Sasuke, warum bist du nur Sasuke?

Fuck the System (Art: nothing much 3 by Ninjatic on Deviantart.com)

Ninjason

So, ich verfasse die kurze Einleitung.

Zu Sasuke Uchiha vertritt man im Allgemeinen eine von nur zwei möglichen Positionen:

Man hasst ihn, oder man steht total auf ihn.

Sasuke ist ein Extrem im Manga, das unter der Hand eigentlich viel mehr Aufsehen und viel mehr Diskussionen erregt als irgendein anderer Charakter. Kein Wunder also, dass sich viele Hater (wie ich) beschweren, dass der Zeichner ihn mittlerweile zur Hauptfigur erhoben hat, während andere das (und genau das) sich gewünscht haben.

Aeris und ich wollen diesmal einen Blick auf diese Figur „Sasuke Uchiha“ werfen und ergründen, WARUM wir alle so zu ihm stehen, wie wir es tun.

Zum Einstieg, und weil ich dieses Ergebnis an einigen Stellen erklären werde, die folgende Umfrage:

Ich werde mich vor allem mit dem literarischen Konstrukt der Figur auseinandersetzen, das heißt ich überlege mir, anhand des Aufbaus der Person Sasuke Uchiha, seiner Vergangenheit und im Vergleich mit ähnlichen Charakteren, warum er so wirkt, wie er wirken soll, während Aeris sich vor allem mit der Frage, ob Sasukes Weg als „gut“ oder „böse“ einzuschätzen ist und was er wohl selbst dazu denkt, auseinandersetzen wird.

Ihr kennt ja meine trockenen, für-nichts-zu-begeisternde-Analysen zur Genüge, darum habe ich mich in diesem Artikel aus dem Teil, in dem eigene Eindrücke verwertet werden, selbst ausgeschlossen und überlasse das komplett meiner Partnerin.

Ich schreibe also langweilig, wo es sich langweilig gehört, nämlich im theoretischen Teil.

Ninjasons literarische Analyse

Die Figur „Sasuke“ und ihre Wirkungsabsicht

Sasuke war vom ersten Moment an ein Rebell, ein „gegen-den-Strich-kämmer“.
Mit seinen ersten coolen Äußerungen, sich nicht uncool zu verhalten, nichts von sich preiszugeben und vor allem dieser geheimnisvollen Sache mit seinem Bruder, den er killen wollte (Wenn ich jetzt dran denke, dass ich ihn dafür mal cool fand, läuft’s mir den Rücken herunter) konnte ich mich persönlich SEHR gut identifizieren, denn ich bin ebenfalls jemand, der persönliche Ausbrüche oder Geheimnisvergaben extrem ablehnt und gerne geheimnisvoll bleibt (wahaha – ich bin geheimnisvoll).

Sasuke hat während der letzten 500 Kapitel sehr viele Rollen eingenommen, aber eine ist seit Beginn des Manga klar:
Er ist Narutos Rivale.
Auch wenn er von vielen Fans gerne als Antagonist der Story gesehen und ihm gerne der „finale Kampf gegen Naruto“ angehängt wird (wie wahrscheinlich das auch immer ist), ändert das nichts an seiner literarischen Funktion:

Er existiert, um die Figur „Naruto“ zu pushen, vorwärts zu drängen, zum Handeln zu bewegen.
Durch seine Existenz also bewegt sich die Handlung des Mangas, denn Sasuke ist als Narutos personifizierte Intention zu verstehen.

Und doch hat er so viel Eigendynamik bekommen…

Er ist eben nicht nur als „einfacher“ Rivale konstruiert worden, der sich in entscheidenden Szenen mit Naruto um die „Spitze“ der Shinobi-Welt zofft. Seine Motivation ist eben NICHT Naruto selbst. Seine Vergangenheit entwirft einen „realistisch“-motivierten Charakter, ganz anders als es Naruto zum frühen Zeitpunkt gewesen ist.
Dadurch tritt die Figur „Sasuke“ aus Narutos Schatten.
Narutos gesamte Motivation, zu handeln, die zu Anfang nur aus Träumen (und in einem Chapter, bevor wir Sasuke näher kennengelernt haben, aus Sakura-chan) bestanden hat, hat sich inzwischen auf Sasuke fokussiert, der dieses Interesse jedoch nicht zurückwirft.

Damit hat der Autor einen verstrickten Interessens-Brandherd der beiden entworfen, der storytechnisch eben nicht mehr „nur am Rande“ darzustellen ist, wodurch dann natürlich auch Sasuke selbst, sein Wesen, seine Absichten und alles Weitere in den Handlungsmittelpunkt gestellt werden müssen, da sie die Motivation des eigentlichen Hauptcharakters (Naruto) unterstützend darstellen.

Vielleicht erinnert ihr euch:

Hier waren sie noch Rivalen auf dem Weg zur Freundschaft.

In der Mission im Wellen-Reich, als es noch so aussah, als könnten Naruto und Sasuke echte Rivalen-Freunde werden, ging der Manga darum, dass eine Mission stattfindet. Es wurde sich auf das Missionsgeschehen, Überraschungsangriffe etc. konzentriert, der Abschluss der Mission – und wie man dorthin kommt – standen an erster Stelle der Geschichte.

Dann hat sich das Interesse des Mangas verlagert. Aus dem sympathischen Machtkampf zwischen Sasuke und Naruto ist ein Konflikt geworden, der auf dem Krankenhausdach sogar schon früh lebensgefährliches Ausmaß angenommen hat. Die Missionen selbst haben an Bedeutung verloren. Inzwischen werden kaum noch richtige Missionen beschrieben, die aus dem unpersönlichen „Ich-hole-mir-im-Büro-eine-neue-Mission-ab“-Charakter entstanden sind, sondern nur noch quasi Kampfeinsätze, die storytechnisch bedingt sind (Rettung von Sasuke, dann Gaara, dann die Sache an der Tenchi-Brücke, dann Kakuzu/Hidan, dann die Sache mit Tobi während des Itachi/Sasuke-Fights, dann Pain und jetzt der Krieg).

Ab diesem Punkt, an dem sich Sasuke dem Hauptcharakter nicht mehr als Unterstützung zu Seite, sondern als Gegner in den Weg gestellt hat, hat sich Sasuke vom „regulären“ Manga-Rivalen abgehoben, seine eigene Storyline entwickelt und ist zu Narutos, Sakuras und auch Kakashis (und damit auch unserem) Fixpunkt in der Shinobi-Welt geworden. Seitdem kollidieren die Wege von Naruto und Sasuke des Öfteren: Sasuke versucht, sein Racheziel zu erreichen, während Naruto lediglich versucht, ihm auf diesem Weg zu begegnen, um ihn davon abzuhalten. Kein Wunder also, dass sich Sasuke zur „nicht mehr ganz so heimlichen“ Hauptfigur entwickelt hat, denn es GEHT nur noch um ihn…

"Ja, Ich zeichne Bilder, auf denen ich stärker bin, als Naruto - Na und?"

Sasuke beschäftigt. Er eckt an, er stört, er nervt, er ärgert den Leser…

Er zieht Interesse auf sich.

Ich kenne viele Leser (und auch unter euch gibt es wohl einige), die Naruto zwar als Protagonisten akzeptieren, aber denen er eigentlich mehr oder weniger „egal“ ist.

Damit meine ich nicht, seine Abenteuer interessieren nicht, sondern er selbst stellt keinen Reibungspunkt mit der eigenen Person des Lesers (euch) dar.

Er bietet eben auch charakterlich nichts Neues.

Sasuke hingegen, und darauf möchte ich mich jetzt konzentrieren, tut das:

Er ist hassbar.

Konohas Feind - Sasukes Bingo-Buch-Eintrag

Er soll aber auch hassbar sein. Wir haben seinen vergangenen Weg gekannt und uns war klar, dass seine Rachegelüste falsch waren, aber das hat uns zunächst nicht gestört. Das hat es erst, als er sich der Geschichte gegenüber unfair verhalten hat.

Es ist eine Sache, einen Charakter zu entwerfen, der mit der Moral, die man als Autor vermittelt, nicht ganz identifiziert werden kann, es ist eine ganz andere, einem straightline-Charakter wie Naruto einen Sasuke als Gefährten zu geben. Sasuke „eckt“ nicht nur mit Konohas Moral an, er stellt sich ihr zunächst quer (Sound 5-Arc) und später sogar entgegen (Tobi-Arc). All die geschichtlichen Ereignisse, die „eigentlich“ dabei hätten helfen müssen, Sasukes Weg zu korrigieren und ihn zu einem Konoha-Nin mit Leib und Seele zu machen, werden von ihm über Bord geworfen, damit er eine Handlung (den Verrat) begehen kann, die der gesamten bisherigen Geschichte hat zeigen sollen, dass sie nutzlos gewesen ist. Kishimoto hat, um den Sasuke-Charakter „hassbar“ zu machen, 180 Kapitel entworfen, in denen Sasuke den Leser belogen hat, damit er am Ende (natürlich) denkt:

Ninjason: „Was – für – ein – Arschloch!“
Oder eben:
Aeris: „Sasuke, ich will ein Kind von dir!“

Das ist eben der Punkt. Sasuke ist eigentlich ein total cooler Charakter und je nachdem, wie man seine Geschichte die 180 ersten Kapitel lang aufgenommen hat, musste man dann zu einem dieser Extreme wechseln, denn von nun an ging die Story UM Sasuke. Wir konnten ihn nicht à la Nebencharakter links liegen lassen, von wegen: „Dann ist Sasuke jetzt eben weg…“

Aber macht euch klar:
Kishimoto hat BEABSICHTIGT, dass dieser Konflikt auftritt!

Unsere ständigen „Für und Wider“-Diskussionen, die hier auf dem Blog ohne Ende ablaufen, sind also ein Ergebnis von Kishimotos literarischem Geschick:

Sasukes Aktionen ist von Beginn an immer sein Werdegang gegenübergestellt worden, der ihn relativieren sollte.
Seine harte Vergangenheit, hat uns sein böses Wesen akzeptieren lassen. Seine klare Niederlage gegen Itachi, von dem er beinahe zu Tode gequält worden ist, hat uns seinen Drang nach Stärke, wegen dem er Konoha den Rücken gekehrt hat, verstehen lassen. Die verworrenen Umstände zum Tod von Itachi haben uns seinen Ärger gegen Konoha nachempfinden lassen, auch wenn wir hier ganz deutlich gespürt haben:
„Gegen Danzou und die Goikenban= OK! – Aber lass Konoha als Ganzes aus dem Spiel, die haben damit nichts zu tun!“

Und so langsam, da Sasuke nun doch wahnsinnig geworden zu sein scheint, wandern auch die hartgesotteneren Sasuke-Fans (Aeris) teilweise auf die Kritikerseite hinüber.
Erinnert ihr euch daran, wie Sasuke beim Kagetreffen seine „Kameraden“ Suigetsu und Juugo im Stich gelassen hat?
Dafür finden auch die Fangirls/boys keine zufriedenstellende Erklärung mehr, denn das geht einfach gegen alles.
Noch schlimmer wurde es dann mit dem Karin-Opfer und die Krone setzte sich Sasuke mit dem versuchten Mord an Sakura auf.

Die Story wird zwar sicherlich noch viele, viele Momente beinhalten, in denen Aeris wieder die Gelegenheit bekommt, vollkommen ins Sasuke-Lager zu wechseln, aber im Moment sieht es nicht danach aus. Da ich jedoch nicht in die Zukunft sehen kann, schließe ich die Analyse zur Figur und wechsle zu meinem nächsten Thema: nämlich Parallelen zu anderen Manga. Jedoch noch kurz diese (ebenfalls vorhersehbare) Umfrage, deren Ergebnis meine bisherigen Ausführungen sicher zusätzlich ein wenig unterstützen wird.

Sasukes literarisches Vorbild

Sasukes Vorbild

Es ist kein Geheimnis, dass sich viele der aktuellen, actionorientierten Manga einige Elemente aus Dragon Ball abschauen, aber dies liegt nun mal daran, dass Dragonball einfach einer der ersten RICHTIG großen Action-Manga gewesen ist.

Und unsere heutigen Zeichner SIND auch einfach genau in dem Alter, dass sie mit Dragonball aufgewachsen sind. Beispielsweise erschien zwei Tage nach Kishimotos elftem Geburtstag der erste DB-Band – Ein perfektes Alter um ihn lesen zu wollen ^^.

Es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass Son Goku und Naruto viele Parallelen aufweisen. Kishi hat hier sein Vorbild sogar selbst angegeben. Daher liegt natürlich Gokus Rivale Vegeta als Vorbild für Sasuke nahe.

Wer sich da noch genauer informieren will, kann ja mal diesen Post auf WRA lesen (Englisch)

Es ist allerdings kritisch, weil viel zu einfach und häufig vollzogen, Charaktere zweier Manga so einfach in ein Abhängigkeitsverhältnis zu stellen denn Sasuke hat sicherlich eine ganze Menge anderer Einflüsse, lebt ja auch den entgegengesetzten Vegeta (von „ein bisschen Böse“ zum „Feind der Heimat“).

Er erlebt außerdem ganz andere Dinge, die in auf eine ganz andere Weise formen und so ganz passt dieser Vergleich dann auch wieder nicht, daher muss hier eine Einschränkung stattfinden:

Ich sehe Sasuke in einem gewissen Verhältnis zu „Majin Vegeta„.

Für die, die diese Version nicht kennen (schämt euch), oder vergessen haben (ebenfalls), hier eine kurze Zusammenfassung:

Um einen Kampf mit dem bereits toten Son Goku zu realisieren, der einen freien Tag bekommen hat, den er auf der Erde verbringen darf, lässt Vegeta den aktuellen Antagonisten die Kontrolle über sich gewinnen, um seiner alten Mordgier frönen und dadurch Goku zu einem Kampf zwingen zu können, da er Vegeta aufhalten muss.

Er benutzt jedoch die Kontrolle nur, um einen eigenen, durch die Kontrolle verursachten Kraftzuwachs zu erreichen und nutzt diese Kraft am Ende gegen den Antagonisten.

Parallellen der Figuren "Sasuke" und "Majin Vegeta"

Die Parallelen seien hier noch einmal auf den Punkt gebracht:

  • Vegeta verrät seine Verbündeten, um „Rache“ zu üben, kaltblütig sein zu können.
  • Er erhält ein Abzeichen auf seinem Körper, das seinen Kraftzuwachs symbolisiert.
  • Er wird urplötzlich zu einem Feind in der Geschichte, wenn auch nicht zum Antagonisten.
  • Er bricht aus seiner Abhängigkeit zu dem, der ihn „kontrolliert“ und stellt sich am Ende gegen ihn.

Was können wir nach diesem Vergleich also für die Zukunft erwarten?

Orochimaru HAT Sasuke ja bereits abgesägt, so weit stimmen die Parallelen. Nur ist Sasuke jetzt die Schachfigur von Tobi. Das wird er jedoch nicht lange mitspielen und wird seinen eigenen Storyverlauf sehr bald wiederbekommen. Ich will hier keine Voraussagen treffen, wann, wie, wo das stattfinden wird, aber wir alle WISSEN, dass es geschehen wird.

Alles andere wäre, nach den letzten 505 Kapiteln die Verschwendung einer großartig aufgebauten und entwickelten Figur.

Damit schließe ich meinen Teil.

Ninjason

Aeris‘ „emotionale“ Analyse

Ihr habt ja wahrscheinlich schon mitbekommen, dass Ninjason und ich 1. sehr unterschiedliche Ansichten haben, aber 2. diese auch auf die urst-unterschiedlichste Art und Weise aufschreiben, wie man das sich so denken kann. Und das geben wir selber ja auch so zu 🙂 ! Er schreibt nüchtern und furz-trocken, und ich flippe immer halb aus, wenn ich irgendwas geil finde. Womit wir auch schon gleich beim Thema wären: Sasuke. *sich-auf-die-unterlippe-beiß-damit-sie-nicht-in-girlie-schwärmerei-ausbricht*

Was glaubst du eigentlich, wer du bist?

Gut oder böse? (Art: "Dilemma: Bad or good" by Amaterasu-kun on deviantart)

Die Frage braucht man natürlich eigentlich gar nicht stellen, ob Sasuke gut oder böse ist. Das Bild zeigt es nämlich auch schon ganz deutlich: Er schaut zu Tobi rüber, nicht zu Itachi. Er hat schon etliche Sachen in Tobis Namen getan, und noch nichts in Itachis Namen. Und das obwohl er denkt, dass es genau anders herum wär.

In meinem Teil möchte ich mich damit beschäftigen, wie die Geschichte aus Sasukes Sicht aussieht. Was denkt er, wer er ist, für was er kämpft, auf wessen Seite er steht, wer auf seiner Seite steht, und wo sein Weg enden wird?

Schauen wir mal…

You don't know what you got till it's gone

Sasukes Kindheit war wohl eine der grausamsten, die man sich je vorstellen kann. Selbst Naruto hatte es vielleicht besser als er. Ganz im Gegensatz zu Naruto nämlich, der bereits alleine aufgewachsen ist, hat Sasuke noch sechs friedliche Jahre auf der Welt verbracht, bevor er seine eigenen Eltern tot, abgeschlachtet, aufgeschlitzt vor sich liegen sah. Nicht nur das, er hat sogar gesehen, wer es getan hat: sein Bruder. Nicht nur das, er hat dieses Massaker sogar zwei Mal illusionär miterleben müssen.

Kurzum: Für Sasuke brach im Alter von sechs Jahren eine Welt zusammen.

Totale Einsamkeit

SECHS Jahre!!! Überlegt mal, was ihr im Alter von sechs Jahren gemacht habt, ich kann mich jedenfalls nicht mehr an viel erinnern außer spielen und glücklich sein. Sasuke nicht, Sasuke erinnert sich.

Ich wollte mich nicht zu lange in Sasukes Kindheit aufhalten, denn das hatten wir schon mehrmals und es kennt jeder von euch. Stattdessen springe ich zu dem Punkt, an dem er aus Konoha aufbricht.

I'm leaving today

Er lässt seine Erinnerungen an Team 7 zurück, indem er symbolisch das Foto umklappt. Er wird von Sakura unterbrochen, die ihm ihre Liebe gesteht, ihm helfen will und um ihn weint.

Nun, Sasuke wird im Laufe der Geschichte mehrere Sachen tun, hinter die ich bei bestem Willen nicht blicke, und ich bin für Anregungen offen: Er bedankt sich gefühlvoll bei ihr. Warum?? Warum bedankt er sich, wofür? Er ist von ihr angenervt, will ihre Hilfe nicht und schert sich nicht um sie, warum bedankt er sich dann so denkwürdig bei ihr? Ist das etwa ein kleiner Anflug von Nettigkeit und Wertschätzung ihrer Sorge? Aber es kümmert ihn doch eigentlich gar nicht…

Im Tal des Endes hat Naruto ihn letztendlich eingeholt, doch er verlässt auch ihn. Sasuke gibt zwar zu, dass er sein bester Freund geworden ist, doch das ist nicht ganz uneigennützig, hat ihm Itachi doch erzählt, dass er seinen besten Freund töten müsse, wenn er das Mangekyou Sharingan bekommen will. Und als es zum Greifen nah ist, entschließt sich Sasuke, es nicht zu tun.

Etwas stoppt ihn

Und hier kommt schon Widerspruch Nummer 2 in Herrn Junior Uchihas Leben: Als sie sich das nächste mal treffen, sagt er, er hätte Narutos Leben nur aus einer Laune heraus verschont. Ähm ja…. Also das sah mir ganz und gar nicht nach einer Laune aus, er schien mir eher todernst und fest entschlossen. Er sagte, er wolle Itachi nicht die Genugtuung geben, Macht zu erlangen, so wie er es wollte. Und dann auf einmal ist es eine pure Laune. Das ist für mich ne glatte Lüge. Und ich glaube, Sasuke hat unwissentlich sich selbst belogen, einfach damit es weiter Richtung Rache gehen kann.

Nun, was hat Sasuke bei diesem Treffen noch an Aussagen vom Stapel gelassen? Zum einen mischt sich Sai ein, der weltfremde Blödian, der von menschlichen Beziehungen eigentlich keine Ahnung hat: „Ich kenne dich zwar nicht sehr gut. Aber es gibt einen Grund, warum Naruto und Sakura dir mit so viel Leidenschaft hinterher jagen. Um das Band mit dir zu schützen, um es aufrecht zu erhalten, tun sie alles, was in ihrer Macht steht. Ich verstehe das selber nicht. Aber du, Sasuke, du solltest es verstehen.“ Sasukes Antwort: „Natürlich wusste ich das. Und genau deshalb hab ich das Band gebrochen.“ (Kapitel 306, Seite 6/7)

Wie zuvor im Tal des Endes also gibt Sasuke offen zu, dass er einmal ein starkes Band mit Naruto und Sakura hatte, das nun aber der Vergangenheit angehört. Warum? Auch das erklärt er offen: Er hat wichtigere Bande, um die er sich kümmern muss. „Rache bedeutet mir alles. Solange ich meine Rache bekomme, interessiert es mich kein Stück, was mit mir oder der Welt geschieht.“ (Kapitel 309, Seite 11)

Wo wir auch schon beim Thema wären:

Rache

Sasukes Lieblingsthema. Schwer ist es, das zu analysieren, weil das für uns einfach jenseits von Gut und Böse ist. Es ist ja nur eine Geschichte, nur ein Manga, aber in dem ist es eben so, dass Kinder im Alter von 6-10 Jahren auf die Ninja-Akademie gehen, und da – natürlich, das auch – lernen, sich selbst zu verteidigen und ihr Land, aber sie lernen eben auch, Menschen anzugreifen und zu töten. Als Kinder! Deswegen müssen wir den Part, in dem Sasuke sich im zarten Alter von sechs Jahren entschließt, seinen Bruder zu töten, um Rache zu üben, auch überspringen, ihn verstehen zu wollen. Geht einfach nicht, Punkt aus Ende.

Eine Umarmung?

Wir waren bei der Szene, wo er Naruto und Sakura in Orochimarus Versteck wieder getroffen hat. Bei dieser Stelle finde ich es am schwierigsten, seine Entwicklung in der Zwischenzeit abzuschätzen. Was genau hat er in der Zwischenzeit getan und wie haben sich seine Ziele verändert? Als er nämlich auf Naruto zuspringt und ihn fast umarmt, kann das nämlich nicht sein Ernst sein, ihn so tatsächlich töten zu wollen. Wenn er das wirklich hätte tun wollen, hätte er ein Chidori Eisou gemacht, dieser lange Strahl, mit dem er gegen Deidara weit in den Himmel hochschießen konnte. Die Entfernung zu Naruto hätte er locker geschafft. Aber nein, was macht er, springt direkt in die Menge, wo 2 Shinobi stehen, die Naruto beschützen können (Sakura zähl ich mal nicht dazu). Und das tat einer von beiden ja auch. Kurzum, das kann nicht Sasukes Ernst gewesen sein, Naruto so töten zu wollen. Warum hat er das also sonst gemacht? Und ihn erst nach seinem Hokage-Traum gefragt, anstatt gleich kurzen Prozess zu machen? Ich kann nichts anderes tun und diese Stellen ernstzunehmen, anstatt anzunehmen, dass Kishi einfach nur ne coole Szene machen wollte, und deswegen kann man daraus eigentlich nur schließen, dass Sasuke das Band doch immer noch nicht ganz gebrochen hat.

Nach den Ereignissen mit Kyuubi in Narutos Unterbewusstsein verschwindet Sasuke mit Orochimaru.

Wir sehen ihn erst wieder, als er sich sein Team zusammenstellt und gegen Deidara kämpft, da gab es aber keine wichtigen Aussagen bezüglich seiner Ab- und Ansichten. Direkt danach macht er sich zum Kampf mit Itachi auf.

Die Prüfung seines Lebens.

Er besteht diese Prüfung zwar, bzw. er wird bestehen gelassen. Doch die nachfolgende Erkenntnis bringt Sasuke seinen zweiten Schmerz.

"Was habe ich getan?"

Nachdem er sich gefangen hat, präsentiert er uns im Gespräch mit Tobi aber gleich wieder sein neues Ziel: „Was Itachi sehen wollte und was ich sehen werde, sind zwei komplett verschiedene Dinge. Ich kann nicht tun, was er wollte. Ich werde den Uchiha-Clan auf meinem eigenen Weg wiederbeleben.“ (Kapitel 403, Seite 17) Die gesamte Unterhaltung ist sowieso ziemlich interessant:

Tobi: „Nachdem du gesehen hast, wie Itachi gestorben ist, musst du in Erwägung gezogen haben, in seine Fußstapfen zu treten und Konoha beschützen zu wollen. Sag mir die Wahrheit… Was willst du tun?“

Sasuke: „Itachi gab sein Leben, um Konoha zu beschützen. Aber mich schmerzt der Verlust seines Lebens mehr. Viel mehr. Ich hab ihn nie darum gebeten, sich für den Frieden zu opfern. Und jetzt wo ich die Wahrheit kenne, gibt es keinen Weg für mich, zu tun was er sich wünschte und Konoha zu beschützen. Und ich werde diesen drei Ältesten nie vergeben. Das ganze Dorf waren ihre Komplizen, die Itachis Leben gegen den Frieden eingetauscht haben, den sie genießen.“

Tobi: „Du willst nicht nur die Ältesten töten?“

Sasuke: […] „Ich will das gesamte Dorf umbringen.“

Tobi: „Ist das die Wahrheit? Nach allem, was du gesehen hast… Willst du Itachis Opfer wirklich bedeutungslos machen? Ist das dein Ernst?“

Sasuke: „Es ist so, wie du sagtest. Itachi konnte mich nicht töten, da ihm mein Leben mehr Wert war als das Dorf. Ich fühle ebenso. Itachis Leben ist mir mehr Wert als das Dorf. Das ist alles. […] Ich will Rache an ihnen allen üben! Falls du denkst, dass ich nur ein blödes Kind bin, das von seinen Emotionen beherrscht wird, dann bitte. Zu sagen, ich sollte in Itachis Fußstapfen treten ist nichts als Schönrederei. Das ist Unsinn, bestimmt für Leute, die keinen Hass kennen.“

Ich finde das super erstaunlich, dass Tobi ihn zwei Mal total direkt darauf anspricht, und ihm eigentlich die Steilvorlage dafür gibt, „Ja nee, eigentlich haste ja recht…“ zu sagen. Das ist ganz schön mutig von ihm, hätte auch nach hinten losgehen können, aber hier geht es ja um Sasuke.

Dieser Dialog ist wohl der wichtigste, will man verstehen, wie Sasuke tickt. Denn Sasuke belügt sich wieder einmal selber. Er denkt, dass er Itachi rächt, indem er die Ältesten und ganz Konoha ausrottet. Dabei sieht er nicht (selbst wenn er zwei Mal mit der Nase drauf gestoßen wird), dass Itachi das gar nicht will, und so „überschreibt“ Sasuke in seinem Kopf – wahrscheinlich unwissentlich – den Grund für seine Handlungen mit seiner – ja, das muss ich ja zugeben – Emo-Masche. Ich bin so arm dran, ich will Rache, mir geht es so schlecht, ich will Itachi rächen, ich habe so einen starken Hass, ich kann nicht das tun, was er von mir wollte. Ist ja schön, Itachi so in Ehren halten zu wollen, aber du machst es einfach falsch, Junge.

Referenzieren möchte ich hier eigentlich nur die ersten zwei Zeilen aus diesem Bild (Art: "Naruto 477 Parody" by chocobo-on-clay-crak on deviantart)

Aber warum merkt er es nicht, hat er seinen Bruder nicht geliebt? Kann Schmerz wirklich so blind machen? Ich will es lieber nicht wissen…

Sasukes nächster Schritt ist der Angriff auf Killerbee, den Jinchuuriki des Achtschwänzigen. Auch hier sehen wir wieder mal ein bißchen in sein Herz hinein…

Ja, er hat definitiv ein Herz! ...oder hatte

Sein neues Team Karin, Juugo und Suigetsu, die er auf seine Seite gezählt hat, gaben alles für ihn, und an wen erinnert ihn das? An Naruto, Sakura und Kakashi. Das fand ich voll schön und voll wichtig, und ich will, dass dieser Depp wieder so wird, wie er damals war. Er hat nicht vergessen, was gute Freunde sind und was diese ausmacht. Er denkt noch an sie.

Das ist genau das, was er in seiner nächsten Entwicklungsstufe nicht mehr tut.

In seiner nächsten Entwicklungsstufe finde ich das Thema „Gehorchen oder aus eigenem Willen handeln“ ganz wichtig. Es fängt an, als er Tobi auf dem Weg nach Konoha trifft.

Sasuke: „Was willst du jetzt von mir? Taka gehört nicht mehr zu Akatsuki, wir können dich jetzt also nicht mehr gebrauchen.“

W00t, WIR können DICH nicht mehr gebrauchen? Der Typ denkt echt, dass er auf eigene Faust handelt! Hat er sich mal überlegt, warum er dann Killerbee angegriffen hat? Junge, das dürfte dich eigentlich gar nicht interessieren, du wolltest eigentlich die 3 Ältesten + Konoha platt machen. Aber nein, Tobi hat ja mit einem Leckerli gewunken, also macht Klein-Sasuke das auch. Kurz danach geht es weiter:

Suigetsu: „Also, was sollen wir jetzt deswegen machen? Das ist nicht mehr unsere Angelegenheit!“

Tobi: „Nein. Ihr werdet euren letzten Job als Teil von Akatsuki ausführen. […] Ich möchte, dass ihr etwas anderes tut.“

Sasuke: „Was, wenn ich nein sage?“

Tobi: „Dann musst du mit mir kämpfen, um nach Konoha zu kommen. […]“

Etwas später…

Sasuke: „Wir gehen zum Treffen und töten die Kage. Unsere Pläne haben sich geändert.“

Ja, genau. Du bist so blöd, Kerl, DEINE Pläne haben sich nicht geändert, TOBI hat gesagt, was du machen sollst. Es war ein Befehl, und den hast du ausgeführt, nix weiter. Aber nein, er redet sich mal wieder ein, dass er es auf eigene Faust entschieden hat. Sischaaaa. *kopfschüttel*

Ich meine, gut, sein eigenes Ziel ist es, unter anderem Danzou zu töten, und der ist ja wirklich auf’m Kage Treffen. Aber was für ein schlechter Shinobi kann man sein, wenn man das Zielsubjekt nicht so alleine wie möglich abfängt und angreift, anstatt auf eine riesen Versammlung mit insgesamt 15 Weltklasse-Shinobis zu gehen (5 Kage + 10 Bodyguards, man könnte noch mehr dazu zählen)?? Das ist echt einfach nur bescheuert und nicht ordentlich nachgedacht. Aber Tobi hat ja mal wieder mit einem Leckerli gewunken…

Das tritt noch ein drittes Mal später auf, in der letzten Szene, die wir mit Sasuke sehen, da stehen beide über dem toten Danzou und Sasuke wiederholt noch einmal, dass er jetzt eigentlich keinen Bock mehr hat, für Tobi zu arbeiten. Es war so ungefähr

Tobi: „Wir müssen uns erstmal ausruhen und vorbereiten.“

Sasuke: „Wir? Seit wann gibt es ein wir?“

Seitdem du alle möglichen Sachen für ihn tust, die nichts mit deinen eigenen Absichten zu tun haben, du Spezi. Und wo ist Sasuke jetzt? Bei Tobi, in seinem Versteck. Und wieder mal winkt Tobi mit einem Leckerli… Itachis Augen. Die würde Sasuke ja nie von ihm bekommen, würde er sich gegen ihn stellen.

Und gute Nacht...

Ja, ganz genau. „Bruder… das ist einer weniger.“ Du DÄMLACK! Itachi will das gar nicht! Sasuke glaubt echt, dass er das für Itachi tut.

Dazu kommt natürlich noch das Töten von Karin. Er glaubt nicht mehr, dass sie auf seiner Seite steht, glaubt nicht, dass sie mit ihm und für ihn kämpft, und das, obwohl sie sich so hilfreich für ihn erwiesen hat. Kurze Zeit später, als Sakura kommt, ist er ja sogar noch eiskälter und benutzt Karin sogar als Trainingsobjekt für seine nächste Fußabtreter-Untergebene (die ihn auch heilen könnte).

Die neuesten und letzten Informationen, die wir von Sasukes Absichten bekommen, sind die im Kampf gegen Kakashi und Naruto, und es bringt auch interessante Neuigkeiten, die Mister Von-und-zu auch wieder etwas auf den Boden bringen.

Aha, so läuft der Hase also! 😉

Er denkt schon noch an Itachi und will ihn zurück haben. Dass der Verlust ihn noch immer schmerzt, ist klar, und wahrscheinlich versucht er diesen Schmerz nur mit Rache, mit jeder Menge Rache, zu überdecken, und das macht er zugegeben ziemlich gut, das Überdecken. Man merkt kaum mehr, was er eigentlich will, nämlich nur seine Familie zurück.

Tja, das geht aber leider nicht, Junge, und das ist wirklich traurig, aber es geht nun mal nicht. Orochimaru hast du jetzt ja auch getötet, der Tsunade zumindest angeboten hat, für ihren toten Freund + Bruder da was zu arrangieren…

Auch kurze Zeit später, als Kakashi ihn daran erinnert, was tief in seinem Herzen steckt, da denkt er an Naruto, Sakura und Co., aber wieder einmal kommt er nicht darüber hinweg, ihnen den Frieden, für den Itachi gestorben ist, nicht zu gönnen. Gut, ist auch schwer, alle anderen sind happy, nur man selber nicht. Da wär ich auch sauer. Aber würde ich deswegen meine eigenen Freunde umbringen wollen? Hmm…

FOR Itachi?

Ja, schon wieder so geil, ich wiederhole mich jetzt nicht nochmal.

Und dann kommen die wichtigen Szenen mit Naruto. Wo er bei Kakashi eigentlich alles nur ignoriert hat, was er gesagt hat, da hört er auf Naruto und WILL wirklich wissen, was Naruto ihm zu sagen hat: Als Naruto ihm noch etwas sagen möchte, will Tobi abhauen, doch Sasuke will warten. Würde er einen Scheiß auf Naruto geben, wäre er schon längst weg. Aber er will es hören.

Das macht ihn fertig

Sasuke zögert, er kommt ins Stocken, er versteht es nicht. Aber er will es verstehen. Es ist ihm nicht egal, er dreht sich nicht einfach um und geht mit Tobi weg. Kurzum: Naruto ist ihm wichtig. Und er stellt dieselbe Frage, die er damals schon gestellt hat: „Warum sorgst du dich so sehr um mich?!“ Und Naruto macht den nächsten Schritt durch Sasukes eiskalte Fassade hindurch.

„Weil ich dein Freund bin.“

Auch das macht ihn fertig, leider nur kurz.

Naruto macht ihn so fertig, bringt ihn so durcheinander, dass er später zu Tobi nur sagen kann, dass er Naruto jetzt auch „zerschmettern“ will, um alles, wofür Naruto steht, zu zerstören.

Tja, und das sind deine Zweifel, Junge, ob du das richtige tust!

by ryzvonusef on deviantart

Damit bin ich mit meiner Analyse fertig. Ist ganz schön lang geworden, aber zu Sasuke gibt es einfach viel zu sagen – egal ob man auf ihn steht oder nicht, und ich bin ganz stolz auf mich, dass ich davon kein einziges mal geredet habe!! 🙂

So, was wünsche ich mir für Sasukes Zukunft? Itachi hat Naruto ja mal „etwas von seiner Kraft“ gegeben. Wir wissen natürlich immer noch nicht, was das ist, aber wenn das unter anderem bedeuten würde, dass eine Chakra-Manifestation (gibts ja zuhauf, siehe Minato und Kushina in Naruto) von Itachi vor Sasuke treten würde, käme gut im finalen Kampf zwischen Naruto und Sasuke, und ihm mal so RICHTIG den Arsch aufreißen würde für alles, was er getan hat. Ihm mal richtig vor den Latz zu knallen, dass er nur egoistisch war und sich nur von Tobi hat leiten lassen. Und dann will ich Sasukes atemloses, keuchendes, erkennendes Gesicht sehen.

Jawoll!

Aeris

Advertisements

Über Ninjason

Ich bin ein Anime- und Manga-Fan, der unter anderem auf der deutschen Naruto-Wikia sehr aktiv gewesen ist und derzeit mit einer weiteren Autoren-Partnerin am Blog "Ramen-Chan" schreibt, wo wir uns mit Naruto auseinandersetzen. Nebenbei entwickle ich unter "Ninjason.de" ein Naruto-RPG für den PC, das mittlerweile ca. 50 Std. Spielzeit umfasst.

116 Kommentare zu “Sasuke, warum bist du nur Sasuke?

  1. HeavenAngel sagt:

    @ johnny/ジョニー

    Ja, mit Team hab ich Team Taka/Hebi gemeint!
    Alle standen zu ihm und er lässt sie einfach im Stich.

    Und z.T. auch Team 7.
    Oder zumindestens Sakura.
    Gut, ich toleriere Sakura zwar, aber mag sie nicht besonders.
    Trotzdem. Sie hat allem zum Trotz Sasuke angeboten sich ihm anzuschliessen. Dabei wäre sie sogar bereit mit ihm zu gehen und alles andere hinter sich zu lassen.
    Und was macht er?
    Naja. Also nett ist das ja nicht. 🙂

    Gut, Naruto wollte ihn unbedingt unter allen Umständen zurück holen und respektiert Sasukes Weg nicht, aber da hat Aeris schon Recht. Er IST in einem inneren Kampf und da find ich es doch durchaus berechtigt zu versuchen ihn wieder „nach Hause“ zu holen.
    à la „Zuhause ist da, wo man an dich denkt“
    Und in Konoha (Naruto, Sakura, Kakashi, usw.) denken doch alle an ihn. Und ich glaub nicht das Tobi das jetzt „in dem Sinne“ tut.

    Aber gut, ist seine Sache.
    Und ich hab ja nichts gegen seinen WEG, aber gegen seine TATEN.
    ich will mich hier nicht rechtfertigen, warum oder warum nicht ich ihn nicht mag.
    Aber um ehrlich zu sein, habe ich ihn nicht immer gehasst!
    Z.B. in der Wellenreich-Mission. Da war er noch kein „schlechter“ Sasuke, aber da kann er selber ja nichts dafür.
    Ist eben sein Schicksal (oder eher gesagt Kishi 😀 ) schuld.

    „Wie wir wissen, hat Naruto Sasuke doch letztendlich verstanden (und ist trotzdem im Einklang mit sich selbst) und geht nun seinen eigenen Weg, der ihn zu Sasuke am Ende führen wird. Endlich hat Naruto wohl als EINZGER kapiert, was FÜR SASUKE die Sache ist und nicht wie es die anderen sehen. Naruto hat ihn vollkommen verstanden und wollte ihn nichtmal mehr umstimmen. Er hat jetzt den vollen Durchblick (was man ehrlich gesagt von vielen Naruto-Lesern nicht behaupte kann).“

    Also, erstens was in Sasuke vorgeht kann weder Naruto noch iwer anders (außer lllt Kishi 😀 ) mit SICHERHEIT sagen. Und zweitens ich glaube ich versteh jetzt worauf du hinaus willst.

    „Natürlich kann jeder jeden hassen wie er will, nur bauen die Gründe für den Hass auf Sasuke zum größten Teil auf falschen Interpretationen der existierenden Tatsachen.“

    Naja, aber es heisst ja eben I n t e r p r e t a t i o n.
    Und welche davon jetzt richtig ist, weiss nur Kishi.
    Dann teilen eben 90% der Narutofans die Ansicht der EINEN Interpretation und die anderen 10% der anderen.

    So und am Ende, es sind eben „fiktive“ Figuren.
    Und es liegt in Kishis Macht „wie“ sie Handeln.
    Daher hab ich ja nochmal wie gesagt nichts gegen Sasuke persönlich, aber wie er handelt. (Guuut, ist nicht seine Schuld, aber trotzdem)

  2. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Oha schöner Artikel ihr beiden.
    Ninjason deine Analyse ist mal wieder treffend, so gut treffen kann Phill Taylor sonst nur das tripple 20 Field (Darts).
    Aeris also bitte bei allem Verständnis zu Sasuke irgendwann ist doch auch mal Schluss.
    Narutos Kindheit war weit aus schwerer als die vom lieben Sasuke. Naruto wurde von allem im Dorf gehasst und ignoriert. Vor ihm wurden die anderen Kinder gewarnt und es wurde verboten mit ihm zu spielen er wurde nicht beachtet. Wenn einer das Recht hat das Dorf zu hassen dann wohl er. Sasuke ist kein Emo er ist eher ein Egoist und zwar ein richtiger. Der Herr von und zu Uchiha ist einfach nur selbst bezogen. Zu erst war da Itachi den er aus nach noch mehr oder weniger verständlichen Gründen umbringen wollte. Allerdings ist alles was danach kam nicht mehr verständlich.
    Er hat die Grenze des Verständlichen schon vor dem Verlassen des Dorfes überschritten und zwar während des Kampfes von Naruto und Gaara, da merkte man das erste Mal das er selbstbezogen ist, allerdings dachte er da zumindest noch etwas an andere.
    Er denkt auch nur er wäre der Obercoole Rächer für den ihn alle halten sollen, er ist es nicht. Das beweist unter anderem seine Fürsorge zu seinen Kameraden im Kampf gegen Killer Bee. Allerdings verkehrte sich das auch wieder beim Kagetreffen ins krasse Gegenteil, seit dem fällt es mir schwer ihn zu verstehen. Spätesten zu diesem Zeitpunkt ist klar das es sich in seinem Leben fast nur noch um ihn und seine „Rache“ geht. Das einzige was verständlich ist, ist die Rache an Oma und Opa Allerdings ist das auch der zur Zeit letzte verständliche Punkt seines Handelns.
    Die Punkte die nach dieser Analyse im Manga gekommen sind klammere ich bewusst aus, zu mal wir noch gar nicht wissen wohin die führen.

  3. Aeris sagt:

    Allerdings ist alles was danach kam nicht mehr verständlich.

    Klar ist das nicht verständlich, denn keiner von uns hat seine gesamte Familie verloren, da sie abgeschlachtet wurde. Und es wurde von keinem von uns erwartet, danach wieder fröhlich weiterzuleben, wo man das Geheimnis (das er durch Tobi erfahren hat) mit NIEmandem teilen kann.
    Ich will einen von uns mal sehen, wenn er in einer auch nur _annähernd_ vergleichbaren Situation wär…

  4. Aeris sagt:

    So, und jetzt nochmal in ausführlich:
    Alles, was man wissen muss, um Sasuke zu verstehen (wenn man es denn überhaupt versuchen will), ist eigentlich in diesem Absatz von ihm:

    Sasuke: “Itachi gab sein Leben, um Konoha zu beschützen. Aber mich schmerzt der Verlust seines Lebens mehr. Viel mehr. Ich hab ihn nie darum gebeten, sich für den Frieden zu opfern. Und jetzt wo ich die Wahrheit kenne, gibt es keinen Weg für mich, zu tun was er sich wünschte und Konoha zu beschützen. Und ich werde diesen drei Ältesten nie vergeben. Das ganze Dorf waren ihre Komplizen, die Itachis Leben gegen den Frieden eingetauscht haben, den sie genießen.”

    1. Das Dorf ist ihm nicht so wichtig, seinen Bruder liebt er viel mehr.
    2. Auch er kriegt es nicht auf die Reihe, Itachi seine eigenen Entscheidungen treffen zu lassen. Er meint es besser zu wissen, was Itachi hätte tun sollen (was nicht okay von ihm ist; genau so wenig ok ist es von uns, zu sagen, wie er auf all das reagieren sollte).
    3. „Es gibt keinen Weg für mich, zu tun was er sich wünschte“. LEST DAS, liebe Ramen-chan-Leute!! Er sagt „Ich kann es nicht, ich krieg es nicht hin“ !!! Er gibt zu, dass er es nicht schafft.

    Dass er deswegen auch Sakura, Naruto, Kakashi und sonstwen killen will, finde ich auch nicht gut und wirklich „verrückt“. Und auch dass er seine Rache-Motive Itachi zuschreibt („Ich hab einen von den 3en für dich getötet, Itachi“), ist nicht richtig, denn er macht es ja für sich.
    Dass er dies aber für sich tut (also sich an den 3en rächen), darüber will ich wiederum nicht urteilen, bzw. bin da recht offen, da ich es einfach nicht nachvollziehen kann, mir nicht vorstellen kann, wie sich das anfühlen muss.

  5. Meyneth sagt:

    Also erstmal finde ich, dass man garnicht entscheiden kann, ob nun Narutos oder Sasukes Geschichte schlimmer ist. Für mich ist das einfach nicht miteinander vergleichbar. Es gibt doch garkeine Parallelen, als dass man das beurteilen könnte. Meine Meinung… :/

    Zu Sasuke… Ich hasse ihn nicht, aber ich bin auch kein Fan. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ihn interessanter finde als Naruto, einfach weil er für mich mehr Reibungspunkte hat.
    Ich glaube, das Problem was manche mit Sasuke haben kommt daher, dass sie einfach das Offensichtliche nicht sehen. Sasuke ist einfach psychisch nicht ganz auf der Höhe. Weshalb das so ist, brauch ich ja jetzt nicht nochmal zu erläutern…
    Würde es jemand bei einem, in unserer Welt lebenden, psychisch kranken Killer wundern, wenn er nicht immer rational denken würde? Also mich nicht. Ich will damit keineswegs seine Taten rechtfertigen sondern nur anmerken, dass es ihm vielleicht garnicht möglich ist, in diesem Moment anders zu handeln.
    Jetzt kann man wieder sagen „ach aber der Naruto, der hat nicht mal me Familie gehabt, wieso ist der denn nicht so drauf wie „Emo-Sasuke“?“ Nunja…Leute, stellt euch vor: es gibt Tatsächlich die Möglichkeit, dass Menschen auf negative Erfahrungen unterschiedlich reagieren.
    Wie gesagt, ich will nichts befürworten was Sasuke getan hat, aber ich finde, ihr hackt auch viel zu sehr darauf rum, wie er sich verhält.

  6. johnny/ジョニー sagt:

    Da hat Aeris vollkommen recht. Ich bin beim besten Willen kein Sasuke noch Uchiha Sympathiesant, so ganz absolut nicht – was man ja bei mir deutlich erkennt, wenn man mich hier länger kennt. Aber schon immet hat mich diese Naive Stellung Sasuke gegenüber gewundert: Warum folgt er nicht Itachis Willen? Warum schiebt er immer noch Hass Konoha gegenüber? Ach, der Naruto hatte es auch schwer. Sein Bruder wollte doch Konoha beschützen, um schlimmeres zu vermeiden… warum will Sasuke alles kaputt machen? Wieso will er nicht dem Weg SEINES BRUDERS folgen? Und und und…

    Sasuke IST NICHT sein Bruder. Er muss auch nicht genau so sein wie z.B Naruto, vom Charakter noch Weltansicht noch Gerechtigkeitssinn her. Ja, er ist Egoist, er tut auch schlimme Sachen; er ist von Rache besessen; er will nur das vollziehen was er will. Aber er ist SO. Er ist es für SICH, nicht für jemand anderen, nicht einmal für seinen Bruder, dessen Weg er vor kurzem ja akzeptiert hat. Ihm ist es egal, was andere von ihm und davon, was er tut, halten. Er ist (oder eher war) bis jetzt nicht wirklich vernünftig… weil er es nicht sein wollte. Er überliess sich komplett seinen Gefühlen und Emotionen. Wie viele andere es auch taten.
    Natürlich ist es „falsch“ was er meist tut und vorhat – klar, keine Frage. Aber eigentlich ist ihm nichts vorzuwerfen, dass er sich so in die Dunkelheit runterziehen liess. Nach all dem was ihm widerfahren ist! Klar hatten auch andere schlimme und vllt sogar härtere Schicksalsschläge erlitten, aber wie gesagt… Menschen sind verschieden – nicht jeder ist so wie z.B Naruto. Es gibt nicht sowas wie standartisierte Messlatte für emotionale Reaktionen, an der man Menschen an diesen beurteilen und über sie urteilen kann. Na ja, denke ich zumindest, dass es sowas nicht gibt. 😀
    Selbstverständlich gibt es verschiedene Auslöser und sie wirken eben verschieden auf jeden einzelnen. Aber trotzdem… über Sasukes eingeschlagenen Weg zu urteilen, nach allem, was da passiert ist, finde ich ein wenig zu voreingenommen, naiv und selbstsüchtig im Sinne von Erkennung der Richtigkeit.

  7. Meyneth sagt:

    That’s what I mean, jhonny! 😀

  8. johnny/ジョニー sagt:

    @Meyneth: 😀 Hab wohl meinen Kommentar geschrieben als du deinen gepostet hast. Gibt ja so einige Gemeinsamkeiten. ^^

    johnny/ジョニー

  9. Aeris sagt:

    @Meyneth: Stimmt, da haben sich viele im Nachhinein auch noch lange drüber unterhalten, dass man nicht sagen kann, wessen Kindheit schlimmer ist. *nick*

    es gibt Tatsächlich die Möglichkeit, dass Menschen auf negative Erfahrungen unterschiedlich reagieren

    Schön gesagt!

    Interessant ist für mich, dass ich diesen Absatz von Sasuke, den ich im vorigen Kommentar zitiert hab, viel mehr verstehe als früher, als ich diesen Text geschrieben hab. O_o Ich las den vorhin noch mal, und mir fiel es quasi wie ein riesen Haufen Schuppen von den Augen, wie glasklar Sasukes Motivation und Emotionen sind! Dass er einerseits Itachi auch nicht dessen Entscheidungen zugesteht, und selbst klipp und klar gesagt hat, dass er es anders nicht gebacken kriegt.
    Hat sich ganz interessant angefühlt… (wollte ich nur mit euch teilen)

    @johnny:

    Er ist (oder eher war) bis jetzt nicht wirklich vernünftig… weil er es nicht sein wollte

    Am Rande: Vielleicht wollte er es ja sogar, hat im stillen Kämmerlein lang drüber nachgedacht, und ist nur im Endeffekt zum Schluss gekommen, dass er es nicht kann. So deutet sein Satz zumindest ein bisschen drauf hin.

    Und jetzt der Bogen zu Obito: Bei _ihm_ ist das für mich so ein großer Unterschied, weswegen ich sage/sagte „Der Penner, warum rastet der so aus wegen Rin, das passt ja mal gar nicht, find ich!!“: Bei ihm kann ich seine Emotionen nicht so nachvollziehen.
    Bei Sasuke ist ja ein ganz wichtiger Punkt Itachi, und warum Sasuke Itachi so liebt und was an dem so liebenswürdig ist, wurde gut rübergebracht. Auch Sasukes Liebe zu seinen Eltern.
    Und DANN erst hat Kishimoto gezeigt, wie er das verliert.
    Und das hat mir bei Obito einfach so gefehlt: Wer ist Rin für dich, warum himmelst du sie so an?
    Für mich ist sie einfach nur ein Standard-Manga-Mädchen, die hübsch lacht.

  10. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hm ich hab mich vielleicht etwas schlecht ausgedrückt. Verständnis ist hier auch der etwas falsche Begriff, mir fällt aber auch kein besserer ein.
    Das nicht jeder sein kann wie Naruto ist auch klar. Nur bei Sasuke ist es ebenso wie bei Obito eine totale Überreaktion. Sasuke und Obito sind sich da sehr ähnlich liebe Aeris. Auch wenn du Obito nicht so nach vollziehen kannst wie Sasuke. Es ist im Endeffekt eine ähnliche Geschichte.Der einzige unterschied ist für uns Leser, das wir die Liebe zu Rin nicht so erzählt bekommen haben wie die von Sasuke und Itachi.
    Das weder der Eine noch der Andere vernünftig sind weil sie es nicht sein wollten ist auch klar. Allerdings macht es das auch nicht besser.
    Die Punkte die du Aeris ansprichst, sind so zwar richtig. Allerdings sind das „nur erzählerische Mittel von Kishi um uns Sasukes Handlungen näher zu bringen. Sie entschuldigen nichts und machen nichts anders.
    Das Menschen unterschiedlich auf emotionale Tiefschläge reagieren ist so. Nur ist es bei Sasuke so das er einerseits alle Banden zerreißen wollen, die ihm noch irgendwo geblieben sind aber andererseits hängt er immer noch an ihnen und das kapiert der Kerl einfach nicht. Er ist wahrscheinlich nicht so der Egomane für den er sich hält. Er, der eigentlich sonst nicht gerade Dumm ist, lässt sich von allen benutzen und merkt es nicht mal.
    Ich bin auch kein Sasukehasser aber auch kein Verehrer ich kann es nur nicht verstehen warum einige b dem so dahin schmelzen. Das ist das einzige was mich an der Figur Sasuke wirklich nervt.
    Ich finde es aber von Kishi echt gelungen, wie er uns „zwingt“ Sasukes Handlungen nach vollziehen zu wollen und wie er ihn darstellt.

  11. johnny/ジョニー sagt:

    @A:
    Was die Reaktionen von Sasuke und Obito angeht, da bin ich ganz anderer Meinung: ich finde, diese sind ganz und gar nicht ähnlich. Beide verfallen komplett ihren Gefühlen und Emotionen – ja, aber die Beweggründe sind bei ihnen unterschiedlich nachzuvollziehen und zu betrachten. Sasuke ist zu dem geworden, was er ist, als er die Wahrheit über Itachi, die Auslöschung des Clans, dazugehöriger Geschichte etc gehört hat… also als ihm der Hintergrund des Ganzen bekannt wurde. Nicht außer Acht zu lassen ist ebenfalls die Tatsache, dass bei Sasuke nicht nur eine geliebte Person getötet wurde, sondern – wenn man sogar nur die Familie nimmt – auch noch Eltern, Tanten, Onkels. Und dann noch die ganze Verdrängung, Unterdrückung des Clans etc.

    Bei Obito dagegen war es nur eine Person (obwohl das natürlich immer subjektiv zu betrachten ist, für einen ist eine einzige bestimmte geliebte Person zu verlieren schlimmer als alles andere auf der Welt, also nicht wirklich relevant für den „Verlustschmerz-Vergleich“). Dafür ist Obitos Überreaktion genau da anders, wo es unverständlich ist: er scheint ja selbst nicht zu wissen, warum Kakashi Rin getötet hat, aus welcher Situation sich dieser Kampf mit Kiri-Nins entwickelte, was da überhaupt los war. (Soweit wir als Leser nicht wissen, ob er über diese Situation was kennt. Aber wir haben in unserer Position erst einmal nichts anderes anzunehmen als das :/ …halt nur das was uns gezeigt wird :/)

    Und das sind große Unterschiede in Sasukes und Obitos Reaktionen. Vollkommen anders zu werten und in ihren Hintergründen zu definieren.

    johnny/ジョニー

  12. johnny/ジョニー sagt:

    Oder kurz gesagt: Sasukes Überreaktiogn beruht auf Wissen über Gründe und Hintergründe. Obitos Überreaktion beruht auf gar keinem Wissen, was da eigentlich geschah (soweit wir wissen).
    Sasuke konnte somit das Geschehene begreifen und daraus seine „Meinung“ bilden und handeln, wie auch immer diese ist. Obito reagierte lediglich aus dem was er gesehen hat.

    johnny/ジョニー

  13. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Na ja die Geschichte der Uchiha kannte er bis zu seiner Aktion mit Rin schon, in wie weit ihn das beeinflusst hat weiß ja auch keiner.
    Dann kam noch das mit Rin dazu, wir wissen ja auch nicht warum er sie so geliebt hat. Nun spekuliere ich mal das sie die einzige Person war die ihn anerkannt hat. Ich komme darauf das es bei den Uchiha immer so war das Schwache nicht ernst genommen wurden, allerdings gebe ich zu das wir nicht wissen wie das bei Obito war.
    Ich gebe auch zu das die beiden unterschiedlich sind, ich wollte eigentlich nur klarstellen das für mich beide Überreaktionen nicht nachvollziehbar sind. Ich hab Sasuke ganz am Anfang nicht leiden können, dann kam das mit Zabuza und da fing ich an ihn zu mögen. Verkackt hatte er es bei mir wieder etwas nach der Reaktion auf Narutos Sieg gegen Gaara, das besserte sich wieder als er Naruto vor seinem Bruder retten wollte, auch wenn das nicht uneigennützig war.
    Nach dem Kampf im Tal des Endes war er bei mir wieder auf Egal-Niveau gefallen. Seltsam fand ich ihn beim treffen der drei in Orosversteck und mittlerweile bin ich wieder bei nicht mögen.

  14. Aeris sagt:

    Jaja, es ist ein ständiges Auf und Ab mit dem Kleenen…!

    @johnny: Gute Gegenüberstellung. Würd jetzt hier gern ne Tabelle machen, aber das geht ja immer nicht. Nunja:
    Miterleben der Tragödie:
    *Obito: Ausrasten, alles abschlachten, zum Bösen werden.
    *Sasuke: ohnmächtig werden, in Trauer leben, weiter zur Ninja-Akademie gehen, Rachepläne schmieden
    Verstehen der Wahrheit hinter der Tragödie:
    *Obito: ??
    *Sasuke: Ausrasten, neuen Racheplan ausführen, zum Bösen werden

  15. A_aber_nicht_Raikage sagt:

    Hm hab noch mal nach Gedacht was Sasuke angeht.
    Nicht mögen ist nicht ganz richtig. Nach den aktuellen Ereignissen ist es eher hm wie sag ich das jetzt? Ich glaub interessant trifft es nicht richtig. Mir fällt aber auch nichts passendes ein.
    Noch mal zum Thema Ähnlichkeit Obito Sasuke:
    Aeris du hast es eigentlich schon schön zusammen gefasst. Kishi hat aber eben Obito auch extra so angelegt das wir ihn weniger verstehen als Sasuke und das mit voller Absicht, er soll eben den puren Hass der Uchiha (oder so ähnlich) symbolisieren, oder zumindest eine andere Form als der von Madara und Sasuke.

  16. Meyneth sagt:

    Mir gefällt das irgendwie überhaupt nicht, das Kishi uns so wenig von Obitos damaligen Emotionen gegenüber Rin gezeigt hat. Man kann sich natürlich selbst was dazu denken usw, aber für mich hätts einfach mehr sein müssen, deswegen ist, ich betone, für mich, diese ganze Tobito-Geschichte null stimmig.
    Im Endeffekt, find ichs jetzt aber nicht sooo krass abweichend von Sasukes Story… Ja, Sasuke hat mehr als nur eine Person verloren, aber daran macht man ja nicht das Maß an Traurigkeit, Verzweiflung, Hass etc aus, oder? Ich finds irgendwie schwierig, bei den wenigen Fakten die wir über Tobis Geschichte bzw seinen Gefühlen usw wissen, zwischen seiner und Sasukes Geschichte zu differenzieren.
    Beide haben jemanden/mehrere verloren, der/die ihnen viel bedeutet haben & beide sind dadurch emotional höchst instabil.
    Ich mein, ich frag mich z.B auch, warum Obito nicht einfach versucht hat damals herrauszufinden, weshalb Kakashi Rin umgebracht hat/sie nicht beschützt hat/wie-auch-immer, allerdings muss man auch da bedenken, in welcher emotionalen & körperlichen Verfassung er sich zu diesem Zeitpunkt befunden hat.
    Was ich damit sagen will ist, dass ich es irgendwie schwachsinnig finde, einen Charakter zu hassen (kommt zumindest bei einigen so rüber), nur weil er so handelt wie er es nunmal tut & das in einer Extremsituation. Sie reagieren nun mal aus ihren Emotionen heraus, was selbstverständlicherweise dazu führt, dass sie z.b weder rational, noch moralisch handeln.
    Aber wie ist das denn z.b in unserer Welt? Wenn ein eine psychisch Kranke Person jemanden verletzt, kann man je nach Gutachten auch auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren, weil man davon ausgeht, dass die schuldtragende Person, nicht in der Lage war, die Situation richtig einzuschätzen und sich dementsprechend zu verhalten. Mag für den einen jetzt nicht ganz so zu Sasuke & Obito passen, da sie ja teilweise schon Pläne schmieden, wen sie wie umbringen, aber sie können es vielleicht in diesem Moment nicht anders.
    Ich will hier niemanden in Schutz nehmen, ich bin weder ein Fan von einem, noch vom andern, sondern ich nur sagen, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso einige sich so sehr über Sasukes Handeln aufregen…

Na los, gib dir einen Ruck und schreib was! Wenn du das allererste mal bei uns schreibst, so müssen wir dich erst freischalten!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s