Naruto-Fan-Fiction: Part 6

Dies ist ein Blog-Eintrag, der zu meiner eigens ausgedachten Ninja-Story in der Naruto-Welt gehört. Bitte achtet auf die Reihenfolge, neue Posts bedeuten nicht unbedingt, dass sie chronologisch nach den älteren Posts einzuordnen sind.

Der schriftliche Test hatte es echt in sich.
Den Code in der ersten Frage konnte Amaya noch teilweise entschlüsseln, und auch bei der Ballistik-Frage mit dem Kunai-Wurf hatte sie ein paar Ansätze, aber der Rest brachte ihren Kopf gänzlich zum Qualmen. Sie fragte sich, ob die imaginären Fragezeichen, die jetzt bestimmt über ihrem Kopf hingen, sehr groß sind.
Sie bangte sehr doll um das Ergebnis und fragte sich, wie es Kegon und Houki wohl erging. Diese Sorge beruhte wohl kaum auf Gegenseitigkeit, dachte sie sich.

Die Zeit verstrich, und sie bekam keine besseren Antworten zustande, als die, die sie schon nach zehn Minuten hatte. Da Amaya aber glücklicherweise nicht unter großer Prüfungsangst litt, war sie recht gelassen. Sie beschlich immer mehr der Gedanke, dass es eh egal war, was sie machen würde, da der Ausgang der Prüfung schon besiegelt war. Ihr Traum ließ sie einfach nicht los.

Dann kündigte der Prüfer Ibiki endlich die ominöse zehnte Frage an. Man müsse sich zuvor entscheiden, ob man sie beantworten will oder nicht. Wenn man sie annimmt, dann die Lösung aber nicht weiß, würde man für immer ein Genin bleiben und man dürfe nie wieder eine Chunin-Auswahlprüfung antreten. Dasselbe Schicksal würde für die Teamkollegen gelten. Wenn man sie ablehnen würde, dürfe man nächstes Jahr wiederkommen, so hieß es.

Amaya war geschockt. Was für Prüfungsmethoden sind das denn? Sie versuchte, sich umzusehen, um zu sehen, wie Kegon und Houki reagieren würden, aber sie hatte Angst, dass dies trotzdem als Schummel-Versuch angerechnet werden würde.
Die ersten Genin hoben ihre Hand und gaben auf. Sollte ich das auch tun? Ach quatsch, ich geb doch jetzt nicht auf. …aber was, wenn ich die Frage nicht beantworten kann? Dann bleibe ich mein ganzes Leben lang ein oller Genin…
Immer mehr Genin hoben ihre Hand und verließen den Prüfungsraum. Das machte die Sache natürlich nicht einfacher. Sollte man ihnen folgen? Jetzt meldete sich sogar der blonde, vorlaute Schreihals. Der gibt jetzt auf? Der hat doch vorhin noch lauthals rumposaunt, dass er der beste von allen ist.

Ein lautes, klatschendes Geräusch ertönte. Der Blonde hatte sich nicht zum Aufgeben gemeldet, sondern nur seine Hand gehoben, um sie flach auf den Tisch zu klatschen. „Unterschätzt mich nicht! Ich werde nicht davonlaufen! Ich nehme die Frage an! Selbst wenn ich für immer ein Genin bleibe!! Eines Tages werde ich eh Hokage, also ist es mir egal! Ich habe keine Angst!!“

Wow, dachte sich Amaya. Das war ja mal ’ne Ansage. Ihr rechter Mundwinkel ging hoch. Mut stieg in ihr auf, und ihr einseitiges Grinsen wurde zu einem breiten Grinsen, das sie selbstsicher machte, ebenfalls nicht aufzugeben. Naruto Uzumaki heißt er… den Namen muss ich mir merken.

weiter zu Part 7

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Über Aeris

Ich bin die Aeris, Autorin von Ramen-chan, und begeisterter Naruto-Fan! :)

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