Hokage-Artikel – die dritte Woche

Shikamaru/Shikaku Nara

Ich präsentiere: Die Superbrains!

Behandeln wir als dritten Kandidaten an diesem Samstag also Shikamaru und Shikaku Naara (und ein Duo finde ich gar nicht so unrealistisch):

  • Intelligenz
  • Erfahrung in politischen Themen
  • Vertrautheit der Beiden
  • perfekt, um „hinten zu bleiben“

Intelligenz & Erfahrung in politischen Themen

Nun, Shikamaru und Shikaku sind wirklich die Superbrains. Geballtere IQ-Power wird es wohl nirgends geben. Shikaku plant eh die Taktiken der Shinobi-Allianz im Krieg, und auch zuvor war er fester Bestandteil von Tsunades Beraterstab. Ebenso, nur in „Junior-Form“, trifft dies auf Shikamaru zu. Auch er nahm an den Taktik-Meetings teil, kümmerte sich oft um Missionsverteilungen und war immer einer der ersten, die Tsunade rief, wenn sie Unterstützung brauchte, wenn sie jemanden vertrauenswürdigen brauchte, um etwas zu erledigen.

Die beiden haben weiterhin auch schon sehr viel Erfahrung mit Gegnern des Landes: Beide haben in ihrer jeweiligen Ino-Shika-Cho-Formation vielen Gegnern gegenüber gestanden und Erfahrung in der Verteidigung ihres Dorfes gesammelt. So können sie in zukünftigen brenzligen Situationen meiner Meinung nach extrem gut einschätzen, was Konoha von Gegnern zu erwarten hat, und was man so dagegen unternehmen kann. Genau das hat Shikaku z.B. in der Planung der Kriegstaktiken bewiesen.

Auf der anderen Seite, in Friedenszeiten, sind die beiden durch ihre extreme Besonnenheit (ausrasten und ausflippen gibts bei denen nicht) starke Verhandlungspartner. Shikamaru muss „Autorität“ sicherlich noch ein bisschen lernen (wobei man als 17-Jähriger davon eh noch nicht so viel ausstrahlen kann), wird sich davon aber viel von seinem Vater abschauen können. „Shikaku of the Leaf“ hat sich während des Krieges viel Respekt gegenüber den anderen Kage verdient (zumindest beim Raikage, der sich im HQ oft auf dessen Aussage verließ) und dürfte, wenn er Hokage wird, schnell in aller Munde sein (bei seinen Kage-Kollegen und anderen wichtigen diplomatischen Personen).

Sein Sohn Shikamaru hat ebenso bereits einen ordentlichen Lebenslauf vorzuweisen: Er wurde damals von Tsunade mit der Leitung der „Sasuke-Rettungs-Mission“, und später (am Anfang von Part 2) mit der Chunin-Auswahlprüfung (zusammen mit Temari) beauftragt – und den Job hat er offensichtlich angenommen, ohne zu quängeln 🙂 ! Es ist daraus zu schließen, dass er also auch ausbilderische Fähigkeiten besitzt: Bei solch einer Prüfung gilt es, Genin zu beobachten und zu analysieren, ausbalancierte Matches zu arrangieren und deren Leistungen zu bewerten. Was ihm offensichtlich zugetraut wurde und was er aufgrund seiner exzellenten analytischen Fähigkeiten höchstwahrscheinlich mit Bravour gemeistert hat.

Im 4. Shinobi-Weltkrieg hat Shikamaru als Stellvertreter von Gaara die Kontrolle über eine gesamte Division (die 4., Fernkampf), zugewiesen bekommen.

Vertrautheit & Operations-Gebiet

Weiterer Pluspunkt ist die Vertrautheit der beiden: Ich meine, hey, die sind Vater und Sohn! Beide wissen ganz genau, was der andere kann, wozu er in der Lage ist, und sie harmonieren einfach super zusammen. Ebenfalls gut an den beiden ist, dass an ihnen keine „Kampfbomber“ sagen wir mal „verschwendet“ werden: Es ist nicht schlimm, wenn Shikamaru und Shikaku nicht auf dem Schlachtfeld mit dabei sind, um mitzukämpfen. Dass es auf der anderen Seite allerdings trotzdem möglich ist, hat Shikamaru auch ebenfalls im Krieg gezeigt, als er gegen den Edo-Tensei-Asuma kämpfte. Dies möchte ich als ganz klaren Pluspunkt im Vergleich zu Naruto präsentieren: Bei dem wäre es ein riesen Verlust, wenn der im Hokage-Haus bleiben müsste und alleine deswegen schon fast undenkbar. Bei diesen zwei beiden hier aber nicht.

Was ich noch positiv herausstellen möchte, ist Shikakus Vaterfigur, die immer versucht, seinen Sohn zu verbessern und ihn zu besseren Taten anzuspornen. So gab er Shikamaru ein Ziel, als dieser keines mehr vor sich sah: Als die Sasuke-Rettungs-Mission fehlschlug (da Sasuke eben nicht „gerettet“ werden konnte), obwohl alle Teamkameraden überlebten (wenn auch teils nur um Haaresbreite), wollte Shikamaru fast aufgeben, Shinobi zu sein. Er sah seine Teamleitung als komplettes Versagen an. Doch sein Vater baute ihn auf, konfrontierte ihn mit der Realität („Missionen schlagen nun einmal fehl, doch lerne daraus, um deine Freunde nächstes mal besser zu leiten und sie zu schützen“) und gab ihm etwas Neues, an dem er sich festhalten konnte. Gerade in einer Duo-Hokage-Position also meine ich, dass Shikaku Shikamaru extrem gut „lehren“ und mitziehen wird.

Nachteile

Nun, ich sehe allerdings auch Nachteile. Die beiden sind nicht sonderlich „energetisch“/voll von „der Kraft der Jugend“ 🙂 : Für Shikamaru ist eh alles „mendokuse“/nervig, und Shikaku sehe ich auch nicht als Everybody’s Darling. Die beiden werden für ihre Schützlinge (also für die Konoha-Einwohner) keine große Leidenschaft ausstrahlen, der junge Genin-Anwärter hinterherpreschen wollen. Genau so wenig hat keiner eine Sandaime-artige Vaterfigur-Ausstrahlung (was man nicht unbedingt muss, finde ich, aber es wäre definitiv ein Pluspunkt).

Ich weiß nicht, Shikamaru erledigt seine Aufgaben ja schon pflichtbewusst, aber er hat einfach Null Eigenantrieb: er macht nur was, wenn es ihm gesagt wird. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, das er merkt, dass irgendeine Dorfangelegenheit im Argen liegt, und er sich dann denkt „So, und jetzt mach ich mich daran, das in Ordnung zu bringen!! Auf an die Arbeit!“ Er ist halt faul. Und gerade wenn er im Duo mit seinem Vater gewählt werden würde, so würde er sich zu sehr auf ihn verlassen, nach dem Motto: „Och, das wird Vater schon regeln, ich bin ja nicht der einzige hier.“ Und das ist natürlich auch nicht gut, für die Moral und für die Agilität des Dorfes.

Shikaku ist schwer einzuschätzen… Was will er? Für was steht er? Ich denke, jeder Hokage-Anwärter müsste eine Antwort parat haben, wenn er gefragt wird: „Was würdest du besser machen wollen?“ Und da kann ich mir keine Antwort, von keinem der beiden, vorstellen.

  • Naruto würde sagen: „Ich will, dass kein Krieg mehr herrscht und dass alle Menschen einander wirklich verstehen! Wie der Ero-Sennin es wollte. Ich glaube daran, dass man alles ohne Gewalt regeln kann! Und wenn jemand doch Gewalt anwenden will, dann nehme ich die für mein Dorf auf mich!“
  • Iruka würde sagen: „Ich will den Willen des Sandaime und den Willen des Feuers weiterführen! Ich will die besten Genin entdecken, jeden individuell fördern und fordern, und mit diesen Anwärtern den anderen Ländern eine starke, ernst zunehmende Nation zeigen!“
  • Shikaku würde sagen: „Ööh…“, und Shikamaru würde seufzen: „Boah, ist das alles nervig…“

Aeris

Ninjasons Antwort

Dieses Team sehe ich als starke Konkurrenz meiner Vorschläge.
Auch wenn Shikamaru trotz seiner Begabung noch grün hinter den Ohren ist, was das politische Leben angeht (die kleinen Spielereien, die Nationen – auch abseits des Narutiversums gerne miteinander spielen im Hinblick auf Bündnisse und Absicherungen) – so sehe ich ihn als hartnäckigen Anführer, der strategisch äußerst begabt ist. Ja, Shikamaru ist kein Mensch der sich durch seine Ausstrahlung Autorität verschafft, aber ich denke Shikaku macht das sehr gut wett.
Seine gesamte Präsentation hat einen „Badass“-Charakter an sich… Er wird sehr respektiert von den Dorfbewohnern und auch von Tsunade selbst, deine eigenen Bedenken muss ich daher schon fast entkräften.

Doch halt… ich will die beiden ja schwächen. Gar nicht so einfach.
Sie sind nicht besonders stark, nein. Aber ich denke mit Iruka habe ich die eindeutige Aussage getroffen, dass das nicht unbedingt notwendig ist.
Und auch wenn der Hokage dann in einem Szenario wie die 5 Kage vs Madara Uchiha hinten im Publikum sitzen müsste, ich beharre darauf, dass dies eher unwichtig ist (ich habe in einem vorherigen Kommentar ungefähr auf die Mindeststärke von Asuma hingewiesen, die ich als Nullpunkt für einen Kage in etwa veranschlagen wollen würde).
Wichtig sind entweder:

Die Leute mitzuziehen, zu animieren, ihnen ein Vorbild und eine Vater/Mutterfigur sein, die sich liebevoll um das Dorf kümmert, oder sie knallhart anzuführen und den Kurs selbst einzuschlagen. In beiden Szenarien sehe ich die Naras nicht so…
Die beiden sind verträumte Langweiler, keine Empathie, keine Antipathie. Ja, Shikaus Rede an Shikamaru damals war motivierend, aber nicht besonders empathisch. Dass Shikamaru hier seine (ebenfalls empathielose) Motivation beflügelt sieht, ist verständlich, da es sich hier um eine Rede von Vater zu Sohn handelt. Und zwar um eine: „Reiß dich mal am Riemen, jemand muss den Job erledigen, und wenn nicht du – dann womöglich jemand, der es NICHT so gut kann wie du!“-Rede. Das ist eher die Übertragung einer Verantwortung als das Bezeugen von Vertrauen, Glaube oder „Das hast du gut gemacht.“ Es ist das Fazit einer Analyse: „Du kannst das, daher musst du, weil alle es weniger gut können als du.“ Diese Art der Ansprache… ist nicht besonders belebend als Motivationsrede eines Kages an einen Außenstehenden (nicht zum Nara-Clan-Gehörenden) Shinobi und außerdem doch irgendwie… gefühllos? Charakterlos?

Überlegt einmal, welchen Charakter Kumogakure hat:

Ein knallharter Raigake, launisch und gefährlich.
Durch den damaligen Versuch, Hinata zu entführen auch ziemlich rücksichtslos und auf keinen Fall wert, ihm den Rücken zuzudrehen.
Durch die kleine Truppe, die in Konoha Naruto verprügelt hat auch hart im Durchgreifen und mit immer klarem, festem Standpunkt.
Das wird auch durch den Raikage selbst noch einmal unterstützt.

Nun, ich will nicht sagen, man soll ein rücksichtsloses Dorf sein, aber man muss schon Charakter haben. Konoha muss „jemand“ sein – ein Gesicht haben.
Im Moment ist es – durch den ständig angepreisten Willen des Feuers, den jeder Kage bisher getragen hat, der Charakter einer warmherzigen, guten Nation, mit Potential alle anderen zu vernichten, wenn sie angegriffen wird. Aber Tsunade gibt diesem Körper ein entschiedenes und festes Gesicht – Tsunade ist ein so kantiger Charakter, dass sie dem Ganzen Dorf ihre eigene Linie aufdrückt. Es ist eben auch wichtig für einen Anführer, dass sich die Angeführten hinter einen Scharen wollen. Da wir einen Shinobimanga bearbeiten, sind hier eben die Shinobi – die Soldaten elementar. Jedes Dorf muss darauf achten, einen ständigen Nachschub an Soldaten auszubilden und muss sich somit intensiv damit auseinandersetzen, wie es dies erreicht. Tsunade hat hier beispielsweise die Regel eingeführt, dass ein Team von einem Medi-Nin begleitet werden muss – das ist ein ganz typischer Bezug zu ihr, die ja ausgebildete Medizinerin ist und drückt ihre eigene Verbundenheit, also ihre eigene Person IN ihr Amt als Hokage. Sie ist also nicht nur Tsunade, sondern auch ein Medi-Nin-Kage.

Diese Fähigkeit, Charakter zu entwickeln, sehe ich in den Naras einfach nicht. Sie könnten Verträge einhalten, gute Beziehungen „weiter“führen, aber eben keine neuen einführen. Politik ist das Spiel mit heiß und kalt. Die Naras sind eher lauwarm. Und auch wenn ich zugeben muss, dass das taktisch Denken und planen ihr Ding ist, ich kann in beiden kein Ziel erkennen… daher auch kein zu beschreitener Weg, keine Ambitionen…
Alle anderen Fähigkeiten, die ein Anführer aufweisen muss, die Delegation der Aufträge, die Benennung eines Stabes, die Ausführung von schwierigen Missionen, wie zum Beispiel Assassinationen und kontrollierende Eingriffe in den eigenen Politkörper, das Erkennen von Stimmungen im In- und Ausland… Da sehe ich die beiden ganz vorne mit dabei. Aber ein Dorf muss sich auch weiterentwickeln. Die Naras sehe ich eher als Stillstand an.

Ninjason

Die folgende Umfrage hat nicht zum Ziel, herauszufinden, was ihr denkt, was zutrifft oder nicht,
sondern herauszufinden, welches in euren Augen die entscheidenden Argumente für Eure Auswahl gewesen sind.
Es können unbegrenzt viele Kästchen angeklickt werden.

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

34 Kommentare zu “Hokage-Artikel – die dritte Woche

  1. Ninjason sagt:

    Bisher relativ voraussehbare Reaktionen in den Abstimmungen…

  2. nanabi7 sagt:

    Nachdem ich mir bei Naruto sehr unschlüssig war und zu Iruka mir so gar nichts einfiel, schreibe ich jetzt hier etwas.

    Für mich Persönlich wären sie die beste Wahl die man aus allen treffen kann, eher sogar noch Shikamaru, weil Shikaku von sich selbst mal gesagt hat er ist zu alt für das Hokageamt, und seinen Sohn könnte er trotzdem unterstützen, da er glaube ich auch noch im Dorfrat vertreten ist.

    Beide sind antriebslose Träumer, aber sie machen ihren Job wenn er von ihnen verlangt wird und das richtig und verantwortungsbewusst.
    Und ich glaube keiner kann bestreiten, dass eine von ihnen getroffene Entscheidung schlecht ist. Wie von Aeris erwähnt, der eigentliche Kopf/Taktiker des Krieges ist Shikaku.

    Außerdem finde ich beide ernst genug um auch in Verhandlungen mit anderen Nationen nicht zurück zu stehen.
    Und auf das oft auftauchende Argument, ein Hokage müsse stark sein, sag ich nur, wie Ninjason es in seinem letzten Artikel sagte, man muss auch wissen wie man seine Karten spielt und zumindest Shikamaru hohlt aus dem was er hat, das Maximum raus (siehe kampf gegen temari) und ist so vielen Gegnern überlegen die einfach nur stark sind und nichts weiter.

  3. Baalrogh sagt:

    Ich denke, die beiden wären nicht unbedingt für die Kagestelle geeignet. Denn bei ihnen zieht das Argument „Kage=stark“ am stärksten.
    Wie wir ja oft gesehen haben, kann man, wenn man stark genug ist, einfach aus dem Kagemane ausbrechen (Fluchmal Level 1 oder 2? Weiss ich gerade nicht).
    Somit könnte jemand, der stark genug ist, sehr grosse Chancen auf ein Attentat haben.
    Was die Kriegssituation angeht, sind sie ziemlich gut auf dem Posten aufgehoben, den sie im Moment machen.
    Also beraten, Strategien planen etc..
    Auf dem Schlachtfeld ist eine spontan erstellte Strategie natürlich Gold wert (siehe Team Asuma vs. Kakuzu und diesen religiösen Spinner), daher einer zu den Führungspositionen als Berater und der andere aufs Schlachtfeld, um vor Ort zu agieren.
    Ich glaube, ich habe das schon im Post von voriger Woche geschrieben, die beiden wären ideal in einer Berater-/ Unterstützungsposition.

    Wer im Moment ausser Tsunade und Kakashi Kage sein könnte, fällt mir atm nicht ein, ich hoffe, ihr bringt bessere Vorschläge 🙂
    Aber diese beiden definitiv nicht.

    Eine „Nulllinie“, was die Stärke angeht, sollte es geben, allerdings finde ich nicht, dass Asuma diese Linie erreicht (Sorry Ninjason^^). Wir sollten uns da eher am 3. Hokage messen. Er war nicht unnatürlich stark, aber doch stark genug, um als Hokage durchzugehen.

    so far
    mfG

    Baal

  4. Ninjason sagt:

    Ok, interessante Annahme – tatsächlich war Hiruzen einer der stärksten überhaupt. Er soll den Spitznamen Professor gehabt haben, weil er jedes im Dorf bekannte Jutsu beherrscht haben soll. Das ist wahrscheinlich Unsinn, weil Kekkei Genkai und so (wohl aus den frühen Kapiteln, als es sowas noch nicht gab), aber trotzdem:

    hier mal seine Statistik – Hiruzen ist in seine Prime (vergiss nicht, er ist bei seinem Tod ca. 80 Jahre alt) wirklich unglaublich stark gewesen. Von den bekannten Kage wird wohl nur der erste Hokage stärker gewesen sein. Wobei er den ja damals im Kampf zerfetzt hat.

  5. Baalrogh sagt:

    Nun, dann habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
    Ich weiss, dass er Professor genannt wurde und angeblich alle Jutsus beherrschte, die es in Konoha so gibt.
    Ich bin der Meinung, er ist ein sehr guter Referenzpunkt, und zwar zu dem Zeitpunkt, als er Orochimaru bekämpfte (also etwas schwächer als zu seiner Glanzzeit).
    Dass er den ersten und zweiten Kage besiegt hat, sollte mittlerweile klar sein, denn wir wissen, dass Oros Edo Tensei nicht „so fortgeschritten“ wie Kabutos ist. Von daher die Schwäche der ersten beiden Kage.
    Als er noch Kage war, war er der stärkste, ok. Aber verglichen mit den Leuten heute? Das war doch der Ansatzpunkt, oder?
    Die Leute auf dem heutigen Level als Kage haben halt unterschiedliche Qualitäten, bestes Beispiel Shikakus/Shikamarus Intelligenz vs. Hiruzens Int. Ich glaube, da zieht er den kürzeren.

    Und von den bekannten Kage glaube ich hätte ihn auch Minato besiegen können.

    Versteh mich bitte nicht falsch, ich denke eh, dass das Kriterium „Kage=stark“ von der Masse zu überbewertet wird, aber ich glaube, dass du mit Asuma als Ansatz „zu weit unten“ angesiedelt bist.

    Hiruzen war mMn eh nur deshalb so extrem stark, weil er das Totengott-Jutsu beherrschte. Sprich, niemand konnte ihn besiegen/töten und nach Hause spazieren.

    mfG

    Baal

  6. Ninjason sagt:

    Ok, da die Shikadiskussion noch nicht gestartet hat, lass uns den Punkt ausführen:

    Dass die Kage nicht soo stark sein „müssen“ sehen wir beide ähnlich, lass uns da nicht weiter drauf eingehen – aber findest du echt, Asuma ist zu weit unten?

    Ich finde Asuma fürchterlich stark. Er ist nicht so versiert wie ein Gai oder so talentiert wie ein Kakashi, aber er ist das Optimum des Normalen. Ich würde ihn ungefähr auf dem Level von Yamato sehen, vielleicht noch stärker. Er hat seine 8-10 Jutsus, fightet im Nahkampf wie der Teufel, hätte Hidan gekillt… ich finde wirklich, ohne Gais unglaubliches Gate-Powerup, wäre er auf Gais Level.

    Schau mal die Mizukage – die hat zwar zwei Kekkeis, aber fighten kann die nicht. Die meisten User haben wohl Respekt vor ihr, wegen dem Bla und dem Bla, aber ich finde das was sie bisher gezeigt hat, war jämmerlich – Asuma hätte sie komplett verprügelt.
    Gaara hat auch eine krasse Macht, aber stark ist auch er nicht besonders. Und das meine ich nicht körperlich gesehen – klar haut Asuma ihm 1-1 auf die Schnauze, ich meine – Gaaras Kampftechnik ist einfach qualitativ nicht seit den Chunin-Auswahlprüfungen gestiegen – Asuma würde meiner Ansicht auch ihn verprügeln.

    Den Tsuchi kann ich nicht so einschätzen und der Raikage würde Asuma umbringen.

  7. Ninjason sagt:

    Tsunade würde ihn auch umbringen, keine Frage.

  8. Baalrogh sagt:

    Dass es schwache oder Kage gibt, von denen wir (noch) nicht viel kennen, ist klar.
    Ich will Asuma nicht schlecht reden, dass er sehr stark war, ist mir durchaus bewusst. Aber der Punkt ist, er HÄTTE Hidan gekillt, hat es aber nicht.
    Und Hidan wäre ohne seinen religiösen Ritus einfach ein Niemand.

    Ich denke auch, dass Gaara nicht sonderlich stark ist, verglichen mit manch anderem Kage, aber glaubst du, Asuma hätte auch Kimimaro besiegen können? Jemanden, der nicht so stark ist wie Gai oder Lee (8 Tore und so), aber dennoch ein Nahkampfspezialist ist?

    Meinetwegen können wir auch Jetzt-Gaara als Referenz für Stärke nehmen, mit ihm hätte es Hiruzen auch schwer gehabt (also zum Oro-Angriff-Zeitpunkt).

    Ach und ich denke, Gaara hätte Asuma gar nicht erst an sich rankommen lassen, ich glaube, dass Gaara Asuma ziemlich locker besiegen würde. Ich meine, stell dir vor, du bist ein im Nahkampf versierter Shinobi und musst an Gaara erstmal rankommen, der DIE GESAMTE LANDSCHAFT einfach ohne weiteres zu seinen Gunsten verändert.. Ich glaube, Asuma wäre, wenn es denn drauf ankäme, nicht mal in Wurfreichweite gekommen.

    Tsuchi kann ich auch nicht wirklich was sagen, aber Mizu würde ich nicht unterschätzen. Wir kennen halt nichts von ihr, wissen nicht wie sie in einem 1-1 ist und alles.
    Aber was das Kämpfen an sich angeht, hat sie bewiesen, dass sie ein hochrangiger Shinobi ist, sie hat immerhin ohne grosse Absprache einfach mal so Madara schwer zugesetzt. Und ich finde, das muss schon hoch angerechnet werden.

  9. Aeris sagt:

    Ich stehe in dieser Hinsicht auf Ninjasons Seite: Asuma ist für mich auch „stark genug“ als Hokage. Nicht overpowered, nicht zu schwach auf der Brust.
    Mit 2 Elementen ist man eh schon mal gut dran, die kann er auch noch gezielt einsetzen. Mit seinen Klingen und dem Hien pusht er seinen Nahkampf gut, und Katon ist auch immer praktisch.
    Analytisch ist er ebenfalls gut genug.

    Sarutobi als Referenzpunkt heranzunehmen finde ich schon viel zu weit oben. Ja, Baalrogh, du hast gesagt, du beurteilst ihn in seinen alten Jahren, wo er schon etwas schwächer geworden ist, und nicht zu seinen Glanzzeiten. Aber selbst da, gegen Oro, war er noch absolute Spitzenklasse! Wie er es mit 3 Gegnern gleichzeitig aufgenommen hat…

    Bei einem hypothetischen Asuma vs Gaara würd ich aber auch nicht zu schnell auf Asuma setzen… Gaara kann einen Kampf einfach määäächtig in die Länge ziehen, da sein Sand seinen Gegner erstmal ewig auf Distanz halten kann. Und dann wäre es eher ein Ausdauerspiel.
    Wir haben ja gesehen, dass Lee erst als er seine Beingewichte abnahm Gaaras Sand überlisten konnte. Und Asuma schreibe ich ganz und gar nicht einen solchen Speed zu.

  10. nanabi7 sagt:

    Das Problem am Mizukage ist, dass Tsunade die Frauenhauptrolle im Kage-Madara-Fight hat und sie selbst zu wenig Screentime im Kampf bekommt.

    Außerdem sagte ja Ninjason Asuma als Minimum für den Maßstab wie stark ein Kage sein sollte und das ist durchaus gerechtfertigt.
    Zum Thema, dieses Kagemane ist ja sowieso eine hammer Technik, und da Shikaku selbst ein Jonin ist, muss man von ausgehen dass er noch einiges mehr drauf hat.

  11. Baalrogh sagt:

    Ich denke, dass es Sarutobi viel zu hoch angerechnet wird, dass er gegen 3 Gegner gekämpft hat. Erinnert euch mal zurück: Als die beiden Kage beschworen wurden, ist Oro einfach nur rumgestanden, hat nicht wirklich viel gemacht.
    Und dass der 1. Hokage nicht sein volles Potential gezeigt hat, wissen wir ja mittlerweile. Folglich waren die beiden Kage zu dem Zeitpunkt einfach nur gute Shinobi, nicht mehr. Und 2 gute Shinobi gleichzeitig sollten für einen Kage nicht problematisch werden.
    Und Orochimaru hat damals auch nicht sonderlich viel gezeigt, er hat seine Karten auf die Kage gesetzt.

    Aber was wäre geschehen, wenn ein Asuma Kage gewesen wäre, als Oro angegriffen hat? Hätte Asuma denn überhaupt eine Chance gegen Oro?

    Ich finde das irgendwie richtig, Hiruzen als Referenz zu nehmen. Er hatte es mit einem sehr starken Gegner zu tun, der auch Kinjutsu einsetzen konnte, und ist dennoch mit der Situation fertig geworden, er konnte sein Dorf verteidigen.
    Ein Asuma wäre da einfach nur gestorben und Oro hätte Konoha übernommen oder whatever.

    Naja und Oro hat zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt klug gehandelt, als er seine Karten auf die beiden Kage gesetzt hat. Von daher ist jemand, der stark ist und mit Gegnern fertig werden kann, die „Fehler machen“, obwohl sie stärker sein könnten, da nicht intelligent genug gekämpft, eher als Kage geeignet.

    Und Asuma wäre in meinen Augen einfach nicht stark genug. Er ist eher Material fürs Schlachtfeld.

  12. Baalrogh sagt:

    Am liebsten würde ich jetzt wissen, wen ihr sonst noch vorschlagen würdet.^^ Mir fallen keine weiteren grossartigen Kanditaten ein^^

  13. Ninjason sagt:

    Achja, es geht ja eigentlich um die beiden Shikas…
    Äh ja, ok, Gaara war gegen Kimimaro sehr, sehr stark, aber Kimimaro ist Chuninstärke gewesen (gegen Ende seines Lebens). 50%-Lee hat gegen ihn durchgehalten – Asuma hätte ihm das Genick gebrochen, den Kopf abgeschnitten, oder so.

    Um zu Hidan zurückzukommen – Asuma „hat“ Hidan gekillt. Auch mit seinem Jashinzeugs – nur ist Kakuzu ein um viele Klassen stärkerer Shinobi als Hidan und Asuma zusammen – gegen ihn hat er einfach keine Chance mehr gehabt. Aber ohne Kakuzu wäre Hidan schon beim ersten Treffen draufgegangen. Der Kopf kullerte schon auf dem Boden.

    Vielleicht bin ich auch etwas enttäuscht von Gaara, weil er gegen Deidara so abgekackt hat. Das war, um Deidara zu pushen. Da war Gaara einfallslos und viel zu schnell ausgeschaltet. Was ich sagen will ist eigentlich, dass die Shinobi ja eh ihr „Game“ zurechtlegen müssen. In diesem Shinobispiel kann eigentlich fast jeder jeden besiegen. Sobald er einen gewissen Level erreicht hat.
    Ich würde das so sehen:

    Übermonster:
    (Madara? Hashirama)

    Monster:
    Pain, Jiraiya, Itachi, Naruto,

    dazwischen:
    Bee

    MEHR als Elite
    Hiruzen, Kakashi, Orochimaru, Sasuke, Tsunade, Kisame Kakuzu

    dazwischen:
    Gai

    Elite
    Gaara, Asuma, Yamato, Deidara, Sasori, Hidan, Kimimaro

    Top
    Shino, Neji, Sai, Shikamaru

    Schwächlinge
    Tenten und so ein Kram, Ino, Kiba, Temari, Izumo, Kotetsu…

  14. Aeris sagt:

    Und jetzt bitte auf einer Skala von 1 bis 10, Ninjason:
    Wie weh hat es getan, Naruto auf eine Ebene mit Itachi zu schreiben?

    *lmao*

    PS: Hidan als Elite? Hattest du den nicht immer für nen Lutscher gehalten, der gerade mal ein bisschen rumstehen und mit seiner Sense wedeln kann?

  15. Ninjason sagt:

    Gar nicht, es geht um die Fighting Power. Traurig für Naruto, dass krank-Itachi immer noch Naruto die Fresse polieren kann.

    Hidan ist auch ein Killer. Die meisten Shinobi im Narutouniversum können ihm nun mal nicht standhalten.

  16. Takara sagt:

    Ninjason, meinst du nicht, dass das individuelle Stärken und Schwächen mehr berücksichtigt werden müssten?

    Deine ganzen Analysen in allen Ehren (ich mag sie wirklich! :)) aber ich finde dieses Ranking ist weniger schlüssig 😦 Auch lassen sich einige Ninja noch gar nicht sooo sehr einschätzen. Wann hat man z.B. Tenten oder Shino den wirklich in (Einzel)Aktionen gesehen?

    Außerdem sehe ich es etwas schwierig, generationenübergreifende Bewertungen vorzunehmen, da die Kampferfahrung auch zur Stärke beiträgt. Shikamaru oder Neji werden mit Ende 20 garantiert genauso stark oder sogar stärker sein als ein heutiger Kakashi.

    Außerdem besteht Pain doch aus 6 „fremdgesteuerte“ Personen mit unterschiedichen, beschränkten Fähigkeiten, sodass der hier eigentlich nichts zu suchen hat (die einzelnen Körper sind ohne die anderen nichts Wert.)

    Aber sonst stimme ich dir da zu 🙂

  17. nanabi7 sagt:

    Pain ist aber nur ein alter Ego für Nagato, also hat der sehr wohl dort oben etwas zu suchen.

  18. Ninjason sagt:

    Ja, das war nur ad hoc so eine kurze Einschätzung der Situation, was die verschiedenen Powerlevel der Shinobiwelt sind. Klar ist das intern verschiebbar, Sai hat ja zb auch mal yamato ausgeschaltet, aber so grob ist das schon ok – will eig jemand was zu den Naras sagen, oder gibtÄs da keinen Diskussionsbedarf mehr?

  19. Ninjason sagt:

    Das Pain-Kollektiv schließt ja alle 7 Körper ein. Der ist schon einer der besten überhaupt.

  20. Takara sagt:

    Hmm… Hängt wohl von der Sichtweise ab, ob und wie Pain einzuordnen ist…

    Aber um dir den Gefallen zu tun und die Diskussion um das Nara-Duo wieder aufzugreifen:
    Potentiell sind sie als Hokage geeignet, doch ich würde sie lieber als rechte Hand und Berater des Hokage sehen. Ohne Berater läuft eh nichts – der Hokage ist mehr ein Repräsentant

    Außerdem sind sie (da muss ich dir wiedersprechen, Aeris) meiner Meinung nach unverzichtbar auf dem Schlachtfeld. Sie analysieren die Schwächen des Gegners, die Stärken der zur Verfügung stehenden Kriegern und die Situation mit am schnellsten und können so selbst mit wenigen Mitteln viel erreichen – aus der Entfernung heraus wäre das so nicht möglich.

    Zudem sind herausfordernde Kämpfe das einzige, was Shikamaru bei Laune halten kann – er ist nicht unbedingt motiviert, aber eine Niederlage will er auch nicht kassieren.

    Ich glaube kaum, dass die beiden auf dem Schachbrett zum König aufsteigen würden. Ich sehe sie viel eher in der Position der Königin: An der Seite des Königs, aber auch flexibel auf dem Schlachtfeld einsetzbar.

  21. Daikatsu sagt:

    Also meiner Meinung nach sind sie sowohl als Berater als auch als Hokage geeignet, nur denke ich, dass beide lieber den Strategen / Posten als Berater behalten würden.
    Die Motivation als Hokage wäre dann: Sie beschützen den König, also die Dorfbewohner und dies wird am Besten durch Frieden erreicht. Wenns dann aber dann doch zum Krieg kommt, haben beide mehr als genug Pläne in der Hand.

  22. Samu sagt:

    Aber gerade Shikamaru müsste doch durch die ganze Asuma-König Geschichte als Hokage besonders motiviert sein, dass Dorf und vorallem die Kinder zu schützen. Verstehe euch nicht wieso ihr ihn da immer noch als unmotivierten Kämpfer aus den Chunin Prüfungen seht!

  23. Swopp sagt:

    Hallo zusammen! Vorab mal ein grosses Dankeschön an alle, die diese Seite betreiben, sie macht Spass und solche Artikelreihen sind echt interessant! Obwohl ich eher der stille Leser bin, habe ich mich mal durchgerungen, ein zwei Kommentare anzubringen.

    Also, als erstes: Ist es eigentlich nicht unfair gegenüber den anderen Kandidaten, ein Hokage-Duo aufzustellen? Man könnte sonst auch z. B. Naruto und „irgendjemand mit mehr Verstand & politischem Gefühl (+ Naruto würde auch auf diesen Jemand hören!)“ als Duo nehmen, das würde Naruto als Hokage sehr aufwerten. Und wäre das in der Narutowelt wirklich realistisch (wir haben noch von keinen Zweier-Kages gehört, aber das will ja grundsätzlich nichts heissen)? Würde das Dorf und die Daimyo das schlucken, wenn man ihnen jetzt ein Duo als Hokage vorschlägt? Grundsätzlich die Idee, ein Hokage-Zweiergespann zu haben, finde ich gut, es würde dann nicht alles von einer Person abhängen und die Stärken/Schwächen der Kages würden eher ausbalanciert.

    Worauf ich hinaus will: Ich finde, dass auch nur einer von den Naras als Hokage geeignet wäre. Klar, Shikamaru ist sehr jung, aber das bleibt ja nicht immer so. Und der andere, der nicht Hokage ist, wäre dann ein Berater, mit dem sich der Hokage idealerweise sowieso abspricht. Also finde ich das mit dem Duo ein wenig unnötig.

    Zweitens: Ich denke nicht, das Shikamaru keine Motivation zur Selbstinitiative hat. Das war am Anfang stark so, das stimmt, aber so wie ich das aufgefasst habe hat er sich schon weiterentwickelt. Ist mir aufgefallen beim Tod von Asuma und Shikamarus Aufgreifen von dessen Lehre vom „König, den es zu beschützen gilt“ und seiner Rede vor dem Grab Asumas darüber, dass er Verantwortung übernehmen müsse, um den „König“ (= der Nachwuchs des Dorfes) zu beschützen, auch irgendwie die neue Vaterfigur oder Sensei für Asumas Sohn zu sein (siehe Kapitel 328, S. 8 und Kap. 342, S. 11-14 mreader). Deshalb würde ich ihm durchaus eigene Ambitionen als Hokage zurechnen.

    Zwischenbemerkung: Asuma traut Shikamaru zu, das er Hokage werden könnte
    http://www.mangareader.net/93-333-8/naruto/chapter-328.html

    Aber dass die Naras weniger die Typen sind, die den Charakter des Dorfes repräsentieren können oder etwas Neues ins Dorf einbringen würden (Weiterentwicklung) sehe ich auch ein. Sie sind mehr die Logik und Pflicht- Typen.

    Aber alles in allem finde ich die Naras gut geeignet für den Hokage-Posten. Über „Wie stark soll ein Hokage sein“ halte ich mich lieber draussen, mein Grundsatz ist einfach (bisschen platt ausgedrückt) : besser ein „schwacher“ Hokage mit Verstand als ein starker ohne ^^

    Mann, ich freu mich schon auf die nächsten Kandidaten *Händereib*. Ich überleg und überleg wer denn noch drankommen könnte (ausser Kakashi) aber mir fällt grad niemanden ein…! Ist auch spannender so 🙂

    P.S. Uff, ist bestimmt ein langer Kommentar geworden… danke für die Ausdauer. Und falls ihr die Sachen schon angesprochen habt, die ich da gelabert habe, seht das einfach als Zustimmung ^^

  24. Ninjason sagt:

    Ich finde deinen Kommentar ganz großartig – sehr gerne mehr von denen!

    Ich bin generell deiner Meinung.

    Das Duo sollte übrigens für die zweite Runde kommen. Also ich werde nächste Woche auch zwei präsentieren, das war eine Momentsentscheidung. Da Naruto und Iruka eh keine Chance haben, ist das nicht so schlimm, dass in der zweiten Runde je ein Zweierpaar vorgestellt wird. Kakashi und der letzte der kommt, machen das locker wett, dass sie dann alleine wären.

    Ich glaube niemand hat wirklich etwas gegen einen der Naras einzuwenden, sie würden ihre Sache sehr gut und sehr korrekt machen. Da sehe ich das einzige Problem – sie würden es wohl nach Buch machen. Keine Bauchentscheidungen, keine „Ach, lassen wir uns mal auf dieses oder jenes Risiko ein.“… Eine Nation entwickelt sich nicht in Vorausplanung das ist einfach unrealistisch.

    Das Stärkethema lassen wir jetzt tatsächlich mal, das ist durch, aber ein deutlicher Nachteil der beiden ist, dass ich halt finde, sie wären NOCH besser als Berater der Hokage, als als Hokage selber. Dann trifft der die Bauchentscheidungen wenn nötig, bekommt aber von denen beiden immer Alternativen.

  25. swopp sagt:

    Ach so. Na, dann bin ich mal gespannt wer dein Duo sein wird… 🙂
    Aber eben, Naruto + ein Zweiter im Hokage-Duo könnte doch wieder voll ne Chance haben, wenn der andere Partner das Intellektuelle im Griff hätte (nur wer könnte der 2te sein… hm.. Sakura etwa? (die würde ihm die Fresse polieren wenn er was Unüberlegtes täte, ha!)… ne…..Kakashi… kann gradsogut alleine…tonton…(nur spass)…keine Ahnung). Aber egal, lasse das mal^^

    Ja, das wäre schon ihre Tendenz, alles nach Buch zu machen, ganz korrekt und logisch. Obwohl Shikamaru auch anders kann: Kap. 202, S. 8-10 mreader
    http://www.mangareader.net/93-207-7/naruto/chapter-202.html
    Dort ist doch die Philosophie von Kakashi (Regeln sind nicht alles) und ein Satz, den man von Tsunade auch schon hörte (ihnen vertrauen), drin. Dort geht er ein Risiko ein, das seine Kameraden sterben werden und vertraut ihnen eben, obwohl er weiss, dass die Mission eigentlich abgebrochen werden sollte, falls er die Leben seiner Kameraden erhalten wollte. Nunja, das ist aber nur ein Beispiel, sonst ist bei ihm wirklich alles durchdacht.

    Und es ist schon so: Die Naras geben einfach exzellente Berater ab (wie Shikaku das schon zeigt) und somit ist ihr Potential dort schon voll ausgeschöpft.

  26. Ninjason sagt:

    Du bringst es auf den Punkt: Als Berater können sie sich vollkommen entfalten. quasi 110%.
    Es gibt andere Kandidaten, die 100%-Hokage sein können, aber niemanden, der 110% Berater sein kann. Daher wäre es eine Verschwendung ihrer Fähigkeiten, sie „nicht“ Berater sein zu lassen.

  27. Aeris sagt:

    Aber wozu braucht man Berater, wenn man selber alles besser weiß? Sogar mit ner doppelten Absicherung, da in einem Hokage-Duo keine „monarchischen/diktatorischen“ Entscheidungen gefällt werden.
    Meint ihr, man braucht wirklich auf JEDEN Fall Berater, egal wie schlau man selber ist?

  28. Ninjason sagt:

    Ist das dein Ernst gerade?

    Oder ist das Sarkasmus?

  29. Aeris sagt:

    Ich kann auch gerne immer wieder die gleichen Argumente bringen. Oder ich schreib mal was anderes, um meine Naara-Kandidaten zu verteidigen, indem ich einfach mal nen neuen Aspekt ausprobiere.

  30. chicopeni sagt:

    Ich finde die Naras bis jetzt am besten – Iruka geht einfach nicht und Naruto geht einfach noch nicht.
    Man kann den Naras find ich nciht vorwerfen, dass sie Konoha keinen Charakter verleihen würden. Das stimmt so nicht. Sie sind zwar ein wenig lahm, doch hat sich Shikamaru seit Asumas Tod doch sehr stark verändert. Er ist sehr viel Pflichtbewusster geworden und nimmt seine Aufgaben sehr viel ernster. Er ist nciht mehr der lahme Charakter, dem alles zu stressig ist. Er geht jetzt auch an sein Limit und darüber hinaus. Und wenn Shikamaru gefühllos wäre, hätte Asuma ihn doch wohl kaum zum Patenonkel ernannt oder? Er sprudelt zwar nicht gerade vor Emotionen oder Gefühlen, jedoch kann er Leute sehr gut einschätzen und weiß, wie man ihnen entgegnen muss. Er kann sich gut in Luete hineinversetzen, was ihn auch sehr nah an die Dorfbewohner bringen würde. Er ist nunmal ein Superbrain, genau wie sein Vater, nur dass Shikamaru, wie ich finde noch ein paar mehr Vorzüge hat, was die Gefühlsebene angeht, was sein Vater mit seiner Erfahrung wieder wett macht, um so vielleicht in den hitzigen Situationen klarer und rationaler zu denken. Somit ist es garnicht so schlimm, dass Shikaku ein wenig Gefühllos ist – wofür es, wenn ich bemerken darf, keinerlei Beweise gibt. Und dass beide keine Empathie haben ist finde ich auch ein wenig weit hergeholt. Wenn die keine Empathie hätten, wären die doch die emotionalen Oberkrüppel, was eindeutig nicht der Fall ist. Wenn Shikamaru keine Empathie hätte, könnte er dann so gut auf Choji eingehen? Nein.
    Genauso wenig hätte er Kurenai sein Beileid auf die angebrachte Art und Weise aussprechen können.
    Manche Sachen hören sich ein wenig schwammig und unpassend formuliert an, was deine Kritik, wie ich finde nicht sehr überzeugend wirken lässt.

    Die beiden geben nunmal ein super Gespann ab und sie waren meiner Meinung nach die mit Abstand besten bisher.

  31. Aeris sagt:

    @chicopeni:

    Manche Sachen hören sich ein wenig schwammig und unpassend formuliert an, was deine Kritik, wie ich finde nicht sehr überzeugend wirken lässt.

    Achtung, hier haben 2 Leute den Artikel geschrieben! Welchen von uns meinst du?

  32. Hey Leute,

    Auf die Frage hin, ob Shikamaru zum Hokage-Titel passt, lest euch mal diesen Dialog zwischen Shikamaru und Kurenai durch… Ich denke, dass hierdurch einige Sache hinsichtlich Mitfühlen seitens Shikamaru und Vaterfigur geklärt sein dürften.

    http://www.mangareader.net/93-347-10/naruto/chapter-342.html

    MfG

  33. chicopeni sagt:

    @Aeris:

    Hoppla, das habe ich vergessen^^
    Das war an die Kritik von Ninjason gewendet, in Bezug auf die emotionalen Schwächen. Sorry, war ein wenig undeutlich.

  34. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    So dann werd ich auch mal was schreiben.
    Hm das Gespann der Naras hat schon was, allerdings wohl doch eher als Berater.
    Beide sind extrem gute Taktiker, wenn nicht sogar die besten Taktiker der ganzen Narutowelt. (Zumindest so wie wir sie bisher kennen gelernt haben.)
    Allerdings sehe ich sie nicht als Hokage.
    Dies liegt leider auch an dem Punkt Stärke. Klar der ist bei weitem nicht der wichtigste aber bisher haben alle Hokage, die wir kennen gelernt haben mit ihrer enormen Power das Dorf gerettet, auch wenn es sie das Leben gekostet hat. (Oder es im Fall von Tsunade wenigstens versucht)
    Allerdings hat Tsunade nicht nur die körperliche Stärke, ihre Hauptstärke liegt eben in der Unterstützung, in dem sie mit ihren enormen Medizin.-Jutsu und dem Chakramal ( das Teil auf ihrer Stirn) das ganze Dorf vor dem frühen Ableben schützen kann.
    Klar ohne Naruto wäre sie aufgeschmisen gewesen, aber die Sannin waren nun mal so berühmt, weil sie nicht nur als einzelne Extreme hatten, sondern sich als Team perfekt ergänzten.
    Deswegen sehe ich die Stärke doch als kritischen Punkt. Wie sollte den Shikamaru oder sein Dad gegen einen Oro ankommen?
    Klar sie könnten eine Strategie entwickeln, allerdings ist die ohne starke Shinobii die sie umsetzen auch nichts Wert.
    Sie sind meiner Meinung nach eben die perfekten Berater.
    Klar Shikamaru kann mittlerweile Leute motivieren und ist auch kein gefühlloser Blödian wie Sai. Das qualifiziert ihn wieder. Seinen Vater kann man in der Hinsicht einfach zu wenig einschätzen, um eine definitive Meinung zu bilden.
    Mist nun hab ich den Faden verloren, weil ich mich doch wieder zu viel bei der Stärke aufgehalten habe.
    Wenn mir wieder einfällt was ich noch schreiben wollte melde ich mich wieder.
    Bis dahin erstmal vie Süaß bei dem hier.

    P.S.: Alle die Starke nicht gut finden können mich nun gerne auseinander nehmen. 😀

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