenverhalten polieren.
Konoha hat immer diese herzigen Anführer gehabt und irgendwie habe ich durch deine (Aeris) und eure Kommentare das Gefühl, ihr lehnt alles, was nicht warm und weich oder brechend hart ist, ab. Ich glaube, eine militärisch geprägte Nation braucht vor allem klare Anweisungen! Klar ist es hilfreich, wenn man seine Untergebenen mit Herzchen motiviert, aber wir sind hier nicht bei Hello Kitty, sondern in einem Militärstaat. Den Weg der klaren, strukturierten Befehlskette sehe ich als wesentlich effektiver an – jeder weiß genau, was er zu tun hat. Jeder weiß genau, wofür er arbeitet: für Konoha. GENAU dafür stehen auch diese beiden Herrschaften!

Ninjason

Aeris‘ Antwort

Also dem „Lehrer“-Argument muss ich ja gleich mal widersprechen: Seit wann ist es ein Garant dafür, dass du ein besserer Shinobi bist, wenn du einen guten Lehrer hattest? Ich nenne da mal nur ein Beispiel, das aber auch gleich das beste (zumindest für dich) sein sollte:

  • Naruto
  • wurde von Iruka trainiert
  • wurde von Kakashi trainiert
  • wurde von Jiraiya trainiert

Und von letzteren Drei hälst du ja recht viel, wenn ich das mal so annehmen dürfte… Nur von Naruto als Shinobi nun rein gar nix.

Also da bringen auch gute Lehrer nix, jedenfalls nicht garantiert.

Naruto und Sakura wurden ja auch Kakashi zugewiesen, wobei ich da nicht von „nur den Besten wurde die Ehre zuteil, von Kakashi-Sensei trainiert zu werden“ reden könnte.

Du gestehst in deiner „Nachteils-Sektion“ ein, dass sie sich hart das Beste für Konoha erbeuten würden, selbst wenn das auf Kosten von Verbündeten gehen würde. Ich gehe einen Schritt weiter und sage, dass sie das auch auf Kosten der eigenen Landsleute tun würden. Immerhin wollten Danzou und die beiden Pain so lange Konoha weiter dem Erdboden gleich machen lassen, wie der Puste gehabt hätte. Das einzige, was daran schön ist, ist dass sie Naruto nicht herausgerückt haben (denn dass das wichtig ist, wissen wir alle). Aber sie haben das eben auf Kosten JEDEN EINZELNEN Dorfbewohners gemacht. Und sie haben noch nicht mal versucht, die Lage zu verbessern. Die hätten doch mitkämpfen können! Danzou hatte damals ja auch schon die 10 Sharingans mit Izanagi und alles. Und dass Omma und Oppa imselben Team waren, lässt mich zumindest annehmen, dass sie auch was im Kampf können. Warum sind sie also nicht mit rausgegangen und haben wenigstens einen Alternativvorschlag dafür gehabt, Naruto einfach im Krötenland versauern zu lassen?

Ich bin der Meinung, bei beiden war es Egoismus (und der ist als potentieller Hokage einfach nicht angebracht): Danzou wollte nicht riskieren, draufzugehen und sein riesigstes Geheimnis zu lüften, da er ja noch was viel Größeres mit Konoha vorhat (nachdem das einmal schön ausradiert wurde), und Omma+Oppa sind ebenfalls viel zu hochnäsig dafür, sich selber die Hände schmutzig zu machen und sich eventuell ein Achselhaar einzuklemmen.

Klar haben Menschen in hohen Posten auch eine gewisse Verantwortung, sich nicht gleich überall auf dem Silbertablett an vorderster Front zu präsentieren. Aber wenn dein Volk grad abnippelt, und man keine andere Wahl sieht, dann muss man trotzdem nach vorne.

  • Hashirama hat das gemacht (als Madara mit dem Kyuubi ankam).
  • Tobirama hat das gemacht (wenn man davon ausgeht, dass er bei dieser Flashback-Mission als Köder starb).
  • Hiruzen hat das gemacht (Oro).
  • Minato hat das gemacht (Tobi + Kyuubi).
  • Tsunade hat das gemacht (Pain eben).

Die beiden würden das nie tun.

Ich möchte betonen, dass ich nicht denke, dass das an ihrem Alter liegt. Hiruzen war alt, als er sich Oro stellte, Tsunade ist auch nicht mehr so jung wie sie aussieht. In „Naruto“ ist es ja eben nicht so, dass alte Leute automatisch schlechter kämpfen können.

Es geht mir einfach um deren Bindung zum Dorf selbst. Sie fühlen sich in schlechten Zeiten denke ich nicht verantwortlich für ihre Einwohner. Sie gehen eben über Leichen.

„Den Platz an der Spitze ohne befreundete Nationen genießen müssen“ trifft es akkurat auf den Punkt. Alle anderen Anführer/Kage würden sicherlich einen heiden Respekt vor denen haben, aber die Bewohner Konohas ebenso. Und bei Dorfbewohnern würde es sicher fast schon eher in „Schiss“ ausarten, und das soll ja keiner für seinen Anführer empfinden. Sie sind für ihr Volk einfach kein Vorbild. Sie hätten auch wahrscheinlich gar keinen Bock, sich mit dem „gemeinen Fußvolk“ abzugeben und mit denen zu labern. Keiner würde zu denen aufsehen (grad als kleines Kind, als aufstrebender Shinobi) und sagen „Soooo will ich auch mal werden!“, sondern eher „Oh-oh, ich hoffe, ich bin gut genug für die Hokage und dass ich keinen Anschiss von denen nach meiner ersten Mission bekomme“, und das ist doch echt kacke.

Sie sind einfach nicht lieb genug, eher überhaupt nicht lieb. Und das sollte man schon umswitchen können: von lieb für das Volk auf streng für die Gegner & Außenstehenden.

Und jetzt nochmal zu deinem „Abschlussplädoyer“:

Ich glaube, eine militärisch geprägte Nation braucht vor allem klare Anweisungen! Klar ist es hilfreich, wenn man seine Untergebenen mit Herzchen motiviert, aber wir sind hier nicht bei Hello Kitty, sondern in einem Militärstaat. Den Weg der klaren, strukturierten Befehlskette sehe ich als wesentlich effektiver an – jeder weiß genau, was er zu tun hat.

Aha, und was haben sie da empfohlen, als Pain ihr Dorf planiert hat? Kapitel 421. NICHTS! Schlimmer noch: Tsunade hat sie angebrüllt, zu Poden geworfen, und dann hat Omma einfach gesagt „…dann mach doch was du willst“. Sie haben sich also noch nicht mal durchgesetzt, sondern locker gelassen. Was sind denn das für Anführer, die klein beigeben? Ich verstehe schon, dass sie kein richtiges Veto gegen Tsunade einlegen können, sondern es bei einer Empfehlung bleiben muss. Aber wenn sie wirklich der Meinung gewesen wären, dass sie im recht waren, dann hätten sie dafür kämpfen müssen. Oder wie gesagt einen besseren Vorschlag machen müssen.

Das war echt der schlechteste Berater-Dienst, den man je leisten kann: Einmal sagen: „Neee, is nich so gut, glauben wir“, und dann locker lassen und abzischen.

Aeris

Die folgende Umfrage hat nicht zum Ziel, herauszufinden, was ihr denkt, was zutrifft oder nicht, sondern herauszufinden, welches in euren Augen die entscheidenden Argumente für Eure Auswahl gewesen sind.
Es können unbegrenzt viele Kästchen angeklickt werden.

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Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

15 Kommentare zu “Hokage-Artikel – die vierte Woche

  1. Ninjason sagt:

    Nun, ich habe direkt gesagt, dass daraus, dass sie die Schüler des Zweiten gewesen sind, keine Schlussfolgerung auf IHRE Qualitäten gezogen werden kann.

    Eine Analogie hierzu bietet aber Konohamaru, der einen eigenen Elitetrainer bekommt (ja, Ebisu ist kein großer Ninja, aber er ist Lehrer der Elite)

    Ich gehe weiter darauf ein, dass ihre Karrieren für sich sprechen. Sie sind auf einer Ebene mit der höchsten Autoriät des Dorfes. Dass „daraus“ der Schluss gezogen werden kann, dass sie dafür qualifiziert sind, politische Karriere zu machen, erklärt sich selbst.

    Hmm ja sie hätten kämpfen können. „Weißt“ du, ob Oma und Opa noch kämpfen können? Ich würde das von den beiden nicht verlangen. Schließlich scheinen sie keine aktive Karriere als Shinobi mehr zu führen (sind ja auch schon recht alt) Dass Danzou noch kämpfen kann, wusste Danzou zwar, aber ob DIE das wussten, ist ungeklärt.

    Ja die beiden sind sicher verdammt dreckig, aber nicht so, wie du sie gerade darstellst – ihre Sorge war, dass Akatsuki den Neunschwänzigen bekommt – Naruto einem Gegner auszuliefern, an dem Jiraiya gescheitert ist – das hat Null Erfolgschancen gehabt und wie sie richtig sagen: „Naruto is still a child! This is the man who killed Jiraiya!“ Ja, alle hüpfen mit Tsunades Entscheidung, aber die ist einfach mal verantwortungslos gewesen. Auch jetzt beim Krieg wurde sich ja geeinigt, die beiden wertvollsten Figuren dem Feind vorzuenthalten. Es ist also nicht besonders ungewöhnlich für die beiden, diese Linie auch schon vorher verfolgt zu haben.

    Wir sind wieder bei der Hokage-Fight-Sache, wollen wir das erneut durchgehen? Ist es die Aufgabe des Hokage zu kämpfen? Wie gesagt, in diesem Fall wissen wir nicht, ob die beiden das noch können. Wir wissen auch nicht, wie stark sie mal waren, ja sie waren in diesem einen Team damals und in Tobiramas finaler Szene, aber wir wissen einfach nicht, wie stark die beiden sind und ob das vllt unnötiges Kanonenfutter gewesen wäre.

    „Und bei Dorfbewohnern würde es sicher fast schon eher in “Schiss” ausarten, und das soll ja keiner für seinen Anführer empfinden. Sie sind für ihr Volk einfach kein Vorbild. Sie hätten auch wahrscheinlich gar keinen Bock, sich mit dem “gemeinen Fußvolk” abzugeben und mit denen zu labern. Keiner würde zu denen aufsehen (grad als kleines Kind, als aufstrebender Shinobi) und sagen “Soooo will ich auch mal werden!”, sondern eher “Oh-oh, ich hoffe, ich bin gut genug für die Hokage und dass ich keinen Anschiss von denen nach meiner ersten Mission bekomme”, und das ist doch echt kacke.“

    Na und? Diese ganze Sache „Ich möchte unbedingt Ninja werden, tralalala“ ist doch eh total abgehoben – das ist kein Kinderspielplatz, das ist ein Beruf, bei dem dein Leben auf dem Spiel steht. Ich finde das zwar eine legitime Herangehensweise, um für Nachschub zu sorgen, aber es ist einfach eine Illusion, dass man davon träumen muss, man muss seinen Job gut machen und ich finde du übertreibst etwas mit der potentiellen Reaktion der Dorfbewohner. Warum sollten die Schiss vor ihnen haben? Die beiden haben einzig strategische Überlegungen bezüglich einer ihrer Einheiten getroffen. Sie haben keinen umgebracht oder so. Der Neunschwänzige ist das stärkste der neun Chakramonster. Es dem Feind vorzuenthalten ist eine mit Rücksicht auf das Riskio getroffene Entscheidung gewesen.

    Jetzt stell dir mal vor, es hätte zb keine Hinata gegeben, Naruto wäre unter normalen Umständen Pain in die Hände gefallen und aus. Dann wäre Tsunade SOWAS von am Arsch gewesen, weil sie aus Unüberlegtheit und „Vertrauen“ in einen Teenager, eine Sache zu schaffen, die die stärkste Einheit des Dorfes nicht geschafft hat, den Neunschwänzigen geopfert hätte. Ich sehe daher die Meinung der beiden als äußerst gerechtfertigt und finde, die Implikationen, die du daraus für die zwei ziehst, ohne textbasierte Grundlage.

    Wenn der zu beratende Entscheidungsträger handgreiflich gegenüber seinen Beratern wird und seine Position wie auch immer ungerechtfertigt sie sein mag, derart eindeutig formuliert, wie es Tsunade getan hat, was sollen die beiden denn dann noch herumheulen? Tsunade hat klar gemacht, dass sie in dieser Sache auf ihre Meinung keinen Wert legt. Und ihre Entscheidung unmissverständlich formuliert.

    In einem Krisenmoment wie einem Angriff auf die Stadt ist das wohl der Moment in dem du als Berater deinen Hut ziehen musst und „den, der zu einer Entscheidung berechtigt ist und der auf deine Beratung im Moment scheißt“ seine Entscheidung treffen lässt.

    Alles andere hätte zu einer Diskussion geführt, die jegliche Entscheidung hinausgezögert hätte.

  2. nanabi7 sagt:

    Also ich bin von den beiden nicht so begeistert, ich finde sie nicht gemäßigt genug und viel zu viel von Danzous Überzeugungen beeinflusst. Wie du selbst sagst:

    <>

    Genau so schätze ich deren Politik ein, dass sie ihr Dorf mächtiger machen wollen, betrachtet man aber die Politische Lage vor dem 4.Weltkrieg, dann fällt auf, dass sich die 5 großen Nationen untereinander kaum verstehen, aber immerhin jede einen gleich großen Machtbereich inne hat. Ein Mächtegleichgewicht besteht zwischen den großen Nationen. Das dieses Gleichgewicht empfindlich ist, sieht man am Uchiha Masaker, wäre es zum Aufstand gekommen bestand ja die große Gefahr das die anderen Nationen die schwäche Konohas ausnutzen würden. Und wenn Konoha nun versucht unter den beiden seine Macht zu vergrößern, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass die anderen sich zu einem Zweckbündnis zusammmenschließen und dies Verhindern würden. Folglich wäre das wohl der Untergang des Dorfes und von daher ist deren Politik in einer Zeit des Friedens/Status Quo völlig fehl am platze.

  3. nanabi7 sagt:

    Hm mein Zitat hat es nicht angenommen, folgendes gehört zwischen die obigen

    Sie sind eben “echte” Politiker. Das bedeutet jedoch auch, dass sie in jeder sich bietenden Gelegenheit das Beste für Konoha “erbeuten”. Ich sage “erbeuten”, weil es sich wohl zuweilen sogar auf Kosten der Verbündeten zutragen würde, sodass Konoha zwar immer mächtiger wird, den Platz an der Spitze jedoch ohne befreundete Nationen genießen muss.

  4. Ninjason sagt:

    Ich glaube, du schätzt die beiden zu negativ ein – die sind schon ewig lange dabei und wissen genau, WIE man in der internationalen Politik agiert. Die sind sicher nicht so leichtfertig, alle gleichzeitig gegen sich aufzubringen. Klar, wo sich die Gelegenheit ergibt, werden sie sicher zuschlagen, aber wenn du dich an die Hinatageschichte erinnerst – Kumo wollte hier das Byakugan stehlen – ganz schön dreist und gefährlich und trotzdem kam kein Gegenschlag. Ich glaube, die beiden wissen ebenfalls genau, was sie sich erlauben können und was nicht.

  5. Aeris sagt:

    @Ninjason:
    1. Trotzdem hast du „Schüler des Nidaime Hokage“ als deinen allerersten Argumentationspunkt aufgeschrieben, und sogar in der Aufzählung hervorgehoben. Irgendwas muss es dir ja also doch bedeutet haben.

    2. Zu der zweiten Sache finde ich es ziemlich schade, dass du dich vollkommen an etwas aufhängst, dass ich selber nur als eine der zwei Möglichkeiten beschrieben habe: „Entweder hätten sie mitkämpfen sollen, ODER nen Alternativvorschlag machen sollen“. Ich will auch nicht wieder auf das Kampf-Argument hinaus, genau deswegen habe ich geschrieben, dass sie wenigstens ne bessere Lösung hätten haben müssen. Hast du das überlesen??
    Aber sie hatten keinen besseren Vorschlag. Ihre Devise war: „Dann müssen wir eben so lange ausharren, bis Pain fertig ist.“

    Weiterhin: Denkst du, ich weiß nicht, dass es die „richtigste“ Meinung war, Naruto im Verborgenen zu halten? Ich hab das sogar geschrieben. Fühle mich schon wieder überlesen. Ich hatte echt gedacht, dass ich in meinem Teil deutlich genug drauf eingegangen wäre, dass sie ne Alternative hätten vorschlagen müssen.

    Nö, ich weiß natürlich nicht, ob die gut genug wären, um Pain die Stirn zu bieten, aber das Wort „Alternativvorschlag“ brauch ich jetzt glaub ich nicht noch einmal zu wiederholen.

    Du schreibst:

    Schließlich scheinen sie keine aktive Karriere als Shinobi mehr zu führen (sind ja auch schon recht alt)

    Äääh, wie bitte?? Seit wann bist du als Shinobi denn automatisch schlechter, wenn du älter wirst? (auch das habe ich in meinem Teil geschrieben, hast du das auch übersehen?)
    Du willst mir doch nicht im Ernst sagen, dass alte Leute in „Naruto“ automatisch schwächer werden? Hiruzen hatte noch mächtig viel aufm Kasten, Danzou zumindest viel Potential, und so weiter.
    Aber wie gesagt, ich habe mich ja gar nicht drauf versteift, dass DIE BEIDEN raus sollten zum kämpfen, sondern eher gut beraten sollten.

    Wenn der zu beratende Entscheidungsträger handgreiflich gegenüber seinen Beratern wird und seine Position wie auch immer ungerechtfertigt sie sein mag, derart eindeutig formuliert, wie es Tsunade getan hat, was sollen die beiden denn dann noch herumheulen?

    Auch das habe ich selber schon berücksichtigt („Ich verstehe schon, dass sie kein richtiges Veto gegen Tsunade einlegen können, sondern es bei einer Empfehlung bleiben muss.“)
    Außerdem drehst du mir die Worte im Mund herum. Sie sollen nicht „rumheulen“, sondern sich für ihr Dorf, das sie als Berater beschützen und voranbringen wollten, maximal einsetzen. *hust*Alternativvorschlag*hust*

    Das kann’s doch einfach echt nicht sein, dass sie Tsunade in ihr Verderben rennen lassen!! (wenn man wie du vorschlugst mal annimmt, dass es keine Hinata gegeben hätte)
    Ja, Tsunade hatte die falsche Meinung. Aber haben die beiden dann automatisch die Erlaubnis dazu, ihre Pflichten (auch) zu vernachlässigen? Bzw. sind sie damit für alles, was sie danach entscheiden würden, entschuldigt? Nur weil Tsunade „zuerst im Unrecht war“?

    Ich stimme dir schon zu, dass alle Drei keine Zeit für Diskussionen und Streitgespräche hatten. Also war es im Prinzip schon ein guter Gedanken, jetzt schnell „irgendeine Lösung“ herbeizuführen, anstatt ewig über andere Lösungen zu reden. Aber sie haben Tsunade eben erlaubt, die „aller aller schlimmste/gefährlichste Lösung“ herbeizuführen.
    (wobei man nicht weiß, ob sie wussten, dass Danzou den Messenger Frosch töten würde)

  6. Ninjason sagt:

    Ich habe dich nicht überlesen – die Sache ist nur, dass ich glaube, dass ein Alternativvorschlag nicht zur Debatte stand. Klar ist es nicht die feine Art, den Schwanz einzuziehen, wenn Tsunade bellt und beißt, aber sie hatten einfach keine anderen Autoritäten, als ihr beratend zur Seite zu stehen. Und wenn Tsunade das auf diese Aggro-Weise ablehnt, dann haben sie nichts mehr im Büro zu suchen.

    Ja, ich glaube, dass mit dem Alter die Kampffähigkeit abnimmt – ist doch logisch.
    Glaubst du das nicht, nur weil der Manga uns drei Shinobi präsentiert hat, bei denen das nicht so heftig der Fall war?
    Und dass hier Verlust von Lebensenergie und Vitalität nicht ausgeblendet werden kann, ist glaube ich selbstverständlich.

    Dass Chiyo alt und senil ist, sagt sie ja selbst ständig
    Dass Hiruzen alt sei und nicht mehr so resistent sagt Orochimaru ihm und verweist auf das Alter als siegreich über „sogar dich, Sarutobi“ (cp 121, s3)
    Und Danzou – hier spielen medizinische Eingriffe ja wohl eine größere Rolle als eigene Kampfkraft.

    Zudem gehören die drei ja wohl auch zu den ehemaligen Eliten ihrer PRIME – dass die auch im Alter noch über Power verfügen, ist klar, nur halt „weniger“. Ich glaube, das ist unbestreitbar, ich wüsste nciht, auf welcher Grundlage das angegriffen werden kann.

  7. Ninjason sagt:

    Ab einem bestimmten Punkt bist du halt auch einfach „nur“ ein Berater. Und wenn die Schwelle gekommen ist, an der der Hokage eine Entscheidung getroffen hat, dann wirst du nicht mehr gefragt.

  8. Aeris sagt:

    Aber wenn man in hohem Alter so viel drauf hat wie:
    *Tsuchikage
    *Hiruzen
    *Orochimaru/Jiraiya/Tsunade
    (die Liste ist absteigend)
    , dann zeigt mir das zumindest, dass hohes/höheres Alter dich nicht zwingend schwächer machen muss. Ja, vielleicht n bissl schwächer als vor 10-20 Jahren, aber auch nicht so, dass du kaum noch ausm Stuhl hochkommst.

    Zum anderen Thema: Gut, ich vertrete den Standpunkt, dass sie nen Alternativvorschlag hätten anbringen müssen. Es ist ja keine richtige Beratung, wenn du nur „Nein, das is doof“ sagst. Da muss schon noch was hinterherkommen.

    Ja, wo führt das hin? Hoffentlich wieder zu ihrer Eignung als Hokage: Die Analyse ihres Verhaltens in dieser Extremsituation (das du gerechtfertigt findest, weil ihnen die Hände gebunden waren; ich nicht, weil sie ne bessere Idee hätten haben müssen) hat für mich das Ergebnis gehabt, dass sie zu radikal sind – denn in dieser Extremsituation haben sie gezeigt, wie sie es machen würden: Die Bewohner leiden und explizit sterben lassen, weil sie keine Alternative sehen.
    In „normalen Zeiten“ wären sie sicherlich ganz okay: hart, streng, auf das Siegertreppchen fokussiert, nüchtern, nicht von Gefühlen beeinträchtigt. Ob sich das irgendwann mal auf die Moral des Dorfs/der Streitkräfte auswirken würde…… hmm.
    Du kannst deine Streitkräfte natürlich auch nur aus ANBU Nes formen, Marke Sai und Shin, die stört das natürlich nicht, wenn du ihren Charakter gut genug abgetötet hast. Aber da musst du erstmal so viele Waisenkinder finden, um genug Soldaten zusammenzubekommen… oder ein paar Eltern „zufällig in einen Unfall geraten lassen“… ^^

  9. Ninjason sagt:

    Ja, nur wie gesagt, San-Nin, Kage, das sind natürlich Leute, die im Alter immer noch überwältigend sind.
    Zudem glaube ich, das Alter von Jiraiya und Tsunade ist noch im grünen Bereich für Shinobi, Oro hat ja leider ein paar anderweitige Stressituationen, die ihn etwas herausfallen lassen.
    Aber beim Tsuchi ist ja nun überdeutlich, dass der Altersbeschwerden aufweist.

    Ja, Alternative wäre nett gewesen, wenn man keine hat ist schon dumm, so als Berater. Ich glaube realistisch wäre allerdings für die beiden sowas gewesen wie „Pain aus Konoha rauslocken“ oder sowas.

    Was will man da auch groß tun – das ist der Mann, der Jiraiya getötet hat, Konohas stärksten Shinobi (ich glaube, Jiraiya ist stärker als Tsunade und zu dem Zeitpunkt auch Naruto und Kakashi sowieso). Ich glaube alles woran man da noch denken kann ist – „Bloß nicht auch noch Kyuubi, sonst ist alles verloren!“

    Mir fällt keine Alternative ein – Pain beschäftigen, bis die Dorfbewohner in Sicherheit sind, ist unmöglich, da der Angriff mitten im Dorf stattfand. Dass da welche sterben ist unvermeidbar – aber Naruto kannste eben auch nicht ausliefern. Das hätte ja nichtmal sichergestellt, dass Pain nicht immer noch alle umbringt. Und eine Einheit, die ihn aufhalten kann, existiert nicht (dass Naruto das nicht kann, davon gingen sie ja aus)

    Was hätten sie für eine Alternative vorschlagen können…

    Naja Moral, Schmoral. Du machst wie gesagt einen Job als Shinobi. Prosperität für das Dorf bedeutet finanzielle Sicherheit für deine Familie, gesellschaftliche Stabilität für dein Umfeld, alles Supergründe einen guten Job zu machen. Wenn da eine harte Linie vorgegeben wird, schön Ellenbogen raus, damit hier die Sonne scheint, ist doch super. Geht’s euch noch besser. Zudem sind die meisten Missionen ja national begrenzt – international werden ja Etiketten gewahrt (Einreiseerlaubnis etc soweit ich weiß). Ich glaube, der Einfluss des Dorfes reicht im Normalfall gerade mal an die Landesgrenzen und in denen bist du dann natürlich die absolute Nummer 1. Die beiden würden sich wohl auf eine dominante Rolle Konohas unter den Daimyo konzentrieren, damit die Länder ohne Shinobiarmeen möglichst viele lukrative Aufträge geben – Gewinn für Konoha bedeutet ja nicht gleich Verlust für die anderen, weil das Gebiet auf dem gewonnen ist, wohl primär neutraler Boden sein wird. Wenn das gut läuft, es dem Dorf gut geht, es Verträge einhält, dann ist das doch eine super Aussicht auf das Shinobidasein.

    Klar ANBU hat mehr aufzuräumen, aber das Gros wird eher die Vorzüge des Platzes an der Sonne genießen und dadurch steigt die Moral doch beträchtlich.

  10. Aeris sagt:

    Ich glaube, die meisten verstehen die 2. Umfrage nicht:
    Bei der oberen haben insgesamt 8 geklickt, dass die beiden gut als Hokage wären, und nochmal zusätzliche 12, dass sie genau so gut wie alle anderen taugen würden. Also 20 Leute waren quasi „pro Goikenban“.

    Nun haben aber 41 Leute in der 2. Umfrage geklickt: „+ Erfahrung in Politik durch Durchleben aller 5 Kage-Generationen“

    Eigentlich müsste sich die Anzahl der Klicks bei einem Pro-Argument in der 2. Umfrage mit der Summe der „pro Goikenban“-Klicker der 1. Umfrage decken.
    Denn ihr klickt ja nur auf „Goikenban wären gut als Hokage“ in der 1. Umfrage, wenn ihr in der 2. Umfrage dann auch irgendeins der Dinger mit nem „+ Plus“ davor anklickt.

    Also nochmal: In der 2. Umfrage sollt ihr nicht anklicken, was allgemein auf die Kandidaten zutrifft!!!
    Sondern ihr sollt anklicken, was für euch ein Argument ist, dass der Kandidat (nicht) Hokage werden sollte!!!

    Beispiel: Ja, die Goikenban haben extreme Erfahrung in Politik durch das Durchleben aller 5 Hokage-Generationen. Das heißt aber noch lange nicht, dass DAS für euch ein Argument ist, dass sie als Hokage geeignet wären!

    Das ist genau wie bei den Naaras: Das Maximum der Klicks der 2. Umfrage liegt mit 46 Votes für „- Die beiden sind nicht ambitioniert genug, um das Dorf anzuführen.“
    Trotzdem haben in der 1. Umfrage nur 9 entschieden gegen die Naaras als Hokage gestimmt.

    Natürlich nehmen manche nur bei einer Umfrage in nem Artikel, und bei ner anderen Umfrage wiederum nicht teil. Aber es sollte doch schon seeeehr viel näher aneinander liegen, diese beiden Zahlen…

  11. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hm Oma und Opa als Hokage Duo.
    Die erste Frage die sich mir da stellt ist folgende:
    Wieso wurden sie es nicht schon direkt nach dem Tod Sarutobis?
    wieso bestanden sie selbst darauf das es Tsunade oder Jiyara (mist den hab ich sicher wieder falsch geschrieben .D) werden soll?
    Die zweite Frage ist:
    Wenn nicht nach der Zeit Sarutobis, wieso dann nicht bei Tsunades Koma?
    Wieso schlagen sie da Danzo vor und nicht sich selbst?
    So das war es erstmal was mir bei den beiden am wichtigsten ist.
    Wenn das beantwortet ist komme ich vll noch zu anderen Punkten.

  12. Aeris sagt:

    Gute Frage, gute Frage…
    Vielleicht sind die nicht eitel genug, um sich selbst vorzuschlagen… so dreist ist ja eh nur Danzou bisher gewesen 😀 !

  13. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hm Aeris, wenn ich das richtig im Kopf habe war es doch Oma die Danzou vorgeschlagen hat, zumindest beim Feudalherren, oder war das jetzt nur im Anime?
    Ok, das sie nicht so dreist sind muss ich trotzdem zählen lassen.
    Aber dann kommt schon die nächste Frage:
    Wieso hat sie dann nicht Shikamarus Pappa, als Tsunade im Koma lag vorgeschlagen?

  14. Aeris sagt:

    Hmmmmmm, müsste ich noch mal nachgucken, wer ihn genau vorgeschlagen hat.
    Im Endeffekt war es ja aber so, dass Danzou mit seinem Überzeugungsauge die meisten dazu überredet hat, für ihn zu stimmen. Also das war ja gar nicht deren freier Wille.

  15. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hab mir das auch nochmal angeschaut. Alle standen auf jeden Fall nicht unter Danzous Auge. Shikamarus Dad hat ja Kakashi vorgeschlagen. Der Feudalherr stand auch nicht unter dem Einfluss den hat Oma überzeugt, so nach dem Motto mit den Mitteln vom 3. und 4. hat es nicht geklappt lass uns mal was anderes probieren.

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

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